Opel Ampera (D1JOI)Seit 2011

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(8 Testberichte)
Opel Ampera (D1JOI) Bewertung 3.9/5 basierend auf 8 Testberichte.
Preis
für Ampera (Elektrischer Strom, 150 PS)
Fahrzeugeinordnung

Bereits 2009 präsentierte Opel auf dem Genfer Autosalon einen fünfsitzigen Ampera, eine 4,50 Meter lange Elektro-Hybrid-Limousine mit einem Benzinmotor als Reichweitenverlängerer. Der 150 PS starke Elektromotor hatte mit aufgeladener Batterie eine Reichweite von bis zu 80 Kilometern. Danach schaltete sich der Verbrenner zu, der jedoch allein weiter den Fahrstrom lieferte. Der fünftürige Ampera wurde ab 2011 produziert und 2016 mangels Nachfrage eingestellt. Konkurrenten waren das Toyota Prius Plug-in, der BMW i3 oder auch der Audi A3 Sportback e-tron.

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Stärken
  • sehr leise im Elektrobetrieb
  • gutes Drehmoment
  • sicheres, komfortables Fahrwerk
Schwächen
  • eingeschränkte Sicht nach hinten
  • kleiner Kofferraum
  • gewöhnungsbedürftige Ergonomie
Daten
Motorenwerte
Leistung
111 kW / 150 PS
Motorenwerte
0 - 100 km/h
9 s
Motorenwerte
Höchst­geschwindigkeit
161 km/h
Motorenwerte
CO2-Ausstoß (komb.)*
- g/km
Motorenwerte
Verbrauch (komb.)*
- l/100km
Motorenwerte
Energieeffizienzklasse*
-

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer Pkw' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

Modell im Test

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Dass es sich beim Opel Ampera (D1JOI) um kein konventionelles Fahrzeug handelte, deutete schon das futuristisch anmutende Design an. Die fünftürige Plug-in-Hybrid-Limousine mit Reichweitenverlängerer bot auf 4,50 Meter Länge reichlich Platz für vier, etwas knapper auch für fünf Passagiere. Recht klein war der Kofferraum mit 310 Litern. Und etwas Gewöhnung brauchte man für die mit Knöpfen überladene Mittelkonsole. Bis zu 80 Kilometer sollte eine volle Batterieladung reichen, danach lieferte der Verbrennungsmotor die Energie für den Elektromotor und umging somit das Reichweitenproblem. Wie jedes E-Mobil gefiel der Ampera mit ansatzlosem Drehmoment und kraftvoller Beschleunigung, die Höchstgeschwindigkeit war bei 161 km/h abgeriegelt.

Communitybewertungen

5 Sterne
3
4 Sterne
3
3 Sterne
2
2 Sterne
0
1 Sterne
0
Karosserie
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Antrieb
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Fahrdynamik
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Komfort
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Emotion
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Tachy_ am 26. Februar 2012

„Wer Photovoltaik auf dem Dach hat oder echten Ökostrom bezieht, für den ist der Ampera genau die richtige Wahl. Endlich eigenen Solarstrom tanken und die Ölmuftis links liegen lassen. Wer technische Einzelheiten wissen will, schaut gerne unter opel-ampera-forum.de vorbei.“

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aamperaaa am 14. März 2012

„Es ist ein rundherum gelungenes Gesamtpaket. Ich muss nur noch sehr selten zur Tankstelle. Das Fahrgefühl bis Tempo 160 km/h erinnert an eine schwere Luxuslimousine mit guter Motorisierung. Der Ampera ist nicht billig aber er ist jeder Euro wert.“

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Amiga4000 am 6. Juni 2012

„Extem sparsam für Pendler (innerhalb der eletrischen Reichweite (40-80 km wird meist überhaupt kein Benzin benötigt). Unvergleichliches Fahrgefühl - muss man probiert haben. Sehr leise. Unabhängigkeit von Benzin (und den Benzinpreisen). An die Tankstelle fährt man i.d.R. nur noch zum anpassen des Reifendrucks; den Rest der Zeit fährt man grinsend daran vorbei. Voll alltagstauglich durch "Notstromaggregat". Daruch sind auch Trips mit mehren hundert Kilometern kein Problem, und auch hier ist der Ampera sparsammer als die meisten anderen Fahrzeuge.“

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Motoren

Motoren

Der Opel Ampera (D1JOI) fuhr mit einem 150 PS starken Elektromotor, unterstützt von einem Vierzylinder-Benziner mit 86 PS, der bei Bedarf die Batterie lud. Zum System gehörte ein stufenloses Automatikgetriebe. Die Reichweite der Batterie betrug bis zu 80 Kilometern. Der offizielle elektrische Energieverbrauch lag bei 16,9 kWh, der kombinierte Kraftstoffverbrauch bei 1,2 Liter auf 100 Kilometern.

 

  • Hybridantrieb (Benzin und Elektromotor)
  • Frontantrieb
  • stufenloses Automatikgetriebe
  • Geschwindigkeitsregler
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Sicherheit

Sicherheit

Den Euro-NCAP-Crashtest absolvierte der Opel Ampera 2011 mit der Fünf-Sterne-Höchstwertung, wobei er 93 Prozent für die Insassensicherheit, 85 Prozent für die Kindersicherheit und 78 Prozent für die Fußgängersicherheit erhielt. Serienmäßig hatte der Ampera acht Airbags und einen Geschwindigkeitsregler. Gegen Aufpreis gab es für die Komfort Edition eine Rückfahrkamera sowie ein Fahr-Assistenzpaket mit Frontkamera inklusive Abstandsanzeige und Frontkollisionswarner, Verkehrsschild- und Spurassistent sowie Rückfahrkamera und Einparkhilfe vorne und hinten.

  • acht Airbags
  • Geschwindigkeitsregler
  • Frontkollisionswarner, Verkehrsschild- und Spurassistent gegen Aufpreis
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Ausstattung

Ausstattung

Den ersten Opel Ampera gab es mit der Basisversion Ampera und der besseren Version Komfort Edition in zwei Ausstattungsversionen. Bereits die Basisausstattung war gut bestückt, unter anderem mit Klimaautomatik, Geschwindigkeitsregler, Leichtmetallrädern und schlüssellosem Zugangssystem. Die Komfort Edition hatte dazu noch ein Lederpaket inklusive Ledersitzen und Lederlenkrad sowie die Option auf zahlreiche Sonderausstattungen wie das Navigationssystem, Rückfahrkamera und ein Fahr-Assistenzpaket.

 

Zur Serienausstattung gehörten:

  • Klimaautomatik
  • 17-Zoll-Leichtmetallräder
  • elektrisch einstellbare und beheizbare Außenspiegel
  • Geschwindigkeitsregler
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Beschreibung

Modellbeschreibung

Der von 2011 bis 2016 verkaufte Opel Ampera war eine fünftürige Limousine mit Elektro-Hybridantrieb, guter Ausstattung und modernem Design, die jedoch an schlechten Verkaufszahlen scheiterte.


Vorderansicht - schräg
Gut für den Kurzstreckenverkehr geeignet.
Seitenansicht

Ampera, schon der Name klingt nach elektrischer Energie. Bereits 2009 stellte Opel die Elektro-Hybrid-Lmousine vor, die ab 2011 verkauft wurde und parallel auch als Chevrolet Volt, Holden Volt und Vauxhall Ampera vermarktet wurde. Der Antrieb des Ampera bestand aus einem Elektromotor mit 150 PS, der von einem 1,4-Liter-Vierzylinder-Benzinmotor mit 86 PS unterstützt wurde. Das üppige Drehmoment von 370 Nm und die dezent arbeitende stufenlose Automatik erlaubten eine entspannte Fahrweise mit guter Elastizität. Mit geladener Batterie kam der Elektromotor auf eine Reichweite von maximal 80 Kilometern. Ging der Saft zur Neige, sorgte der Verbrennungsmotor als Range Extender (Reichweitenverlängerer) für weitere elektrische Energie.

 

Vorteile im Kurzstreckenverkehr

 

Probleme mit längeren Distanzen hatte der Ampera also nicht. Allerdings arbeitete bei längeren Distanzen hauptsächlich der Verbrennungsmotor und die Verbrauchsvorteile sowie geringen Emission wurden somit hinfällig. Der Ampera war also gut geeignet für den Kurzstreckenverkehr, in dem er rein elektrisch unterwegs sein konnte. Dazu bot er auch eine gute Alltagstauglichkeit, war großzügig ausgestattet und mit 4,50 Meter Länge ausreichend geräumig. Der Kofferraum war mit 310 Litern bis 1005 Litern allerdings nicht so üppig.

 

Gebrauchte Ampera ab 10.000 Euro

 

Ein Verkaufserfolg wurde der Ampera jedoch nicht. Dazu waren wohl auch die Preise um 40.000 Euro etwas zu hoch. Heute bekommt man gebrauchte Ampera ab 10.000 Euro, wobei viele Modelle aus den Niederlanden kommen, wo sie sich dank Förderung besser verkauften und hohe Laufleistungen erzielten. Ein schwer kalkulierbarer Posten beim gebrauchten Ampera ist die Lebensdauer der Batterien, für die Opel aber imerhin acht Jahre oder 160.000 Kilometer Garantie gewährte. Konkurrenz gibt es nicht viel. Ein Toyota Prius ist gebraucht deutlich billiger, hat aber weniger Leistung und bietet maximal 50 Kilometer rein elektrische Reichweite. Der Audi A3 Sportback e-tron ist als Plug-in-Hybrid leistungsmäßig gleichauf, hat etwas weniger Platz, kostet aber deutlich mehr.

 

 

Fazit zum Opel Ampera

 

Für manche ist der Ampera zu früh auf den Markt gekommen. Er war Opels misslungener Versuch, eine modern gestylte und alltagstaugliche Limousine mit Elektroantrieb und Range Extender zu etablieren. Tatsächlich sah der Ampera sehr dynamisch aus, bot ein innovatives, teilweise aber unpraktisches Interieur, eine gute Serienausstattung sowie einen effizienten Hybridantrieb mit einem 150 PS starken Elektromotor, der von einem 86 PS starken Benzin-Vierzylinder als Reichweitenverlängerer mit Energie versorgt wurde. Im Kurzstreckenbetrieb überzeugte der Ampera, fuhr bis zu 80 Kilometer rein elektrisch, erzeugte so wenig Kosten und kaum Emissionen. Ein weiterer Pluspunkt war die gute Sicherheitsausstattung mit acht Airbags.