Nissan Pathfinder (R51)Seit 2005

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(2 Testberichte)
Nissan Pathfinder (R51) Bewertung 3.7/5 basierend auf 2 Testberichte.
  • Motoren
  • Modell im Test
  • Design
Preis
für Pathfinder 4.0 V6 (Benzin, 269 PS)
Fahrzeugeinordnung

Der Nissan Pathfinder war ein klassischer Geländewagen, den es seit den 80er Jahren gibt, und der anfangs als Terrano vermarktet wurde. Die dritte Generation startete 2005 und wurde mit einem Vierzylinder-Diesel und einem Sechszylinder-Benzinmotor angeboten. Der fünftürige Pathfinder war 4,74 Meter lang, hatte einen variablen Allradantrieb und konnte auch mit einer dritten Sitzreihe ausgestattet werden. 2007 und 2010 gab es jeweils eine Modellpflege. Ende 2013 wurde die Produktion zugunsten eines Nachfolgers eingestellt, der aber nicht in Europa angeboten wurde. Konkurrenten des Pathfinder waren Land Rover Discovery, Mitsubishi Pajero und Toyota Land Cruiser.

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Stärken
  • gutes Platzangebot
  • variabler Innenraum
  • sichere Straßenlage
Schwächen
  • hakelige Schaltung
  • mäßig bequeme Sitze
  • unpräzise Lenkung
Daten
Motorenwerte
Leistung
198 kW / 269 PS
Motorenwerte
0 - 100 km/h
8,9 s
Motorenwerte
Höchst­geschwindigkeit
190 km/h
Motorenwerte
CO2-Ausstoß (komb.)*
- g/km
Motorenwerte
Verbrauch (komb.)*
- l/100km
Motorenwerte
Energieeffizienzklasse*
-

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer Pkw' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

Design

Design

  • Nissan Pathfinder R51 Aussenansicht Detail Heckstoßstange statisch grau
  • Nissan Pathfinder R51 Aussenansicht Front schräg dynamisch grau
  • Nissan Pathfinder R51 Aussenansicht Seite schräg statisch grau
  • Nissan Pathfinder R51 Innenansicht Detail Tacho statisch schwarz
  • Nissan Pathfinder R51 Aussenansicht Front schräg statisch grau
  • Nissan Pathfinder R51 Aussenansicht Front schräg statisch grau
  • Nissan Pathfinder R51 Aussenansicht Heck statisch grau
  • Nissan Pathfinder R51 Aussenansicht Front dynamisch grau
  • Nissan Pathfinder R51 Aussenansicht Detail Rückleuchte statisch grau
  • Nissan Pathfinder R51 Innenansicht Armaturenbrett statisch schwarz
Modell im Test

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Mit 4,74 Metern Länge und 1,78 Metern Höhe ist der Nissan Pathfinder eine stattliche Erscheinung. Auf den ersten Blick wirkt der Pathfinder wie ein kerniger Geländewagen, bietet viel Platz, einen geräumigen Kofferraum mit maximal 2.091 Litern Kapazität. Optional gab es auch eine dritte Sitzreihe, auf der bis zu sieben Passagiere Platz finden. Der Pathfinder ist ein anständiger Offroad-Allrounder, der einigermaßen geländegängig ist und bei dem man nicht auf Komfort verzichten muss. Das Interieur ist übersichtlich und einfach zu bedienen. Zugeständnisse muss man beim Handling machen, schließlich hat der Pathfinder ein Leergewicht von mehr als 2,2 Tonnen.

Communitybewertungen

5 Sterne
1
4 Sterne
0
3 Sterne
1
2 Sterne
0
1 Sterne
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Karosserie
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Antrieb
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Fahrdynamik
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Komfort
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Emotion
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robert-67 am 16. Mai 2015

„das auto hat mittlerweile 14 jahre auf dem buckel, etwas rost, getriebewechsel mit 170'000 km doch alles in allem bei 190000 km, nach wie vor eine kaufempfehlung. für mich nicht zu vergleichen mit einer S-klasse (wie es andere gemacht haben), dazwischen liegen noch immer welten. punkto zuverlässigkeit, klare 5 sterne, verarbeitung auch,“

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deerhunter01 am 16. Juni 2013

„Ein Auto mit hohem Gebrauchswert. Auf der Straße Komfort wie eine S - Klasse, Komplettausstattung inkl. Leder usw von Hause aus und Im Gelände wirklich sehr guter Nutzfaktor. Bisher niemals irgendwelche Probleme mit dem Fahrzeug, d. h. sehr robust gebaut und unkaputtbar“

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Motoren

Motoren

Die dritte Generation des Nissan Pathfinder kam 2005 mit zunächst zwei Motoren auf den europäischen Markt. Dazu zählten ein Sechszylinder-Benzinmotor mit vier Litern Hubraum, 269 PS und 385 Nm Drehmoment. Er war mit einem 5-Gang-Automatikgetriebe gekoppelt. Weniger Leistung, aber mehr Wirtschaftlichkeit gab es mit dem 2,5-Liter-Vierzylinder-Diesel mit 6-Gang-Schaltgetriebe, 174 PS Leistung und 403 Nm Drehmoment. Später leistete der Motor 190 PS. Der Sechszylinder-Benziner wurde 2008 eingestellt, dafür kam 2010 ein 3,0-Liter-Sechszylinder-Diesel mit 231 PS und 550 Nm Drehmoment sowie einem 7-Gang-Automatikgetriebe. Sämtliche Versionen besaßen einen Allradantrieb mit variabler Aufteilung zwischen Front- und Heckantrieb. Der Sechszylinder-Benziner verbrauchte laut Norm 13,5 Liter. Die Normverbrauchswerte der Diesel lagen zwischen 8,5 Litern beim Vierzylinder und 9,5 Litern beim Sechszylinder.

  • Sechszylinder (Benzin), Vier- und Sechszylinder (Diesel)
  • Allradantrieb
  • 6-Gang-Schaltgetriebe
  • 5-Gang- und 7-Gang-Automatikgetriebe
Motordetails anzeigen
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Sicherheit

Sicherheit

Im Euro-NCAP-Crashtest gab es 2005 für den Nissan Pathfinder vier von fünf Sternen für die Insassensicherheit, drei von fünf Sternen für die Kindersicherheit sowie zwei von vier Sternen für die Fußgängersicherheit. Serienmäßig sind sechs Airbags an Bord. Gegen Aufpreis oder in den höheren Ausstattungen gab es einen Geschwindigkeitsregler mit Speed-Limiter und eine Rückfahrkamera. Weitere Assistenzsysteme waren nicht im Angebot.

  • sechs Airbags
  • Geschwindigkeitsregler mit Speed-Limiter gegen Aufpreis
  • Rückfahrkamera gegen Aufpreis
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Ausstattung

Ausstattung

Für den Nissan Pathfinder gab es die drei Ausstattungsvarianten XE, SE und LE. Dabei bot die Basisversion XE bereits einen guten Standard mit Klimaautomatik, 17-Zoll-Leichtmetallrädern, Sitzheizung vorne und einer dritten Sitzreihe. In der besseren Ausstattung SE gab es dazu noch einen höhenverstellbaren Fahrersitz, Licht- und Regensensoren, Geschwindigkeitsregelanlage mit Speed-Limiter und Nebelscheinwerfer. Die Topausstattung LE bot mehr Luxus mit elektrisch einstellbaren Vordersitzen, Ledersitzen, Xenon-Scheinwerfern und 18-Zoll-Leichtmetallrädern (Stand 2013). Dazu gab es noch mehrere Sondermodelle und Zubehörpakete.

Zur Serienausstattung gehörten:

  • sechs Airbags
  • Klimaautomatik
  • dritte Sitzreihe
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Beschreibung

Modellbeschreibung

Mit dem Pathfinder hatte Nissan einen großen Geländewagen im Angebot, der neben soliden Offroad-Talenten viel Platz und eine gute Ausstattung zu bieten hatte. Wegen Verarbeitungsmängeln stand er aber auch in der Kritik.


Vorderansicht - schräg
Ein kerniges Arbeitsgerät mit sehr guter Ausstattung.
Seitenansicht

Der Pathfinder, zu deutsch ‘Pfadfinder‘, wird seinem Titel gerecht. Der 4,74 Meter lange und 1,78 Meter hohe fünftürige Geländewagen hatte viele Accessoires, die sich Offroadfans wünschen. Einen stabilen Leiterrahmen, einen variablen Allradantrieb, bei dem zum Heckantrieb der Vorderradantrieb zugeschaltet wird, ein Untersetzungsgetriebe, solide Bodenfreiheit sowie 700 Kilogramm Nutz- und bis zu 3,5 Tonnen Anhängelast.

Dieselmotoren spielen die Hauptrolle

2005 kam der Nissan Pathfinder als dritte Generation auf den europäischen Markt, wurde zunächst mit einem Vierzylinder-Diesel mit 174 PS und einem Sechszylinder-Benziner mit 269 PS angeboten. Der Sechszylinder war vor allem für den amerikanischen Markt wichtig, fand wegen des hohen Verbrauchs aber wenig Zuspruch und wurde bald eingestellt. Ab 2010 war ein 3,0-Liter-Sechszylinder-Diesel mit 231 PS das Topmodell, das es nur mit der besten Ausstattung gab und entsprechend teuer war. Das Volumenmodell des Pathfinder blieb der Vierzylinder-Diesel, der auf 190 PS erstarkte und wahlweise mit 6-Gang-Schaltgetriebe oder 5-Gang-Automatikgetriebe angeboten wurde.

Gute Serienausstattung

Der Nissan Pathfinder war aber nicht nur das kernige Arbeitsgerät. Er bot je nach Modellversion auch eine gute bis sehr gute Ausstattung. Klimaautomatik, Leichtmetallräder und Sitzheizung waren Teil der Serienausstattung. Dazu ließ sich der Pathfinder über drei Ausstattungsversionen recht nobel ausstaffieren inklusive Ledersitze mit elektrischer Verstellung und Rückfahrkamera. Damit konkurrierte der Nissan auch mit etablierten Offroadern, wie dem Land Rover Discovery oder Toyota Land Cruiser, die neu und gebraucht teils deutlich teurer sind. Gebraucht gibt es den Pathfinder bereits ab 4.000 Euro. Allerdings sind viele vermeintlich günstige Exemplare von den Vorbesitzern im harten Arbeitsalltag eingesetzt worden und entsprechend gealtert.

Fazit zum Nissan Pathfinder

Ein stattlicher Geländewagen, der abseits der Straße gut unterwegs ist, viel Platz aufweist, aber auch im Alltag auf der Straße Komfort und fast sogar Luxus bieten kann. In diese Kategorie passt der Nissan Pathfinder. Die dritte Generation des Offroad-Klassikers gab es von 2005 bis 2013 auf dem europäischen Markt, wurde überwiegend mit Dieselmotoren mit einer Leistung von 171 PS bis 231 PS gekauft. Der starke, aber durstige 4,0-Liter-Sechszylinder-Benziner mit 269 PS wurde bald aus dem Programm genommen. Der 4,74 Meter lange Pathfinder ist im Vergleich zu Konkurrenten wie Land Rover Discovery oder Toyota Land Cruiser als Gebrauchtwagen eine preisgünstige Alternative, auch wenn er längst nicht das Edel-Image der Konkurrenz besitzt.

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