Opel Corsa (C)Seit 2000

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(78 Testberichte)
Opel Corsa (C) Bewertung 3.6/5 basierend auf 78 Testberichte.
    • Motoren
    • Modell im Test
    • Design
    Fahrzeugeinordnung

    Im Herbst des Jahres 2000 brachte Opel die dritte Generation des Kleinwagens Opel Corsa auf den Markt. Nachdem der Vorgänger vor allem bei der Qualität schwächelte, hatte der Rüsselsheimer Automobilhersteller diese Schwachstellen beim Corsa Typ C, der sowohl als Drei- als auch als Fünftürer erhältlich war, ausgebügelt. Das GSi-Modell war nur als Dreitürer mit dem sehr lebhaften 1,8-Liter-Benziner zu haben. Neben diesem Toptriebwerk mit 125 PS sorgten drei weitere Ottomotoren und zwei Diesel für Vortrieb.

    Gegenüber der zweiten Generation hatte der Corsa Typ C in den Abmessungen zugelegt, was sich in auch in einem guten Raumgefühl niederschlug. Nicht zuletzt, weil die Windschutzscheibe deutlich nach vorne wanderte und der Corsa auch breiter wurde als zuvor. Die Konkurrenten des Rüsselsheimer Kleinwagen waren Fiat Punto, Renault Clio, VW Polo, Skoda Fabia, Renault Clio und Seat Ibiza.

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    Stärken
    • Sehr zuverlässig
    • Sichere Fahreigenschaften
    • Gutes Raumgefühl
    Schwächen
    • Freudloses Kunststoff-Ambiente
    • Sehr enger Fond
    • Karge Basisausstattung
    Daten
    Motorenwerte
    Leistung
    43 kW / 58 PS
    Motorenwerte
    0 - 100 km/h
    18,5 s
    Motorenwerte
    Höchst­geschwindigkeit
    157 km/h
    Motorenwerte
    CO2-Ausstoß (komb.)*
    - g/km
    Motorenwerte
    Verbrauch (komb.)*
    - l/100km
    Motorenwerte
    Energieeffizienzklasse*
    -

    * Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer Pkw' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

    Design

    Design

    • Opel Corsa C 3Türer Aussenansicht Front schräg statisch blau
    • Opel Corsa C 3Türer Innenansicht Beifahrerposition Studio statisch grau
    • Opel Corsa C 3Türer Aussenansicht Seite schräg dynamisch gold
    • Opel Corsa C 3Türer Aussenansicht Seite statisch silber
    • Opel Corsa C 3Türer Aussenansicht Seite schräg statisch silber
    • Opel Corsa C 3Türer Aussenansicht Front statisch silber
    • Opel Corsa C 3Türer Aussenansicht Heck statisch silber
    Modell im Test

    Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

    Der Corsa (Typ C) war ein deutlicher Fortschritt gegenüber dem anfälligen Modell der zweiten Generation. Der Kleinwagen, der im Herbst des Jahres 2000 auf dem Markt erschien, war technisch spürbar gereift. Auch der Innenraum war qualitativ hochwertiger als zuvor und die auf 3,84 Meter gestreckte Karosserie machte sich auch für die Passagiere in einem besseren Platzangebot bemerkbar.

    Die Benzinmotoren erfüllten die in sie gesetzten Ansprüche, auch wenn vor allem die Aggregate mit kleinen Hubräumen (1,0 und 1,2 Liter) bisweilen etwas angestrengt wirkten und das auch akustisch kundtaten. In Verbindung mit dem automatisierten Schaltgetriebe ist der Dreizylinder-1,0-Liter-Motor die richtige Wahl für alle, die hauptsächlich in der Stadt unterwegs sind und Wert auf einen geringen Verbrauch legen. Wer längere Distanzen zurücklegt, greift zum 1,4-Liter-Benziner oder zu einem der beiden Dieselmotoren, die nach der Modellpflege 2003 verbaut wurden. Vor allem der 100 PS starke 1.7 CDTI geht recht lebhaft zu Werke.

    Communitybewertungen

    5 Sterne
    8
    4 Sterne
    47
    3 Sterne
    20
    2 Sterne
    3
    1 Sterne
    0
    Karosserie
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    Antrieb
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    Fahrdynamik
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    Komfort
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    Emotion
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    eve_Snuffy am 28. Januar 2012

    „Alles in allem hat Opel hier Vieles richtig und nur Weniges falsch gemacht. # Wir haben einen sparsamen, aber auf Wunsch agilen Motor. # Ein sehr gutes Fahrwerk, das Sicherheit, Feedback und Sportlichkeit vermittelt. # Das Platzangebot für Insassen ist überdurchschnittlich, für Gepäck ausreichend. # Die Verarbeitung ist durchgängig gut und wertig. # Das Design trotz mittlerweile 11 Jahre Alter immernoch zeitgemäß und emotionserregend. # Emotionsvolles Auto von Opel. Ich habe das Auto bis September jeden Tag auf Strecken über 30 km hin und zurück zur Arbeit über Landstraßen bewegt. Auch in Großstädten, wie Berlin, fühlt sich der kleine zu Hause und lässt sich von keinem großen Zeigen, wo es lang geht. Doch wirklich ausschlaggebend für meine Begeisterung ist die Fahrqualität auf langen Autobahnetappen. Da meine Dame und ich uns auf halbem Weg Wohntechnisch getroffen haben, sind unsere Familien über 500 km von uns entfernt. Regelmäßige Besuche zu Feierlichkeiten heißen also immer direkt 4-5h Autobahnfahrt, was die 1.2L Maschine mit 75PS durchweg gut wegsteckt. So sind Vollgasfahrten über 1h30min und Spitzengeschwindigkeiten bis 190 km/h (Mehr geht leider nicht, da das Getriebe hier abriegelt :D) genauso möglich, wie entspanntes dahingleiten bei Tempo 130. Ein Auto wie dieses ist aufjedenfall nicht zu unterschätzen und als Zweitwagen für Familien, Erstfahrzeug für Fahranfänger (die bitte bitte nicht dieses wundervolle Gefährt zerlegen!), sowie als Auto von jungen Paaren ohne Kinder sehr gut geeignet und ist jeden Euro Wert, den ich damals hingeblättert habe. Mein Entschluss steht fest, dass ich dieses Auto nicht verkaufen werde, sondern aufbrauchen werde. Was durchaus noch 5-10 Jahre dauern kann, so gut, wie er jetzt nach fast 8 Jahren da steht.“

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    Stiebisx am 8. Oktober 2011

    „Der Corsa überzeugt als Erstwagen auf ganzer Linie. Allgemein gesehen ist der Corsa ein zuverlässiges Auto, bei dem nicht viel kaputt gehen kann und sich der gesamte Unterhalt wirklich in Grenzen hält, auch einfache Reperaturen können selbst durchgeführt werden da der Motorraum sehr übersichtlich ist.“

    ...
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    SilverCorsa am 20. Juni 2011

    „Fahrwerk straff und sicher, Motor ausreichend für eigentlich alles, Verarbeitung von Karosserie und Innenraum, Wartungsfreundlichkeit, Unterhaltskosten, Benzinverbrauch“

    ...
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    Motoren

    Motoren

    Beim Opel Corsa C standen insgesamt sechs Motoren zur Auswahl. Während einige Benziner nach der Modellpflege 2003 mit der Twinport-Technologie ausgestattet wurden, was sich in einem geringeren Verbrauch und mehr Spritzigkeit beziehungsweise PS auswirkte, war bei den Diesel-Aggregaten der Sprung noch größer. Vor allem der 1.7 CDTI mit 100 PS ist bei den Selbstzündern eine gute Wahl. Das Leistungsspektrum reicht von 58 PS beim Einstiegsbenziner bis hin zu 125 PS beim 1,8-Liter-Benziner. Der Normverbräuche rangieren zwischen 4,2 Litern (111 g/km CO2) und 7,7 Litern (185 g/km CO2). Die Höchstgeschwindigkeit reicht von 156 km/h bis 202 km/h.

    • vier Benziner- und zwei Dieselmotoren
    • 5-Gang-Schaltung und Easytronic
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    Sicherheit

    Sicherheit

    Beim Erscheinen im Jahr 2000 bot der Corsa C ein zeitgemäßes Sicherheitskonzept. Vier Airbags (Front- und Seiten) schützen die Passagiere, dazu kommt eine Karosserie, deren Knautsch- und Verformungszonen per Simulation berechnet wurden. Das Euro-NCAP-Crashtest-Ergebnis von 2002 ist durchwachsen: Beim Insassenschutz holte der kleine Rüsselsheimer vier von fünf Sternen, während es beim Fußgängerschutz für nur einen Stern reichte.

    Ein Jahre später dürfte das Ergebnis besser ausgefallen sein. Denn mit der Modellpflege 2003 wurde das Sicherheits-Arsenal vervollständigt: Jetzt waren ein Bremsassistent serienmäßig, außerdem Kopfairbags und ESP optional erhältlich.

    Zur Sicherheitsausstattung zählen:

    • Vier Airbags
    • Bremsassistent (ab 2003)
    • ESP (optional, ab 2003)
    Sicherheitsausstattung anzeigen
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    Ausstattung

    Ausstattung

    Beim Corsa C war ein kontinuierliches Schrumpfen der Ausstattungsvarianten zu beobachten. Zu Beginn des Modellzyklus‘ waren mit „Corsa“, „Comfort“, „Elegance“, „Sport“ und „GSI“ fünf Ausstattungslinien erhältlich. Während die beiden ersten Varianten „Corsa“ und „Comfort“ lediglich die nötigsten Extras wie manuell verstellbare und anklappbare Außenspiegel und eine Servolenkung boten, waren bei „Elegance“ schon Klimaanlage, Nebelscheinwerfer, Alufelgen und ein Stereo-Kassettenradio enthalten. Allerdings muss man dafür mindestens den 1,2-Liter-Motor ordern. Gleiches gilt für die „Sport“-Version, die unter anderem der Scheibenbremsen vorne und hinten, eine höhenverstellbare Lenksäule und ein Sportfahrwerk mit einer um 20 Millimeter tiefer gelegten Karosserie (nicht für den 1,2-Liter-Motor) beinhaltet. Allerdings fehlt bei dieser Ausstattungslinie die Klimaanlage. Die ist dann bei „GSI“ an Bord, allerdings gibt es diese Version nur in Verbindung mit dem 1,8-Liter-Benziner und nur als Dreitürer. Teil dieser Ausstattungslinie sind ein Stereo-CD-Radio und elektrisch verstellbare und beheizbare Außenspiegel. 

    Gegen Ende des Modellzyklus reduzierten sich dann die Ausstattungslinien beim Dreitürer auf „Corsa“ und „Edition“, wobei das Einstiegsmodell eher spartanisch ausgestattet war. Bei „Edition“ fanden sich dann Annehmlichkeiten, wie eine Klimaanlage, ein Radio, eine Zentralverriegelung, elektrisch beheizbare Außenspiegel und elektrische Fensterheber vorne. Beide Varianten konnten mit verschiedenen Paketen aufgewertet werden, wobei die Mehrzahl nur für die Edition-Version erhältlich waren.

    Beim Corsa der dritten Generation empfiehlt es sich noch aus einem anderen Grund, nach einem Fahrzeug nach der Modellpflege 2003 Ausschau zu halten. Denn dann war ein Bremsassistent serienmäßig sowie für beide Varianten Kopfairbags und ESP optional erhältlich.

    Ausstattungsdetails anzeigen
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    Beschreibung

    Modellbeschreibung

    Die Corsa der dritten Generation wurden qualitativ hochwertiger, was sich sowohl optisch als auch bei Pannenanfälligkeit bemerkbar machte. Die Solidität half dem Corsa C zu größerer Popularität, die sich auch auf die Gebrauchtwagen auswirkt.


    Nach dem Facelift 2003 präsentierte sich der Corsa technisch ausgereifter und optisch frischer.

    Als Opel im Jahr 2000 die dritte Generation des Corsa auf den Markt brachte, waren viele Autofahrer aufgrund der Qualitätsmängel des Vorgängers skeptisch. Doch der Rüsselsheimer Automobilhersteller hatte seine Lektion gelernt und stellte mit dem Corsa C ein solides Auto auf die Räder.

     

    Vorsicht bei der Basisausstattung

     Vor allem im Interieur ist das Bemühen der Konstrukteure sichtbar, dem Corsa (Typ C) ein ansprechendes Auftreten zu verleihen. Abgesehen von der tristen Hartplastikwüste der Basisausstattung glänzten nun die höherwertigen Ausstattungslinien – vor allem nach der Modellpflege 2003 – mit frischen Farben und Stoffen.

     

    Diesel erst nach dem Facelift 

    Antriebsseitig machte der Corsa eine gute Figur. Das traf vor allem auf die Benziner zu, von denen einige nach der Modellpflege 2003 mehr Leistung bei geringerem Verbrauch zeigten. Wer viel in der Stadt unterwegs ist, sollte sich den 60-PS starken 1,0-Liter-Benziner in Verbindung mit dem automatisierten Schaltgetriebe Easystronic näher anschauen. Den besten Kompromiss aus Fahrvergnügen und Vernunft bietet jedoch der 1,4-Liter-Benziner mit 90 PS. Bei den Dieseln ergibt sich ein gemischtes Bild, wobei die Selbstzünder nach dem Facelift deutlich lebhafter waren. Grundsätzlich ist der Corsa C ein solides Auto, das mit einem ansprechenden Fahrkomfort punktet. Mit der Modellpflege 2003 wurde auch das Sicherheitskonzept ausgebaut, weil nun Kopf-Airbags und ESP optional erhältlich waren.

    Fazit zum Opel Corsa Typ C

    Mit dem Corsa der dritten Generation versuchte Opel die Qualitätssünden der Vergangenheit auszubügeln. Das wurde sowohl im Interieur als auch bei der Technik und der Zuverlässigkeit deutlich. Nach dem Facelift 2003 präsentierte sich der Rüsselsheimer Kleinwagen technisch noch etwas ausgereifter und optisch frischer. Das Sicherheitskonzept gewann ebenfalls nach der Modellpflege, da jetzt Kopfairbags und der Schleuderverhinderer ESP optional erhältlich waren.

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