Skoda Octavia Combi (5E)Seit 2013

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(15 Testberichte)
Skoda Octavia Combi (5E) Bewertung 4.3/5 basierend auf 15 Testberichte.
  • Motoren
  • Modell im Test
  • Design
Preis
für Octavia Combi 1.2 TSI (Benzin, 85 PS)
Fahrzeugeinordnung

Gut und günstig: Diese Kombination hat den Skoda Octavia zum Erfolgsmodell gemacht. In Deutschland ist auch bei der aktuellen Generation Typ 5E vor allem die Kombiversion gefragt. Die Produktion des Skoda Octavia Combi begann im April 2013. Mit der dritten Generation des Bestsellers aus Tschechien schafften die Entwickler erneut das, was die Kunden an der Marke schätzen: Der Combi wurde gegenüber dem Vorgänger merklich verbessert, das Preisniveau blieb weitgehend unverändert.

Auf dem Markt trifft der Skoda Octavia 5e Combi inzwischen auf eine Vielzahl an Wettbewerbern. Er konkurriert mit dem Ford Focus Turnier ebenso wie mit dem Mazda 6 Kombi. Vor allem aber muss er sich der Konkurrenz aus dem eigenen Konzern stellen – und die reicht vom Seat Leon ST über den VW Golf Variant und angesichts der Ladekapazitäten sogar hinauf bis zu einem VW Passat Variant.

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Stärken
  • großzügige Platzverhältnisse
  • sehr gute Bremsleistungen
  • niedrige Kosten
  • gutes Xenonlicht
Schwächen
  • Außenspiegel ohne zusätzlich asphärische Bereiche
  • Motoren nach Euro 6-Norm erst seit Modelljahr 2016
Daten
Motorenwerte
Leistung
63 kW / 85 PS
Motorenwerte
0 - 100 km/h
12,2 s
Motorenwerte
Höchst­geschwindigkeit
178 km/h
Motorenwerte
CO2-Ausstoß (komb.)*
113 g/km
Motorenwerte
Verbrauch (komb.)*
4,8 l/100km
Motorenwerte
Energieeffizienzklasse*
B

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer Pkw' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

Design

Design

  • Skoda Octavia 5E Facelift Combi Aussenansicht Front schräg dynamisch grau
  • Skoda Octavia 5E Facelift Combi Aussenansicht Heckt schräg dynamisch grau
  • Skoda Octavia 5E Facelift Combi Aussenansicht Heck schräg oben statisch rot
  • Skoda Octavia 5E Facelift Combi Aussenansicht Seite statisch grau
  • Skoda Octavia 5E Facelift Combi Aussenansicht Front schräg statisch grau
  • Skoda Octavia 5E Facelift Combi Innenansicht Detail Kofferraum statisch schwarz
  • Skoda Octavia 5E Facelift Combi Innenansicht Detail Kofferraum Taschenlampe statisch schwarz
  • Skoda Octavia 5E Facelift Combi Aussenansicht Front schräg dynamisch rot
  • Skoda Octavia 5E Facelift Combi Aussenansicht Front schräg statisch rot
  • Skoda Octavia 5E Facelift Combi Aussenansicht Seite dynamisch rot
  • Skoda Octavia 5E Facelift Combi Innenansicht Fahrerposition Studio statisch beige
  • Skoda Octavia 5E Facelift Combi Aussenansicht Seite statisch grau
Modell im Test

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Der Scoda Octavia Combi vom Typ 5E hat erneut einen großen Schritt nach vorne gemacht. Er bietet noch mehr Platz, zusätzlichen Komfort und glänzt mit einer großen Funktionalität. Sein Design ist einerseits zwar weiter schlicht, wirkt aber andererseits hochwertig und zeitlos elegant. Ein Audi A4 Avant mag im Detail die feineren Materialien und eine noch bessere Verarbeitung bieten. Und ein VW Golf 7 Variant mag das Maß in der Kompaktklasse sein. Doch wenn es um die Summe aller Qualitäten im Preis-Leistungs-Verhältnis geht, dann ist der Octavia Combi unschlagbar.

Nach der Markteinführung konnte noch kritisiert werden, dass die Motoren nicht die Anforderungen der Abgasnorm Euro 6 erfüllten. Doch auch das ist mit dem Modelljahr 2016 inzwischen Vergangenheit. Seit diesem Zeitpunkt ist das Auto gleichauf mit jenem Modell, mit dem es sich die technische Basis teilt – dem VW Golf 7.

Communitybewertungen

5 Sterne
9
4 Sterne
6
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
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Karosserie
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Antrieb
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Fahrdynamik
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Komfort
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Emotion
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BenjaminNeumann am 26. Mai 2014

„Der Octavia ist ein wahres Raumwunder das nach einer Familie ruft, die ihn fährt. Auch wenn Papa mal alleine zum Fußball will kommt er da sehr zügig an. Fangen wir außen an. Als Kombi versprüht der Octavia einen praktischen Flair. Auch der Heckspoiler wirkt nicht deplatziert, sondern spricht für die Sportlichkeit des Octavia RS. Die 3 Schriftzüge auf der Kofferraumklappe wirken überladen, so das ich diese entfernen lassen werde. Die Auspuffblenden halten ihr versprechen. Sie blenden. Der rechte ist beim Diesel grundsätzlich tot und der linke ist nicht mit der Auspuffanlage verbunden. Aber es sieht gut aus. Beim Außenspiegel muss man einen kleinen Abstrich machen, da dieser nicht Asphärisch ist. Darunter leidet die Übersichtlichkeit. Die Frontpartie ist überragend geworden. Dunkle Scheinwerfer mit dem LED- Tagfahrlicht geben dem Ganzen ein Gesicht. Das kleine vRS-Logo verrät dem notorischen Linksfahrer, das hier einer überholen will und kann. Aufgrund des Fahrwerks liegt der Octavia tiefer als seine Brüder aus der "normalen" Baureihe. Dementsprechend ist das Vorwärts einparken bei Parklücken mit Bordstein mitunter knifflig. Der Motor: Der bekannte 2l-Diesel der Volkswagengruppe verrichtet hier seine Arbeit. 184PS lassen das ganze auch sportlich von statten gehen. Die Motorhaube ist mit einem Dämmstoff ausgelegt, der die Wärme speichert und den Lärm reduziert. Auch die Batterie ist in einer Art Box aus Teppich verpackt, um sie vor Nagetieren, Wasser und Schmutz zu schützen. Der Innenraum ist auch aus der VW-Gruppe bekannt und überrascht nicht wirklich. Alles ist solide verarbeitet und lässt sich intuitiv bedienen. Gerade bei Nacht fallen 2 kleine Lampen auf die das Amaturenbrett und Schalteinheit ein wenig mit Licht versorgen. Praktisch sind auch wieder die zahlreichen Ablagemöglichkeiten und das große Handschuhfach. Ich habe mich auch für das Canton Soundsystem entschieden und bereue es nicht. Es ist für den Preis mehr als angemessen. Solange man das Auto sauber hält und die Türfächer frei hält klappert nichts in dem Auto. Die Sitze sind Wahnsinn. Tolle Verarbeitung, klasse Seitenhalt und auch auf längeren/ langen Strecken durchaus komfortabel. Die Beinfreiheit im Fond passt zum Platzangebot des restlichen Autos und überzeugt. Der Kofferraum ist wieder riesig geworden. Die Rücksitze können mit einem Hadgriff umgelegt werden und durch die Mittelarmlehne passen auch 2 Paar Ski o.ä. Der Kofferraum hat einen Nachteil. Die Ladekante kommt einem ewig lang vor. Hier empfiehlt sich eine durchsichtige Folie, um vor Kratzern zu schützen. Mein persönliches Fazit: Der Skoda Octavia 5E RS ist ein Familienauto für schnelle Väter, oder Paare mit erhöhtem Platzbedarf. Das Auto überzeugt durch eine gute Verarbeitung und legt so langsam das Image des kleinen Bruders von VW ab. Skoda hat natürlcih wieder ein paar Rafinessen eingebaut, wie z.B. einen Eiskratzer im Tankdeckel. Negativ fallen nur wenige Dinge auf wie zum Beispiel der kleine Tank, der fehlende Asphäriche Außenspiegel und die lange Ladekante. Aber die Emotionen sind stärker als der Kopf. Es ist ein tolles Auto das Vernunft und Sportlichkeit vereint. Ich kann nur zum Kauf des Octavia raten.“

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andi_munich am 15. August 2014

„Alles in allem ist der Skoda Octavia 3 RS 2,0 TDI in Anbetracht des günstigen Preises sehr zu empfehlen. Ein vergleichbar ausgestatteter Audi A4 kostet fast 50% mehr! Da lassen sich die billigeren Materialien und nachlässigere Verarbeitung verschmerzen. Wer ein Fahrzeug mit sportlichem Habitus, hohem Nutzwert, vielen praktischen Details und guter serienmäßiger Ausstattung sowie geringem Spritverbrauch sucht liegt beim Skoda goldrichtig. Wer allerdings ein Fahrzeug mit Sportwagen Qualitäten sucht sollte sich besser bei Audi oder BMW umschauen.“

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SideWinder80 am 2. August 2015

„Mit Einführung des Octavia 3 hat es Skoda geschafft endlich auch ein gefälliges Design auf die Beine zustellen. Dies hat sicherlich maßgeblich dazu beigetragen, dass der Octavia nicht mehr nur bei preisbewussten Käufern im Fokus steht. Im Vergleich zu den bisher von mir gefahrenen Volvo V50 und BMW 320d braucht sich der Octavia wahrlich nicht verstecken. Ich würde fast behaupten er bewegt sich hier sogar, fast wiedererwartend, auf Augenhöhe. Zum zuletzt gefahrenen 520d gibts sicherlich etwas Abstand, was in Anbetracht des Preisunterschieds auch erschreckend wäre, wenn es anders wäre. Allerdings ist der Abstand auch hier deutlich geringer als erwartet. Beim Octavia, insbesondere dem RS, stimmt derzeit einfach das Gesamtpaket. Ein vergleichbar ausgestatteter 320d Touring kostet laut Konfigurator bspw. etwa 17.000 mehr als "mein" Octavia RS TDI Combi mit DSG - und dieser Preisunterschied ist mit Sicherheit nicht gerechtfertigt. Vor allem wenn ich die letzten drei Jahre Premium-BMW-Service und Qualität dazu zähle - aber das ist eine andere Geschichte. Jedem der einen sportlichen Kombi sucht, der dabei nicht zu protzig wirkt kann ich den Octavia nur ans Herz legen. Zumindest in die engere Auswahl sollte er mal genommen werden. Ob TSI Benziner oder TDI Diesel muss dann jeder selber wissen, kommt ja immer auch etwas aufs Portemonnaie, Fahrprofil oder etwaigen Richtlinien an.“

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Motoren

Motoren

Es hat Tradition, dass ein Skoda Octavia eher mit einem VW Golf als etwa mit einem VW Passat verglichen wird. Die in weiten Teilen identische oder ähnliche Technikplattform hat daran einen entscheidenden Anteil. Die Wahrheit allerdings ist, dass ein Skoda Octavia einerseits zwar die Preise eines VW Golf unterbietet, andererseits aber auch gegen weitaus größere Fahrzeug besteht. So überraschte der Skoda Octavia Combi nach seinem Erscheinen etwa dadurch, dass er eine Mercedes C-Kasse um fünf Zentimeter überragte. Nicht nur das: In Vergleichstests besiegte der Skoda den Mercedes sogar.

  • Vierzylinder Benziner und Diesel
  • Start-Stopp-Automatik
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Sicherheit

Sicherheit

Auch bei der Sicherheit kann sich ein Skoda Octavia Combi mit Konkurrenten aus dem Premium-Lager messen. Denn selbst dort sind etwa Knie-Airbags nicht die Regel, die den Skoda-Fahrer ohne Aufpreis schützen. Dass es bei der Wertung des Fußgängerschutzes durch eine Konstruktionsänderung zu einer Verschlechterung des Ergebnisses kam, ist nicht schön. Es ändert aber nichts daran, dass es sich hier um ein rundum sicheres Auto handelt.

  • Serienmäßig:
  • Multikollisionsbremse
  • Knieairbag auf der Fahrerseite
  • ISOFIX-Vorbereitung
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Ausstattung

Ausstattung

Die Serienausstattung des Skoda Octavia 5E Combi ist umfangreich, auch wenn eine Klimaanlage zumindest in der Basisversion noch Aufpreis kostet. Vor allem aber hat Skoda die gerade bei deutschen Herstellern verbreitete Unsitte vermieden, die Ausstattungs-Optionen in langen Listen zu verstecken. Eigentlich ist es sogar ausreichend, zwischen den Linien Active, Ambition, Style oder eben Laurin & Klement zu wählen. Sie stehen für umfassende Ausstattungspakete.

  • Zur Serienausstattung gehören:
  • Multikollisionsbremse
  • Fahrer-Knieairbag
  • Reifendrucküberwachung
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Beschreibung

Modellbeschreibung

Der Octavia war 1996 Skodas erstes neues Kompaktmodell nach der Übernahme durch Volkwagen 1991. Und es war der Beginn einer großen Erfolgsgeschichte.


Vorderansicht - schräg
Beim Platzangebot und vor allem im Kofferraum setzt der Octavia Bestmarken im Segment.
Seitenansicht

Der Octavia war 1996 Skodas erstes neues Kompaktmodell nach der Übernahme durch Volkwagen 1991. Und es war der Beginn einer großen Erfolgsgeschichte. Der Octavia als Limousine und vor allem als Kombi befreite die Marke vom Image längst überholter Ostblock-Technik und läutete die Neuzeit ein. Seitdem sind zwei Jahrzehnte vergangen, doch auch die aktuelle Generation (Typ 5E) des Skoda Octavia steht für Zweckmäßigkeit, Vernunft und Modernität. Inzwischen sogar mit einer Prise Chic.

Längst ist Skoda – nicht zuletzt durch den Skoda Octavia 5E Combi – zu einer internen Konkurrenz für die Muttermarke Volkswagen geworden. Die Kunden wissen, dass Skoda-Fahren nicht gleich Verzicht bedeutet, sondern dass es dort einfach mehr Auto für weniger Geld gibt. Und das Skoda-Emblem auf dem Blech hat heute kein minderwertigeres Image als das VW-Logo.

Skoda ist noch nie kurzlebigen Modetrends nachgelaufen. Andere Marke haben aus ihren Kombis längst schicke Lifestyle-Laster gemacht, die zwar schick sind, aber nun auch nicht mehr so viel laden können wie es die klassische Kundschaft mag. Skoda ist eher den umgekehrten Weg gegangen: Alle Tugenden wie Ladevolumen werden weiter gepflegt, das Design trotzdem immer weiter veredelt.

Daher setzt auch der Skoda Octavia 5E Combi gerade bei seinem Laderaum wieder Bestmarken. Der fasst schon bei aufrechter Rücksitzlehne 610 Liter Gepäck. Wird die Lehne umgeklappt, sind es sogar 1.740 Liter – deutlich mehr als der Klassendurchschnitt.

Fazit zum Skoda Octavia 5E Combi

Nicht selten kommen heute Kunden zum Skoda-Händler, die zuvor deutsche Premiumprodukte gefahren haben. Nicht ohne Grund. Denn der Skoda Octavia Combi vom Typ 5E kann durchaus auch mit der Konkurrenz der süddeutschen Marken mithalten. Obendrein bietet er einiges, was man woanders vermisst – wie etwa die Matte mit einer hochwertigen Textil-Oberfläche auf der Ladefläche, die nach dem Wenden zur strapazierfähigen Kunststoff-Oberfläche wird.

Ein Skoda Octavia Combi kann vieles besser als seine Konkurrenten. Und wer hätte vor ein paar Jahren schon gedacht, dass ausgerechnet ein Skoda Octavia 5E Combi einen Vergleichstest mit einem Mercedes C-Klasse T-Modell gewinnen kann?

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