Mercedes M-Klasse (W164)Seit 2005

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(27 Testberichte)
Mercedes M-Klasse (W164) Bewertung 4.2/5 basierend auf 27 Testberichte.
  • Motoren
  • Modell im Test
  • Design
Preis
für ML 350 4Matic 7G-TRONIC (Benzin, 272 PS)
Fahrzeugeinordnung

Die erste Generation der M-Klasse kam 1998 auf den Markt und wurde schnell ein Erfolgsmodell. Als die Konkurrenz nachsetzte und den Primus schließlich überholte, brachte Mercedes-Benz 2005 den Nachfolger. Die zweite Generation mit dem Baureihen-Kennzahl W164 wurde größer und komfortabler, besaß anstelle eines Leiterrahmens eine selbsttragende Karosserie und auch keine serienmäßige Geländereduktion mehr. Dafür bekam die neue M-Klasse moderne Sechszylindermotoren und ein 7-Gang-Automatikgetriebe. 2008 gab es eine Modellpflege und 2011 endete die Produktion mit dem Nachfolger W166. Hauptkonkurrenten sind damals wie heute BMW X5, Porsche Cayenne, Volvo XC90 und VW Touareg.

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Stärken
  • sichere Fahreigenschaften
  • großes Platzangebot
  • gute Verarbeitung
Schwächen
  • hohe Unterhaltskosten
  • beschränkte Sicht nach hinten
  • mäßiger Fußgängerschutz
Daten
Motorenwerte
Leistung
200 kW / 272 PS
Motorenwerte
0 - 100 km/h
8,4 s
Motorenwerte
Höchst­geschwindigkeit
225 km/h
Motorenwerte
CO2-Ausstoß (komb.)*
- g/km
Motorenwerte
Verbrauch (komb.)*
- l/100km
Motorenwerte
Energieeffizienzklasse*
-

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer Pkw' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

Design

Design

  • Mercedes M-Klasse W164 Innenansicht Detail Cockpit statisch schwarz silber
  • Mercedes M-Klasse W164 Aussenansicht Front schräg statisch silber
  • Mercedes M-Klasse W164 Studio Aussenansicht Front statisch silber
  • Mercedes M-Klasse W164 Aussenansicht Seite statisch silber
  • Mercedes M-Klasse W164 Aussenansicht Front schräg statisch silber
  • Mercedes M-Klasse W164 Studio Aussenansicht Heck statisch silber
  • Mercedes M-Klasse W164 Innenansicht Beifahreransicht statisch beige
  • Mercedes M-Klasse W164 Aussenansicht Front statisch silber
Modell im Test

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Die neue M-Klasse erschien 2005, und das sehr stattlich und selbstbewusst. Mit 14 Zentimetern mehr in der Länge und einigen Kilogramm zusätzlichem Gewicht startete der einstige SUV-Pionier als neuer Nobel-Offroader, der mehr Wert auf Straßenkomfort legte und deshalb auf Leiterrahmen und Geländereduktion verzichtete. Dafür saß man nun in elegantem Ambiente auf breiten und bequemen Sitzen, fuhr mit serienmäßigem 7-Gang-Automatikgetriebe sowie komfortablem Fahrwerk. Speziell mit den Sechszylinder-Dieselmotoren war der neue ML ein angenehmes Reisefahrzeug, das auch Ausflüge abseits der Straße nicht scheute.

Communitybewertungen

5 Sterne
14
4 Sterne
11
3 Sterne
2
2 Sterne
0
1 Sterne
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Karosserie
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Antrieb
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Fahrdynamik
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Komfort
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Emotion
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nitrat100 am 3. Oktober 2011

„Jedem zu empfehlen, der SUV fahren und nicht auf Leistung verzichten möchte. Es geht auch der ML 280, aber der 420- 8 Ender ist schon eine Nummer für sich. Etwas Kleingeld sollte schon in der Kasse sein, da Gewicht und Leistung gerne auf Bremsen und Reifen gehen. Für Winterräder können gebraucht sehr gerne über 1000 € fällig werden. Von neuen ganz zu schweigen. Familientauglich und anhängerbetriebstauglich zugleich. Leichtes Gelände kein Problem. Mittlerweile um die 35 T€ zu bekommen.“

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BluDiesel am 11. Februar 2015

„Der ML macht Laune. Er ist für jede Situation zu haben, sei es im Winter bei Schnee, abseits der Strasse oder als Langstrecken-Fahrzeug. Gut ausgestattet hat man ein fahrendes Wohnzimmer. Man fühlt sich einfach zuhause und geborgen, so wie man es halt von Mercedes-Benz gewohnt ist. Er hat mich positiv überrascht, meine Skepsis vor dem Kauf hat sich im Luft aufgelöst, nun regiert nur ein breites und tiefes Grinsen beim Fahren. Mit ihm kann man wirklich nichts falsch machen, er ist einfach so wie es man von Mercedes erwartet, klasse. Ich rate jedem mal das Fahrzeug bei Interesse zu fahren.“

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marcel.nick am 21. August 2011

„Ein gutmütiges, komfortables und sehr geräumiges wie bequemes Reisefahrzeug. Enorm kraftvoller Motor und sehr zurückhaltend in der Geräuschentwicklung.“

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Motoren

Motoren

Für die neue M-Klasse ab 2005 gab es jeweils drei Diesel- und Benzinmotoren, ausschließlich als Sechs- und Achtzylinder. Bei den Dieseln waren es zwei Sechszylinder und ein Achtzylinder mit 190 PS bis 306 PS. Mit der Modellpflege 2008 erhielten die Sechszylinderdiesel mit 204 PS und 231 PS mehr Leistung.

Basis-Benzinmotor war der Sechszylinder ML 350 mit 272 PS. Mehr Leistung stellten die Achtzylinder ML 500 mit 306 PS und ML 63 AMG mit 510 PS zu Verfügung. Alle Motoren hatten ein 7-Gang-Automatikgetriebe. Die Diesel waren mit Normverbräuchen zwischen 9,4 und 11,3 Litern, die Benziner zwischen 11,5 und 16,5 Litern angegeben.

  • Sechs- und Achtzylinder (Benzin) und Sechs- und Achtzylinder (Diesel)
  • Allradantrieb
  • 7-Gang-Automatikgetriebe
  • Differenzialsperren und Geländereduzierung als Option
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Sicherheit

Sicherheit

Im Euro-NCAP-Crashtest gab es 2008 fünf von fünf Sternen für die Insassensicherheit, drei von fünf Sternen für die Kindersicherheit und zwei von vier Sternen für die Fußgängersicherheit. Serienmäßig hatte die M-Klasse sechs Airbags an Bord, dazu einen Tempomat mit Geschwindigkeitsbegrenzer und eine Fahrlichtautomatik. Gegen Aufpreis gab es außerdem einen Tempomat mit Abstandsregelfunktion, die Parktronic-Einparkhilfe sowie eine Rückfahrkamera.

 

Zur Serienausstattung gehörten:

  • sechs Airbags 
  • Tempomat mit Geschwindigkeitsbegrenzer
  • Fahrlichtassistent
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Ausstattung

Ausstattung

Serienmäßig waren die ML-Modelle gut ausgestattet. Im Unterschied zu vielen anderen Mercedes-Modellen gab es nur eine Ausstattungsversion, dazu aber zahlreiche Sport-, Design- und auch ein Offroad-Paket als Option. Zur Serienausstattung gehörten eine Klimaautomatik, 17-Zoll-Leichtmetallräder, Vordersitze mit teilelektrischer Verstellung und ein Tempomat mit Geschwindigkeitsbegrenzer. Die Achtzylindermodelle waren generell besser ausgestattet, inklusive größerer Rädern und mehr Chrom. Das AMG-Modell besaß darüber hinaus noch zahlreiche Sportaccessoires sowie Ledersitze und 19-Zoll-Leichtmetallräder. 

  • Klimaautomatik
  • Tempomat mit Geschwindigkeitsbegrenzer
  • Teilelektrische Sitzverstellung
  • 17-Zoll-Leichtmetallräder
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Beschreibung

Modellbeschreibung

Mit der zweiten Generation ab 2005 wurde die M-Klasse von Mercedes-Benz deutlich komfortabler, moderner und auch größer.


Jetzt mit mehr Platz und Komfort sowie 7-Gang-Automatikgetriebe serienmäßig.

Als die erste M-Klasse von Mercedes-Benz 1998 auf den Markt kam, war sie noch ein Pionier. Rasch entwickelte sich der luxuriöse Offroader zu einem Erfolgsmodell. Ais die Konkurrenz nachzog, legte Mercedes-Benz 2005 bereits die zweite Generation auf, die um 14 Zentimeter auf 4,78 Metern Länge gestreckt wurde. Dass der neue ML nun mehr auf Komfort und auf Straßen ausgelegt war, belegen auch die technischen Änderungen. Anstelle des klassischen Leiterrahmens, wie ihn echte Geländewagen bevorzugten, fuhr die zweite Generation nun mit einer selbsttragenden Karosserie. Auch die bislang serienmäßige Geländereduzierung wurde nur noch gegen Aufpreis im Offroad-Paket angeboten.

 

Mehr Platz und mehr Komfort

 Auf der anderen Seite bot der ML jetzt mehr Platz und Komfort sowie serienmäßig ein 7-Gang-Automatikgetriebe, das etwas ungewohnt über einen Wählhebel am Lenkrad bedient wurde. Vor allem mit der aufpreispflichtigen Airmatic-Luftfederung fuhr die M-Klasse sehr komfortabel. Dazu passen die bequemen Sitze und die leistungsfähigen Bremsen. Die Ladekapazität des gut zugänglichen Kofferraums liegt bei maximal 2050 Liter. Ein Wert, den nur sehr wenige große Kombis erreichen.

 

Sechszylinderdiesel am meisten gefragt

Wie die Konkurrenten BMW X5 und VW Touareg war auch der ML eine stattliche Erscheinung und wirkt auch heute noch zeitgemäß. Viel zu bieten hatte die M-Klasse auch bei den Motoren. Bereits die Basismotorisierung mit dem 190 PS starken Sechszylinderdiesel glänzt dank des üppigen Drehmoments von 440 Nm heute immer noch mit einem kräftigen Auftritt. Bei beiden Sechszylinderdieseln muss man allerdings mit Verbrauchswerten zwischen neun und zehn Litern rechnen. Deutlich größer ist aber noch der Durst der Benziner, vor allem bei den beiden Achtzylindern ML 500 und ML63 AMG. Auf dem Gebrauchtwagenmarkt spielen sie auch nur eine Nebenrolle. Die begehrtesten Modelle waren und sind auch heute die Diesel ML 280 CDI und ML 320 CDI sowie deren Nachfolger nach der Modellpflege ML 300 CDI und ML 350 CDI.

 

Fazit zur Mercedes-Benz M-Klasse

Die zweite Generation der M-Klasse ist ein gutes Beispiel dafür, wie Geländewagen auch ohne Gelände erfolgreich sein können. Im Vergleich zum Vorgänger wurden einige Offroad-Funktionen abgelegt, dafür mehr Wert auf Platz und Komfort gelegt. Der 4,78 Meter lange ML ist ein bequemes, großes Reisefahrzeug, das sich speziell mit den beiden Sechszylinderdieseln auch noch einigermaßen wirtschaftlich bewegen lässt. Ein Pluspunkt des großen Mercedes-SUV ist seine Zuverlässigkeit, was sich nicht zuletzt in den relativ stabilen Gebrauchtwagenpreisen widerspiegelt. Und auch das Design ist vergleichsweise zeitlos. Als das Modell 2011 vom Nachfolger W 166 abgelöst wurde, übernahm dieser viel von der Optik seines Vorgängers.

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