Maserati QuattroporteSeit 2013

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(1 Testberichte)
Maserati Quattroporte Bewertung 4.5/5 basierend auf 1 Testberichte.
  • Motoren
  • Modell im Test
  • Design
Preis
für Quattroporte Automatik (Benzin, 409 PS)
Fahrzeugeinordnung

Seit 1963 ist der Maserati Quattroporte die italienische Version einer Luxus-Limousine. Im Frühjahr 2013 rollte die sechste Generation des Viertürers auf den Markt und setzt auf die Kombination aus italienischem Chic und sportlicher Fahrdynamik, um gegen Konkurrenten, wie die Mercedes S-Klasse, den BMW 7er und den Porsche Panamera bestehen zu können.

Um eine breitere Kundenschicht anzusprechen, hat Maserati dem 5,26 Meter langen Viertürer (quattro porte) sowohl einen Diesel als auch einen Allradantrieb spendiert, die beide auch beim kleineren Bruder Ghibli zum Einsatz kommen, mit dem sich der Quattroporte die Plattform teilt.

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Stärken
  • recht geräumig
  • gute Motoren
  • leichter Allradantrieb
Schwächen
  • Sitze mit wenig Seitenhalt
  • zu leichtgängige Lenkung
  • Konnektivität nicht ganz auf dem neuesten Stand
Daten
Motorenwerte
Leistung
301 kW / 409 PS
Motorenwerte
0 - 100 km/h
5,1 s
Motorenwerte
Höchst­geschwindigkeit
285 km/h
Motorenwerte
CO2-Ausstoß (komb.)*
223 g/km
Motorenwerte
Verbrauch (komb.)*
9,6 l/100km
Motorenwerte
Energieeffizienzklasse*
F

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer Pkw' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

Design

Design

  • Maserati Quattroporte Aussenansicht Heck schräg statisch weiss
  • Maserati Quattroporte Innenansicht statisch Studio Vordersitze und Armaturenbrett beifahrerseitig
  • Maserati Quattroporte Aussenansicht Front schräg statisch Studio dunkelblau weiss
  • Maserati Quattroporte Aussenansicht Seite Front schräg statisch grau schwarz weiss
  • Maserati Quattroporte Aussenansicht Front schräg statisch grau
  • Maserati Quattroporte Innenansicht statisch Studio Vordersitze und Armaturenbrett fahrerseitig
  • Maserati Quattroporte Aussenansicht Front schräg dynamisch weiss
  • Maserati Quattroporte Aussenansicht Seite schräg statisch schwarz
  • Maserati Quattroporte Aussenansicht Front schräg statisch weiss
Modell im Test

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Der Maserati Quattroporte führt in Deutschland ein Schattendasein. Dennoch bietet die sportlich-elegante viertürige Limousine einiges fürs Geld. Vor allem bei der Fahrdynamik schneidet der 5,26 Meter lange Italiener gut ab, ebenso beim Design und den Materialien des Interieurs. Schließlich findet man in einem Auto nicht so oft Sitz-Mittelbahnen aus Seide des renommierten Modehauses Ermenegildo Zegna.

Dass Maserati beim Quattroporte nicht nur auf den V8-Motor setzt, sondern auch die V6-Aggregate inklusive eines Diesels verbaut, bringt neue Kunden. Denn damit sinkt auch der Preis um fast 50.000 Euro gegenüber dem Top-Modell. Ein erstmals verbauter Allradantrieb, der mit einem Gewicht von 60 kg recht leicht ist, hilft bei der Dynamik.

Communitybewertungen

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1
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0
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
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Karosserie
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Antrieb
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Fahrdynamik
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Komfort
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Emotion
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DaimlerDriver am 28. Oktober 2015

„Es ist ein Auto für Menschen, die auch gerne einmal neben dem Mainstream zugreifen. Wer echte Fahrfreude, das Emotionale eines Motorsounds ohne Lautsprecherverstärkung, ein schönes Design, Leder, dass sich nach Leder anfühlt und auch ein paar italienische "Besonderheiten" mag, der sollte den Quattroporte unbedingt in die engere Wahl nehmen. Es ist eher ein Auto für Hedonisten. Die Kostenseite ist übrigens sehr ähnlich verglichen mit deutschen Modellen dieser Klasse.“

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Motoren

Motoren

Für den Maserati Quattroporte werden zwei Benziner plus eine Version mit Allradantrieb sowie ein Diesel angeboten. Die Leistungspalette reicht von 275 PS im V6-Diesel bis zu 530 PS beim 3,8-Liter-V8-Biturbo-Motor. Der Normverbrauch variiert dabei zwischen 6,2 und 10,7 Litern. Bei der Höchstgeschwindigkeit reicht die Spanne von 205 km/h bis 307 km/h. Geschalten wird immer mit einer Achtgang-Automatik.

  • Sechs- und Achtzylinder (Benzin), Sechszylinder (Diesel)
  • Achtgang-Automatik
  • Front- und Allradantrieb
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Sicherheit

Sicherheit

Der Maserati Quattroporte bietet einen für die Klasse nur durchschnittlichen Sicherheitsstandard. Bei der passiven Sicherheit sorgen eine stabile Architektur und sechs Airbags, inklusive Kopfairbags die bis zum Fond reichen, für fünf Sterne im Euro-NCAP-Test (geprüft wurde der Ghibli, der sich mit dem Quattroporte die Plattform teilt). Bei den übrigen Systemen ist der Quattroporte solide ausgestattet, allerdings erreichen die Fahrassistenzsysteme nicht das Top-Niveau einer Mercedes S-Klasse.

Zur Sicherheitsausstattung zählen:

  • Tempomat
  • Parksensoren vorne und hinten
  • sechs Airbags
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Ausstattung

Ausstattung

Maserati will mit dem Quattroporte die sportliche Tradition weiterführen, zugleich aber auch die luxusorientierte Kundschaft zum Kauf animieren. Deswegen werden für das Flaggschiff des italienischen Automobilherstellers zwei Ausstattungslinien - GranLusso und GranSport angeboten, die sich durch verschiedene Detail-Gestaltungen des Interieurs und des Exterieurs unterscheiden. Preislich sind die beiden Varianten identisch positioniert. Der Einstieg beginnt ab 107.300 Euro für den Maserati Diesel, der Sechszylinder Benziner kostet 117.800 Euro beziehungsweise 122.000 Euro für die Allrad-Version und die Top-Version GTS mit dem V8-Motor schlägt mit 156.500 Euro zu Buche.

Zur Serienausstattung gehören:

  • Abgas-Soundsystem
  • beheizte Scheibenreinigungsdüsen
  • Keyless Entry
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Beschreibung

Modellbeschreibung

Der Maserati Quattroporte steht im Schatten der deutschen Premium-Konkurrenz und kann doch bei Motoren und Fahrdynamik mit BMW 7er & Co mithalten. Dazu kommt noch der italienische Chic.


Vorderansicht - schräg
Mit dem 275 PS starken V6-Diesel hat Maserati bei seinem Flaggschiff erstmals einen Selbstzünder verbaut.
Seitenansicht

Sitzmittelbahnen aus Seide? Auf eine derart ausgefallene Idee kommen wohl nur Italiener. Beim Maserati Quattroporte setzen sie dieses Vorhaben mithilfe der Designer des Edel-Modehauses Ermenegildo Zegna um. Womit eine der Stärken des sportlich-eleganten Viertürers (quattro porte) genannt ist. Zu der exquisiten Materialauswahl gesellen sich das Design und Fahrdynamik.

Kräftige Sechszylindermotoren

Mit dem 275 PS starken V6-Diesel hat Maserati bei seinem Flaggschiff erstmals einen Selbstzünder verbaut. Der Kunstgriff gelingt und auch der bisweilen etwas knurrige 3,0-Liter-Sechszylinder enttäuscht nicht. Ebenso wenig wie sein Benziner-Pendant mit identischem Hubraum, aber 410 PS Leistung, der auch mit Allradantrieb kombiniert werden kann und so kräftig antritt, dass man nicht zwingend an die mächtige Top-Motorisierung denkt. Der 3,8-Liter-V8-Biturbo generiert allerdings 530 PS und verleiht der 1,9 Tonnen schweren Luxus-Limousine einen Extra-Schuss Souveränität.

Lücken bei Sicherheit und Infotainment

Der Quattroporte teilt sich die technische Plattform mit dem kleineren Bruder Maserati Ghibli. Dieser hat beim Euro-NCAP-Crashtest die Fünf-Sterne-Höchstwertung eingefahren, woraus sich schließen lässt, dass auch der Quattroporte ein gutes passives Sicherheitskonzept besitzt. Bei den Fahrassistenzsystemen genügt der Italiener den Standards, ohne jedoch die Perfektion mancher Konkurrenten wie etwa der Mercedes S-Klasse zu erreichen.

Ähnliches gilt für Infotainment und Konnektivität. Wo die Konkurrenten längst mit zehn bis zwölf Zoll Monitoren unterwegs sind, erscheint der 8,4-Zoll-Touchscreen aus dem Maserati Quattroporte auch angesichts der hohen Einstiegspreise nicht gerade standesgemäß. Auch die graphische Darstellung hinkt dem hohen, klassenüblichen Niveau etwas hinterher.

Fazit zum Maserati Quattroporte

Italienischer Chic gepaart mit sportlicher Fahrdynamik – so lautet das prinzipielle Konzept des Maserati Quattroporte, mit dem die Luxus-Limousine gegenüber der Konkurrenz punkten will. Die Rechnung geht größtenteils auf, denn sowohl fahrdynamisch als auch bei den verwendeten Materialien spielt der italienische Viertürer in der ersten Liga mit. Das Sicherheitskonzept genügt gerade noch den Standards, wenn auch die Fahrassistenzsysteme nicht das hohe Niveau der deutschen Premium-Konkurrenz erreichen.

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