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Bildmontage mit vier Kleinwagen: ein blauer Toyota Yaris, ein brauner Dacia Sandero, ein roter Renault Clio und ein blauer Toyota Auris Touring Sports.
Quelle: Toyota, Dacia, Renault | Collage: mobile.de
Yaris, Sandero, Clio und Auris Touring Sports: Vier von sieben Gebrauchten, die du für bis zu 10.000 Euro bekommst.

Das Wichtigste in Kürze

  • Welcher Erstwagen passt, hängt von deinem Alltag ab. Yaris, Swift und Mazda2 passen zur Stadt, Auris und Sandero bieten mehr Platz.
  • Beim Kauf zählen Probefahrt, Wartungsnachweise und die bekannten Schwachstellen des Modells. Ein unabhängiger Check gibt zusätzliche Sicherheit.
  • Für den Unterhalt fallen 200 bis 400 Euro im Monat an. Die Versicherung ist für Fahranfänger oft der größte Posten.

Das erste Auto darf gern gebraucht sein. Mit bis zu 10.000 Euro Budget stehen dir sieben Modelle offen. Sie sind kompakt und werden häufig als Gebrauchtwagen angeboten.

Wir vergleichen Yaris, Auris, Swift, Mazda2, Sandero, Fiesta und Clio. Du bekommst Daten, Vor- und Nachteile sowie wertvolle Kauftipps.

Toyota Yaris III (XP13)

Blauer Toyota Yaris mit schwarzem Dach in der Seitenansicht während der Fahrt.
Quelle: Toyota
Gebaut wurde der Toyota Yaris III im französischen Onnaing. 2020 lief die Produktion aus.

Der Yaris ist nur 3,95 Meter lang und kantig gezeichnet. Als Benziner treibt ihn ein Einliter-Dreizylinder mit 69 bis 72 PS an.

Geeignet für

  • Stadtfahrer, Fahranfänger, Kurzstreckenpendler

Nicht geeignet für

  • Autobahn-Vielfahrer, Familien, Digital-Fans

Ab dem Facelift 2017 sind Notbremssystem und Spurhalteassistent an Bord. Toyota nennt das Paket Safety Sense.

Vorteile

  • Gute Werte bei TÜV und ADAC-Pannenstatistik
  • Sorgfältige Verarbeitung ohne Klappern und Knistern
  • Vorn genug Platz auch für 1,90 Meter große Personen

Nachteile

  • Kleiner Kofferraum mit 286 Litern
  • Hohes Preisniveau auf dem Gebrauchtmarkt
  • Der Einliter wirkt angestrengt und verbraucht im Test 5,0 bis 6,5 Liter
Roter Toyota Yaris auf einer asphaltierten Fläche.
Roter Toyota Yaris auf einer asphaltierten Fläche.
Toyota Yaris

Der Toyota Yaris ist kompakt, übersichtlich und mit Benzinmotor ein unkomplizierter Begleiter für die Stadt.

Toyota Auris (E180)

Blauer Toyota Auris Kombi fährt auf einer Landstraße an einer grünen Wiese vorbei.
Quelle: Toyota
Gebaut wurde der Toyota Auris im englischen Werk Burnaston. Ab 2018 hieß er in Europa wieder Corolla.

Der Toyota Auris E180 ist ein Kompaktwagen mit Schrägheck. Ab Juli 2013 war er auch als Kombi Touring Sports erhältlich.

Als Benziner gibt es ihn auf dem Gebrauchtwagenmarkt mit 1,33 Litern und 99 PS, als 1,2 Liter-Turbo mit 116 PS und 1,6 Liter mit 132 PS.

Geeignet für

  • Pendler, Familien mit einem Kind, Kombi-Fans

Nicht geeignet für

  • Sportfahrer, Stadtfahrer mit knappen Parkplätzen

Seit Dezember 2016 haben alle Ausstattungen Notbrems-, Spurhalte-, Fernlicht- und Verkehrszeichenassistent.

Vorteile

  • Viele Angebote mit Rückfahrkamera, Sitzheizung und Klimaautomatik
  • Teils lange Toyota-Garantie
  • Beim Touring Sports 285 Millimeter mehr Länge als beim Fünftürer

Nachteile

  • Hohe Laufleistung für 10.000 Euro (rund 94.000 bis 135.000 Kilometer)
  • Der 1.33 braucht 12,6 Sekunden bis Tempo 100
  • Der 1.6 verbraucht laut Normwert 5,9 Liter
Dunkelgrauer Toyota Auris Hybrid, geparkt auf gepflastertem Boden vor einer grauen Wand. Fünftürige Karosserie mit modernen Scheinwerfern.
Dunkelgrauer Toyota Auris Hybrid, geparkt auf gepflastertem Boden vor einer grauen Wand. Fünftürige Karosserie mit modernen Scheinwerfern.
Toyota Auris

Der Toyota Auris ist ein alltagstauglicher Kompakter, den es auch als Kombi (Touring Sports) gibt. Jetzt Modelle entdecken.

Suzuki Swift (5./6. Generation)

Roter Suzuki fährt auf einer kurvigen Landstraße, umgeben von grünen Bäumen und grasigen Feldern bei hellem Tageslicht.
Quelle: Suzuki
Für den deutschen Markt entsteht der Swift seit 1996 im ungarischen Esztergom.

Der Swift bleibt unter 3,90 Meter Länge und ist ein wendiger Kleinwagen. Der 1,2-Liter-Benziner leistet je nach Baujahr 83 bis 94 PS.

Geeignet für

  • Stadtfahrer, Singles, Fahranfänger

Nicht geeignet für

  • Großfamilien, Autobahn-Vielfahrer

Auf die fünfte folgte im Mai 2017 die sechste Generation. Sie startete in Deutschland ab 13.790 Euro.

Vorteile

  • Leichtbau: Die sechste Generation wiegt ab 915 Kilogramm
  • Sparsam mit 4,3 Litern im Normverbrauch (1.2 ECO, fünfte Generation)
  • Geräumiger Innenraum für die Fahrzeuggröße

Nachteile

  • Kupplungs- und Lackprobleme bei älteren Generationen möglich
  • Im Euro-NCAP-Test 2017 nur drei von fünf Sternen in der Basisausstattung
  • Der 1.2 der fünften Generation beschleunigt in 12,3 Sekunden auf Tempo 100
Ein weißer Suzuki Swift steht auf einer Präsentationsfläche.
Ein weißer Suzuki Swift steht auf einer Präsentationsfläche.
Suzuki Swift

Der Suzuki Swift ist leicht, wendig und für sein knappes Format erstaunlich flott unterwegs. Modelle und Ausstattungen entdecken.

Mazda2 (DJ)

Schwarzer Kleinwagen fährt auf einer Landstraße, von Bäumen und grünem Feld umgeben, bei leicht bewölktem Himmel.
Quelle: Mazda
Der Mazda2 für Europa entsteht in Mexiko. Seit Januar 2015 gibt es ihn hier nur noch als Fünftürer.

Der Mazda2 der dritten Generation trägt das Kodo-Design und ist ein Skyactiv-Benziner ohne Turbo. Es gibt ihn mit 75 bis 115 PS.

Geeignet für

  • Stilbewusste, Stadtfahrer, Ausstattungs-Fans

Nicht geeignet für

  • Familien, Fahrer, die viel transportieren

Gebremst darf der Mazda2 eine Anhängelast bis zu 900 Kilogramm ziehen. Der Wendekreis misst weniger als zehn Meter. Das hilft in engen Gassen.

Vorteile

  • Hochwertig wirkende Materialien und saubere Verarbeitung
  • Robuste Technik ohne gravierende Schwachstellen
  • Viele Angebote mit Klima, Einparkhilfe und Sitzheizung

Nachteile

  • Preise streuen stark, viele Privatangebote
  • Der Kofferraum bietet 280 Liter
  • Das Infotainment wirkt älter, bei frühen Baujahren den Softwarestand prüfen
Ein blauer Mazda2 steht auf einer asphaltierten Fläche.
Ein blauer Mazda2 steht auf einer asphaltierten Fläche.
Mazda2

Der Mazda2 punktet mit direktem Fahrgefühl und sparsamen Benzinmotoren. Entdecke Angebote und Modelle.

Dacia Sandero II

Brauner Dacia Sandero parkt in der Schrägansicht von vorn an einer Straße vor einer Felswand und Nadelbäumen.
Quelle: Dacia
Zum Modelljahr 2017 gab es die Modellpflege. Seitdem bietet Dacia den Dreizylinder SCe 75 an.

Der Sandero II ist ein schlicht ausgestatteter Fünftürer mit 320 Litern Kofferraum. Der Dreizylinder-Turbo TCe 90 leistet 90 PS.

Geeignet für

  • Fahranfänger mit kleinem Budget, Ausstattungsminimalisten, Stadtfahrer

Nicht geeignet für

  • Komfort-Fans, Technik-Fans

Euro NCAP vergab 2013 vier Sterne. ESP und Servolenkung sind seit der zweiten Generation serienmäßig an Bord.

Vorteile

  • Niedriger Einstiegspreis auf dem Gebrauchtmarkt
  • Moderater Unterhalt
  • Großzügiger Innenraum für die Klasse

Nachteile

  • Beim Easy-R-Getriebe wird gelegentlich Ruckeln beim Anfahren berichtet
  • Lack mit dünner Schicht und anfällige Sitzbezüge
  • Die Basisversion Essential hat Kurbelfenster und keine Klimaanlage
Weißer Dacia Sandero auf einem Parkplatz vor einer Wiese mit Bäumen unter blauem Himmel. Der Wagen ist sauber und glänzt in der Sonne.
Weißer Dacia Sandero auf einem Parkplatz vor einer Wiese mit Bäumen unter blauem Himmel. Der Wagen ist sauber und glänzt in der Sonne.
Dacia Sandero

Der Dacia Sandero bietet viel Platz für wenig Geld und eine einfache, robuste Technik. Ausstattungen und Modelle entdecken.

Ford Fiesta (Mk7)

Brauner Ford Fiesta als Dreitürer steht vor Glasfassaden eines Bürogebäudes.
Quelle: Ford
2009 belegte der Fiesta Platz 2 bei der Wahl zum Auto des Jahres. Zum Sieger fehlte ein einziger Punkt.

Der Fiesta Mk7 ist ein 3,95 Meter kurzer Kleinwagen, gebaut von 2008 bis 2017. Mit dem Facelift (Marktstart Januar 2013) kam der Einliter-EcoBoost mit 100 oder 125 PS dazu.

Geeignet für

  • Fahranfänger, Pendler, Stadtfahrer

Nicht geeignet für

  • Familien, Großgepäck-Transporteure

ABS und ESP gehören bei jedem Fiesta zur Serie. Vor dem Facelift gab es fünf Airbags, danach sind es sieben.

Vorteile

  • Große Auswahl auf dem Gebrauchtmarkt
  • Günstige Angebote
  • Der EcoBoost 125 verbraucht laut Norm 4,3 Liter

Nachteile

  • Ölverlust bei einigen Motoren
  • Korrosion an Bremsleitungen
  • Der 65-PS-Benziner braucht 16,8 Sekunden auf Tempo 100
Dunkelroter bis brauner dreitüriger Ford Fiesta in Seitenansicht vor einer roten Ziegelmauer, mit silbernen Leichtmetallfelgen.
Dunkelroter bis brauner dreitüriger Ford Fiesta in Seitenansicht vor einer roten Ziegelmauer, mit silbernen Leichtmetallfelgen.
Ford Fiesta

Der Ford Fiesta (Mk7) steht für ein agiles Fahrverhalten und eine große Auswahl an Motoren und Ausstattungen.

Renault Clio IV

Roter Renault Clio fährt vor einem weißen, geschwungenen Gebäude am Wasser.
Quelle: Renault
Seit März 2013 gab es den Clio auch als Kombi namens Grandtour. Der Nachfolger Clio V kam 2019.

Der Clio IV ist ein Fünftürer mit versteckten hinteren Türgriffen und wirkt wie ein Dreitürer. Als Benziner kommen der 0,9-Liter-Turbo mit 90 PS und der 1,2-Liter-Turbo mit 118 PS im Budget infrage.

Geeignet für

  • Designbewusste, Landstraßenfahrer, Stadtfahrer

Nicht geeignet für

  • Autobahnpendler, Qualitätsfans

Der Clio erreichte 2012 fünf Euro-NCAP-Sterne. Mit dem Facelift 2016 gab es LED-Scheinwerfer.

Vorteile

  • Große Auswahl im Budget
  • Als Energy-Version nur 4,5 Liter Normverbrauch
  • Kofferraum mit 300 bis 1.146 Litern

Nachteile

  • Elektrik- und Fahrwerksprobleme häufiger dokumentiert
  • Beim älteren TCe 120 sind Steuerkettenschäden bekannt
  • Knistern im Innenraum und träges Infotainment
Ein schwarzer Renault Clio steht auf einem Parkplatz.
Ein schwarzer Renault Clio steht auf einem Parkplatz.
Renault Clio

Der Renault Clio IV kombiniert gefälliges Design mit viel Platz für einen Kleinwagen. Entdecke Ausführungen und Modelle.

Technische Daten im Überblick

ModellMotorAntriebNormverbrauch (kombiniert, NEFZ)LeistungDrehmomentNeupreis (Einführung)Gebrauchtpreise* (Beispielangebote)
Toyota Yaris III (XP13)1.0Benzin4,3 bis 4,8 l Super51 kW (69 PS) bis 53 kW (72 PS)93 bis 95 Nmab 11.675 Euro (Basismodell, 2011)7.950 bis 9.990 Euro
Toyota Auris (E180)1.33Benzin5,5 bis 5,6 l Super73 kW (99 PS)128 Nmab 15.900 Euro (2013, Basismodell)7.490 bis 9.490 Euro
Toyota Auris (E180)1.2 TurboBenzin4,8 bis 5,4 l Super85 kW (116 PS)185 Nmab 15.900 Euro (2013, Basismodell)7.490 bis 9.490 Euro
Toyota Auris (E180)1.6Benzin5,9 l Super97 kW (132 PS)160 Nmab 15.900 Euro (2013, Basismodell)7.490 bis 9.490 Euro
Suzuki Swift (5./6. Generation)1.2Benzin4,3 bis 5,0 l Super (fünfte Generation)66 kW (90 PS) bis 69 kW (94 PS), SHVS: 61 kW (83 PS)118 bis 120 Nm, SHVS: 107 Nmab 13.790 Euro (2017)7.490 bis 9.999 Euro
Mazda2 (DJ)Skyactiv-G 75 bis 115Benzin4,4 bis 5,4 l Super55 kW (75 PS) bis 85 kW (115 PS)135 bis 151 Nmab 12.800 Euro (2015)8.300 bis 9.880 Euro
Dacia Sandero IITCe 90Benzin4,9 l Super (Stepway: 5,1 l)66 kW (90 PS)140 Nmab 7.290 Euro (2017)7.500 bis 9.490 Euro
Ford Fiesta (Mk7)1.0 EcoBoosBenzin4,3 bis 4,5 l Super74 kW (100 PS) bis 92 kW (125 PS)170 Nmab 10.950 Euro (Basismodell, 2012)7.690 bis 9.299 Euro
Renault Clio IV0.9 TCe 90Benzin4,9 l Super (Energy: 4,5 l)66 kW (90 PS)140 Nmab 12.800 Euro (Basismodell, 2012)7.985 bis 9.910 Euro
Renault Clio IV1.2 TCe 118Benzin5,3 l Super87 kW (118 PS)205 Nmab 12.800 Euro (Basismodell, 2012)7.985 bis 9.910 Euro

Stand Gebrauchtwagenpreise: Oktober 2026

Welcher gebrauchte Erstwagen passt zu mir?

Welcher Erstwagen sich am ehesten für dich eignet, hängt davon ab, was du brauchst. Alle sieben Modelle kosten gebraucht rund 7.500 bis 10.000 Euro.

Für kurze Wege und den Stadtverkehr passen Yaris, Swift und Mazda2. Sie sind kompakt und leicht zu überblicken.

Wer mehr Platz sucht, schaut sich den Toyota Auris an, besonders als Touring Sports. Der Dacia Sandero bietet 320 Liter Kofferraum zum kleinen Preis.

Der Ford Fiesta und der Renault Clio bieten eine große Auswahl. Das macht den Preisvergleich leichter.

Wichtig: Schau auf Zustand, Wartungsnachweise und Ausstattung. Das zählt mehr als der Modellname.

Worauf achte ich beim Kauf eines Gebrauchten?

Plane die Probefahrt ein und nimm eine Begleitung mit: Vier Augen sehen mehr als zwei.

Prüfe den Tacho, die Unfallfreiheit und die Wartungshistorie. Lass dir Rechnungen zeigen und vergleiche die Angaben mit dem Fahrzeugschein.

Achte auf typische Schwachstellen. Beim Clio sind das Elektrik und die Steuerkette älterer TCe-120-Motoren. Beim Fiesta lohnt der Blick auf Ölverlust und Bremsleitungen.

Beim Mazda2 solltest du den Softwarestand des Infotainments checken. Beim Sandero lohnen Sitzbezüge und Lack einen genauen Blick.

Lies den Kaufvertrag in Ruhe und unterschreibe nicht unter Zeitdruck. Ein unabhängiger Check, etwa bei TÜV oder ADAC, gibt zusätzliche Sicherheit.

Was kostet ein Erstwagen im Unterhalt?

Neben dem Kaufpreis zählen die laufenden Kosten. Dazu gehören Versicherung, Steuer, Sprit, Inspektion und die Hauptuntersuchung alle zwei Jahre.

Als Faustregel nennen Ratgeber 200 bis 400 Euro im Monat für den Betrieb eines Kleinwagens. Der Wert hängt jedoch von Fahrleistung und Modell ab.

Die Versicherung ist für Fahranfänger oft ein großer Posten. Sie kann laut Versicherern oft 1.000 Euro im Jahr oder mehr kosten, wenn man nicht von der Schadenfreiheitsklasse einer anderen Person profitieren kann.

Spare, indem du ein Modell mit niedriger Typklasse wählst. Auch das Mitversichern als Zweitwagen der Eltern kann helfen.

Kleine, sparsame Motoren halten Verbrauch und Wartung günstig. Plane zudem einen Puffer von einigen hundert Euro für Reparaturen ein.

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