So schlägt sich der neue Audi A3 im Alltag

Audi A3 Sportback 30 TDI (2020): Test

Wie der Golf, nur teurer? Der neue Audi A3 glänzt auf der Langstrecke und beim Komfort, hat aber Probleme mit den Assistenzsystemen. Der Sportback im Test.

  • Björn Tolksdorf
  • Veröffentlicht am 07/25/2020, 08:45 AM
Audi A3 Sportback 30 TDI 05
Quelle: TeamOn GmbH Der Audi A3 30 TDI S-Line kostet mindestens 32.411 Euro. Unser Testwagen kostet in seiner Konfiguration fast 48.000 Euro

Für das Raumangebot, sagen sie bei Audi in Ingolstadt, hätten sie „eine Marke wie Skoda“. Der Audi A3 erfüllt im Konzern-Orchester eine andere Aufgabe als der verwandte Skoda Octavia. Er soll die edle, dynamische Alternative zum VW Golf darstellen. Vom neuen Audi A3 Sportback erwarten wir also, dass es hier und da zwackt – aber auch, dass er agiler fährt als der VW Golf.

Erste Hürde: Zum Test fährt der neue Audi A3 als 30 TDI vor, ein Basisdiesel mit 116 PS aus 2,0 Litern Hubraum.  Reicht das im Alltag? Erfüllt der Audi A3 seinen Anspruch als edlerer, engerer Golf? Und: Lohnt sich der Premium-Aufschlag? Das klären wir im Alltagstest.

Audi A3 Sportback: Das Wichtigste in Kürze

  • Kompaktwagen von Audi
  • Golf-Technik in edlerer Verpackung
  • Sparsamer Diesel mit hoher Reichweite
  • Drahtig, ohne auf Komfort zu verzichten
  • Preis A3 30 TDI ab 29.900 Euro

So viel vorab: Überzeugen kann der neue Audi A3 im Test in vielen Punkten. Manches, vor allem am neuen Bedienkonzept, nervt und verwundert. Was uns begeistert hat: der hohe Fahrkomfort, trotz des S-Line-Pakets mit härteren Dämpfern – und die beachtliche Reichweite auf der Langstrecke.


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Der Audi A3 Sportback TDI

Mit dem neuen Audi A3 Sportback geht der Kompaktwagen aus Ingolstadt in die vierte Generation.


Audi A3: Abmessungen, Platzangebot, Karosserie

Die Bezeichnung „Sportback“ könnte sich Audi im Grunde sparen. Da Dreitürer und Cabrio zum Modellwechsel entfallen, ist der fünftürige Audi A3 jetzt „der“ A3. Zumindest in Deutschland, wo die Stufenheck-Limousine keine große Rolle spielt. Den VW Golf überragt der Audi A3 mit 4,34 Metern Länge um sechs Zentimeter und gehört damit dennoch zu den kürzeren Kompaktwagen auf dem Markt. Zum Vergleich: Die aktuelle Mercedes A-Klasse misst 4,42 Meter.

Vorne sitzt es sich prima im A3, hinten zwickt es größere Personen schon mal an Kopf und Knien. Ein Raumwunder war der A3 noch nie, daran ändert sich nichts. Die Rücksitzlehnen lassen sich wie im Vorgänger im Verhältnis 40:20:40 umlegen. Das schafft ein Ladevolumen von bis zu 1.200 Litern – etwas weniger als bisher. 380 Liter schluckt der Kofferraum netto, hier herrscht Gleichstand zum Vorgänger. Das klingt nach gutem Kompaktklasse-Standard. Wird das Ladegut sperriger, wirkt der Kofferraum leider überraschend verbaut. Andere Modelle nehmen Koffer und Getränkekisten problemloser auf. Immerhin: Der Ladeboden ist in der Höhe verstellbar, sodass schweres Ladegut im Test leicht in den Audi A3 hineingeschoben werden kann. Erstmals gibt es beim A3 gegen Aufpreis eine elektrische Heckklappe, im Testwagen fehlt sie. Vermisst haben wir sie nicht.

Audi A3 Sportback 30 TDI Frontansicht
Quelle: TeamOn GmbH Als Teil des sportlichen S-Line-Ausstattungspakets montiert Audi einen anderen Kühlergrill

Positiv notieren wir die Sportsitze im Testwagen. Sie gehören zur S-Line-Ausstattung und bieten auch kräftig gebauten Körpern tollen Seitenhalt, ohne einzuengen. Die bequeme, straffe Polsterung drückt auch nach Stunden nicht. Ebenfalls praktisch: die klappbaren Becherhalter in der Mittelkonsole, die bis zu zwei Becher sicher halten können und nicht im Weg sind, wenn sie keiner braucht. In den Türen fehlt leider eine solche Halterung.

Audi A3: Innenraum, Verarbeitung, Materialien

Gegenüber Golf, Astra und Co. kostet ein Audi A3 deutlich mehr. Dafür erwarten Käufer beispielsweise einen wertigen Innenraum. Im Prinzip bekommen sie den im neuen A3. Im Testwagen stecken feine Aluminium- und Kunstlederflächen, hübsche Blenden – und nichts klappert oder wackelt. Zudem möchte Audi mit dem neuen A3 Umweltfreunde ansprechen: Der Bezugsstoff „Puls“ wird aus Recycling-Material gewonnen, das Leder chromfrei gegerbt.

Dennoch: Im Vergleich zum Vorgänger A3 8V markiert der Innenraum in puncto Materialqualität und Haptik keinen echten Fortschritt. Ähnlich wie VW beim Golf setzt Audi im A3 günstige Materialien ein. So findet sich rund um die Mittelkonsole viel schlicht wirkendes Hartplastik, ebenso am Armaturenbrett und rund um die Lüftungsdüsen. Wer vom Vorgänger auf den neuen A3 umsteigt, sieht und fühlt, wo der Rotstift angesetzt wurde.

Im Kofferraum zeigt sich der Spardruck im neuen Audi A3 ebenfalls: Die Ladebodenhalterung besteht aus recht kratzempfindlichem Material. Die dünnen Teppiche sehen allzu rasch benutzt aus. Das passt in die Kompaktklasse, aber nicht unbedingt zum Premium-Anspruch von Audi. 


Audi A3 Sportback e-Tron
Audi A3 Sportback e-Tron

Den A3 mit Hybrid-Antrieb brachte Audi schon 2014 auf die Straße.


Audi A3: Assistenzsysteme, Sicherheit

Bei der Assistenz kann Audi den gewünschten digitalen Charakter des A3 zelebrieren. Ein Radarsystem, das Fußgänger und Radfahrer erkennen kann, steckt serienmäßig im Auto – ebenso ein Ausweichassistent und ein Spurverlassenswarner. Gegen Aufpreis beherrscht der A3 zahlreiche weitere Tricks. Ein rückwärtiges Radarsystem warnt vor Querverkehr. Als angenehm auf der Fahrt erweisen sich das Lesen von Tempolimit-Schildern und die automatische Anpassung der Geschwindigkeit. Wer sich davon bevormundet fühlt, kann das System deaktivieren.

Auch das Spritsparen unterstützen im neuen Audi A3 digitale Assistenten. So weist der Assistent den Fahrer an, den Fuß vom Gas zu nehmen oder in den Leerlauf zu schalten – und damit vorausschauender zu fahren. Wer sich darauf einlässt, kann seinen Spritverbrauch spürbar optimieren. Einigen Assistenten fehlt es jedoch an Manieren. Die Spurhaltehilfe etwa nervt trotz Blinkens beim Überfahren von Spurlinien mit Vibrieren im Lenkrad. Außerdem arbeitet der Lenkassistent mitunter zu autoritär gegen den Fahrer. Das mag in manchen Situationen hilfreich sein, andere Hersteller haben ihren Sensoren jedoch beigebracht, besser zwischen gewollten und ungewollten Lenkbewegungen zu differenzieren.

Audi A3: Infotainment, Radio, Konnektivität

Die Architektur des Infotainments teilt sich der Audi A3 mit dem VW Golf. Wie der Golf wirkt auch der A3 betont digital – doch nur auf den ersten Blick. Audi montiert für wichtige Funktionen wie Klima und Audio weiterhin klassische Regler. Statt per Drehregler verstellt man die Temperatur per Kippschalter. Für die Lautstärke platziert Audi eine Wisch-Taste auf der Mittelkonsole, etwa so groß wie eine Zwei-Euro-Münze. Zartes Kreisen mit der Fingerspitze reicht, um die Lautstärke zu regeln. Das funktioniert deutlich besser als die schwer einsehbaren Wischsensoren im Golf. Dafür entfällt der gewohnte Dreh-Drück-Steller.

Audi A3 Sportback 30 TDI Seitenansicht
Quelle: TeamOn GmbH Der Audi A3 Sportback gehört mit 4,34 Metern Länge zu den kürzeren Kompaktwagen auf dem Markt

Es bleiben für die Bedienung von Navigation und Medien der mittige Touchscreen, die Lenkradtasten und eine Sprachsteuerung. Letztere funktioniert noch nicht ganz so intuitiv wie etwa das MBUX von Mercedes. Versteht die Software den Fahrerwunsch nicht, liefert sie selten hilfreiche Vorschläge. Bei der Bitte um Alternativrouten zur nächsten Tankstelle etwa.  

Die neue Elektronik-Architektur bedeutet im Audi A3 ein Update des Infotainment-Baukastens. Mittlerweile ist man bei der 3. Generation angelangt. Die Rechenleistung hat sich gegenüber dem Vorgänger verzehnfacht. Der Computer arbeitet flott und stellt die Satellitenbild-Ansicht von Google zügig her. 

Die Klimaanlage könnte etwas sanfter agieren, sie malträtiert mitunter allzu hartnäckig Handgelenke und Nacken mit Kaltluft.


AutoCenter Benz GmbH2
Der Skoda Octavia RS

Etwa jeder fünfte Octavia-Käufer in Deutschland entscheidet sich für die sportliche RS-Variante.


Audi A3: Antrieb, Motor, Getriebe

Nach dem Diesel-Skandal greifen Autokäufer inzwischen häufig zum Benziner. Das gilt in größeren Klassen und umso mehr in der Kompaktklasse. An der Sinnhaftigkeit dieser Entwicklung kommen im Audi A3 30 TDI Zweifel auf. Der Antrieb ist das Prunkstück des Audi. Der A3-Basisdiesel leistet 116 PS. Das volle Drehmoment von 300 Newtonmetern liegt zwischen 1.600 und 2.500 Umdrehungen an. An der oberen Grenze bewegt sich der Audi bereits im Bereich der Richtgeschwindigkeit auf deutschen Autobahnen. Erst kurz vor Erreichen der nominellen Höchstgeschwindigkeit verliert der Diesel spürbar an Elastizität. Kurz gesagt: Er wirkt kräftiger und lebendiger, als 116 PS vermuten lassen.

Wer es ruhiger angehen lässt, brummelt gemächlich bei Landstraßengeschwindigkeit dahin. Dann wirkt der A3 gemütlich – lässt sich bei Bedarf aber jederzeit zu dynamischen Manövern treiben, wenn nötig. Audi liefert den 30 TDI stets mit manuellem Sechsgang-Getriebe aus. Das funktioniert vorzüglich. Mit seiner langen Übersetzung, vor allem in den Gängen drei bis sechs, hält es die Drehzahl in den meisten konstanten Fahrsituationen schön niedrig.

Audi A3 Sportback 30 TDI Cockpit
Quelle: TeamOn GmbH Das Cockpit des Audi A3 wirkt, wie im Golf, betont digital

Mit seiner Spontanität und seinem Geräuschkomfort gefällt der Antrieb, wirklich begeistern kann er mit seinem Verbrauch. Wenn der Verkehr fließt, kommt der Diesel mit dem internen Code EA 288 Evo in unserem Test im Stadtverkehr mit 4,3 l/100 km aus. Wer für längere Zeit eine 6 vorne sehen will, muss ihn schon reichlich treten. Nachdem wir unter viele Autobahn-, Landstraßen- und einige Stadtkilometer den Strich ziehen, steht dort eine 4,8. Anders gesagt: Je nach Fahrweise und Streckenprofil holt der A3 30 TDI rund 1.000 Kilometer Reichweite aus seinem nur 45 Liter fassenden Tank. Auf der Langstrecke gibt es zum Diesel nach wie vor keine gleichwertige technische Alternative. Das Schadstoffverhalten des A3 bändigt Audi gleich mit zwei SCR-Katalysatoren. Das entspricht dem technischen Stand im Volkswagen-Konzern bei der aktuellen Diesel-Generation, um die Schadstoffnorm Euro 6d-TEMP-EVAP-ISC zu erfüllen.

Audi A3 Motoren im Überblick

ModellAudi A3 30 TFSIAudi A3 35 TFSIAudi A3 35 TFSIAudi A3 30 TDIAudi A3 35 TDI
Hubraum1,0 l1,5 l1,5 l2,0 l2,0 l
Getriebe6-Gang manuell6-Gang manuell7-Gang Automatik6-Gang manuell7-Gang Automatik
Leistung110 PS (81 kW)150 PS (110 kW)150 PS (110 kW)116 PS (85 kW)150 PS (110 kW)
Drehmoment200 Nm250 Nm250 Nm300 Nm360 Nm
0-100 km/h10,6 s8,4 s8,4 s10,1 s8,4 s
Geschwindigkeit204 km/h224 km/h224 km/h206 km/h224 km/h
Verbrauch *4,8-4,6 l/100 km5,1-4,8 l/100 km5,0-4,7 l/100 km3,6-3,5 l/100 km3,9-3,7 l/100 km
CO2111-106 g/km116-111 g/km115-109 g/km96-92 g/km103-98 g/km

* Normwerte, je nach Reifengröße

Audi A3: Fahrverhalten, Fahrwerk, Lenkung

Dass im Testwagen der Ausstattungslinie S-Line serienmäßig ein Sportfahrwerk steckt, behält der Audi A3 über weite Strecken für sich. Anders als frühere A3-Generationen federt der Neuling sogar ausgesprochen komfortabel über Schlaglöcher und Bodenwellen. Die Abstimmung überzeugt. Das gilt auch dann, wenn der A3 mit 180 oder 200 km/h Strecke machen soll und dabei so gelassen und stoisch geradeaus läuft, als ginge es mit Tempo 80 über Nebenstrecken. Den Fokus auf den Handlungsreisenden zeigt der Audi deutlich.

Das hält den A3 nicht davon ab, auf der Landstraße Spaß zu machen. Locker lässt er sich um die Kurven zirkeln, ohne dabei allzu viel Karosseriebewegung zuzulassen. Er ist jederzeit leicht kontrollierbar, dynamische Manöver gelingen mühelos. Wer davon genug hat, schaltet einen Gang höher und lässt sich behaglich durch die Landschaft treiben. 

Angesichts der überzeugenden Grundauslegung sehen wir dem Fahrmodus-Schalter „Audi Drive Select“ nach, dass er am Fahrgefühl nur wenig ändert. Im Testwagen fehlt das adaptive Fahrwerk, also wirkt der Fahrmodus-Schalter nur auf Lenkung und Antrieb – und das eher dezent. Wer will, erkennt in „Komfort“ eine etwas zu leichte Lenkung, wie man sie eher vom Golf kennt.


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Der VW Golf VIII

Die Speerspitze der Zulassungsstatistik: Der Bestseller aus Wolfsburg geht in die achte Generation.


Audi A3 Sportback: Ausstattungen und Preise

Günstig war der Audi A3 nie. Die preiswerteste Variante kostet im Juli 2020 laut Preisliste 27.000 Euro. Dafür gibt es einen 110 PS starken Dreizylinder-Benziner und vor allem optisch ein eher nacktes Auto. Die teureren Linien Advanced und S Line sind im wesentlichen Optikpakete: Audi montiert andere Schürzen und Felgen und ändert das Design des Kühlergrills sowie einzelner Dekore. Die S Line erhält zusätzlich das straffer abgestimmte Sportfahrwerk.

Zur Basisausstattung des Audi A3 zählen ein digitales Kombiinstrument, Digitalradio, eine Klimaanlage, eine Telefonschnittstelle oder einfache LED-Scheinwerfer. Alles andere muss sich der Kunde ausführlich in der 114 Seiten starken Preisliste zusammenklicken. So kosten LED-Scheinwerfer 870 Euro, das gute Matrix-LED-Licht, das den Gegenverkehr maskiert, 1.300 Euro. Das virtuelle Cockpit kostet 240 Euro, das große Navi 1.700 Euro, volle Parkassistenz im Bundle 3.300 Euro.

Der Basispreis unseres Testwagens A3 30 TDI S-Line beträgt 32.411 Euro. Dazu addiert Audi munter Kreuze, etwa für die 3-Zonen-Klimaautomatik, diverse Fahrassistenten und optische Features. Die größten Batzen sind das Business-Paket (u. a. Audi Connect, Navi, Tempomat) für knapp 2.800 Euro, das Interieur S-Line (1.700 Euro), Feinnappa-Leder (1.300 Euro) und Matrix-Scheinwerfer samt LED-Heckleuchten. Unterm Strich kostet der Testwagen fast 48.000 Euro. 

Audi A3 Sportback 30 TDI Dreiviertel-Heckansicht
Quelle: TeamOn GmbH Der A3-Basisdiesel beschleunigt in 10,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h

Wir kommen unter Verzicht auf optische Effekte sowie einige Assistenten auf einen Listenpreis von 38.000 Euro für eine sinnvolle Konfiguration. Matrix-Licht darf bleiben, das Business-Paket ebenfalls. Beim Parkassistenten satteln wir etwas auf, Leder und Interieurpaket bleiben draußen.

Audi A3 Preise und Ausstattungen

Modell/Linie (03.07.2020, 16 % MwSt.)A3A3 advancedA3 S-Line
Audi A3 Sportback 30 TFSI27.002 EUR27.976 EUR29.389 EUR
Audi A3 Sportback 35 TFSI29.048 EUR30.023 EUR31.436 EUR
Audi A3 Sportback 35 TFSI S tronic30.998 EUR31.973 EUR33.386 EUR
Audi A3 30 TDI30.023 EUR30.998 EUR32.411 EUR
Audi A3 35 TDI34.897 EUR35.872 EUR37.285 EUR


Fazit: Audi A3 Sportback 2020

Unterm Strich gelingt Audi beim neuen A3 vieles gut bis hervorragend. Der A3 fährt dynamischer und spaßbetonter als sein Plattform-Bruder Golf, ohne unkomfortabler zu werden. Im Gegenteil: Der Fahrer bekommt zumeist genau das vom A3, was er ihm in Gaspedal und Lenkrad diktiert. Wer aktiv fahren will, wird kaum Rückmeldung und Präzision vermissen. Wer das nicht will, wird weniger genervt als in vielen anderen Autos.

Beim Preis bewegt sich der Audi A3 – natürlich – deutlich oberhalb des Golf. Im Wettbewerb mit Mercedes A-Klasse und BMW 1er platziert Audi ihn jedoch sinnvoll, sprich: eher im unteren Drittel. Luft nach oben lässt der neue A3 allerdings noch beim Thema Zukunft. Dass aus Bayern großartige Dieselmotoren kommen, ist bekannt – und hier glänzt der Audi A3. Nur: Das ist gerade nicht die aktuelle Herausforderung, vor der Autobauer und Autofahrer stehen.

Audi A3 Sportback: Abmessungen

ModellAudi A3 Sportback 30 TDI S-Line
Länge4.343 mm
Breite1.816 mm
Höhe1.449 mm
Radstand2.636 mm
Leergewicht1.425 kg
Kofferraumvolumen425 l
Tank45 l
Anhängelast1.500-1.800 kg

Der Audi A3 Sportback 30 TDI in Bildern

  • Audi A3 Sportback 30 TDI 05
    Quelle: TeamOn GmbH Der Audi A3 30 TDI S-Line kostet mindestens 32.411 Euro. Unser Testwagen kostet in seiner Konfiguration fast 48.000 Euro
  • Audi A3 Sportback 30 TDI Frontansicht
    Quelle: TeamOn GmbH Als Teil des sportlichen S-Line-Ausstattungspakets montiert Audi einen anderen Kühlergrill
  • Audi A3 Sportback 30 TDI Detailansicht Frontscheinwerfer
    Quelle: TeamOn GmbH Für die optionalen Matrix-LED-Scheinwerfer verlangt Audi 1.300 Euro
  • Audi A3 Sportback 30 TDI Seitenansicht
    Quelle: TeamOn GmbH Der Audi A3 Sportback gehört mit 4,34 Metern Länge zu den kürzeren Kompaktwagen auf dem Markt
  • Audi A3 Sportback 30 TDI Detailansicht Rad
    Quelle: TeamOn GmbH Wer sich für die S-Line entscheidet erhält das straffer abgestimmt Sportfahrwerk und einige optische Upgrades wie die 18-Zoll-Felgen
  • Audi A3 Sportback 30 TDI Dreiviertel-Heckansicht
    Quelle: TeamOn GmbH Der A3-Basisdiesel beschleunigt in 10,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h
  • Audi A3 Sportback 30 TDI 07
    Quelle: TeamOn GmbH Gegen Aufpreis ist der Audi A3 mit elektrischer Heckklappe erhältlich
  • Audi A3 Sportback 30 TDI Detailansicht Rückleuchte
    Quelle: TeamOn GmbH Der Audi A3 Sportback 30 TDI Basisdiesel leistet 116 PS aus 2,0 Litern Hubraum
  • Audi A3 Sportback 30 TDI Blick in den Kofferraum
    Quelle: TeamOn GmbH In den Kofferraum des Audi A3 Sportback passen 425 Liter Gepäck
  • Audi A3 Sportback 30 TDI Blick in den Kofferraum umgeklappte Rückbank
    Quelle: TeamOn GmbH Die Rücksitzlehnen lassen sich im Verhältnis 40:20:40 umlegen. So wächst das Kofferraumvolumen auf 1.200 Liter
  • Audi A3 Sportback 30 TDI Detailansicht Luftauslass
    Quelle: TeamOn GmbH Im neuen A3 setzt Audi vermehrt auf Hartplastik. Die gewählten Materialien fühlen sich im vergleich zum Vorgänger wie ein Downgrade an
  • Audi A3 Sportback 30 TDI Cockpit
    Quelle: TeamOn GmbH Das Cockpit des Audi A3 wirkt, wie im Golf, betont digital
  • Audi A3 Sportback 30 TDI Detailansicht Mittelkonsole
    Quelle: TeamOn GmbH Praktisch: das Telefon liegt gut in Reichweite in der Handyablage
  • Audi A3 Sportback 30 TDI digitaler Instrumententräger
    Quelle: TeamOn GmbH Das digitale Kombiinstrument ist Teil der A3-Basisausstattung
  • Audi A3 Sportback 30 TDI Detailansicht digitaler Instrumententräger
    Quelle: TeamOn GmbH Der Audi A3 erkennt serienmäßig Fußgänger und Radfahrer
  • Audi A3 Sportback 30 TDI Infotainment-System
    Quelle: TeamOn GmbH Für 2.800 Euro verbaut Audi das Business-Paket. Darin enthalten sind unter anderem Navi und Tempomat
  • Audi A3 Sportback 30 TDI Rückbank
    Quelle: TeamOn GmbH Als Raumwunder war der Audi A3 noch nie bekannt: Für große Personen kann es auf der Rückbank eng werden