Kia Optima (JF)Seit 2015

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Kia Optima (JF) Bewertung 4.5/5 basierend auf 0 Testberichte.
  • Motoren
  • Modell im Test
  • Ausstattung
Fahrzeugeinordnung

Mit dem Kia Optima (JF) kam Ende 2015 die vierte Generation der koreanischen Mittelklasse-Limousine auf den deutschen Markt. Seine Länge von 4,85 Metern und seine Breite von 1,86 Meter entsprechen dem Durchschnitt seiner Klasse. Ihm zur Seite steht die viertürige Kombiversion namens Sportswagon. Zum Herbst 2016 wurde das Optima-Programm noch um eine Plug-in-Hybridversion erweitert. Unterhalb der Optima-Baureihe rangiert der kompakte Cee´d, oberhalb das große Sport Utility Vehicle (SUV) Sorento. Die Konkurrenten des Kia Optima sind der Ford Mondeo, der Peugeot 508, der Skoda Superb und der Mazda6.

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Stärken
  • gutes Platzangebot
  • umfangreiche Ausstattung
  • hohes Sicherheitsniveau
Schwächen
  • brummiger Diesel bei hohen Drehzahlen
  • Assistenzsysteme zumeist nur gegen Aufpreis
  • hohe Preise für die Plug-in-Modelle
Daten
Motorenwerte
Leistung
120 kW / 163 PS
Motorenwerte
0 - 100 km/h
9,4 s
Motorenwerte
Höchst­geschwindigkeit
210 km/h
Motorenwerte
CO2-Ausstoß (komb.)*
173 g/km
Motorenwerte
Verbrauch (komb.)*
7,4 l/100km
Motorenwerte
Energieeffizienzklasse*
D

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer Pkw' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

Modell im Test

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Der Kia Optima ist eine komfortable Alternative innerhalb der umkämpften automobilen Mittelklasse. Er bietet viel Platz, eine gute Verarbeitung, solide Fahreigenschaften, einen leisen Innenraum und ein hohes Sicherheitsniveau. Die Serienausstattung des viertürigen Koreaners ist im Vergleich zur Konkurrenz sehr umfangreich und kann gegen Aufpreis im Bereich der aktiven Assistenzsysteme noch deutlich erweitert werden. Vielfahrern offeriert der Optima mit dem Dieselmotor einen hohen Antriebskomfort und eine sehr große Reichweite. Der moderne Plug-in-Hybrid wiederum kann 54 Kilometer im reinen Elektrobetrieb zurücklegen. Konkurrenzlos bleibt die siebenjährige Kia-Garantiezeit, die die Attraktivität der Optima-Modelle zusätzlich steigert.

Testberichte

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ADAC Auto-Test

Testergebnis vom 15.03.2016
KIA Optima 1.7 CRDI DCT
Viertürige Stufenhecklimousine der Mittelklasse (104 kW / 141 PS)
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  • ADAC-Urteil Technik/Umwelt
    rating
    2,1
  • ADAC-Urteil Autokosten
    rating
    2,9
Karosserie/Kofferraum: 2,7
Innenraum: 2
Komfort: 2,1
Motor/Antrieb: 2,2
Fahreigenschaften: 2,5
Umwelt/EcoTest: 2
Sicherheit: 1,5
Motoren

Motoren

Der Kia Optima ist mit zwei Benzinmotoren, einem Dieselmotor und als Plug-in-Hybrid mit Benzinmotor erhältlich. Das Leistungsspektrum reicht von 141 PS bis zu 245 PS. Der Diesel kann auch mit einem 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe ausgestattet werden. Den 205 PS starken Hybrid und den 245 PS starken Benziner gibt es hingegen nur mit einer 6-Stufen-Automatik. Für guten Reisekomfort empfiehlt sich die Kombination des laufruhigen 1,7-Liter-Diesels mit dem Doppelkupplungsgetriebe. Dank des großen Tanks und eines Realverbrauchs von 5,1 bis 6,2 Liter erzielt der Optima eine Reichweite von über 1200 Kilometern.

  • zwei Benziner, ein Diesel und ein Plug-in-Hybrid-Benziner erhältlich
  • 6-Gang-Schaltgetriebe, 6-Stufen-Automatik und 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe
  • große Reichweite in Verbindung mit Dieselmotor
Motordetails anzeigen
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Sicherheit

Sicherheit

Der Kia Optima erhielt sehr gute Noten von ADAC und Euro NCAP für sein Crashverhalten und den guten Insassenschutz. Dafür sorgen unter anderem moderne Gurtsysteme für die vorderen und hinteren Sitze sowie durchgehende seitliche Vorhangairbags, die auch die Köpfe der Fondpassagiere bei seitlichen Unfällen schützen.

Der Umfang an aktiver Sicherheitsausstattung ist ab der Ausstattungslinie Vision – mit Gegenlenkunterstützung, Reifendruckkontrollsystem, Spurhalteassistent und Verkehrszeichenerkennung für Geschwindigkeitsbegrenzungen – zufriedenstellend. Ein zusätzlicher Querverkehrswarner, ein Spurwechselassistent und ein autonomer Notbremsassistent sind nur gegen Aufpreis erhältlich.

  • durchgehender Vorhangairbag für vorne und hinten
  • Gurte mit Gurtstraffern und Gurtzugkraftbegrenzern auf allen Plätzen
  • Gegenlenkunterstützung
Sicherheitsausstattung anzeigen
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Ausstattung

Ausstattung

Den Kia Optima gibt es in den fünf Ausstattungslinien Edition 7, Vision, Spirit, GT-Line und GT, das Plug-in-Modell in den Linien Attract und Spirit. Das Ausstattungsniveau ist bereits im Grundmodell Edition 7 sehr hoch. Die zusätzlichen Technik-Pakete (gilt nicht für die Plug-in Modelle) beinhalten eine Reihe von sehr nützlichen Assistenzsystemen wie etwa einen Parkassistenten, einen Querverkehrswarner oder einen autonomen Notbremsassistenten. Allerdings sind diese Pakete nur den gehobenen Ausstattungslinien vorbehalten.

  • Navigationsgerät
  • Klimaanlage
  • Rückfahrkamera
Ausstattungsdetails anzeigen
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Beschreibung

Modellbeschreibung

Der Kia Optima (JF) ist eine komfortable Mittelklasse-Limousine, die auch für die Langstrecke taugt. Insbesondere seine Ausstattung und sein Sicherheitsniveau liegen deutlich über dem Durchschnitt seiner Klasse.


Vorderansicht - schräg
Die Ausstattung mit sicherheitsrelevanten Assistenzsystemen ist beim Kia Optima sehr gut.
Seitenansicht

Mit der Einführung des aktuellen Kia Optima (JF) Ende 2015 konnte der koreanische Autobauer seine Verkaufszahlen in der umkämpften Mittelklasse deutlich steigern. Der äußerlich gefällig gezeichnete Wagen leistet sich auch im Innenraum keine Design-, Qualitäts- oder Verarbeitungsschwächen und bietet ein großzügiges Platzangebot für vier Passagiere inklusive Gepäck. Zu seinen Stärken gehört die großzügige Ausstattung, die bereits beim Basismodell Edition 7 sieben Airbags, ein Navigationssystem, eine Klimaanlage und eine Rückfahrkamera beinhaltet.

Hybrid und Diesel für wenig Verbrauch

Neben zwei Benzinmotoren und einem Dieselaggregat wird die Optima-Antriebspalette seit Herbst 2016 auch um eine extrem verbrauchsarme Plug-in-Hybrid-Variante ergänzt. Der Hybrid mit Benzinmotor verfügt über eine Systemleistung von 205 PS, soll nach Herstellerangaben 54 Kilometer weit rein elektrisch fahren können und insgesamt nur 1,6 Liter verbrauchen. Allerdings ist dieses umweltfreundliche Fahrzeug nicht unter 40.490 Euro zu bekommen.

Weniger verbrauchsarm, dafür aber auch deutlich günstiger, ist der 1,7-Liter-Dieselmotor mit 141 PS. Er kommt auf einen zufriedenstellenden Realverbrauch von 5,1 bis 6,2 Liter und ist bereits ab 30.090 Euro zu haben. Mit ordentlichen 340 Newtonmetern Drehmoment zwischen 1750 bis 2500 Umdrehungen treibt der Diesel die Limousine gelassen voran und kommt dank des großen Tanks auf eine Reichweite von deutlich über 1200 Kilometern. Wem das nicht reicht, kann mit dem optionalen 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe den Fahrkomfort des Diesels noch weiter verbessern.

Hohes Sicherheitsniveau

Seine großen Sicherheitsreserven konnte der KIA Optima im Euro-NCAP-Crashtest unter Beweis stellen. Neben einer besonders stabilen Karosserie verfügt der Optima auch über moderne Gurtsysteme für vorne und hinten sowie einen durchgehenden Vorhangairbag, der ebenfalls die Köpfe der Front- und der Fond-Passagiere wirkungsvoll schützt.

Trotz Aufpreisen ist die Ausstattung mit sicherheitsrelevanten Assistenzsystemen beim Kia Optima sehr gut. Wer es sich leisten will, kann unter anderem mit einer Gegenlenkunterstützung, einem Spurhalteassistenten, einem Querverkehrswarner, einem Spurwechselassistenten und einem autonomen Notbremsassistenten die aktive Sicherheit seines Fahrzeugs deutlich steigern.

Fazit zum KIA Optima

Auch der Kia Optima ist in erster Linie ein Vernunftauto. Er bietet Platz, Komfort und Sicherheit. Dabei ist er aber beileibe kein mausgrauer Durchschnittstyp, denn er offenbart in fast allen Prüfungsfächern gute bis sehr gute Leistungen und zeigt sich in der Summe seiner Eigenschaften vielen seiner Konkurrenten aus dem In- und Ausland überlegen. Zu diesen Pluspunkten zählen natürlich auch die gute Langzeitqualität der Kia-Fahrzeuge und deren konkurrenzlose Garantiezeit von sieben Jahren. Allerdings steigern die guten Produkte und die rege Nachfrage auch das Selbstbewusstsein des koreanischen Autobauers. Zu den billigsten Angeboten seiner Klasse zählt der Kia Optima in Deutschland nicht mehr.

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