Peugeot RCZSeit 2010

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(13 Testberichte)
Peugeot RCZ Bewertung 4/5 basierend auf 13 Testberichte.
  • Motoren
  • Modell im Test
  • Design
Preis
für RCZ 1.6 155 THP Automatik (Benzin, 156 PS)
Fahrzeugeinordnung

Mit dem schicken Zweitürer RCZ steigt Peugeot 2010 erstmals mit einem richtigen Sportwagen in das Coupé-Segment ein. Die Formgebung lehnt sich dabei augenscheinlich an die der Anfangsmodelle des erfolgreichen Audi TT an, die Fertigung erfolgt bei Magna Steyr in Österreich. Technisch basiert der RCZ weitestgehend auf dem Peugeot 308. Bereits Anfang 2013 erhält der RCZ eine kleine Modellpflege: unter anderem mit neuer Front samt größeren Stoßfängern, integriertem LED-Tagfahrlicht und neu gestalteten Scheinwerfern sowie modifizierten Heckleuchten. Für Peugeot aber bleibt der RCZ eine Ausnahme, die Produktion endet 2015 ohne Nachfolger. Und die Konkurrenz eines RCZ? Der flotte Franzose muss es vor allem mit dem Trendsetter Audi TT, dem wiederbelebten VW Scirocco, aber auch der Coupé-Variante des Renault Mégane aufnehmen. Aber auch Porsche Cayman und Nissan 370Z gehören spätestens seit 2013 und dem Erscheinen des `R´ zum Beuteschema.

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Stärken
  • Sehr guter Fußgängerschutz (aktive Motorhaube)
  • Beachtliche Fahrleistungen
  • Effiziente Motoren und standfeste Bremsen
Schwächen
  • Sehr hohe Unterhaltskosten
  • Hohe Anschaffungspreise
  • Kaum nutzbare Fondsitze
Daten
Motorenwerte
Leistung
115 kW / 156 PS
Motorenwerte
0 - 100 km/h
9 s
Motorenwerte
Höchst­geschwindigkeit
212 km/h
Motorenwerte
CO2-Ausstoß (komb.)*
- g/km
Motorenwerte
Verbrauch (komb.)*
- l/100km
Motorenwerte
Energieeffizienzklasse*
-

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer Pkw' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

Design

Design

  • Peugeot RCZ Aussenansicht Heck schräg statisch rot
  • Peugeot RCZ Innenansicht Fahrerposition statisch grau
  • Peugeot RCZ Aussenansicht Heck schräg Kofferraum geöffnet statisch grau
  • Peugeot RCZ Aussenansicht Front schräg statisch weiss
  • Peugeot RCZ Aussenansicht Seite statisch schwarz
  • Peugeot RCZ R Aussenansicht Heck Studio statisch rot
  • Peugeot RCZ Aussenansicht Heck schräg erhöht Türen geöffnet statisch rot
  • Peugeot RCZ Aussenansicht Heck statisch schwarz
  • Peugeot RCZ Aussenansicht Front statisch schwarz
  • Peugeot RCZ Aussenansicht Front schräg statisch schwarz
  • Peugeot RCZ Innenansicht Beifahrerposition statisch schwarz
  • Peugeot RCZ Aussenansicht Front dynamisch rot
  • Peugeot RCZ Innenansicht Rücksitzbank statisch beige
  • Peugeot RCZ Aussenansicht Front Detail Studio statisch weiss
  • Peugeot RCZ Aussenansicht Seite statisch weiss
  • Peugeot RCZ Aussenansicht Seite schräg Studio statisch schwarz
Modell im Test

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Der Peugeot RCZ ist einer der wenigen Charaktertypen auf den Straßen. Ein Blickfang ohne Zweifel. Frisches, freches Design ist aber nicht alles, was einen TT-Jäger ausmacht. Als kompromissloser Sportler mit vorbildlichem Fußgängerschutz dank aktiver Motorhaube will er ansonsten von Komfort nicht viel wissen. Vor allem sein sehr ausgeprägter Hang zum Untersteuern aber wird so manchem Sportfahrer einige Sorgenfalten auf die Stirn treiben. Und warum Peugeot seinem 2+2-Sitzer eigentlich eine hintere Sitzreihe spendiert hat, das wird wohl für immer ein Geheimnis der Franzosen bleiben. Selbst Kinder finden hier kaum Platz, allenfalls Gepäckstücke oder Jacken können sich dort unbeschwert der guten Fahrleistungen erfreuen. In zwei anderen Punkt hingegen übertreibt Peugeot mitunter: beim Preis und bei den Unterhaltskosten.

Communitybewertungen

5 Sterne
5
4 Sterne
7
3 Sterne
1
2 Sterne
0
1 Sterne
0
Karosserie
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Antrieb
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Fahrdynamik
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Komfort
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Emotion
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mgroverman am 31. Juli 2011

„Der Wagen hat für ein Coupe ein großen Kofferraum, das erhöht die Altagstauglichkeit. Der Motor ist spritzig, aber auch bei "normalen" Fahrverhalten Spritgünstig zu fahren. Das Design und die Qualität sind für die Preisklasse super. An dem Wagen hat man einfach bei jeder Fahrt seine Freude.“

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RCZ-Fan am 31. Juli 2011

„Preis- Leistungsverhältnis ist absolut in Ordnung“

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negrello am 31. Juli 2011

„- Ausgezeichnetes Preis/Leistungsverhältnis. - Super sportliche Optik - Sportliches sehr präzises Fahrwerk mit genügend Restkomfort auch für längere Fahrten - sehr gute Qualität "made in Austria" - Motor mit guten Durchzugs und Verbrauchswerten - gute Werterhaltung“

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Motoren

Motoren

Im Peugeot RCZ arbeiten drei moderne Turbo-Benziner mit 156 bis 270 PS sowie ein Common-Rail-Diesel mit 163 PS. Letzteren gib es auch als Hybridversion in Verbindung mit einem 37-PS-Elektromotor. Als Alternative zur serienmäßigen 6-Gang-Handschaltung ist eine optionale 6-Gang-Automatik ausschließlich dem Basisbenziner vorbehalten. Bis auf den RCZ R und den Hybrid erfüllen alle Motoren nur die Euro-5-Norm. Einen Allradantrieb bietet Peugeot im RCZ nicht an.

  • Leistungsstarke und effiziente Vierzylinder-Turbomotoren 
  • Serienmäßig 6-Gang-Schaltgetriebe (6-Gang-Automatik nur für Basisbenziner) 
  • Diesel-Hybrid, kein Allrad
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Sicherheit

Sicherheit

Einen offiziellen Euro-NCAP-Crashtest gibt es für den Peugeot RCZ während der knapp sechsjährigen Produktionszeit nicht. Im ADAC-Test schneidet das Sportcoupé allerdings aufgrund seines vorbildlichen Fußgängerschutzes (aktive Motorhaube) und der recht umfangreichen serienmäßigen Sicherheitsausstattung recht gut ab. Bemängelt wird allerdings die unzureichende Schutzwirkung der Kopfstützen – vor allem im Fondbereich.

  • Fahrer-, Beifahrer- und Thorax-Seitenairbags 
  • Bremsassistent 
  • Reifendruckkontrolle (Basisversion nur optional) 
Sicherheitsausstattung anzeigen
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Ausstattung

Ausstattung

Ab rund 28.000 Euro beginnt 2011 der Einstieg in den Peugeot RCZ als Grundmodell THP. Kein Schnäppchen, aber der sportliche Franzose ist dafür bereits in der Basis mehr als ordentlich ausgestattet – inklusive eines sehr hohen Sicherheitsniveaus. Zudem lässt sich das Sport-Coupé mit zahlreichen Zusatzpaketen ab 350 Euro für fast alle Bedürfnisse des Autoalltags verfeinern. Die sonstigen Sonderposten in der Preisliste gestalten sich erfreulich übersichtlich und preislich moderat. Die Automatik-Version beispielsweise verlangt nur 1.500 Euro mehr vom Konto. Als Spitzenmodell RCZ R für gut 41.000 Euro rollt der Sportwagen von Peugeot ab 2013 praktisch in Vollausstattung vom Band.

Zur Serienausstattung gehören:

  • Komplettes Airbag-Sicherheitssystem  
  • Zwei-Zonen-Klimaautomatik 
  • Geschwindigkeitsregelanlage
Ausstattungsdetails anzeigen
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Beschreibung

Modellbeschreibung

Die etwas einseitige Gewichtsverteilung von 64 zu 36 Prozent zwischen angetriebener Vorder- und mitlaufender Hinterachse erstaunt – einer der Gründe für das häufig nervöse Untersteuern des RCZ.


Vorderansicht - schräg
Als bislang stärkster Serien-Peugeot übt sich der RCZ R in optischer Zurückhaltung. Nur Zusatzspoiler und Auspuffanlage lassen die 270 Pferdestärken erahnen.
Seitenansicht

Nicht nur Japaner und Chinesen klauen Ideen: auch die Franzosen, denen es gelungen ist, dem erklärten Vorbild aus Ingolstadt einen eigenen Charakter entgegenzusetzen. Das Facelift 2012 verpasst der ohnehin sportlichen Figur einen markanteren Grill samt stärker akzentuiertem Lufteinlass sowie LEDs in Form der Peugeot-Kralle.

Platzmangel – der RCZ ist nur was für Zwei

Pilot und Beifahrer sollten nicht zu groß gewachsen sein, denn ab einem Gardemaß von 1,75 Meter wird es im RCZ eng für sie. Ganz zu schweigen von der hinteren Sitzreihe: Hier finden bestenfalls Kinder im Vorschulalter notdürftig Platz. Gut, dass hier die hintere Sitzlehne klappbar ist, so lässt sich das Ladevolumen des gut zugänglichen Heckabteils von gut 320 Liter auf deutlich über 600 Liter vergrößern. Für eine sportliche Spritztour zu zweit reicht das allemal.

Fahren wie Gott in Frankreich – die Peugeot-Motoren haben es drauf

Otto-Motoren mit 156 und 200 PS, ein Diesel mit 163 Pferdchen, dazu stramme 270 PS im Renner namens `R´ ab 2012. Der kann es sogar mit dem Einsteigermodell von Porsche aufnehmen. Beim Peugeot RCZ wird jedem was geboten, auch Sparfüchsen. Denn die Antriebe begeistern nicht nur durch sehr gute Fahrleistungen, sie üben auch Disziplin in Sachen Verbrauch und Schadstoffausstoß. Die einzige Automatik-Version im Basisbenziner sowie der Hybrid-Diesel mit 37 zusätzlichen Elektro-Pferdchen bleiben dagegen zeitlebens Randgestalten.

Preisfrage im RCZ – teuer, aber gut ausgestattet

Bei den Unterhaltskosten sind französische Autos meist keine Vorbilder – das gilt erst recht für einen RCZ. Allerdings langt Peugeot auch bei den Preisen für seinen Sportableger gewaltig hin: Rund 28.000 Euro werden zum Start 2010 bereits für das Einstiegsmodell fällig, im Laufe der Jahre erhöht Peugeot zudem mehrfach die Preise. Für das Spitzenmodell RCZ R ab 2013 werden sogar über 41.000 Euro fällig – spätestens hier ist ein Vergleich bei der Konkurrenz sinnvoll. Einziger Trost: Alle RCZ-Modell sind bereits in Serie recht üppig ausgestattet, umfangreiche Ausstattungspakete gibt es stets zu einem vernünftigen Preis. Und eines hat der Peugeot RCZ den meisten Konkurrenten voraus: einen hervorragenden Fußgängerschutz dank aktiver Motorhaube.

 

 

Fazit zum Peugeot RCZ (4J), 2010–2015

Nur zwei Jahre braucht Peugeot, um aus seiner Studie einen fertigen Audi-TT-Jäger zu zaubern. Seit 2010 wildert das französische Sport-Coupé RCZ im Revier von Audi TT, VW Scirocco und Co. und stellt sich ab 2013 in der R-Version auch Porsche Cayman und Nissan 370Z. Dabei kann der schicke Franzose als Alternative durchaus überzeugen: mit leistungsstarken Motoren, agilem Fahrwerk, hohem Sicherheitskomfort und natürlich einem außergewöhnlichen Design. Wo hapert es beim Sport-Peugeot? Vor allem am Platzangebot, an den hohen Unterhaltskosten und einer ungünstigen Gewichtsverteilung. 64 Prozent auf der vorderen Antriebsachse provozieren nervöses Untersteuern geradezu, was nur wenigen RCZ-Piloten gefallen dürfte. Dennoch: Aufgrund der kleinen Stückzahlen und des knappen Produktionszeitraums könnte sich der Peugeot RCZ schon bald zum Geheimtipp in der Youngtimer-Szene entwickeln.

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