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Eine Collage aus drei Autos: blauer BMW M3, roter Audi RS 5 und blauer Mercedes-AMG C63
Quelle: BMW, Audi, Mercedes-Benz | Collage: mobile.de
Drei Antworten auf dieselbe Frage: BMW M3 Competition Touring (links), Audi RS 5 Avant (Mitte) und Mercedes-AMG C 63 S (rechts). 530 PS gegen 639 PS gegen 680 PS – und doch trennt die drei mehr als Leistung.

Das Wichtigste in Kürze

  • Der neue Audi RS 5 Avant kommt als Plug-in-Hybrid mit 639 PS Systemleistung.
  • Der BMW M3 Competition Touring bleibt dem Reihensechser treu und ist das leichteste Fahrzeug im Trio.
  • Der Mercedes-AMG C 63 S E Performance T-Modell hat mit 680 PS die höchste Systemleistung.
Ein schwarzer Audi RS5 Avant steht vor einer weißen Wand.
Ein schwarzer Audi RS5 Avant steht vor einer weißen Wand.
Audi RS 5

Der Audi RS 5 Avant verbindet sportliche Fahrleistungen mit dem Alltagsnutzen eines Kombis. Entdecke jetzt Angebote und Modelle.

Das Spielfeld verändert sich: Auftritt Audi RS 5

Im Sommer 2026 betritt der neue Audi RS 5 Avant das Spielfeld und verändert die Regeln. Als erster Plug-in-Hybrid in der RS-Geschichte trifft er auf zwei Kontrahenten, die unterschiedlicher kaum sein könnten:

  • den BMW M3 Competition Touring, der seit 40 Jahren den fahrdynamischen Maßstab setzt, und
  • den Mercedes-AMG C 63 S E Performance T-Modell, das technologisch radikalste Fahrzeug des Trios.

Der Audi positioniert sich als Alleskönner: Sportwagen-Leistung, elektrische Reichweite, maximale Alltagstauglichkeit.

Der AMG wiederum hat sich mit seiner Formel-1-Batterietechnologie und 680 PS Systemleistung als technologisches Ausrufezeichen etabliert. Er steht aber vor einem Generationswechsel.

Der grundlegende Unterschied: Audi und AMG elektrifizieren, BMW nicht. Das klingt simpel, hat aber weitreichende Konsequenzen für Gewicht, Fahrdynamik, Alltagstauglichkeit und Gesamtkosten.

Ein roter Audi RS 5 Avant fährt auf einer mediterranen Landstraße.
Quelle: Audi
Der Audi RS 5 Avant: Breitere Kotflügel, neue Technik, alter Anspruch. Wer hier das Kennzeichen liest, weiß: Das ist kein A5.

RS 5, M3, C 63: technische Daten im Überblick

MerkmalAudi RS 5 AvantBMW M3 Competition TouringMercedes-AMG C 63 S E Performance T-Modell
MotorkonzeptV6 Biturbo + E-Motor (PHEV, P2)R6 Biturbo (Verbrenner)R4 Biturbo + E-Motor (PHEV, P3)
Systemleistung470 kW/639 PS390 kW/530 PS500 kW/680 PS
Systemdrehmoment825 Nm650 Nm1.020 Nm
0–100 km/hca. 3,5 s3,6 s3,4 s
Vmax250 km/h (285 km/h mit Sport-Paket)250 km/h (280 km/h opt.)270 km/h T-Modell (280 km/h opt.)
Antriebsartquattro PHEV (Allrad)M xDrive (Allrad)AMG Performance 4MATIC+ (Allrad)
Batterie (brutto)25,9 kWhentfällt6,1 kWh
Systemspannung400 Voltentfällt400 Volt
Elektr. Reichweite WLTPca. 80 km (Herstellerangabe)entfällt13 km
Verbrauch WLTP (komb.)3,9-4,5 l/100 km (gewichtet)10,4 l/100 km6,9 l/100 km (gewichtet)
AC-Ladegeschwindigkeitbis 22 kWentfällt3,7 kW
Leergewicht (DIN)2.370 kg1.865 kgca. 2.165 kg (Limousine)
Kofferraum361-1.302 l500-1.510 l360-1.375 l
Sitze555
Basispreis DE (inkl. MwSt.)107.850 Euro108.900 Euro115.031 Euro
Ein hellblauer BMW M3 Touring steht auf einem Händlerparkplatz.
Ein hellblauer BMW M3 Touring steht auf einem Händlerparkplatz.
BMW M3

Der BMW M3 Competition Touring ist der einzige echte Allrad-Kombi unter den Sport-Kombis seiner Klasse. Jetzt Angebote und Ausführungen entdecken.

Alltagstauglichkeit und Konzept

Audi RS 5 Avant

Der RS 5 Avant ist der Allrounder des Trios:

  • Fünf Sitze,
  • ein Kofferraum, der für Familienurlaub taugt, und
  • ein Antrieb, der auf Wunsch leise durch die Stadt gleitet.

Die Karosserie ist an den Kotflügeln um rund 80 Millimeter verbreitert. Das verleiht dem Avant eine muskulöse Präsenz, ohne die Alltagstauglichkeit zu beeinträchtigen.

Das Bedienkonzept folgt dem aktuellen Audi-Standard: MMI Navigation plus, Audi virtual cockpit plus, MMI Beifahrerdisplay und induktive Ladefläche sind serienmäßig. Die Standklimatisierung und 3-Zonen-Klimaautomatik ergänzen das Angebot.

Schwachpunkt: Das Gewicht von 2.370 Kilogramm ist spürbar.

BMW M3 Competition Touring

Der M3 Touring ist das pragmatischste Fahrzeug im Vergleich, und zwar im besten Sinne:

  • 500 bis 1.510 Liter Kofferraum,
  • fünf Sitze,
  • ein Gewicht von 1.865 Kilogramm: Das ist Performance ohne Ballast.

Das Bedienkonzept ist BMW-typisch klar strukturiert, ohne die Komplexität eines Hybridsystems.

Wer keinen Ladeanschluss benötigt und einfach fahren will, findet hier das unkomplizierteste Paket. Der M3 Touring ist kein Kompromiss – er ist eine klare Entscheidung.

Ein blauer BMW M3 Touring fährt auf einer Landstraße.
Quelle: BMW
Der BMW M3 Competition Touring mit M xDrive: Wer hier einsteigt, hat sich entschieden. Nicht für Kompromisse, sondern für das Fahren selbst.

Mercedes-AMG C 63 S E Performance T-Modell

Der AMG C 63 T-Modell ist das technisch aufwendigste Fahrzeug im Trio. Das MBUX-Infotainmentsystem mit Hybrid-spezifischen Anzeigen, AMG TRACK PACE als optionaler Datenlogger und acht Fahrprogramme machen ihn zum komplexesten Begleiter.

Der Kofferraum des T-Modells fasst zwischen 360 und 1.375 Liter und ist durch die Batterie im Heck eingeschränkt. Die elektrische Reichweite von 13 Kilometern ist für den Alltag kaum relevant: Der AMG ist kein Pendlerauto, sondern ein Fahrerlebnis.

Fazit Alltagstauglichkeit

  1. Der BMW M3 Touring ist der unkomplizierteste Begleiter.
  2. Der Audi RS 5 Avant bietet das größte Potenzial für Vielfahrer mit Lademöglichkeit.
  3. Der AMG C 63 ist der Spezialist für Fahrer, die Technik als Selbstzweck schätzen.

Der Audi RS 5 Avant wiegt mit Hybridbatterie 2.370 Kilogramm. Das sind 505 Kilogramm mehr als der BMW M3 Touring. Zum Vergleich: Ein VW Golf wiegt rund 1.400 Kilogramm.

Design: drei Charaktere, drei Botschaften

Der Audi RS 5 Avant macht keinen Hehl aus seinen Ambitionen: Die um 80 Millimeter verbreiterten Kotflügel, die RS-spezifischen Stoßfänger und die abgedunkelten Matrix-LED-Scheinwerfer kommunizieren Sportlichkeit ohne Umwege. Das ist kein subtiles Design, das ist eine Ansage. Wer Zurückhaltung sucht, ist hier falsch.

Der BMW M3 Touring polarisiert seit seiner Einführung mit der großen Niere. Inzwischen hat man sich daran gewohnt – oder eben nicht. In Laguna Seca Blau, wie auf unserem Bild, wirkt der M3 Touring wie ein Fahrzeug, das weiß, was es ist: ein Sportwagen mit Klappe. Kein Versteckspiel, keine Entschuldigung.

Ein blauer Mercedes-AMG C 63 T-Modell fährt auf einer Landstraße.
Quelle: Mercedes-Benz
Der Mercedes-AMG C 63 S E Performance T-Modell: Panamericana-Kühler, Powerdomes, 680 PS. Wer hier zweifelt, hat noch nicht Gas gegeben.

Der Mercedes-AMG C 63 S E Performance T-Modell ist das eleganteste Fahrzeug im Trio. Die Panamericana-Kühlerverkleidung mit vertikalen Streben, die Powerdomes auf der Motorhaube und der großzügige Diffusor hinten erzählen eine Geschichte von Motorsport-Erbschaft.

Das T-Modell wirkt gestreckt und kraftvoll. Es ist für Käufer gemacht, die Sportlichkeit mit Stil verbinden wollen, ohne auf Lautstärke zu setzen.

Motorkonzept und Fahrdynamik

Audi RS 5 Avant: der neue V6 mit 70 Prozent neuen Bauteilen

Der 2,9-Liter-V6 im RS 5 ist kein Carry-over. Laut Audi-Sport-Chef Rolf Michl sind gut 70 Prozent der Motorkomponenten neu: variable Turbinengeometrie, neues Einspritzsystem, wassergekühlte Ladeluftkühler.

Das Ergebnis: 510 PS und 600 Newtonmeter aus dem Verbrenner allein. Der im Getriebe platzierte E-Motor steuert weitere 130 Kilowatt bei. Das Highlight des Antriebsstrangs ist das Dynamic-Torque-Control-Differenzial an der Hinterachse.

Ein 8-Kilowatt-E-Motor koordiniert die Kraftverteilung, primär zum kurvenäußeren Rad. Das ist kein elektrohydraulisches Lamellenpaket wie bei BMW und AMG – das ist ein eigener Antrieb für das Differenzial. Ob das in der Praxis einen messbaren Vorteil bringt, wird ein Fahrtest zeigen.

BMW M3 Competition Touring: Der Maßstab bleibt

Der 3,0-Liter-Reihensechser mit M TwinPower Turbo ist das Herzstück des M3. 530 PS, 650 Newtonmeter, 8-Gang-M-Steptronic mit Drivelogic: Das Konzept ist nicht neu, aber es funktioniert.

Der M3 Touring hat am Sachsenring eine 1:32er-Rundenzeit gefahren – ein Wert, den der AMG C 63 mit vergleichbarer Bereifung um rund 1,5 Sekunden verfehlt hat. Das Konzept ist konservativ im besten Sinne: kein Hybrid, kein Zusatzgewicht, kein Kompromiss.

Das adaptive M-Fahrwerk mit Doppelgelenk-Federbeinachse vorn und Fünf-Lenker-Achse hinten ist auf Fahrdynamik ausgelegt, nicht auf Komfort.

Mercedes-AMG C 63 S E Performance: Formel-1-Technologie für die Straße

Der AMG kombiniert einen 2,0-Liter-Vierzylinder mit elektrisch unterstütztem Abgasturbolader (eine direkte Ableitung der Formel-1-Technologie) mit einem 150-Kilowatt-E-Motor an der Hinterachse.

Das P3-Hybrid-Layout bedeutet: Der E-Motor wirkt direkt auf die Hinterachse, ohne Verluste durch Getriebe oder Kardanwelle. Das Systemdrehmoment von 1.020 Newtonmeter ist das höchste im Trio.

Der Vierzylinder mit 476 PS ist der stärkste in Serie produzierte Vierzylinder der Welt, aber er klingt nicht wie ein V8. Das ist eine Glaubensfrage.

Der BMW M3 hat 2025 seinen 40. Geburtstag gefeiert. In vier Jahrzehnten hat er sich vom E30 mit 195 PS zum aktuellen Competition mit 530 PS entwickelt.

Ladetechnik und Reichweite

Der Audi RS 5 Avant ist das einzige Fahrzeug im Trio mit praxisrelevanter elektrischer Reichweite. Bis zu 80 Kilometer rein elektrisch: Das ist eine Herstellerangabe, die noch nicht durch unabhängige Tests bestätigt wurde.

Realistisch sind bei sportlicher Fahrweise und Autobahngeschwindigkeit eher 50 bis 60 Kilometer. Die AC-Ladegeschwindigkeit von bis zu 22 Kilowatt ist für ein PHEV-Fahrzeug überdurchschnittlich: Die meisten Wettbewerber laden mit 7,4 oder 11 Kilowatt.

Der Mercedes-AMG C 63 S E Performance lädt mit maximal 3,7 Kilowatt Wechselstrom: ein Wert, der für eine 6,1-kWh-Batterie ausreicht, aber keine Infrastruktur-Investition rechtfertigt. Die elektrische Reichweite von 13 Kilometern ist kein Alltagsargument, sondern ein Bonus für emissionsfreie Zonen.

Die Batterie ist auf schnelle Leistungsabgabe ausgelegt, nicht auf Reichweite. Das ist der entscheidende Unterschied zum Audi.

Der BMW M3 Touring hat keinen Elektromotor und keine Batterie. WLTP-Verbrauch: 10,4 Liter auf 100 Kilometer. Das ist ehrlich und für einen 530-PS-Sportwagen mit 1.865 Kilogramm Leergewicht ein akzeptabler Wert. Im Alltag sind 12 bis 14 Liter realistisch.

Batterietechnik

Audi RS 5 Avant: große Batterie, großes Gewicht

Die 25,9-kWh-Batterie (brutto) des RS 5 wiegt allein rund 170 Kilogramm. Sie ist auf der Hinterachse platziert, was die Gewichtsverteilung auf 51 zu 49 Prozent verbessert.

Das Zellformat und das Kühlkonzept sind noch nicht kommuniziert. Für den Rennstreckeneinsatz ist die große Batterie ein Nachteil, denn das Gewicht lässt sich nicht wegdiskutieren.

Mercedes-AMG C 63 S E Performance: kleine Batterie, große Leistungsdichte

Die AMG-High-Performance-Batterie mit 6,1 kWh und 89 Kilogramm Gewicht ist das Gegenteil des Audi-Ansatzes. Die Direktkühlung der 560 Zellen mit elektrisch nichtleitender Flüssigkeit ermöglicht eine Leistungsdichte von 1,7 kW/kg, also doppelt so viel wie herkömmliche Systeme.

70 Kilowatt Dauerleistung, 150 Kilowatt Spitzenleistung für zehn Sekunden: Das ist auf Rennstreckeneinsatz ausgelegt, nicht auf Pendlerfahrten. Die Technologie stammt direkt aus der Formel 1.

Ausstattung und Sicherheit

Audi RS 5 Avant

Der RS 5 Avant ist serienmäßig üppig ausgestattet:

  • abgedunkelte Matrix-LED-Scheinwerfer
  • Audi virtual cockpit plus
  • MMI Navigation plus
  • 3-Zonen-Klimaautomatik
  • Standklimatisierung
  • Sportsitze plus
  • RS-Sportfahrwerk mit geregeltem 2-Ventil-Dampfer
  • quattro mit Dynamic Torque Control
  • vollständiges Assistenzsystem-Paket inklusive Notbremsassistent, adaptivem Geschwindigkeitsassistenten und Spurverlassenswarnung

Das Ladekabel Mode 3 für öffentliches Laden bis 22 kW ist ebenfalls serienmäßig.

BMW M3 Competition Touring

Der M3 Touring kommt mit:

  • adaptivem M-Fahrwerk
  • M-Compound-Bremsanlage mit Sechskolben-Festsattel vorn
  • DSC mit M xDrive
  • aktivem M-Differenzial und M-spezifischer Servolenkung.

Das Sicherheitspaket umfasst Airbags für alle Sitzplätze, Reifendruckanzeige und Bremsassistent.

Mercedes-AMG C 63 S E Performance T-Modell

Der AMG C 63 bietet serienmäßig:

  • "AMG RIDE CONTROL"-Fahrwerk mit adaptiver Verstelldampfung
  • dreistufige AMG-Parameterlenkung
  • Hinterachslenkung (2,5 Grad maximaler Lenkwinkel)
  • AMG-Hochleistungs-Verbundbremsanlage mit Sechsk
  • olben-Festsätteln vorn
  • MBUX-Infotainmentsystem mit Hybrid-spezifischen Anzeigen.

AMG TRACK PACE als Datenlogger ist optional.

Preisvergleich und Marktposition

Der Audi RS 5 Avant kostet in Deutschland ab 107.850 Euro. Der BMW M3 Competition Touring mit M xDrive ist ab 108.900 Euro erhältlich. Der Mercedes-AMG C 63 S E Performance T-Modell ist ab 115.031 Euro zu bekommen.

  • Beim Technikstand je investiertem Euro liegt der BMW M3 Touring am klarsten: 530 PS, bewährte Technologie, kein Hybrid-Aufpreis.
  • Der Audi RS 5 Avant bietet die größte Technologiedichte, aber auch das höchste Gewicht und den komplexesten Antriebsstrang.
  • Der AMG C 63 ist das technologisch faszinierendste Fahrzeug, steht aber vor einem Generationswechsel, was den Wiederverkaufswert beeinflussen könnte.

Pro und Contra

Audi RS 5 Avant

Stärken

  • 639 PS Systemleistung; bis zu 80 km rein elektrisch; neues Dynamic Torque Control-Differenzial; AC-Laden bis 22 kW

Schwächen

  • Höchstes Leergewicht im Trio (2.370 kg); Fahrdynamik durch Gewicht limitiert; Antriebsstrang-Komplexität erhöht Wartungskosten

Für wen eignet sich der Audi RS 5 Avant?

Technik-Enthusiasten, die Alltagsflexibilität mit Sportwagen-Ambitionen verbinden wollen; Vielfahrer mit Lademöglichkeit

BMW M3 Competition Touring

Stärken

  • Fahrdynamisch überlegen; leichtestes Fahrzeug im Trio; bewährter Reihensechser; günstigster Einstiegspreis

Schwächen

  • Kein Hybridantrieb; höchster WLTP-Verbrauch im Trio (10,4 l/100 km); keine elektrische Reichweite; Vmax serienmäßig auf 250 km/h begrenzt

Für wen eignet sich der BMW M3 Competition Touring?

Puristen, die fahrdynamische Präzision über Technologie-Komplexität stellen; Rennstrecken-Fahrer

Mercedes-AMG C 63 S E Performance T-Modell

Stärken

  • 680 PS Systemleistung; bestes Leistungsgewicht (3,2 kg/PS); Formel-1-Batterietechnologie; serienmäßige Hinterachslenkung

Schwächen

  • Kleiner Akku (6,1 kWh); nur 13 km elektrische Reichweite; Vierzylinder-Verbrenner polarisiert; Modellpflege angekündigt

Für wen eignet sich der Mercedes-AMG C 63 S E Performance T-Modell?

Technologie-Vorreiter und Sammler; Käufer, die das ausgefallenste Konzept im Segment suchen

Fazit und Kaufempfehlung

Der BMW M3 Competition Touring ist technisch objektiv überlegen, wenn es um fahrdynamische Präzision geht. Die Sachsenring-Rundenzeit von 1:32 Minuten ist ein Beleg, den kein Hybrid-Kombi bisher widerlegt hat. Wer auf der Rennstrecke das letzte Zehntel sucht, kauft den BMW.

Der Audi RS 5 Avant gewinnt bei emotionalen und pragmatischen Kaufgründen: 80 Kilometer elektrische Reichweite, 22 kW AC-Laden, 639 PS auf Abruf. Das ist das Fahrzeug für Vielfahrer, die eine Lademöglichkeit haben und nicht auf Sportwagen-Leistung verzichten wollen. Wer regelmäßig pendelt und gelegentlich die Rennstrecke besucht, findet hier das ausgewogenste Paket.

Der Mercedes-AMG C 63 S E Performance T-Modell ist das Fahrzeug für Technik-Enthusiasten und Sammler. Die Formel-1-Batterietechnologie, das P3-Hybrid-Layout und die serienmäßige Hinterachslenkung sind einzigartig im Segment. Wer ihn kauft, erwirbt möglicherweise das letzte echte 63er-Modell: Das hat Sammlerpotenzial. Für den Alltag ist er der kompromissloseste Begleiter des Trios.

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