Mazda CX-3 (Serie)

Alle Modelle mit Tests, Daten, Preisen und Kosten

Der Mazda CX-3 ist nach den Modellen Mazda 6, Mazda 3, Mazda 2 und Mazda CX-5 die fünfte Baureihe des japanischen Herstellers im „KODO“-Design. Dieses Design soll dem Betrachter einen emotionalen, modernen und hochwertigen Eindruck vermitteln. So standen die Chancen auf eine weitere SUV-Erfolgsgeschichte für Mazda durchaus gut, als im Sommer 2015 mit dem CX-3 der erste Mini-SUV (Sports Utility Vehicle) der Marke im so genannten B-Segment-Crossover auf den Markt kam.

Daten

Daten

Mazda bietet seinen ersten Mini-SUV CX-3 in drei verschiedenen Motorsierungen an. Dabei stehen zwei Benziner mit 120 PS und 150 PS sowie ein Turbo-Diesel mit 105 PS zur Verfügung. Vor allem mit dem stärksten Motor, dem 150 PS-Saug-Benziner, der nur mit Allradantrieb zu ordern ist, stellt man auch auf der linken Autobahnspur kein Hindernis für andere Verkehrsteilnehmer dar. 200 km/h schnell ist der CX-3 dann und beschleunigt von 0 auf 100 km/h in 8,7 Sekunden. Verbrauchswunderwerte sind allerdings nicht zu erwarten. Eher schon muss man mit einem Verbrauch von etwa 7,5 Litern Super-Benzin rechnen. Der kleinere Benziner, der dank Front- statt Allradantrieb leichter ist, beschleunigt in nur 0,3 Sekunden weniger auf 100 km/h, und auch die geringere Höchstgeschwindigkeit von „nur“ 192 km/h scheint verkraftbar – umso mehr, als der CX-3 so mit 6,0 Litern auskommt. Naturgemäß noch einmal sparsamer ist der Turbo-Diesel, der nach Norm nur 4,6 Liter braucht. Allerdings täuscht das Attribut „Turbo“ darüber hinweg, dass der „CX-3 SKYACTIV-D 105“, so die exakte Modellbezeichnung, es am liebsten etwas entspannter angehen lässt. 177 km/h Spitze sind in der heutigen Zeit ein eher bescheidener Wert, und noch dazu einer, für den der Motor, dieseluntypisch, mit Drehzahlen gequält werden muss.

  • zwei Benziner und ein Diesel mit 105 bis 150 PS
  • stärkster Benziner serienmäßig mit Allradantrieb
  • Diesel-Variante wenig spritzig
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Test

Test

Bei Mazda hat man mit dem CX-3 die Zeichen der Zeit früh erkannt. Inspiriert von Erfolg des größeren CX-5 nutzte man 2015 die Gunst der Stunde, einen modernen Mini-SUV auf dem Markt zu etablieren. Das ist auch deshalb gelungen, weil der CX-3 dank seines modernen Designs und des stilvoll und wertig arrangierten Innenraums durchaus auch einer Kundschaft mit Premium-Anspruch zu gefallen weiß. Da ein deutscher Anbieter wie zum Beispiel Volkswagen mit seinem Mini-SUV auf Polo-Basis, dem T-Cross, erst ab 2018 auf dem Markt vertreten sein wird, da sich die fernöstliche Konkurrenz wie Honda mit dem HR-V und Toyota mit dem C-HR viel Zeit gelassen hat, schreibt der Mazda CX-3 längst eine ähnliche Erfolgsgeschichte wie sein größerer Bruder CX-5. Überzeugende Gründe für diesen Erfolg liefert der CX-3 aber auch selbst. So glänzt der knapp 4,3 Meter lange und knapp 1,8 Meter breite Mini-SUV mit einem großzügigen Platzangebot vorne. Im Fond wiederum lässt es sich zumindest für Kinder gut sitzen, so dass – bei sparsamem Gepäck – auch ein Kurzurlaub durchaus drin wäre. Und zu guter Letzt ist der CX-3 bei den von vielen Kunden gewünschten Assistenzsystemen heute kaum schlechter aufgestellt als Premium-Konkurrenten wie ein Mercedes GLA oder ein Mini Countryman.

  • gelungenes Design
  • gutes Raumangebot
  • nicht nur bei den Assistenzsystemen wettbewerbsfähig mit deutschen Premium-Anbietern
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Preise

Preise

Die Preise für den CX-3 beginnen bei 17.990 Euro. Dafür bekommt man den 120 PS-Benziner mit 6-Gang-Schaltgetriebe und Frontantrieb in der „Prime-Line“-Ausstattung. Die bietet mit Features wie etwa Airbags rundum, Start-Stopp-System „i-stop“, Klima-Anlage und USB-Radio mit Lenkradbedienung bereits eine Menge. Wer mehr will – wie etwa eine Lederausstattung und die verschiedenen Assistenzsysteme (beispielsweise City-Notbrems-, Spurhalte- und Spurwechsel-Assistenten, Freisprecheinrichtung und Head-up-Display) – muss weit tiefer in die Tasche greifen. Nicht zuletzt deshalb, weil manche Feature oder Ausstattungslinie an eine bestimmte Motorisierung gebunden ist. Wer dann den 150-PS-Benziner in der teuersten Ausstattung „Sports-Line“ und dazu noch das Automatik-Getriebe, die Lederausstattung, das „Technik-Paket“ und Mazdas Navigationssystem ordert, muss mit deutlich über 30.000 Euro rechnen, beim Diesel sogar noch einmal mit 1000 Euro mehr. Damit wäre dieser CX-3 annähernd doppelt so teuer wie das sehr ordentlich ausgestattete Basis-Modell. Wer jedoch auf Leder, Navi ab Werk und 150 PS verzichten kann, sich aber mit den verfügbaren Assistenzsystemen sicherer fühlt, sollte zum 120-PS-Benziner mit „Sports-Line-Ausstattung und „Technik-Paket“ greifen. Mit knapp 24.500 Euro bekommt man dann ein flottes Mini-SUV, das nicht nur sehr gut aussieht, sondern auch technisch sehr viel von dem mitbringt, was technisch heute machbar ist.

  • sehr ordentlich ausgestattetes Basismodell für 17.990 Euro
  • Preisspanne liegt zwischen 17.990 und deutlich über 30.000 Euro
  • 120-PS-Beziner mit „Sports-Line“-Ausstattung und „Technik-Paket“‚ the best deal’
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Beschreibung

Serienbeschreibung

Schon mit dem höher positionierten Modell Mazda CX-5 hatten die Japaner in Deutschland sehr gute Verkäufe erzielen können, so dass eine Ausweitung des Konzepts allemal Sinn machte. Umso mehr, als es in diesem Segment zu diesem Zeitpunkt nur wenige ernsthafte Konkurrenten wie den Opel Mokka gab. Ein Mercedes’ GLA etwa war deutlich teurer und ein Renault Captur imagemäßig deutlich tiefer angesiedelt, während wiederum Volkswagen noch auf Jahre überhaupt kein Angebot in dieser Klasse machen sollte. Der Mazda CX-3 basiert auf derselben Plattform wie der Mazda 2, der in der Kleinwagen-Klasse gegen Konkurrenten wie den VW Polo, den Renault Clio oder den Skoda Fabia antritt.


Vorderansicht - schräg
Modernes SUV für den urbanen Dschungel.
Seitenansicht

Im November 2014 wurde der Mazda CX-3 (interne Bezeichnung DJ1) auf der Los Angeles Auto Show erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Wenige Monate später, beim Genfer Auto Salon im März 2015, erfolgte die Vorstellung in Europa und im Juni 2015 schließlich die Einführung auf dem deutschen Markt. Nach wie vor handelt es sich um die erste Generation. Allerdings wurde der CX-3 2017 einer ersten Modellpflege unterzogen. Während das Auto äußerlich nahezu unverändert blieb, wurden unter dem Blech, insbesondere bei den Assistenzsystemen, einige signifikante Verbesserungen durchgeführt. So erkennt Mazdas City-Notbremsassistent nun bis zu einer Geschwindigkeit von 80 km/h Fußgänger und andere Fahrzeuge, und ein weiterer Assistent bremst das Auto, wenn der Fahrer während des Rückwärts-Einparkens ein Objekt übersehen sollte. Auch ein Pre-Crash-Safety-System mit aktivem Bremseingriff, eine Müdigkeits- und eine Verkehrszeichenerkennung sind erhältlich. Zudem spendierten die Mazda-Ingenieure dem CX-3 durch Detailarbeit an der Hinterachse und an den Stoßdämpfern ein optimiertes Fahrverhalten. Und mit der „G Vectoring Control“ (GVC) verfügt auch der Mazda CX-3 nun über die Steuer-Software, die schon den Mazda6 durch eine veränderte Gasannahme in Kurven noch stabiler machen soll. So gibt sich das bereits zuvor sportlich zu bewegende Crossover-Modell nun noch eine Spur agiler auf der Straße. Denn obwohl der CX-3 seit Produktionsstart optional auch mit Allradantrieb zu ordern ist, bleibt er in erster Linie ein SUV für den urbanen Alltag.

 

Überschaubare Auswahl an Motorisierungen

Der Mazda CX-3 macht es Interessenten bei der Auswahl der Motorisierung recht einfach. Denn diese ist mit zwei Benzin- (120 und 150 PS) und einem Diesel-Motor (105 PS) sehr überschaubar. In der Basisversion mit Frontantrieb ausgerüstet, fährt der größere der beiden Benziner mit Allradantrieb, der wiederum für den Diesel optional erhältlich ist. Alle drei Motorvarianten verfügen serienmäßig über ein 6-Gang-Schaltgetriebe, können aber optional auch mit einer 6-Stufen-Automatik bestellt werden. Wie bei Mazda üblich kann der Kunde zudem zwischen den vier aufeinander aufbauenden Ausstattungslinien „Prime-Line“, „Center-Line“, „Exclusive-Line“ und „Sports-Line“ wählen. Zudem kann für „Center-Line“ ein (für „Exclusive-Line“ und „Sports-Line“ serienmäßiges) „Touring-Paket“ und ausschließlich für „Sports-Line“ ein „Technik-Paket“ geordert werden. Auch eine Lederausstattung ist nur in Verbindung mit „Sports-Line“ möglich. Doch schon die Basis-Ausstattung „Prime Line“ ist mit Brems- und Berganfahrassistenten, Airbags rundum, Reifendruckkontrollsystem, Stabilitäts- und Traktionskontroll-System, dem bei Mazda „i-stop“ genannten Start-Stopp-System, Klimaanlage, elektrischen Fensterhebern rundum sowie einem Audio-System mit USB-Radio mit Lenkradbedienung durchaus reichhaltig ausgestattet. Weitere Assistenz-Systeme wie der City-Notbremsassistent („Center-Line“), der Spurhalte- sowie Spurwechselassistent („Exclusive-Line“) oder das Pre Crash Safety System („Technik-Paket“) sind an höhere Ausstattungen gebunden.

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