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Gebrauchtwagenverkauf: Foto-Ratgeber

Gut fotografiert – schneller verkauft

Gute und aussagekräftige Bilder erhöhen Ihre Verkaufschancen deutlich. Nutzen Sie diese Möglichkeit! Aber wie fotografieren Sie Ihr Auto richtig? mobile.de gibt Tipps.

Gerade beim Autoverkauf ist es wichtig, dass Sie Ihr Fahrzeug optimal ablichten, denn nur so können sich potenzielle Käufer ein korrektes Bild Ihres Autos machen.

mobile.de hat einige hilfreiche Tipps zusammengestellt, damit auch Nicht-Profifotografen verkaufsstarke Fahrzeugbilder erstellen können.
 

Kamera und Einstellungen

Qualitativ hochwertige Bilder bekommt man heutzutage fast mit jeder modernen Digitalkamera. Weniger geeignet erweisen sich die meisten Handykameras, denn sie sind bei weitem nicht so ausgereift wie digitale Fotokameras.

Von Vorteil ist es, wenn die Kamera über einen optischen Zoom verfügt. Damit können Sie den Bildausschnitt stufenlos an das Motiv anpassen. Auf den Digitalzoom sollten Sie verzichten, denn dabei wird lediglich ein Teil des Bildes ausgeschnitten und vergrößert. Dies führt in der Regel zu Qualitätseinbußen.


Bei den Kamera-Einstellungen sollten folgendes beachten:

  • Hilfreich sind automatische Voreinstellungen, über die die meisten Kameras verfügen. Dafür stellen Sie zum Beispiel die Belichtungsmessung auf Automatik oder Landschafts-Automatik ein und den Weißabgleich auf Automatik, Sonne oder bedeckter Himmel. So übernimmt die Kamera alle erforderlichen Einstellungen von selbst.
  • Schalten Sie bei Innenaufnahmen in der (Tief-)Garage den Blitz aus. Sonst können schwarze Ausstattungsteile schnell in einem unschönen Grau erscheinen.
  • Vorsicht auch bei Blitzlicht-Außenaufnahmen: Die Reflexion im Blech kann so stark sein, dass wichtige Details nicht mehr zu erkennen sind.
  • Schalten Sie die Datums-Anzeige auf den Bildern am besten aus. Sie wirkt nicht nur störend, sondern zeigt auch an, seit wann Sie Ihr Fahrzeug anbieten.
  • Für Bilder im Internet reicht eine Bildgröße von 1024 x 768 Pixel aus. Wenn Sie die Bilder allerdings für weitere Zwecke verwenden möchten, z. B. zum Verschicken an Interessenten, können Sie auch eine höhere Auflösung wählen.

Tipp: Wenn Sie schon dabei sind: Machen Sie sicherheitshalber mehr Bilder, als Sie im Inserat verwenden. Nur für den Fall, dass sich ein Interessent noch für bestimmte Details interessiert.
 

Hintergrund und Wetter

Genau so wichtig wie die Kamera ist das Wetter und die Wahl eines geeigneten Ortes. Schönes Wetter ist nicht gleich schönes Wetter. Vor allem wenn es um das perfekte Bild Ihres Fahrzeugs geht. Denn wer glaubt, bei strahlend blauem Himmel ein perfektes Bild zu schießen, wird oft mit einem Blaustich in der Aufnahme oder ungewollten Spiegelungen im Lack überrascht. Geeignet ist freundliches Wetter ohne Regen und leicht bedecktem Himmel.
 

Bei der Wahl eines Hintergrundes sollten Sie grundsätzlich folgende Aspekte beachten:

  • Fotografieren Sie im Freien. Das Ergebnis ist meist besser als Bilder aus der (Tief-)Garage.
  • Wählen Sie einen ruhigen und gleichmäßigen Hintergrund.
  • Wählen Sie einen gewohnten Untergrund, z. B. Asphalt oder Pflastersteine.
  • Versuchen Sie, starke Schattenwürfe und grelle Lichtquellen zu vermeiden.
  • Sehr gut sind z.B. weiträumige Parkplätze am Wochenende geeignet. Dort findet man in den meisten Fällen auch eine farbige Wand als Hintergrund.
     

Bildbearbeitung

Ihre Aufnahmen können Sie auch nach dem Fotoshooting noch anpassen. Zumindest dann, wenn Sie ein Bildbearbeitungsprogamm zur Hilfe nehmen. Das lohnt sich in manchen Fällen. So können Sie nachträglich die Bildgröße und den Bildausschnitt noch anpassen. Sie können auch die Helligkeit und den Kontrast noch optimieren. Verzichten Sie jedoch darauf, die Farbsättigung zu (stark) zu erhöhen, da solche Veränderungen an anderen Monitoren/Bildschirmen verstärkt dargestellt werden können – was mitunter ziemlich abschreckend wirkt.