Mini-SUVs im Marktüberblick

Die besten Mini-SUVs: Von Dacia Duster bis VW T-Cross

Praktisch und günstig oder doch lieber klein und fein? Die kunterbunte Welt der Mini-SUVs bietet für jeden Geschmack etwas Passendes. Ein Überblick.

  • Markus Schönfeld
  • Veröffentlicht am 03/12/2020, 05:15 PM
  • Aktualisiert am 11/30/2020, 05:24 PM
Diverse Mini-SUVs in einer Collage
Quelle: Hersteller, Collage: mobile.de Das Segment der Mini-SUVs wächst stetig, die Verkaufszahlen ebenfalls. Wir zeigen Dir in unserem Überblick die besten kleinen SUVs 2020

SUVs haben einen zwiespältigen Ruf. Gekauft werden sie trotzdem. Längst nicht alle SUVs sind schwer, dreckig und unvernünftig. Gerade die kleinen und kompakten City-Modelle bieten die Vorteile konventioneller Kleinwagen: Motoren mit geringem Verbrauch gehören hier genauso zum Standard wie moderne Technik und effiziente Aerodynamik. Hinzu kommen die SUV-Vorteile: erhöhte Sitzposition, leichterer Einstieg und mehr Platz. Kein Wunder, dass das Segment der kleinen Stadt-SUVs stark wächst. Wir zeigen die besten Mini-SUVs auf dem Markt – egal, ob neu oder gebraucht.

Das sind die besten Mini-SUVs

  • Dacia Duster
  • VW T-Cross
  • Peugeot 2008
  • Opel Crossland
  • Opel Mokka
  • Ford EcoSport
  • Ford Puma
  • Skoda Kamiq
  • Citroen C3 Aircross
  • Nissan Juke
  • Fiat 500X
  • Skoda Yeti

Anders als viele große SUVs und Geländewagen verfügen die Fahrzeuge auf Kleinwagen-Basis nur selten über Allradantrieb. Macht nichts, für Offroad-Ausflüge sind sie nicht gedacht. Käufer ziehen sie eher als Ersatz für konventionelle Kompaktwagen in Betracht. Sie bieten oftmals ähnliche Platzverhältnisse bei geringeren Abmessungen. Und anders als echte Geländewagen verbrauchen sie nicht so viel. Der Haupt-Einsatzbereich dieses Fahrzeugtyps ist die Stadt. Daher bieten sich Benziner an. Das Angebot an Fahrzeugen mit Benzin-Motoren fällt entsprechend größer aus als an Dieseln.

Dacia Duster: Der Preisbrecher

Das Angebot klingt verlockend. „Ab 11.688 Euro“ steht auf dem Verkaufsschild beim Dacia-Händler. Wohlgemerkt: für einen nagelneuen Duster, der mit 4,34 Metern Außenlänge eigentlich fast zu groß für ein Mini-SUV ist. Wer schaut da noch nach einem Gebrauchtwagen? Doch auch bei Dacia sind die Basispreise ein Stück weit Lockangebote. Mit etwas Ausstattung, stärkeren Motoren und Allradantrieb steigt der Verkaufspreis schnell.


Dacia Duster II
Der Dacia Duster II

Der günstigste Weg zum SUV führt über Dacia. 2018 schicken die Rumänen das Erfolgsmodell in die zweite Generation.


Der empfehlenswerte Vierzylinder-Turbo-Benziner mit 131 PS (TCe 130) kostet beispielsweise schon 15.879 Euro. Dennoch bleibt der beliebte Rumäne auch in seiner zweiten Generation, die seit Ende 2017 gebaut wird, ein echtes Schnäppchen. Als Gebrauchtwagen wird der Duster übrigens nicht viel günstiger gehandelt. Unter 10.000 Euro ist kaum ein Modell der zweiten Generation zu haben, obwohl derzeit mehr als 3.000 Autos bei mobile.de in Deutschland gelistet sind (Stand 11/2020).

  • Preise: ab 11.688 Euro (Access TCe 90 2WD)
  • Motoren: Diesel mit 116 PS, Benziner 101-150 PS
  • Länge/Breite/Höhe (m): 4,34/1,80/1,63
  • Kofferraumvolumen: 445-1.478 l
  • Anmerkungen: auch mit LPG und Allradantrieb

Du willst mehr über den Dacia Duster wissen? Hier findest Du unsere Kaufberatung für den Dacia Duster II.

VW T-Cross: Der Knackige

Obwohl der VW T-Cross erst seit 2019 auf dem Markt ist, bewegen sich die Verkaufszahlen in seinem Segment schon im Spitzenfeld. Dabei ist der hochbeinige Ableger des Kleinwagens Polo nicht einmal besonders günstig. Mindestens 18.813 Euro will VW für das Basismodell haben. Dafür bekommt der Käufer auf einer Gesamtlänge von gerade einmal 4,11 Metern reichlich Platz geboten. Die Rückbank lässt sich serienmäßig verschieben, das Kofferraumvolumen beträgt beachtliche 455 bis 1.281 Liter.


T Cross VW 25
Mini-SUV aus Wolfsburg

Optisch ist er ein kleiner Tiguan, technisch ein großer Polo: Der VW T-Cross.


Positiv zudem: das agile, narrensichere Handling. Auch komfortabel fährt der T-Cross. Adaptive Dämpfer gibt es für das Mini-SUV hingegen nicht einmal als Option, ebenso wenig elektrifizierte Antriebe. Als Motorisierung empfiehlt sich der stärkere der beiden Dreizylinder-Benziner (1.0 TSI), der mit 115 PS genug Leistung für das Leichtgewicht hat und den Wagen in knapp zehn Sekunden auf Tempo 100 beschleunigt. VW bietet für sportliche Fahrer auch einen Vierzylinder mit 150 PS an (1.5 TSI).

  • Preise: ab 18.813 Euro (1.0 TSI, 95 PS)
  • Motoren: nur Benziner 95-150 PS
  • Länge/Breite/Höhe (m): 4,11/1,76/1,58
  • Kofferraumvolumen: 455-1.281 l
  • Anmerkungen: kein Allrad, 7-Gang-DSG optional

Wir haben das kleine SUV schon getestet. Wie es sich schlägt, liest Du in unserem Alltagstest des VW T-Cross.

Peugeot 2008: Der Futuristische

Deutlich größer ist sie geworden, die zweite Generation des Peugeot 2008. Ihren Vorgänger überragt die seit Ende 2019 erhältliche Version um etwa 15 Zentimeter. Dadurch gibt es im Innenraum viel mehr Platz. Zudem hat Peugeot die Qualität wesentlich verbessert. Die Materialien fühlen sich nicht nur edler an, sie sind auch feiner verarbeitet. Geschmacksache: Über dem kleinen Lenkrad thront wie gehabt das “i-Cockpit“, und zwar nunmehr digital.


Peugeot 2008 Autohaus Dornig GmbH & Co. KG
Der Peugeot 2008

Groß geworden: Im Vergleich zum Vorgänger bietet der Peugeot 2008 II mehr Platz.


Diese Verbesserungen haben ihren Preis. Knapp 21.000 Euro kostet das Basismodell mit 102 PS starkem Dreizylinder-Benziner. Dafür rollt der kleine Franzose immerhin schon im „Active“-Anzug vor. Der beinhaltet unter anderem serienmäßig eingebaute LED-Scheinwerfer, die hintere Einparkhilfe und einen Spurhalteassistenten. Für 34.560 Euro gibt es den 2008 übrigens auch als reines Elektroauto mit 100 kW (136 PS) und 320 km Reichweite.

  • Preise: ab 20.958 Euro (PureTech 100)
  • Motoren: Benziner 101-155 PS, Diesel 110-131 PS
  • Länge/Breite/Höhe (m): 4,30/1,77/1,55
  • Kofferraumvolumen: 405-1.467 l
  • Anmerkungen: auch als Elektroauto, kein Allradantrieb

Ausführliche Infos findest Du in unserem ersten Test zum neuen Peugeot 2008.

Opel Crossland: Der Unterschätzte

Nach klassischem SUV sieht der Opel Crossland nicht aus. Dennoch zielt er als variables Crossover-Modell mit hohem Aufbau und aufrechter Sitzposition auf die gleiche Zielgruppe. Im Herbst 2020 bekommt er ein Facelift, das eine komplett neue Front ans Auto bringt. Außerdem verliert er das X im Namen. Mit seinen 4,21 Metern Länge bietet er in seinem Innenraum Platz für fünf Erwachsene. Das gilt vor allem dann, wenn die serienmäßig verschiebbare Rückbank ganz nach hinten gerückt ist. Im Kofferraum bleiben dann immerhin noch 410 Liter fürs Gepäck. Mit Sitzbank in der vordersten Stellung passen 520 Liter rein.


Opel Crossland X
Opel Crossland X

Minivan + SUV = Crossland X. Der Meriva-Nachfolger bietet ordentlich Platz im Innenraum.


Die Motoren-Auswahl beim Meriva-Nachfolger ist groß, das Angebot auf dem Gebrauchtwagenmarkt ebenfalls. Modern, drehfreudig und effizient bringen die Dreizylinder-Turbobenziner bis zu 130 PS auf die Straße. Der Crossland ist in Zusammenarbeit mit dem französischen PSA-Konzern entstanden. Peugeot 2008 und Citroën C3 Aircross sind also enge Verwandte. Mit dem Facelift 2020 könnten die Preise des Vorgängers sinken.

  • Preise: ab 18.516 Euro (1.2, 83 PS)
  • Motoren: Benziner 83-130 PS, Diesel 110, 120 PS
  • Länge/Breite/Höhe (m): 4,22/1,77/1,61
  • Kofferraumvolumen: 410-1.255 l
  • Anmerkungen: kein Allrad, 6-Stufen-Automatik optional

Mehr über seine Stärken und Schwächen liest Du in unserer Kaufberatung zum Opel Crossland.

Opel Mokka: Der Bodenständige

Den Nachfolger des aktuellen Mokka X präsentiert Opel im Sommer 2020. Er verliert, wie der Crossland, das X im Namen und wird zum Peugeot-2008-Zwilling. Der Vorgänger könnte zu einer echten Gebrauchtwagen-Empfehlung werden. Die Technik ist solide, die Ausstattungsvielfalt und das Angebot sind groß. Der Mokka X, der bis zur Modellpflege von 2016 nur Mokka heißt, gilt nicht umsonst seit 2012 als Opels erfolgreichstes SUV.


Opel Mokka
Der Opel Mokka

Das Mini-SUV von Opel: Generation 1 (2012-2019) war ein voller Erfolg für die Rüsselsheimer


Die Motorenpalette reicht von 115 bis 152 PS. Beliebtester Antrieb ist der 1.4 Turbobenziner mit 140 PS, der vor allem mit Schaltgetriebe regelrecht sportlich wirkt. Solche Modelle werden als neuwertige Angebote mit guter Ausstattung bei mobile.de schon für knapp 18.000 Euro vom Händler angeboten. Der aktuelle Mokka steht ab rund 19.500 Euro in der Preisliste und wie der 2008 wahlweise als reines Elektro-Modell zur Verfügung (ab 32.160 Euro). Das Angebot an Verbrennungsmotoren reicht nur noch bis 130 PS.

  • Preise: ab 19.486 Euro (1.2, 100 PS)
  • Motoren: Benziner 100-130 PS, Diesel 110 PS
  • Länge/Breite/Höhe (m): 4,15/1,79/1,53
  • Kofferraumvolumen: 350-1.105 l
  • Anmerkungen: als Elektroauto zu haben, 8-Stufen-Automatik optional

Der kleine Opel könnte das richtige Auto für Dich sein? Hier geht es zu unserer Kaufberatung des Opel Mokka X.

Ford Ecosport: Der Aufrichtige

Dass der Ecosport der kleinere Verwandte des hierzulande extrem beliebten Kuga ist, sieht man dem 4,10 Meter langen Ford Ecosport erst so richtig seit dem Facelift von 2017 an. Seitdem stimmen beim kleinen Ford-SUV endlich Optik, Qualität und Motorenauswahl. Kunden schätzen vor allem den hohen, luftigen Aufbau und die aufrechte Sitzposition. Für geteilte Meinungen sorgt hingegen die zur Seite öffnende Hecktür. An der hing zunächst sogar noch ein Ersatzrad. Seit dem Facelift gibt es das nur noch optional.


Ford Ecosport Autohaus Markötter GmbH
Ford Ecosport

Mit dem Facelift 2017 wird der Ford Ecosport deutlich hochwertiger.


Die Geländewagen-Optik verspricht zwar echten 4x4-Spaß, als Allradler fährt der Ecosport aber nur mit dem 1,5-l-Diesel und 125 PS. Eine Motorisierung, die inzwischen aus dem Programm flog. Deutlich häufiger wird ohnehin der rundum zufriedenstellende 1,0-l-Turbobenziner mit gleicher Leistung und Sechsgang-Handschaltung verkauft. Er leistet wahlweise auch 100 oder 140 PS. Vom hohen Listenpreis darf man sich nicht abschrecken lassen. Irgendeinen Aktionspreis gibt es fast immer für das Mini-SUV. Aktuell kostet er beispielsweise ab 17.190 Euro (11/2020).

  • Preise: ab 20.373 Euro (1.0 EcoBoost, 100 PS)
  • Motoren: Benziner 100-140 PS
  • Länge/Breite/Höhe (m): 4,10/1,77/1,63
  • Kofferraumvolumen: 320-1.145 l
  • Anmerkungen: kein Allradantrieb mehr
  • Hier findest Du unsere Kaufberatung des Ford EcoSport.

Ford Puma: Der Sportliche

Im Jahr 2019 bekommt der Ecosport mit dem Puma einen weiteren Bruder im gleichen Segment. Der fällt etwas länger und breiter aus, dafür aber niedriger. Schon optisch wird klar: Der Puma setzt nicht nur weiter oben an, er will auch sportlicher sein. Das schafft er. Der Puma gehört zu den dynamischsten Angeboten im Segment. Das gilt vor allem, aber nicht nur, für das Sportmodell Puma ST mit 200 PS. Vernünftiger treiben die 1,0-l-Benziner mit 95 bis 155 PS das hübsche Auto an. Die Varianten mit 125 und 155 PS kommen leicht elektrifiziert als Mildhybride, das hilft dem Verbrauch. Einen Diesel mit 120 PS gibt es ebenfalls.


Ford Puma
Der Ford Puma

Der Ford Puma kommt 2020 als Crossover mit Mild-Hybrid-Unterstützung zurück.


Hübscher, sportlicher und moderner tritt der Puma im Vergleich zum Ecosport also auf. Und praktischer. Jedenfalls, soweit es das Kofferraumvolumen betrifft. 456 bis 1.216 Liter lädt der Puma ein. Wobei die Versionen mit Mildhybrid nur 401 Liter unterkriegen. Auf der Rückbank wird es zudem eng. Groß gewachsene Passagiere bekommen Probleme mit Bein-Kopf-Freiheit, der Preis für die flotte Linie. Apropos: Laut Liste bekommt man den Puma günstiger als den Ecosport, das Aktionsangebot fällt aktuell mit 17.690 Euro etwas höher aus (11/2020).

  • Preise: ab 19.983 Euro (1.0 EcoBoost, 95 PS)
  • Motoren: Benziner 95-200 PS, Diesel mit 120 PS
  • Länge/Breite/Höhe (m): 4,19/1,81/1,54
  • Kofferraumvolumen: 456-1.216 l
  • Anmerkungen: kein Allradantrieb, optional mit 7-Gang-Automatik

Lies hier unseren Test von Ford Puma und Puma ST.

Skoda Kamiq: Der Sympathische

Als erfolgreichste Importmarke in Deutschland hat Skoda mittlerweile ein stattliches SUV-Angebot. Neben Kodiaq und Karoq steht der kleine Kamiq im Autohaus. So hochbeinig wie seine Marken-Geschwister ist der Skoda Kamiq nicht, das sorgt für eine eher Pkw-artige Sitzhaltung. Dafür bietet er innen erstaunlich viel Platz für ein 4,24 Meter langes Crossover-Modell. Selbst Erwachsene können auf der Rückbank bequem sitzen. Das Kofferraumvolumen fällt mit bis zu 1.395 Litern ebenfalls üppig aus.


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Der Skoda Kamiq

Nach dem großen Kodiaq und dem mittleren Karoq bringt Skoda mit dem Kamiq sein drittes SUV auf die Straße.


Die Motorenpalette beim Kamiq reicht vom 95 PS starken 1,0-l-Benziner bis zum 1,5-l-Vierzylinder mit Zylinderabschaltung. Auf Allradantrieb und eine Diesel-Option muss man verzichten. Immerhin gibt es eine Erdgasvariante. Die Preise starten bei 18.462 Euro für den kleinsten Benziner, die Erdgasversion fällt mit 90 PS zwar schwächer aus, sie kommt jedoch erst ab der mittleren Ausstattung Ambition und kostet daher mindestens 22.420 Euro.

  • Preise: ab 18.462 Euro (1.0 TSI, 95 PS)
  • Motoren: Benziner 95-150 PS, Erdgas mit 90 PS
  • Länge/Breite/Höhe (m): 4,24/1,79/1,53
  • Kofferraumvolumen: 400-1.395 l
  • Anmerkungen: kein Allrad, 7-Gang-DSG optional

Hier kannst Du nachlesen, wie uns der Skoda Kamiq im ersten Test gefallen hat.

Citroën C3 Aircross: Der Auffällige

Mit dem Opel Crossland steht der Citroën C3 Aircross zwar auf einer gemeinsamen Plattform. Seine außergewöhnliche Optik aber lässt den Franzosen deutlich aus der Masse herausragen. Auch im Inneren geht Citroën eigene Wege. Im Vergleich zu den meisten anderen Herstellern jedenfalls. Markenintern gehört das Crossover zu den konventionelleren Modellen. Gut so, der Verzicht auf extravagante Details vereinfacht die Bedienung. Das Platzangebot liegt ebenfalls auf der vernünftigen Seite: 410 bis 1.278 Liter passen in den Kofferraum.


Citroen C3 Aircross Autohaus Bleker GmbH
Der Citroën C3 Aircross

Extravagant aber nicht mühsam: Das kleine SUV sticht heraus.


Bei den Motoren dominieren die beiden vernünftigen 1,2-Liter-Dreizylinder-Benziner den Markt. Doch anders als viele andere verzichtet Citroën beim C3 Aircross nicht auf Diesel. Aber auf Allradantrieb. Und leider gönnt der Mutterkonzern PSA dem Aircross auch keine moderne Achtgang-Automatik. PureTech 110 und BlueHDi 120 schalten zwar automatisch, aber nur mit sechs Gängen. Beim Verbrauch fällt der Zuschlag zumindest auf dem Papier trotzdem mit 0,2 bis 0,3 Litern moderat aus.

  • Preise: ab 17.537 Euro (PureTech 110, 110 PS)
  • Motoren: Benziner 110 u. 131 PS, Diesel 110 u. 120 PS
  • Länge/Breite/Höhe (m): 4,15/1,82/1,60
  • Kofferraumvolumen: 410-1.289 l
  • Anmerkungen: kein Allrad, 6-Gang-Automatik

Wir haben den Franzosen mit einem engen Verwandten verglichen. Lies hier unseren Vergleich Citroën C3 Aircross vs. Opel Crossland X.

Nissan Juke (2020): Der Trendsetter

Einst galt der außergewöhnlich gestylte Nissan Juke als Pionier dieses Fahrzeugtyps. Zehn Jahre nach der Premiere der ersten Generation des Mini-SUVs mit den markant ausgestellten Glubschaugen kommt der Juke II auf den Markt. Der trägt zwar immer noch runde Scheinwerfer, sieht insgesamt aber weniger aufregend aus. Dafür wachsen neben der Außenlänge (4,21 Meter) die Platzverhältnisse im Inneren. Im Kofferraum gibt es jetzt Raum für 422 bis 1.305 Liter. Die Rückenlehne lässt sich zudem steiler stellen, dann passen 455 Liter ins Heck. Erwachsene finden auf der Rückbank genügend Bein- und Kopffreiheit.


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Nissan Juke II

Mit der zweiten Generation wird der Nissan Juke optisch konventioneller.


Die Motorenauswahl hat Nissan zum Modellwechsel gehörig eingeschränkt. Ein 114 PS starker Dreizylinder-Turbobenziner ist derzeit das Maß der Dinge. Der schaltet wahlweise mit 6-Gang-Handschaltgetriebe oder über ein Doppelkupplungsgetriebe mit sieben Gängen. Das reicht für alle Alltagssituationen locker aus und der Verbrauch dürfte sich im Alltag bei gut sechs Litern einpendeln.

  • Preise: ab 17.537 Euro (PureTech 110, 110 PS)
  • Motoren: Benziner 110 u. 131 PS, Diesel 110 u. 120 PS
  • Länge/Breite/Höhe (m): 4,21/1,80/1,60
  • Kofferraumvolumen: 422-1.305 l
  • Anmerkungen: kein Allrad, 7-Gang-DCT

Wie sich der Nissan Juke im Fahrbericht schlägt, kannst Du bei uns im Magazin nachlesen.

Fiat 500X: Der Sportliche

Name und optische Anleihen beim Original sind nicht zu übersehen – doch sonst hat der Fiat 500X wenig mit der kleinen Knutschkugel 500 gemein. Vielmehr teilt sich das SUV eine technische Plattform mit dem Jeep Renegade. Das Platzangebot fällt angesichts der Länge von 4,27 Metern jedoch mau aus. Nur 350 bis 1.000 Liter Gepäck passen in den Kofferraum. Allerdings ist der Italiener dynamisch abgestimmt. Sehr zur Freude sportlicher Fahrer.


Fiat 500X Sport
Fiat 500X Sport

Zu Fiats 500er-Baureihe gesellt sich eine Sport-Variante. Der Fiat 500X Sport mischt das Segment der Mini-SUVs kräftig auf.


Die ausreichend kräftigen Turbomotoren stehen also nicht zufällig im Sortiment. Bei 120 PS aus 1,0 Litern Hubraum geht es los, daneben steht ein 150 PS starker 1,3-Liter-Motor im Angebot. Wer einen Benziner wie den 150 PS starken 1,3-Liter-Vierzylinder wählt, sollte die Gänge lieber per Hand und nicht über das optionale Doppelkupplungsgetriebe schalten. Bei den Fahrzeugen mit Diesel sind die Automaten besser abgestimmt. Allradantrieb gibt es nicht mehr.

  • Preise: ab 18.999 Euro (1.0 Firefly, 120 PS)
  • Motoren: Benziner 120 u. 150 PS, Diesel 95 u. 120 PS
  • Länge/Breite/Höhe (m): 4,27/1,80/1,60
  • Kofferraumvolumen: 350-1.000 l
  • Anmerkungen: kein Allrad, 6-Gang-DSG

Was er im Alltag draufhat, musste der Fiat 500X Sport im Test beweisen.

Skoda Yeti: Der Traditionelle

Auch wenn er seit 2017 nicht mehr gebaut wird, ist der Skoda Yeti für viele immer noch der erfrischendste Allrounder unter den SUVs. Das Raumgefühl fällt großzügig aus, die Platzgestaltung variabel. Besonderer Clou: Die Rücksitze lassen sich ausbauen, dadurch wächst der bis zu 1.580 Liter große Kofferraum auf 1.760 Liter. Mehr bekommt kein anderes SUV auf der Länge unter. Übersichtlich ist der Yeti ohnehin. Kein Wunder also, dass der Tscheche in Deutschland mehr als 160.000-mal verkauft wurde und als Gebrauchter sehr beliebt geblieben ist.


Skoda Yeti Volkswagen Automobile Berlin GmbH
Der Skoda Yeti

Großzügig, variabel und übersichtlich: Der Yeti ist ein Allrounder für den Alltag.


Das zeigt das Preisniveau. Bei etwa 6.000 Euro beginnen die Preise für die 105 PS starken Basisbenziner mit Laufleistungen von weniger als 125.000 Kilometern. Wer mehr Leistung oder gar einen Diesel 2.0 TDI sucht, muss tiefer in die Tasche greifen. Empfehlenswert sind späte Fahrzeuge mit 1.4 TSI ab dem Facelift mit 125 oder 150 PS, Sechsgang-Handschaltung und Frontantrieb. Für ein gutes Modell muss man da aber schon 11.000 bis 12.000 Euro hinlegen.

  • Preise, gebraucht: ab ca. 9.000 Euro (1.0 Firefly, 120 PS)
  • Motoren: Benziner 105-150 PS, Diesel 110-150 PS
  • Länge/Breite/Höhe (m): 4,22/1,79/1,69
  • Kofferraumvolumen: 405-1.760 l
  • Anmerkungen: Allrad und Diesel erhältlich

Alle wichtigen Infos und wie zuverlässig das kleine SUV ist, liest Du in unserem Skoda Yeti Gebrauchtwagentest.


Die besten Mini-SUVs in Bildern

  • Der Citroën C3 Aircross unterwegs auf der Landstraße
    Quelle: Citroën Mit dem C3 Aircross führt Citroën ein Mini-SUV im Programm, das sich optisch deutlich von der Konkurrenz abhebt
  • Der Dacia Duster II auf der Landstraße
    Quelle: Dacia Der Dacia Duster gehört neu zu den günstigsten SUVs. Trotzdem lohnt der Blick auf gebrauchte Duster
  • Ein blauer Fiat 500X in der Ausstattung Urban
    Quelle: Fiat Der Fiat 500X erinnert nur äußerlich an den kleinen Fiat 500, unter dem Blech steckt eine andere Plattform
  • Ein blauer Ford Ecosport auf der Landstraße
    Quelle: Ford Ford hat das Mini-SUV Ecosport 2017 gründlich überarbeitet, seitdem passt auch die Materialqualität
  • Ein Nissan Juk in rot von hinten
    Quelle: Nissan Generation zwei des Trendsetters Nissan Juke gestaltet der Hersteller etwas konventioneller als den Vorgänger
  • Ein blauer Opel Crossland X mit weißem Dach
    Quelle: Opel Der Opel Crossland X fährt irgendwo zwischen Van und SUV. Viel Platz und eine dezent obuste Optik zeichnen ihn aus
  • Ein weißer Opel Mokka in Fahrt
    Quelle: Opel Der Opel Mokka X gehört zu den erfolgreichsten SUVs auf dem europäischen Markt. Vor 2016 hieß er nur Mokka
  • Ein Peugeot 2008 in kupferfarbenem Lack
    Quelle: Peugeot Der Peugeot 2008 wächst mit der 2. Generation deutlich, dazu ist er als rein elektrischer e-2008 erhältlich
  • Ein roter Skoda Kamiq in der dreiviertel Frontansicht
    Quelle: Skoda Unterhalb von Karoq und Kodiaq fährt der Kamiq im SUV-Programm von Skoda
  • Ein grüner Skoda Yeti auf der grünen Wiese
    Quelle: Skoda Den Yeti führt Skoda nicht mehr im Programm. Er bietet viel Platz, Variabilität und eine ungewöhnliche Optik
  • Ein roter VW T-Cross von vorne
    Quelle: Volkswagen Obwohl der VW T-Cross noch nicht lange auf dem Markt ist, verkauft er sich schon prächtig