Mazda 3 Viertürer (BL)Seit 2009

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(4 Testberichte)
Mazda 3 Viertürer (BL) Bewertung 3.9/5 basierend auf 4 Testberichte.
  • Motoren
  • Modell im Test
  • Ausstattung
Preis
für 3 1.6 MZR (Benzin, 104 PS)
Fahrzeugeinordnung

Der Mazda3 (BL) vertritt den japanischen Hersteller aus Hiroshima seit 2003 in der heiß umkämpften Kompaktklasse. Davor hielt seit 1977 der 323 die Mazda-Fahne in der Liga von VW Golf und Co. hoch. Seit April 2009 ist der Mazda3 in Deutschland auch in einer Stufenheckversion zu haben. Mazda beschränkt für diese Version das Motorenangebot allerdings auf zwei Benziner mit 105 und 150 PS. Diese Mazda3-Generation (BL) teilt sich, wie der Vorgänger, die Plattform mit dem Ford Focus und dem Volvo S40/V50. Der Einstiegspreis für die 105-PS-Version in der gehobenen Ausstattung `Center-Line´ beträgt 19.790 Euro. Der viertürige Mazda3 tritt gegen den VW Jetta oder den Opel Astra Stufenheck an.

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Stärken
  • Kompakte Stufenhecklimousine
  • Automatik als Option
  • Umfangreiche Ausstattung
Schwächen
  • Nur zwei Benzinmotoren
  • Wenig durchzugsstarke Motoren
  • Hoher Verbrauch
Daten
Motorenwerte
Leistung
77 kW / 104 PS
Motorenwerte
0 - 100 km/h
12,2 s
Motorenwerte
Höchst­geschwindigkeit
188 km/h
Motorenwerte
CO2-Ausstoß (komb.)*
- g/km
Motorenwerte
Verbrauch (komb.)*
- l/100km
Motorenwerte
Energieeffizienzklasse*
-

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer Pkw' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

Modell im Test

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Unterhalb der Mittelklasse haben es Stufenhecklimousinen auf dem deutschen Markt schwer und führen in der Kompaktklasse seit jeher ein Mauerblümchen-Dasein. Doch weil auf wichtigen Weltmärkten wie USA oder China die klassische Limousine in allen Fahrzeuggrößen unverändert beliebt ist, schwänzt praktisch kein Hersteller den kompakten Viertürer und bietet ihn der kleinen Schar deutscher Fans quasi als Zugabe an. Sachliche Gründe sprechen wenige gegen einen Viertürer in der Kompaktklasse. Vertreter wie der Mazda3 sind solide Autos. Die Limousine mit dem knuffigen Heck aus Hiroshima ist gut ausgestattet und bietet zumindest ab der zweiten Generation ein attraktives Design. Und nicht zuletzt scheinen kompakte Viertürer vor einem Comeback zu stehen. Audi bietet den A3 als Stufenheck an, der Mercedes CLA verführt immer mehr Kunden und der aktuelle viertürige Mazda3 sammelt in Tests Lobesworte für seine elegante und durchaus sportliche, eigenständige Linie.

Communitybewertungen

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Karosserie
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Antrieb
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Fahrdynamik
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Komfort
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Emotion
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rafael3 am 20. November 2012

„--“

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bastifantasti91 am 20. November 2012

„Dieses Fahrzeug bietet ein guten Preis-Leistung-Verhältnis. Mazda bietet immer wieder eine gute Qualität und hat sehr wenig Probleme mit den verschiedensten bauteilen.“

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buchfan67 am 26. Oktober 2013

„Sehr gut ausgestattetes und verarbeitetes Fahrzeug, zu einem sehr günstigen Preis. Sehr bequemes Fahren, vor allem auf Langstrecken. Der Motor ist ausreichend durchzugsstark und das Fünfganggetriebe lässt sich ausgezeichnet schalten. Ich kann den Kauf eines Mazda 3 absolut empfehlen, da auch der Fahrzeugpreis im Verhältnis zum gebotenen Gegenwert sehr günstig ist.“

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Motoren

Motoren

Die zweite Generation des Mazda3 (BL, 2009–2013) ist mit drei Benzinern, die 105, 150 und 260 PS leisten, verfügbar. Hinzu kommen drei Diesel mit 109 PS, ab 2010 mit 115 PS, sowie 150 und 185 PS. Die viertürige Stufenhecklimousine des zweiten Mazda3 kommt jedoch nur mit zwei Benzinern, die 105 und 150 PS leisten, in den Handel. Der Zweiliter erhält nach seiner Überarbeitung 2011 ein manuelles Sechsganggetriebe statt der Fünfgangschaltung. Der150-PS-Benziner ist auch mit einer Fünfgangautomatik erhältlich.

  • Nur zwei Benziner im Angebot 
  • Automatik als Option erhältlich 
  • Hoher Praxisverbrauch 
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Sicherheit

Sicherheit

Sechs Airbags, ABS, ESP und Traktionskontrolle zeichnen die serienmäßige Sicherheitsausstattung der zweiten Generation des Mazda3 ebenso aus wie standhafte Bremsen und ein gutes Abschneiden beim Euro-NCAP-Crashtest. Allerdings sind Assistenzsysteme wie Spurwarner oder die leistungsstarken Bi-Xenon-Scheinwerfer an Ausstattungspakete gebunden.

  • Sechs Airbags  
  • ABS, ESP und Traktionskonrolle 
  • Fünf Sterne beim Euro-NCAP-Crashtest 
Sicherheitsausstattung anzeigen
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Ausstattung

Ausstattung

Mazda bietet den viertürigen Mazda3 nur in den zwei gehobenen Ausstattungslinien an. Das beschert bereits dem Basismodell ab 19.750 Euro eine umfangreiche Grundausstattung. In der Top-Ausstattungslinie bleiben dann nur noch wenige Wünsche offen. Für 24.590 Euro ist die 150-PS-Variante auch mit einer Fünfgangautomatik erhältlich. Die weiteren optionalen Ausstattungsfeatures beschränken sich auf Navi, Soundsysteme oder Bi-Xenon-Scheinwerfer.

Zur Serienausstattung gehören:

  • Klimaanlage
  • Elektrische Fensterheber 
  • Zentralverriegelung
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Beschreibung

Modellbeschreibung

Auf keinem Automarkt der Welt finden sich mehr Limousinen-Muffel als in Deutschland. Selbst in der Mittel- und Oberklasse greifen Kunden lieber zum Kombi als zum Viertürer. In der Kompaktklasse führt das Stufenheck gar ein Exotendasein.


Kompaktlimousine in exotischem Gewand.

Die Automobilhersteller können mit der kleinen Schar deutscher Kostverächter leben, denn weltweit sind nur SUV so beliebt wie der konventionelle Viertürer. Klassiker wie der VW Jetta sind im globalen Rahmen Millionenseller. Während sich 2009 in ganz Europa nur rund 52.000 Kunden für die Stufenheckversion des Golf entschieden, griffen US-Kunden im selben Zeitraum über 100.000 Mal zum Jetta. Deshalb halten die großen Hersteller dem Viertürer die Treue. Und auch Mazda macht da keine Ausnahme. Seit 2003 gehört der Viertürer zum festen Bestandteil des kompakten Mazda3 – auch wenn sich nur rund 15 Prozent der deutschen Kunden für die klassische Version des Kompakten aus Hiroshima entscheiden.

Reduzierte Angebotspalette 

Der Mazda verkörpert ein solides preiswertes Angebot. Für 19.790 Euro erhält der Kunde 2010 ein gut ausgestattetes Basismodell. Ein VW Jetta `Trendline´ mit 105 PS kostet im selben Jahr mindestens 20.900 Euro. 2009 verkauft Mazda insgesamt 15.113 Mazda3. Angesichts des geringen Anteils des Viertürers nimmt es nicht wunder, dass der Importeur das Angebot auf zwei Motoren und zwei Ausstattungslinien beschränkt.

Totgesagte leben länger

Seit dem Debüt des Mazda3 im Jahr 2003 hält der Hersteller an der Stufenheckvariante fest. Die Entscheidung, dem jeweiligen Viertürer einen eigenständigen formalen Auftritt zu spendieren und ihn nicht als verkappten Fünftürer mit angepapptem Kofferraum verkümmern zu lassen, hat dem Viertürer aus Hiroshima ein unverwechselbares Profil gesichert, das in der aktuellen Modellgeneration einen noch höheren Reifegrad erreicht hat. Ein viertüriger Audi A3 oder der Mercedes CLA als Imageträger verleihen der gesamten Liga der viertürigen Kompakten Aufwind. 2013 entschied sich sogar Toyota, nach siebenjähriger Pause wieder einen kompakten Viertürer ins Programm zu nehmen. Er basiert auf der zehnten Generation des Bestsellers Corolla. Und darf sogar den bewährten Namen weiterführen.

 

Fazit zum Mazda3 (BL) Viertürer (2009–2013)

Stufenhecklimousinen besetzten in der deutschen Kompaktklasse eine Nische. Daran hat sich seit Jahrzehnten nichts geändert. Mazda hält dennoch der klassischen Karosserievariante über alle Generationen der Mazda3-Baureihe die Treue. Sicher, Viertürer verströmen gerade in der Golf-Klasse nicht das spezifisch jugendliche Image. Aber weil gerade diese Karosserieform eher ein gereifteres Klientel anspricht, sind die kompakten Viertürer auch in Deutschland eine Geschäftsidee. Die Zielgruppe verfügt über ein höheres Durchschnittseinkommen und ist eher bereit, in gehobene Motorvarianten und Ausstattungslinien zu investieren. Und gerade bei diesem Käuferverhalten klingelt die Kasse der Autobauer auch in der knapp kalkulierten Kompaktklasse. Ein gebrauchter Viertürer der zweiten Mazda3-Generation birgt keine Risiken oder Nebenwirkungen. Die Limousine ist solide und gilt gerade mit höheren Laufleistungen bei den Prüfern von TÜV, Dekra und Co. als Musterknabe.