VW Polo 3 Dreitürer (Typ 6N)Seit 1994

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(12 Testberichte)
VW Polo 3 Dreitürer (Typ 6N) Bewertung 3.4/5 basierend auf 12 Testberichte.
  • Motoren
  • Modell im Test
  • Design
Preis
für Polo 45 (Benzin, 45 PS)
Fahrzeugeinordnung

Der Polo 3 kam im August 1994 auf den Markt und war gegenüber dem Vorgänger eine fast komplette Neuentwicklung: Karosserie, Fahrwerk und Motoren (ab den Jahren 1995 und 1996) waren komplett neu. Vor allem beim Design macht sich die Veränderung bemerkbar. Statt der Kanten und Ecken war die Formensprache der dritten Polo-Generation deutlich moderner. Auch der Größenzuwachs war sichtbar. Mit einer Länge von 3,72 Metern erreichte der Kleinwagen das Niveau der ersten Golf-Generation. Konkurrenten waren der Ford Fiesta, der Renault Clio, der Peugeot 206 und der Opel Corsa. Im Herbst 2001 wurde der Polo 3 von der vierten Generation abgelöst.

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Stärken
  • gute Qualität
  • mehr Platz
  • hohe Zuverlässigkeit
Schwächen
  • ABS erst ab 1997 serienmäßig
  • Sicherheitsniveau erst nach der Modellpflege gut
  • manche Bedienelemente liegen zu tief

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Daten
Motorenwerte
Leistung
33 kW / 45 PS
Motorenwerte
0 - 100 km/h
21,4 s
Motorenwerte
Höchst­geschwindigkeit
145 km/h
Motorenwerte
CO2-Ausstoß (komb.)*
- g/km
Motorenwerte
Verbrauch (komb.)*
- l/100km
Motorenwerte
Energieeffizienzklasse*
-

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer Pkw' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

Design

Design

  • VW Polo 3 Dreitürer 6N Facelift Aussenansicht Heck schräg statisch blau
  • VW Polo 3 Dreitürer 6N Facelift Innenansicht statisch Studio Vordersitze und Armaturenbrett fahrerseitig
  • VW Polo 3 Dreitürer 6N Aussenansicht Front schräg statisch Studio schwarz
  • VW Polo 3 Dreitürer 6N Aussenansicht statisch Studio Detail Motor
  • VW Polo 3 Dreitürer 6N Facelift Aussenansicht statisch Detail Motor
  • VW Polo 3 Dreitürer 6N Aussenansicht Front schräg statisch blau
  • VW Polo 3 Dreitürer 6N Facelift Innenansicht statisch Studio Vordersitze und Armaturenbrett fahrerseitig
  • VW Polo 3 Dreitürer 6N Aussenansicht Seite schräg statisch rot
  • VW Polo 3 Dreitürer 6N Aussenansicht Front schräg statisch blau
  • VW Polo 3 Dreitürer 6N Aussenansicht Front schräg statisch rot
Modell im Test

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

In der dritten Generation wurde der Polo deutlich erwachsener. Doch der Größenzuwachs – mit einer Länge von 3,72 Metern erreichte der Kleinwagen das Niveau des Golf 1 – drückte auch aufs Gewicht. Der Polo 3 war aber nicht nur deutlich schwerer als der Vorgänger, sondern auch sicherer. Mit der Modellpflege 1999 stieg das Sicherheitsniveau noch weiter an. Die Verarbeitung des Kleinwagens war sehr gut, vor allem der Rostschutz galt aufgrund aufwändiger Konservierung in den Hohlräumen als vorbildlich. Das Ausstattungsniveau des Polos sorgte hingegen für wenig Begeisterung, da boten die Konkurrenten deutlich mehr. 

Communitybewertungen

5 Sterne
0
4 Sterne
9
3 Sterne
3
2 Sterne
0
1 Sterne
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Karosserie
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Antrieb
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Fahrdynamik
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Komfort
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Emotion
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RobGH am 30. Juni 2013

„Probefahrt sagt mehr als tausend worte, muss man erlebt haben:“

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elbavaro am 30. Juli 2016

„Der Polo = Das Auto. Den fahr ich bis zu meinem Lebensende.“

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hans2 am 27. Juli 2011

„Der Polo ist sehr übersichtlich, wendig und trotz der geringen Außenabmessungen innen relatv groß. Serh gut als Stadtauto zu gebrauchen, aber auch auf längeren Strecken gut zu fahren. Nach diversen Reparaturen an den Lambdasonden ist das Auto problemlos. Nur Verschleißteile sind zu wechseln. Diese leider dann gleich gemeinsam. Auto läßt sich schaltfaul und auch bremsfaul fahren (vorausschauende Fahrweise vorausgesetzt). Er ist günstig in der Versicherung und auch bei den Steuern.“

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Motoren

Motoren

Beim Polo 3 gab es über den gesamten Modellzyklus hinweg Verbesserungen der Motorisierungen. Vor allem 1996 ging als „Jahr der Motoren“ in die Polo-Geschichte ein, aber auch mit der Modellpflege 1999 kam frischer Wind in die Motorhaube. Das Leistungsspektrum reichte beim Polo 3 von 45 PS bis zum GTI mit 125 PS. Die genügsamsten Motorisierungen waren der 1.4 TDI (ab 1999) und der auf geringen Durst getrimmte 1,9 SDI mit jeweils 4,4 Litern (119 g/km CO2) nach Norm, während der 1,4-Liter-Benziner mit Saugrohreinspritzung und Viergangautomatik mit 7,8 Litern (187 g/km CO2) den höchsten Normverbrauch zeigte.

  • 5-Gang-Handschaltung und 4-Stufen-Automatik
  • Leistungsspektrum von 45 PS bis 125 PS
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Sicherheit

Sicherheit

Der Polo 3 ist deutlich sicherer als der Vorgänger. Die Euro-NCAP-Tester bescheinigten dem Kleinwagen 1997 die Erfüllung aller neuen Sicherheitsstandards. Dennoch holte der VW im ersten Durchlauf nur drei von fünf möglichen Sternen. Ein Grund war die Belastung des Brustbereichs beim seitlichen Einschlag. Drei Jahre später gab es schon vier Sterne für die dritte Polo-Generation. Allerdings muss man darauf achten, welches Baujahre des Polo 3 man kauft. Denn ABS war erst ab 1997 Serie und Seitenairbags kosteten Aufpreis.

Zur Sicherheitsausstattung zählten:

  • Fahrer- / Beifahrerairbag
  • ABS (ab 1997)
  • Seitenairbags (Aufpreis)
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Ausstattung

Ausstattung

Bei der Einführung der dritten Polo-Generation wich VW kurzzeitig von der üblichen Ausstattungsnomenklatur ab und bot die Extras in verschiedenen Paketen an. Erst 1997 hielten die noch heute üblichen Bezeichnungen „Trendline“, „Comfortline“, und „Highline“ zusätzlich zur Basis „Polo“ auch beim Kleinwagen Einzug. Das änderte aber nichts daran, dass der Polo in der Basisausstattung ziemlich nackt daherkam. Elektrische Fensterheber und ein höhenverstellbarer Vordersitz fehlten, ja sogar für einen Becherhalter und ein Ablagefach verlangte VW im Einstiegsmodell 41,07 D-Mark (21 Euro) zusätzlich. Auch eine Servolenkung war ebenso wenig serienmäßig wie Fußmatten. Wer ein Mindestmaß an Extras wollte, musste schon zur „Comfortline“ greifen.

Zur Serienausstattung gehörten:

  • klappbare Rücksitzbank und -lehne
  • höheneinstellbare Lenksäule
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Beschreibung

Modellbeschreibung

Mit der dritten Generation des Polo beendet VW im Kleinwagen-Segment die kantige Formensprache der beiden Vorgänger und ließ den kleinen Golf-Bruder optisch eigenständig auftreten.


Bei der Qualität gibt der Polo 3 ein solides Bild ab, ist aber nicht ganz frei von Mängeln.

Der Polo 3 war eine Neuentwicklung, mit der VW auch im Kleinwagensegment auf eine Gleichteilstrategie setzte. Bauteile kamen nicht nur von Segment-Verwandten wie dem Seat Ibiza 2, sondern auch vom großen Bruder Golf 3. 

Gute Qualität

Eine der großen Stärken des Polo 3 ist seine solide Verarbeitung und seine gute Qualität. Vor allem beim Rost- und Unterbodenschutz schneidet der Polo stark ab, genauso, wie bei der Standfestigkeit wichtiger Bauteile, wie die Bremsen und die Lenkung. Selbstredend hat auch der Wolfsburger seine Schwächen, etwa wenn bei manchen Modellen Ölverlust auftritt. Aber die Unterhaltskosten sind niedrig und Reparaturen können aufgrund der relativ einfachen Technik von geschickten Mechanikern auch in Eigenregie ausgeführt werden. Zumal viele Ersatzteile als Nachbau erhältlich sind.  

Mit der Abkehr vom kantigen Design setzte beim Polo 3 auch ein Wachstum ein. Mit einer Länge von 3,72 Metern erreichte der Kleinwagen nun das Niveau der ersten Golf-Generation. Beim Dreitürer gestaltete sich der Einstieg in den Fond allerdings dennoch als nicht ganz einfach. Die Ausstattung im Polo 3 war gegenüber Konkurrenten wie Renault Clio, Peugeot 206 oder Opel Corsa eher dürftig, zumal auch der Preis über dem der Mitbewerber lag. Ungeachtet der soliden Qualität des Polo III blieb auch der Kleinwagen nicht frei von Mängeln. 

Neuere Motoren 

Im Laufe des Modellzyklus wurde die Motorenpalette der Polo 3 umfassend überarbeitet, waren doch zu Beginn noch einige Modelle der Vorgängergeneration verbaut. Vor allem 1996 ging als „Jahr der Motoren“ in die Polo-Geschichte ein: Aber auch mit der Modellpflege 1999 kam frischer Wind unter die Motorhaube. Wie bei Kleinwagen üblich, standen mehr Benziner- als Diesel-Triebwerke zur Auswahl. Einen guten Kompromiss zwischen Leistung und geringem Benzin-Durst stellte das 75-PS-Aggregat dar. Am meisten Spaß hatte man natürlich mit dem 125 PS-GTI und am genügsamsten war der 1.4 TDI (ab 1999), der sich mit durchschnittlichen 4,4 Litern nach Norm zufrieden gab. 

Bei der Sicherheit gibt der Polo III ein ambivalentes Bild ab. Im ersten Euro-NCAP-Crashtest holte der kleine Wolfsburger nur drei von fünf möglichen Sternen. Ein Grund war die hohe Belastung des Brustbereichs beim seitlichen Einschlag. Drei Jahre später gab es schon vier Sterne für die dritte Polo-Generation. Allerdings muss man darauf achten, welches Baujahr des Polo III man kauft. Denn ABS war erst ab 1997 Serie und Seitenairbags kosteten immer Aufpreis.

Fazit zum VW Polo III (Typ 6N)

Der VW Polo III war eine komplette Neuentwicklung, bei der der VW Konzern im großen Stil auf eine Gleichteilstrategie (Seat Ibiza und Golf 3) setzte. Mit einer Länge von 3,72 Metern erreichte der Polo III die Maße der ersten Golf Generation. Die Motoren wurden während der gesamten Bauzeit stetig verbessert, zumal zu Beginn des Modellzyklus noch Aggregate des Vorgängermodells verbaut waren. Mit den neuen Triebwerken sanken vor allem die Normverbräuche. Bei der Qualität gab der Polo III ein solides Bild ab, war aber nicht ganz frei von Mängeln. Ähnliches gilt für den Euro-NCAP-Crashtest, bei dem es 1997 nur zur drei Sternen reichte, drei Jahre später waren es dann immerhin vier.

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