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Jeep Renegade (BU)

GeschlossenSeit 2014
(5 Bewertungen)
Neu ab
27.990 €
Gebraucht ab
4.500 €
Leasing ab
215 €
Fahrzeugeinordnung

Der Jeep Renegade ist das kleinste Modell der amerikanischen Geländewagen-Marke und trägt einen traditionsreichen Namen. Das 4,26 Meter lange SUV wurde 2014 präsentiert, basiert technisch auf dem Fiat 500X und fährt wie dieser in den schwächeren Versionen nur mit Frontantrieb. Auch hat der Fünftürer, der mit mehreren Benzin- und Dieselmotoren kombiniert werden kann, serienmäßig keine speziellen Gelände-Fahrprogramme. Optisch zitiert er mit den klassischen sieben Lüftungsschlitzen in der Front den Ur-Jeep Willys Overland. Konkurrenten sind neben seinem Konzernbruder Fiat 500X, mit dem er zusammen in Süditalien produziert wird, Skoda Yeti, Renault Captur, Honda HR-V, Opel Mokka X und Mazda CX-3.

Stärken
  • großzügiges Platzangebot
  • umfangreiche Serienausstattung
  • zahlreiche Assistenzsysteme optional
Schwächen
  • relativ hoher Verbrauch
  • für das Format großer Wendekreis
  • eingeschränkte Sicht nach hinten
Leistung
88 kW / 120 PS
0 - 100 km/h
11,2 s
Höchstgeschwindigkeit
185 km/h
CO2-Ausstoß (komb.)*
139 g/km
Verbrauch (komb.)*
6,1 l/100km
Energieeffizienzklasse*
-

Design

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Unter den kleinen SUVs spielt der Jeep Renegade den kernigen Offroader, auch wenn er für schweres Gelände nicht wirklich geeignet ist. Zwar erinnert die Optik an den alten Militär-Jeep Willys Overland, doch für Ausflüge abseits der Straße bringt der kleinste Jeep nur in den stärkeren Versionen einen Allradantrieb mit. Dafür zeigt er im automobilen Alltag Pkw-ähnliche Fahreigenschaften mit einer Prise Sportlichkeit, bietet viel Platz und gegen Aufpreis auch reichlich Luxus. Dazu passen die vielen Optionen und Extras, die allerdings auch schnell die Preise in die Höhe treiben.

Testberichte

ADAC Auto-Test

Testergebnis vom 26. Juni 2015
JEEP Renegade 2.0 MultiJet Active Drive Low AutomatikFünftüriges SUV in der Kleinwagenklasse (103 kW / 140 PS)
Testbericht lesen
  • ADAC-Urteil Technik/Umwelt
    rating
    2,6
  • ADAC-Urteil Autokosten
    rating
    5,1
Karosserie/Kofferraum 2,6
Innenraum 1,9
Komfort 2,6
Motor/Antrieb 2,3
Fahreigenschaften 2,6
Umwelt/EcoTest 3,6
Sicherheit 1,9

Communitybewertungen

5 Sterne
2
4 Sterne
1
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
0
Karosserie
Antrieb
Fahrdynamik
Komfort
Emotion

albatros66
Das Auto würde ich empfehlen weil die Kombination von Strassentauglichkeit und Off Road wirklich passt.Er zählt für mich auch nicht zu den Suvs,sondern zu den echten geländetauglichen Autos.Der 2 liter Motor passt sehr gut zu dem Auto.
Jensenator
Ich liebe dieses Auto und würde es jederzeit wieder kaufen!! Es macht richtig Spaß, mit dem Renegade zu fahren. Er hat auf Grund seiner Tollen Optik schon was Besonderes!
Railey
Bewusst kein 08/15-Auto, trotzdem praktisch und modern. Zum Fahren top. Übersichtlich. Bequemer Einstieg, auch für Senioren. Kofferraum gut einteilbar. 4x4-Option. Fahrerdisplay indiv. gestaltbar, sehr gut ablesbar. Standard Radio/Klang gut. Um Klassen besser als (Vorgänger?) Jeep Compass. Meine Frau liebt ihn, kommt gut klar damit.

Motoren

Beim Jeep Renegade hat der Kunde eine umfangreiche Auswahl an Motoren. Einstieg bei den Benzinern ist ein 1,6 Liter großer Vierzylinder mit 110 PS. Daneben gibt es einen 1,4-Liter-MultiAir mit 140 PS und 170 PS, die es wahlweise mit 6-Gang-Schaltgetriebe oder 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe sowie in der stärkeren Version mit einem 9-Gang-Automatikgetriebe gibt.

Daneben sind zwei Dieselmotoren in je zwei Leistungsstufen am Angebot. Das sind der 1.6 MultiJet mit 95 PS oder 120 PS sowie der 2,0-MultiJet mit 140 PS oder 170 PS. Auch hier gibt es verschiedene Versionen mit 6-Gang-Schaltgetriebe, 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe oder bei den beiden stärkeren Versionen mit einer 9-Gang-Automatik. Die Verbrauchswerte liegen bei den Benzinern zwischen 5,9 Litern und 6,9 Litern, bei den Dieseln zwischen 4,4 Litern und 5,9 Liter

  • Vierzylinder (Diesel), Vierzylinder (Benzin)
  • Allradantrieb gegen Aufpreis
  • 6-Gang-Schaltgetriebe, 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe, 9-Gang-Automatik

Motordetails anzeigen

Sicherheit

Beim Jeep Renegade sind sechs Airbags serienmäßig sowie eine Berganfahrhilfe. In den höheren Ausstattungsversionen sind außerdem mehrere Assistenzsysteme wie etwa eine Geschwindigkeitsregelanlage, Spurhalteassistent und Parksensoren vorne und hinten enthalten. Zusätzlich bietet Jeep noch zwei Technologiepakete an, die unter anderem einen Parkassistenten, eine Rückfahrkamera und einen Totwinkel-Warner umfassen.

  • sechs Airbags
  • Geschwindigkeitsregelanlage gegen Aufpreis
  • Spurhalteassistent gegen Aufpreis

Ausstattung

Von den insgesamt vier verschiedenen Ausstattungsversionen für den Jeep Renegade wird die Linie Sport nur für die schwächsten Benzin- und Dieselmodelle angeboten. Darüber liegen die Varianten Longitude und Limited, die neben Leichtmetallrädern, zahlreichen Komfortextras auch mehrere Assistenzsysteme wie eine Geschwindigkeitsregelanlage und Spurhalteassistenten beinhalten. Die Topausstattung Trailhawk ist für den stärksten Dieselmotor mit 170 PS reserviert. Sie umfasst einige Optionen für den Ausflug abseits des Asphalts wie Allradantrieb, Unterfahrschutz und Stoßfänger mit größerem Böschungswinkel. Zusätzlich hat der Kunde die Wahl aus zahlreichen aufpreispflichtigen Paketen, darunter Technologiepakete mit weiteren Assistenzsystemen.

Zur Serienausstattung gehören:

  • Klimaanlage
  • vier Fensterheber
  • Lenksäule in Länge und Höhe verstellbar

Modellbeschreibung

Unter den kleinen SUVs fällt der Jeep Renegade schon wegen der optischen Verwandtschaft zum Ur-Jeep auf. Dazu bietet er viele Variationen mit und ohne Allrad.


Die kleinen Motoren nur mit Frontantrieb.

Willys Jeep war der Urvater aller Geländewagen. Seine markante Front mit den sieben Lüftungsschlitzen spiegelt sich auch im Auftreten des aktuelle Jeep Renegade wider, der damit ankündigen will: ich bin ein echter amerikanischer Jeep. Das stimmt aber nur teilweise, denn das kompakte SUV der Fiat-Tochter nutzt die technische Plattform des 500X, mit dem er auch in Süditalien produziert wird. Dennoch tritt der Renegade rustikal und kernig auf und gibt seinen Besitzern das Gefühl, einen echten Offroader zu fahren – was er jedoch nicht ist.

Allradantrieb nur mit den teuren Versionen

Nur in den stärker motorisierten Versionen des 2014 präsentierten SUV empfiehlt sich überhaupt ein Ausflug abseits der Piste. Wer einen der kleineren Motoren ab 110 PS mit Benzinmotor und 95 PS mit Diesel ordert, bekommt generell Frontantrieb. Den Allradantrieb gibt es erst in den Leistungsstufen mit 140 PS und 170 PS. In jedem Fall bietet der 4,26 Meter lange Renegade ein gutes Platzangebot. Man sitzt vorne wie hinten recht großzügig, genießt Geräumigkeit und Kopffreiheit. Die Sitze sind bequem und bieten guten Seitenhalt. Der Kofferraum ist mit 351 Litern bis 1297 Litern ausreichend aber nicht üppig, dafür dank der niedrigen Ladekante einfach zu beladen.

Viele Assistenzsysteme, aber nur gegen Aufpreis

Jeep bietet den Renegade-Kunden eine breite Auswahl an Benzin- und Dieselmotoren mit Leistungen von 95 PS bis 170 PS sowie dazu vier verschiedene Ausstattungslinien. Die Basisversionen sind etwas sparsam ausgestattet, wohl auch um den Preis unter 20.000 Euro zu halten. Wer einen Allradantrieb, schickes Interieur, dazu vielleicht noch schöne Leichtmetallräder will, landet schnell bei Preisen weit jenseits der 30.000-Euro-Grenze. Ähnlich verhält es sich mit den angebotenen Assistenzsystemen, die in der Basis gar nicht, sonst nur gegen Aufpreis oder in teuren Paketen zu bekommen sind.

Fazit zum Jeep Renegade

Selbstbewusst tritt der Renegade mit seinem klassischen Jeep-Gesicht und den ausgestellten Kotflügeln auf. Der kleine Offroader von Jeep zitiert die lange Tradition des Unternehmens, geschickt kombiniert mit Großserientechnik. Er schlägt damit den Bogen vom urbanen Crossover mit Frontantrieb und guten Platzangebot zum trendigen SUV mit Komfort und Allradantrieb. Alles eine Frage des Preises und der gewählten Ausstattung. Der Renegade gefällt mit viel Platz, ordentlichem Kofferraum, einem straffen Fahrwerk, hat allerdings auch eine gewöhnungsbedürftige Lenkung und einen großen Wendekreis. Der Renegade ist sicher nicht perfekt, aber er hat Persönlichkeit – was ja manchmal nicht mit Geld zu bezahlen ist.

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