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Die besten Kleinwagen
Quelle: Hersteller
Klein, wendig und in der Stadt unschlagbar sind die Kleinwagen u. a. von Seat, Renault, Toyota, Opel und VW.

Das Wichtigste im Überblick

  • Elektro-Kleinwagen sind ideal für Stadtfahrer mit Lademöglichkeit.
  • Hybride kombinieren einen niedrigen Verbrauch mit unbegrenzter Reichweite und sind perfekt für Vielfahrer.
  • Der Dacia Sandero bleibt der Preis-Leistungs-Champion für Sparfüchse.

Kleinwagen sind die perfekten Alltagsbegleiter für die Stadt – wendig, sparsam und leicht zu parken. Ob als elektrischer Flitzer oder bewährter Verbrenner: Wir zeigen dir die besten Modelle.

Toyota Yaris

Ein blauer Toyota Yaris an einer bebauten Küste
Quelle: Toyota

Geeignet für

  • Vielfahrer, Umweltbewusste, Pendler, Sicherheitsorientierte

Nicht geeignet für

  • Familien mit viel Gepäck, preisbewusste Einsteiger, Sportfahrer

Der Toyota Yaris überzeugt mit seinem sparsamen Hybridantrieb, der einen 1,5-Liter-Benziner mit einem Elektromotor kombiniert und so einen Normverbrauch von nur 3,8 Litern auf 100 Kilometer ermöglicht.

Mit seiner kompakten Länge von 3,94 Metern passt er in jede Parklücke, während das moderne Infotainmentsystem und umfangreiche Sicherheitsausstattung für Komfort sorgen.

Vorteile

  • Sehr niedriger Verbrauch dank Vollhybrid-Technologie
  • Hohe Zuverlässigkeit und geringe Wartungskosten
  • Umfangreiche Serienausstattung mit Sicherheitssystemen

Nachteile

  • Kleinerer Kofferraum durch Hybrid-Batterie (286 Liter)
  • Höherer Anschaffungspreis als vergleichbare Nicht-Hybrid-Modelle
  • Etwas härteres Fahrwerk auf schlechten Straßen
Ein roter Toyota Yaris auf einer gepflasterten Fläche
Ein roter Toyota Yaris auf einer gepflasterten Fläche
Toyota Yaris

Kompakt, clever, überraschend vielseitig: Der Toyota Yaris zeigt, wie groß Fahrspaß im Kleinformat sein kann.

Opel Corsa Electric

Ein grauer Opel Corsa Electric auf einer Landstraße
Quelle: Opel
Der Opel Corsa Electric unterscheidet sich optisch kaum von seinem Verbrenner-Bruder.

Geeignet für

  • Stadtfahrer, Kurzstrecken-Pendler, Technikaffine, Umweltbewusste

Nicht geeignet für

  • Vielfahrer ohne Lademöglichkeit, preissensitive Käufer, Langstrecken-Pendler

Der Opel Corsa Electric bringt emissionsfreie Mobilität in die Kompaktklasse mit einem 100 kW (136 PS) starken Elektromotor und einer 50-kWh-Batterie für bis zu 347 Kilometer Reichweite nach WLTP.

Dank Schnellladefunktion lässt sich die Batterie in 30 Minuten von 20 auf 80 Prozent aufladen. Auch das moderne Design mit LED-Matrix-Licht und digitalem Cockpit überzeugt.

Vorteile

  • Alltagstaugliche Reichweite für Stadt und Umland
  • Schnellladefähigkeit für flexible Langstrecken
  • Gewohntes Raumkonzept ohne Kompromisse beim Platzangebot

Nachteile

  • Deutlich höherer Preis als die Verbrenner-Variante
  • Batteriegewicht erhöht das Fahrzeuggewicht spürbar
  • Reichweite sinkt bei Autobahnfahrten und im Winter merklich
Ein schwarzer Opel Corsa mit Elektroantrieb
Ein schwarzer Opel Corsa mit Elektroantrieb
Opel Corsa Electric

Mit 267 Litern Kofferraumvolumen bietet der Corsa Electric rund 40 Liter weniger Stauraum als sein Verbrenner-Pendant.

Renault 5 E-Tech Electric

Ein grüner Renault 5 E-Tech Electric an einer Küstenstraße
Quelle: Renault
Der Renault 5 E-Tech verbindet moderne Elektrotechnik mit nostalgischem Retro-Design.

Geeignet für

  • Design-Liebhaber, Stadtfahrer, Technik-Enthusiasten, Nostalgiker

Nicht geeignet für

  • Schnäppchenjäger, Langstreckenfahrer, Pragmatiker ohne Lademöglichkeit

Der Renault 5 E-Tech Electric ist die moderne Neuauflage einer Ikone und kombiniert Retro-Charme mit moderner Elektrotechnik.

Mit 90 kW (122 PS) und einer Batteriekapazität von 40-kWh bietet er eine Reichweite von 312 Kilometern nach WLTP.

Vorteile

  • Unverwechselbares Design mit hohem Wiedererkennungswert
  • Verschiedene Batterie- und Leistungsvarianten für unterschiedliche Bedürfnisse
  • Modernes Infotainmentsystem

Nachteile

  • Noch begrenzte Verfügbarkeit und lange Lieferzeiten
  • Höherer Preis als vergleichbare Verbrenner-Kleinwagen
  • Kleinerer Kofferraum (326 Liter) als bei manchen Konkurrenten
Ein grüner Renault 5 auf einer gepflasterten Fläche
Ein grüner Renault 5 auf einer gepflasterten Fläche
Renault 5 E-Tech Electric

Ikonisch neu gedacht: Der Renault 5 E-Tech Electric bringt den Charme einer Legende zurück auf die Straße.

VW ID. Polo

Ein VW ID. Polo in der Einfahrt eines Hangars
Quelle: VW
Der VW ID. Polo soll als Klassiker in einer Elektro-Variante breite Käuferschichten erreichen.

Geeignet für

  • VW-Fans, Elektro-Interessierte

Nicht geeignet für

  • Sofortkäufer, Ungeduldige, Planungsunsichere

Der VW ID. Polo ist zum aktuellen Zeitpunkt (Dezember 2026) noch nicht offiziell auf dem Markt. Volkswagen hat angekündigt, einen elektrischen Kleinwagen in der Polo-Klasse zu entwickeln, aber finale technische Daten und Preise liegen noch nicht vor.

Die Markteinführung wird für den Herbst 2026 erwartet. Sobald verlässliche Informationen verfügbar sind, werden wir diese ergänzen.

Vorteile

  • Voraussichtlich bewährte VW-Qualität und Verarbeitung
  • Integration in die ID.-Familie mit etablierter Ladetechnologie
  • Erwartete Reichweite von über 400 Kilometern

Nachteile

  • Noch keine konkreten Informationen zu Preis und Ausstattung
  • Verfügbarkeit und Lieferzeiten ungewiss
  • Möglicher Preisaufschlag gegenüber konventionellen Kleinwagen
Ein VW Polo auf einer Präsentationsfläche
Ein VW Polo auf einer Präsentationsfläche
VW Polo

Kompakt im Format, groß in der Qualität: Erlebe im klassischen Polo mit Verbrennungsmotor Fahrspaß auch ohne Stecker.

Skoda Fabia

Ein weißer Skoda Fabia steht auf einer Straße, die von hohen Bäumen eingerahmt ist
Quelle: Skoda
Klare Linien verpassen dem Skoda Fabia einen soliden Eindruck auf der Straße.

Geeignet für

  • Familien, Preisbewusste, Vielfahrer, Praktiker

Nicht geeignet für

  • Elektro-Enthusiasten, Luxus-Suchende, Design-Puristen

Der Skoda Fabia punktet mit einem der größten Kofferräume seiner Klasse (380 Liter) und einem ausgezeichneten Preis-Leistungs-Verhältnis.

Die Motorenpalette reicht vom sparsamen 1,0-Liter-Dreizylinder mit 59 kW (80 PS) bis zum sportlichen 1,0 TSI mit 110 kW (150 PS).

Vorteile

  • Größter Kofferraum im Segment für maximale Alltagstauglichkeit
  • Günstiger Einstiegspreis bei guter Ausstattung
  • Bewährte Technik und hohe Zuverlässigkeit

Nachteile

  • Schlichteres Design als manche Konkurrenten
  • Einfachere Materialien im Innenraum
  • Kein Hybrid- oder Elektroantrieb verfügbar
Die Front eines Skoda Fabia
Die Front eines Skoda Fabia
Skoda Fabia

Clevere Details wie ein Regenschirmfach in der Tür und ein Eiskratzer im Tankdeckel zeigen Skodas praktischen Ansatz.

BYD Dolphin Surf

Ein gelber BYD Dolphin Surf steht vor einem Haus mit Glasfassade
Quelle: BYD
Das Design des BYD Dolphin Surf wirkt freundlich, sportlich und verschafft dem Kleinen einen gelungenen Auftritt.

Geeignet für

  • Preisbewusste E-Auto-Einsteiger, Stadtfahrer, Zweitwagenbesitzer

Nicht geeignet für

  • Markentreue Fahrer, Vielfahrer, Qualitätspuristen

Der BYD Dolphin Surf ist der günstige Einstieg in die Elektromobilität. Der chinesische Hersteller verpasst dem Stadtauto einen Elektromotor mit einer Leistung von 65 kW bis 115 kW.

Mit seiner 30-kWh-Batterie bringt er es auf eine kombinierte Reichweite von 220 Kilometern. In der Stadt schafft er bis zu 356 Kilometer ohne Ladung. Mit der größeren Batterie sind in der Stadt über 500 Kilometer drin.

Vorteile

  • Attraktiver Einstiegspreis für ein Elektroauto
  • Sichere Blade-Battery-Technologie mit langer Lebensdauer
  • Gute Ausstattung bereits in der Basisversion

Nachteile

  • Noch unbekannte Marke in Europa mit wenigen Servicestützpunkten
  • Einfacheres Innenraumdesign und Materialqualität
  • Geringere Reichweite als teurere Konkurrenten
Ein schwarzer BYD Dolphin Surf auf einer Präsentationsfläche
Ein schwarzer BYD Dolphin Surf auf einer Präsentationsfläche
BYD Dolphin Surf

Mit modernem Design, effizientem Elektroantrieb und guter Alltagstauglichkeit macht der BYD Elektromobilität zugänglich.

Seat Ibiza

Ein roter Seat Ibiza steht auf einer betonierten Fläche am Hafen
Quelle: Seat
Markante Linien in den Flanken unterstreichen den dynamischen Charakter des Seat Ibiza.

Geeignet für

  • Junge Fahrer, Sportliche, Design-Bewusste, VW-Technik-Fans

Nicht geeignet für

  • Komfort-Suchende, Elektro-Interessierte, Langstrecken-Vielfahrer

Der Seat Ibiza verbindet spanisches Temperament mit solider VW-Technik. Mit 355 Litern bietet er außerdem einen vergleichsweise großzügigen Kofferraum.

Die Motorenpalette umfasst sparsame Benziner von 59 kW (80 PS) bis 110 kW (150 PS). Alle Ausstattungsvarianten bringen ein modernes Infotainment und eine umfassende Serienausstattung mit.

Vorteile

  • Sportliches Design mit jugendlichem Charakter
  • Bewährte VW-Technik zu günstigerem Preis
  • Agiles Fahrverhalten und präzise Lenkung

Nachteile

  • Härtere Federung kann auf schlechten Straßen unkomfortabel sein
  • Höherer Verbrauch bei den stärkeren Motorisierungen
  • Keine Elektro- oder Hybrid-Variante verfügbar
Ein blauer Seat Ibiza steht vor einer hellgrauen Mauer
Ein blauer Seat Ibiza steht vor einer hellgrauen Mauer
Seat Ibiza

Dynamisch und selbstbewusst: Der SEAT Ibiza verbindet sportliches Design mit effizienten Motoren.

Renault Clio

Ein roter Renault Clio steht auf einer Präsentationsfläche
Quelle: Renault
Die coupéhafte Dachlinie verleiht dem Renault Clio eine elegante Silhouette.

Geeignet für

  • Stil-Bewusste, Technik-Affine, Hybrid-Interessierte, Komfort-Suchende

Nicht geeignet für

  • Gepäck-Transporteure, Minimalisten, Elektrointeressierte

Der Renault Clio überzeugt in seiner sechsten Generation mit elegantem Design, einem hochwertigen Innenraum und moderner Technik.

Die Motorenpalette reicht vom sparsamen TCe 115 mit 84 kW (115 PS) bis zum effizienten E-Tech-Vollhybrid mit 116 kW (158 PS) Systemleistung. Der Fullhybrid verbraucht dabei lediglich 3,9 l/100 km.

Vorteile

  • Hochwertige Materialien und modernes Cockpit-Design
  • Effiziente Hybrid-Variante für niedrigen Verbrauch
  • Umfangreiches Infotainment mit großem Touchscreen

Nachteile

  • Recht kleiner Kofferraum (301 Liter)
  • Komplexes Infotainment-Menü kann anfangs überfordern
  • Begrenzter Raum im Fond
Ein silberner Renault Clio im Verkaufsraum
Ein silberner Renault Clio im Verkaufsraum
Renault Clio

Der Clio bietet serienmäßig LED-Scheinwerfer und zahlreiche Assistenzsysteme wie Spurhalteassistent und Verkehrszeichenerkennung.

Peugeot e-208

Ein gelbgrüner Peugeot e-208 steht an einem Ladeanschluss
Quelle: Peugeot
Der geschlossene Kühlergrill mit Löwenkopf-Logo kennzeichnet den Peugeot e-208 als Stromer.

Geeignet für

  • Design-Liebhaber, Stadtfahrer, Technik-Enthusiasten, Individualisten

Nicht geeignet für

  • Traditionelle Fahrer, Langstrecken-Pendler, sparsame Käufer

Der Peugeot e-208 bringt französisches Design in die Elektromobilität. Der 100 kW (136 PS) starke Elektromotor und die 50-kWh-Batterie ermöglichen eine Reichweite von bis zu 363 Kilometern nach WLTP.

Der Franzose überzeugt mit einer ausdrucksstarken Frontgestaltung, optional erhältlichen Full-LED-Scheinwerfern sowie modernen LED-Rückleuchten – abhängig von der Ausstattung.

Vorteile

  • Außergewöhnliches Design mit hohem Wiedererkennungswert
  • Innovatives i-Cockpit mit 3D-Instrumentenanzeige
  • Sportliches Fahrverhalten dank tiefem Schwerpunkt

Nachteile

  • Gewöhnungsbedürftig kleines Lenkrad
  • Höherer Preis als vergleichbare Verbrenner-Modelle
  • Begrenzte Reichweite bei Autobahnfahrten
Ein weißer Peugeot e-208 steht auf einer Präsentationsfläche
Ein weißer Peugeot e-208 steht auf einer Präsentationsfläche
Peugeot e-208

Kompakt, elektrisch, unverwechselbar: Der Peugeot E-208 kombiniert ausdrucksstarkes Design mit moderner E-Mobilität.

Dacia Sandero

Ein Dacia Sandero auf einer Landstraße in einem bewaldeten Gebiet
Quelle: Dacia
Der Dacia Sandero zeigt sich von vorn mit schlichtem, aber sympathischem Design.

Geeignet für

  • Sparfüchse, Fahranfänger, Pragmatiker, Zweitwagenbesitzer

Nicht geeignet für

  • Technik-Fans, Komfort-Verwöhnte, Prestige-Suchende

Der Dacia Sandero ist der Preis-Leistungs-Champion unter den Kleinwagen mit einem unschlagbaren Einstiegspreis ab etwa 13.000 Euro.

Mit 372 Litern Kofferraum und robusten Motoren von 49 kW (67 PS) bis 74 kW (100 PS) bietet er eine solide Alltagstauglichkeit ohne Schnickschnack.

Vorteile

  • Mit Abstand der günstigste Kleinwagen in dieser Auflistung
  • Großzügiges Platzangebot für Passagiere und Gepäck
  • Robuste Technik mit geringen Unterhaltskosten

Nachteile

  • Einfache Materialien und schlichte Ausstattung
  • Weniger Assistenzsysteme als bei der Konkurrenz
  • Kein modernes Infotainment in der Basisversion
Ein schwarzer Dacia Sandero steht auf einem Parkplatz
Ein schwarzer Dacia Sandero steht auf einem Parkplatz
Dacia Sandero

Der Dacia Sandero bietet viel Auto fürs Geld. Er ist kompakt in der Stadt, geräumig im Alltag und clever ausgestattet.

Die besten Kleinwagen im Überblick

ModellLeistungAntriebNeupreis
Toyota Yaris Comfort68 kW (92 PS)Benzin-Hybridab 25.500 Euro
Opel Corsa Electric Edition100 kW (136 PS)Elektroab 29.990 Euro
Renault 5 E-Tech Electric Evolution90 kW (122 PS)Elektroab 28.000 Euro
VW ID. PoloNoch nicht verfügbarElektroPreis noch nicht bekannt
Skoda Fabia Essence59 kW (80 PS)Benzinab 20.190 Euro
BYD Dolphin Surf Active65 kW (88 PS)Elektroab 22.990 Euro
Seat Ibiza59 kW (80 PS)Benzinab 19.650 Euro
Renault Clio Evolution84 kW (115 PS)Benzinab 19.900 Euro
Peugeot e-208 Style100 kW (136 PS)Elektroab 36.525 Euro
Dacia Sandero Essential49 kW (67 PS)Benzinab 12.790 Euro

Die drei häufigsten Fragen zu Kleinwagen

1. Welcher Kleinwagen ist am sparsamsten?

Die sparsamsten Kleinwagen sind aktuell die Elektromodelle, wenn du die Energiekosten pro Kilometer betrachtest. Bei durchschnittlichen Stromkosten von 30 Cent pro kWh kommst du auf etwa 4,50 bis 5,10 Euro pro 100 Kilometer.

Bei den Verbrennern kommst du bei aktuellen Benzinpreisen von etwa 1,60 Euro pro Liter auf Kosten von rund 7 bis 8 Euro pro 100 Kilometer. Der Vollhybrid-Antrieb nutzt Bremsenergie zur Batterieaufladung und fährt in der Stadt häufig rein elektrisch.

Wichtig zu wissen: Der tatsächliche Verbrauch hängt stark von deinem Fahrstil und den Einsatzbedingungen ab. Im Stadtverkehr verbrauchen Hybride deutlich weniger als auf der Autobahn. Bei Elektroautos sinkt die Reichweite im Winter durch Heizung und kalte Batterien um bis zu 30 Prozent.

Wenn du hauptsächlich Kurzstrecken in der Stadt fährst und eine Lademöglichkeit hast, sind Elektroautos am günstigsten. Für Vielfahrer mit langen Strecken bleibt der Hybrid-Antrieb die wirtschaftlichste Wahl.

2. Wie viel Platz bietet ein Kleinwagen wirklich?

Kleinwagen sind kompakter als Kompaktklasse-Modelle, bieten aber überraschend viel Platz für den Alltag. Die meisten Modelle sind zwischen 3,94 und 4,10 Meter lang und bieten vier Erwachsenen ausreichend Platz. Auf der Rückbank wird es bei größeren Personen allerdings oft eng, besonders bei der Beinfreiheit.

Der Kofferraum variiert stark zwischen den Modellen. Der Skoda Fabia führt mit 380 Litern, gefolgt vom Dacia Sandero mit 372 Litern und dem Seat Ibiza mit 355 Litern.

Bei umgeklappter Rückbank erweitert sich das Ladevolumen auf 1.000 bis 1.200 Liter – genug für Wocheneinkäufe, Urlaubsgepäck oder einen Kinderwagen.

Die Kopffreiheit ist in den meisten Kleinwagen auch für große Menschen ausreichend. Nur sehr sportlich gestylte Modelle mit abfallender Dachlinie können hier Probleme bereiten. Die Beinfreiheit vorne ist großzügig, hinten solltest du bei Körpergrößen über 1,80 Meter mit eingeschränktem Komfort rechnen.

Für Singles, Paare oder kleine Familien mit einem Kind sind Kleinwagen völlig ausreichend.

Wer regelmäßig mit vier Erwachsenen unterwegs ist oder viel Gepäck transportiert, sollte zur Kompaktklasse greifen.

3. Lohnt sich ein Elektro-Kleinwagen oder besser ein Verbrenner?

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten, sondern hängt von deinen individuellen Anforderungen ab. Ein Elektro-Kleinwagen lohnt sich vor allem, wenn du täglich kurze bis mittlere Strecken fährst und zu Hause oder am Arbeitsplatz laden kannst. Die Betriebskosten sind deutlich niedriger als bei Verbrennern.

Ein Elektroauto wie der Opel Corsa Electric kostet in der Anschaffung etwa 7.000 Euro mehr als die Benziner-Variante. Die E-Auto-Förderung greift hier neuerdings jedoch wieder unter die Arme, sollte die Differenz den Stromer sonst ins Aus schießen.

Einige Hersteller bieten zusätzlich Rabatte oder günstige Leasingangebote an. Auch die niedrigere Kfz-Steuer und mögliche Vergünstigungen bei der Versicherung solltest du einrechnen.

Ein weiterer Vorteil: Elektroautos haben deutlich weniger Verschleißteile. Ölwechsel, Zahnriemen und Kupplungen entfallen komplett. Die Bremsen halten länger, weil das Auto hauptsächlich über Rekuperation verzögert. Die Wartungskosten liegen etwa 30 bis 40 Prozent unter denen von Verbrennern.

Der größte Nachteil bleibt die begrenzte Reichweite von meist rund 300 bis 400 Kilometern. Für Langstrecken musst du Ladestopps einplanen. Wenn du häufig weite Strecken fährst oder keine Lademöglichkeit hast, ist ein sparsamer Benziner oder Hybrid meist die bessere Wahl.

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