SsangYong KorandoSeit 2011

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(8 Testberichte)
SsangYong Korando Bewertung 3.9/5 basierend auf 8 Testberichte.
Preis
für Korando 2.0 e-XGi200 2WD Automatik (Benzin, 149 PS)
Fahrzeugeinordnung

Das Mittelklasse-SUV SsangYong Korando zählt auf dem hiesigen Markt nach wie vor zu den Außenseitern, was in erster Linie an der wechselhaften Firmengeschichte und dem geringen Bekanntheitsgrad der Marke liegen dürfte.

Den 4,41 Meter langen Korando gibt es in dieser Form seit 2010. Im Jahr 2013 wurde das SUV einer Modellpflege unterzogen. Zu den größten Vorteilen des Modells zählt die Größe in Kombination mit einem günstigen Preis. Das Design stammt immerhin aus den Studios der italienischen Designer-Legende Giugiaro. Mit großformatigen Reifen hat der Korando einen stattlichen Auftritt und wirkt nicht wie ein Billig-SUV. Konkurrenten sind der Ford Kuga, der Kia Sportage und der Nissan Qashqai.

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Stärken
  • günstige Preise
  • gutes Platzangebot
  • gute Serienausstattung
Schwächen
  • geringe Elastizität
  • mäßige Bremsleistung
  • hoher Geräuschpegel innen
Daten
Motorenwerte
Leistung
110 kW / 149 PS
Motorenwerte
0 - 100 km/h
14,6 s
Motorenwerte
Höchst­geschwindigkeit
165 km/h
Motorenwerte
CO2-Ausstoß (komb.)*
185 g/km
Motorenwerte
Verbrauch (komb.)*
8 l/100km
Motorenwerte
Energieeffizienzklasse*
E

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer Pkw' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

Modell im Test

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

SUVs von SsangYong haben den Ruf, große und billige Fahrzeuge mit schlichter Technik zu sein. Der Korando wirkt mit seiner zeitgemäßen Gestaltung, die vom italienischen Stardesigner Giugiaro stammt, durchaus gefällig. Der 4,41 Meter lange und 1,67 Meter hohe Korando hat einen stattlichen Auftritt. Man sitzt höher als etwa im Nissan Qashqai, hat ein ansprechendes Interieur, wie man es von koreanischen SUVs kennt. Zu den Eigenarten des Korando gehört, dass einige Knöpfe und Funktionen gewöhnungsbedürftig und manche Bauteile etwas schlicht geraten sind.

Vorne wie hinten gibt es reichlich Platz. Die Sitze haben etwas wenig Seitenhalt. Beim Fahren fällt das starre Fahrwerk auf, was aber weniger lästig ist als der durchzugsschwache Turbodiesel, der mit nominell 178 PS eigentlich gut im Futter stehen müsste. Mit einem Kofferraumvolumen von 486 Litern und maximalen 1312 Litern bei umgeklappten Rücksitzen ist man auch für längere Fahrten gut gerüstet.

Testberichte

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ADAC Auto-Test

Testergebnis vom 15.12.2016
SSANGYONG Korando 2.2 e-XDi 220 4WD Automatik
Fünftüriges SUV der unteren Mittelklasse (131 kW / 178 PS)
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  • ADAC-Urteil Technik/Umwelt
    rating
    3,7
  • ADAC-Urteil Autokosten
    rating
    2,6
Karosserie/Kofferraum: 2,9
Innenraum: 2,7
Komfort: 3,7
Motor/Antrieb: 2,5
Fahreigenschaften: 3,9
Umwelt/EcoTest: 5,5
Sicherheit: 3,7

Communitybewertungen

5 Sterne
3
4 Sterne
3
3 Sterne
2
2 Sterne
0
1 Sterne
0
Karosserie
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Antrieb
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Fahrdynamik
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Komfort
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Emotion
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onlinemotor am 17. Dezember 2012

„Empfehlung Wer auch nur hin und wieder einen Anhänger ziehen möchte ist mit der Dieselmotorisierung und der zulässigen Anhängelast von 2.000kg um 25% besser gegenüber dem Benziner aufgestellt. Über die Gesamtdistanz erzielten wir einen Testverbrauch von 7,35 ltr./100KM. Fünf Jahre Werksgarantie sind ein vertrauensaufbauendes Wort.“

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Pehl am 3. August 2011

„Weil hier noch das Preis/Leistungsverhältnis stimmt!“

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Doogee am 19. Juni 2014

„Für den halben Preis eines X 3 (wenn man ein bißchen sucht im Netz) bekommt man einen sehr gut ausgestatten SUV, dessen Motor Spaß macht und der in jeder Lebenslage unter sieben Liter/100 km verbraucht. Man wird viel angestarrt, Modell und Marke kennen viele nicht. Wer nicht im deutschen Mainstream mitschwimmen will, findet hier eine tolle Alternative. Mir macht das Auto auch nach Monaten noch einen Heidenspaß, klare Kaufempfehlung.“

...
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Motoren

Motoren

Es gibt zwar nur zwei Motoren beim SsangYong Korando, die aber mit allen Getriebe- und Antriebsversionen. Es gibt Front- und Allradantrieb sowie ein 6-Gang-Schaltgetriebe und ein 6-Gang-Automatikgetriebe. Die schwächere Variante ist der 2,0-Liter-Vierzylinder-Benzinmotor mit 149 PS. Deutlich mehr Leistung entwickelt der Diesel-Vierzylinder mit 178 PS. Die Verbrauchswerte des Benzinmotors sind mit 7,5 Litern bis 8,5 Litern recht hoch wie auch die entsprechenden Emissionswerte. Etwas besser sind die Normwerte beim Diesel mit 5,3 Litern bis 6,8 Litern.

  • Vierzylinder-Benziner und Vierzylinder-Diesel
  • 6-Gang-Schalt- und 6-Gang-Automatikgetriebe
  • Front- und Allradantrieb
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Sicherheit

Sicherheit

Die Sicherheitsausstattung des SsangYong Korando ist recht überschaubar. Gut sind die sechs Airbags, die serienmäßig an Bord sind wie auch die Geschwindigkeitsregelanlage. Daneben gehört zur Ausstattung Quarz noch eine Einparkhilfe hinten. Weitere sicherheitsrelevante Systeme werden nicht angeboten.

  • Sechs Airbags
  • Geschwindigkeitsregelanlage
  • Einparkhilfe hinten (ab Quartz-Ausstattung)
Sicherheitsausstattung anzeigen
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Ausstattung

Ausstattung

Drei Ausstattungsversionen sind für den SsangYong Korando im Angebot. Neben der Basisversion Crystal sind das die nächst höhere Variante Quartz und die Topausstattung Sapphire. Die Basisausstattung erfüllt mit manueller Klimaanlage und Geschwindigkeitsregler zeitgemäße Grundbedürfnisse. Die Topversion Sapphire bietet mit Lederausstattung und Sitzheizung hinten sogar etwas Luxus. Zusätzliche aufpreispflichtige Extras gibt es wenige, darunter ein TomTom-Navigationssystem und ein elektrisches Schiebedach.

Zur Serienausstattung gehören:

  • Manuelle Klimaanlage
  • Geschwindigkeitsregelanlage
  • 16-Zoll-Leichtmetallräder
Ausstattungsdetails anzeigen
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Beschreibung

Modellbeschreibung

Der SUV-Trend beschert auch den unteren Preisklassen stattliche Offroader. Der SsangYong Korando ist groß und repräsentativ, wurde von italienischen Designern entworfen und ist noch dazu vergleichsweise günstig. Aber der Korando hat auch einige Schwächen.


Vorderansicht - schräg
Die koreanische Marke bietet fünf Jahre Garantie.
Seitenansicht

SsangYong hat eine turbulente Geschichte hinter sich. Der koreanische Hersteller gehörte einst zu Daewoo und schlingerte durch zahlreiche finanzielle Probleme, bis er beim indischen Hersteller Mahindra landete. SsangYong-Modelle sind dafür bekannt, groß und günstig zu sein. So gesehen ist der Korando ein typischer SsangYong. Mit 4,41 Metern Länge und 1,67 Metern Höhe hat er das Format wesentlich teurerer deutscher Premium-SUVs und sieht dank Giugiaro-Design auch noch ansprechend aus.

Schnäppchenpreise und italienisches Design

Das Besondere an den SsangYong-Modellen sind ihre günstigen Anschaffungskosten. So gibt es den Korando bereits ab 19.990 Euro. Dafür bekommt man einen 149 PS starken Benzinmotor, Frontantrieb und eine solide Basisausstattung. Wer wirkliches SUV-Feeling mit Allradantrieb und kräftigem Dieselmotor haben will, landet auch bei SsangYong in deutlich höheren Preisbereichen – auch wenn 30.000 Euro für einen 178 PS starken Diesel mit Allradantrieb, Lederausstattung und dicken Leichtmetallrädern immer noch vergleichsweise günstig sind. Ganz anders sieht es beim Verbrauch aus. Der Benzinmotor braucht eindeutig zu viel. Der Diesel ist etwas günstiger, aber auch kein Sparer. Die Ergonomie ist hier und dort etwas gewöhnungsbedürftig.

Wenige Extras und viel Garantie

Von der Perfektion deutscher Premium-SUVs ist der SsangYong weit entfernt. Dafür glänzt er mit günstigen Tarifen. Die Ausstattung ist schon in der Basisversion gut, in der Topversion fast luxuriös. Dafür sind nur wenige Extras im Angebot. Viel Auto für wenig Geld. Das ist eine Stärke von SsangYong. Das Gefühl, eine billige Außenseitermarke zu fahren wird gedämpft durch die fünf Jahre Garantie, die die Koreaner bieten.

Fazit zum SsangYong Korando

SsangYong spielt hierzulande nur eine Außenseiterrolle. Für Fahrer eines Korando kann das durchaus von Vorteil sein, sieht das SUV doch teurer aus als es ist. Der 4,41 Meter lange Korando hat ein ansprechendes, von keinem Geringeren als Giorgio Giugiaro gestaltetes Äußeres und lässt sich mit einem 178 PS starken Diesel und Allradantrieb auch für den Einsatz abseits des Asphalts ausrüsten. Wählt man den trinkfreudigen Benzinmotor mit 149 PS fährt man für weniger als 20.000 Euro ein stattliches Auto.