Peugeot 308 CC (Typ I)Seit 2007

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(8 Testberichte)
Peugeot 308 CC (Typ I) Bewertung 4.2/5 basierend auf 8 Testberichte.
  • Motoren
  • Modell im Test
  • Ausstattung
Preis
für 308 CC 120 VTi (Benzin, 119 PS)
Fahrzeugeinordnung

Knapp zwei Jahre nach der Markteinführung des 308 schiebt Peugeot 2009 das viersitzige Coupé-Cabriolet mit elektro-hydraulisch versenkbarem Metallklappdach nach. Dies hört, wie im Vorgänger, auf den Namen CC und lässt die Insassen binnen 20 Sekunden den freien Himmel genießen. Technisch basiert der 308 CC auf den Schwestermodellen, die Frontpartie übernimmt er vom Sport-Coupé RCZ, die Karosserie fällt konstruktionsbedingt länger und tiefer aus als beim normalen 308. Zum Modelljahr 2012 erhält auch der CC die Modellpflege der Baureihe 308, unter anderem mit neuem Kühlergrill, bogenförmigen LED-Tagfahrlichtern und überarbeiteter Innenraumoptik. Zu den unmittelbaren Konkurrenten des Peugeot 308 CC zählen vor allem die Cabrio-Version des Renault Mégane sowie VW Eos, Ford Focus CC und der Opel Astra (H) Twin Top.

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Stärken
  • Gute Serienausstattung
  • Kräftige und saubere Motoren
  • Hohe Crashsicherheit
Schwächen
  • Extrem schräge und lange Frontscheibe
  • Unübersichtliches Heck
  • Hohe Preise
Daten
Motorenwerte
Leistung
88 kW / 119 PS
Motorenwerte
0 - 100 km/h
12 s
Motorenwerte
Höchst­geschwindigkeit
197 km/h
Motorenwerte
CO2-Ausstoß (komb.)*
- g/km
Motorenwerte
Verbrauch (komb.)*
- l/100km
Motorenwerte
Energieeffizienzklasse*
-

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer Pkw' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

Modell im Test

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Mit emotionalen Konzeptfahrzeugen wie dem Klappdach-Hybrid SR1 oder dem HX1 schaffen es die Franzosen immer wieder, eine eigene Designsprache zu etablieren. Diese findet sich auch beim Volumenmodell 308 teilweise wieder. Gerade beim Cabrioableger 308 CC haben die Blech-Artisten rund um ihren Designchef Gilles Vidal ganze Arbeit geleistet. Dynamischen Naturen mag es dabei anfangs im CC etwas an Dynamik fehlen. Spätestens mit dem 1,6-Liter-Turbo und seinen 200 PS unter der Haube hat Peugeot aber solche Zweifel ausgeräumt. 8,3 Sekunden für den Spurt auf 100 km/h und 240 km/h Spitze – hier kann man in Verbindung mit dem Motorsoundgenerator wirklich nicht meckern. Eine gute Idee ist auch die Nackenheizung Airwave. Cabrio-Fans werden den warmen Lufthauch an kühlen Herbsttagen zu schätzen wissen.

Communitybewertungen

5 Sterne
5
4 Sterne
2
3 Sterne
1
2 Sterne
0
1 Sterne
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Karosserie
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Antrieb
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Fahrdynamik
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Komfort
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Emotion
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dvdidi am 24. Juni 2011

„Ein Traumauto für RELATIV wenig Geld. Tolle Ausstattung für die man bei anderen Modellen wie Golf und BMW viel drauf zahlen muss. Verarbeitung Note 1 Kein Klappern, Knistern etc“

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Jelly85 am 27. Januar 2012

„Den 308CC kann man nur jedem empfehlen, der viel für wenig Geld (im Vergleich zu deutschen Autos) erhalten will. Jedoch würde ich keinen Turbo Benziner dieser Baureihe mehr kaufen, und eher auf den noch durchzugsstärkeren Diesel Maschinen (140 oder 163PS) umsteigen.“

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Gamax am 26. Juni 2012

„Wunderbar für zwei Personen“

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Motoren

Motoren

Jeweils ohne die Einstiegsmotoren der Schrägheck-Limousine reicht die Leistungsbreite im 308 CC bei den Benzinern von 112 bis 200 PS. Die Common-Rail-Diesel bringen es auf 112 bis 163 PS. Fast ausschließlich mit Turboaufladung bieten die modernen Triebwerke gute Fahrleistungen bei geringem Durchschnittsverbrauch. Bis auf den 140-PS-Diesel vor 2010 erfüllen alle Motoren durchwegs die Euro-5-Norm. Alternativ zum Schaltgetriebe gibt es die 6-Gang-Automatik nur in drei Modellen. Allrad und alternative Antriebe bietet Peugeot auch im 308 CC nicht an

  • Effiziente leistungsstarke Vierzylinder-Motoren, überwiegend mit Turboaufladung 
  • Serienmäßig 5- bzw. 6-Gang-Schaltgetriebe (6-Gang-Automatik nur bei drei Varianten) 
  • Kein Allrad, keine Alternativantriebe
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Sicherheit

Sicherheit

Peugeot erzielt auch mit dem 308 CC im Euro-NCAP-Crashtest fünf Sterne für die Insassensicherheit bei Erwachsenen. In puncto Fußgängerschutz kann der Cabrio-Ableger hingegen nicht ganz so glänzen – ganz im Gegensatz zur sehr umfangreichen serienmäßigen Sicherheitsausstattung. Vom kompletten Airbag-Schutz bis zu den automatisch ausfahrenden Überrollbügeln im Falle eines Überschlags ist hier alles an Bord. Weitere Sicherheits-Features gibt es zu vernünftigen Preisen in Form von City-, Sicht- und Xenon-Paket.

  • Fahrer-, Beifahrer- und Thorax-Seitenairbags 
  • Bremsassistent 
  • Automatische Überrollbügel 
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Ausstattung

Ausstattung

Den Peugeot 308 CC gibt es ab 2011 in den Ausstattungslinien Tendance, Premium und Platinum sowie als 308 CC 200 zu Preisen ab rund 26.000 Euro. Die Einstiegslinie Tendance bietet neben obligatorischem Überrollschutz unter anderem bereits eine manuelle Klimaanlage, 16-Zoll-Leichtmetallfelgen und Nebelscheinwerfer sowie MP3-Audioanlage und elektrische Fensterheber vorn. Mit diversen Ausstattungspaketen wie Ambiente, City, Elektrik, Leder/Vollleder, Sicht und Xenon – die teils in den höheren Ausstattungen enthalten sind – lässt sich die Ausstattung eines 308 CC zu moderaten Preisen von 400 bis knapp 2.400 Euro für fast alle Wünsche zudem erweitern.

Zur Serienausstattung gehören:

  • Komplettes Airbag-Sicherheitssystem und Überrollschutz 
  • Manuelle Klimaanlage und elektrische Fensterheber 
  • 16-Zoll-Leichtmetallfelgen
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Beschreibung

Modellbeschreibung

Die flache Windschutzscheibe des CC reicht sehr weit nach hinten. Darunter leidet nicht nur das Offenfahr-Gefühl, auch beim Einsteigen rückt der Scheiben-Rahmen gefährlich nahe.


Vorderansicht - schräg
Airwave: Auf Wunsch verlängert beim Peugeot 308 CC sogar ein Nackenföhn die Open-Air-Saison – gut mitgedacht, Peugeot.
Seitenansicht

Schick, modern, sicher – der Peugeot 308 CC gefällt nicht nur äußerlich, auch mit seinen Innenwerten kann er durchaus überzeugen. Die Blechdach-Konstruktion ist dank guter Grundausstattung, modernen sparsamen Antrieben und Ideen im Detail aber ein pfiffiges Freiluftauto für den Alltag.

Im Cabrio-Trend – öffnen und schließen während der Fahrt

Auch Peugeot geht beim 308 CC mit dem Zeitgeist. Neben einer kurzen Öffnungszeit von 20 Sekunden lässt sich das Stahlklappdach auch während der Fahrt öffnen und schließen – leider aber nur bis zum gehobenen Jogging-Tempo von 12 km/h. Einmal sauber im Kofferraum verpackt, schmilzt dessen Volumen allerdings auf kaum mehr als 200 Liter. Ein bekanntes Konstruktionsmalheur, das bei größeren Urlaubsfahrten zur Sparsamkeit zwingt.

Motorenauswahl – nicht die Basis zählt

Peugeot hat die Basismotoren aus dem CC verbannt – gut so. Der Rest macht im Cabrio-Alltag seine Arbeit recht gut. Egal ob Turbobenziner oder Common-Rail-Diesel, hier geht’s meist flott zur Sache. Gerade dann, wenn der Modellbezeichnung 308 das Kürzel CC 200 folgt: 200 Turbo-Pferdchen machen dann bei Bedarf mächtig Wind ums Haar. Und eine Automatik im Cabrio? Eher nicht, meinen die Franzosen, dies zeigt schon das geringe Angebot bei nur drei Modellvarianten.

Sicher Cabrio fahren – allerdings mit Grenzen

Die Sicherheitsausstattung im 308 CC ist mit komplettem Airbag-System, Notbremsassistent und elektrischen Überrollbügeln reichlich und kann auf Wunsch günstig aufpoliert werden. Allerdings mit Grenzen: Park-Kamera, Fahrspurassistent, automatische Verkehrsschilderkennung oder City-Radarsensoren gibt es beim 308 CC auch für zusätzliches Geld nicht.

Das Offenfahren im Peugeot 308 CC ist kein günstiges Vergnügen. Nicht nur, dass sich Peugeot den 308 mit Metall-Klappdach gut bezahlen lässt – rund 26.000 Euro als Einstiegspreis sind gewiss nicht von schlechten Eltern. Auch der Unterhalt sowie der im Vergleich zur Konkurrenz enorme Wertverlust belasten die Kostenbilanz erheblich und machen den Platz an der Sonne noch teurer.

 

Fazit zum Peugeot 308 CC (I) 2007–2013

Spitzer Mund, mopsige Heckpartie, massive Stahlhaube. Ein 308 CC ist nicht nur schnell wiederzuerkennen – er taugt auch durchaus als Erstwagen in der Garage. Ja, das zweiteilige Klappdach kostet Platz im Kofferraum und zwingt bei offenen Urlaubsfahrten im Süden zum Gepäcksparen. Nicht gespart hat Peugeot dagegen mit den agilen und verbrauchsarmen Motoren, mit deren 112 bis 200 PS es sich entspannt und flott reisen lässt. Dazu trägt auch die jeweils umfangreiche und sichere Ausstattung bei, die sich der Käufer nach Lust und Laune mit vier Ausstattungslinien und zahlreichen Paket-Optionen zusammenstellen kann. Ein Sparfuchs darf er dabei nicht sein, denn CC bedeutet schon ab Basis: teuer – rund 26.000 Euro.