Kia Carens (UN)Seit 2006

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(11 Testberichte)
Kia Carens (UN) Bewertung 3.7/5 basierend auf 11 Testberichte.
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  • Motoren
  • Modell im Test
  • Design
Fahrzeugeinordnung

Die dritte Generation des Kia Carens wurde von 2006 bis 2013 gebaut. Im Jahr 2010 erhielt der Kompaktvan eine Modellpflege, bei der es neue Motoren und einen veränderten Kühlergrill gab. Gegenüber dem Vorgänger wuchs der Kia Carens in der Länge um 5,2 Zentimeter auf 4,55 Meter. Parallel dazu legte der Radstand um 13 Zentimeter auf 2,70 Meter zu. Und die Höhe von 1,65 Meter sorgte für rund 4 Zentimeter mehr Kopffreiheit als zuvor. Zu den Konkurrenten zählten Chevrolet Rezzo, Ford C-Max, Opel Zafira, Toyota Corolla Verso und VW Touran.

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Stärken
  • viele Ablagen
  • variabler Innenraum
  • ordentliches Kofferraumvolumen
Schwächen
  • Lenkrad nur in der Höhe verstellbar
  • bei höheren Geschwindigkeiten Windgeräusche hörbar
  • träge Viergangautomatik

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Daten
Motorenwerte
Leistung
93 kW / 126 PS
Motorenwerte
0 - 100 km/h
11,6 s
Motorenwerte
Höchst­geschwindigkeit
178 km/h
Motorenwerte
CO2-Ausstoß (komb.)*
- g/km
Motorenwerte
Verbrauch (komb.)*
- l/100km
Motorenwerte
Energieeffizienzklasse*
-

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer Pkw' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

Design

Design

  • Kia Carens UN Innenanischt statisch Studio Lenkrad und Armaturenbrett
  • Kia Carens UN Aussenansicht Front schräg statisch rot
  • Kia Carens UN Aussenansicht Front schräg statisch Studio silber
  • Kia Carens UN Aussenansicht Heck schräg dynamisch silber
  • Kia Carens UN Aussenansicht Front schräg dynamisch blau
  • Kia Carens UN Innenansicht statisch Kofferraum Rücksitze 2/3 umgeklappt
  • Kia Carens UN Innenansicht statisch Vordersitze und Armaturenbrett beifahrerseitig
  • Kia Carens UN Aussenansicht Heck schräg statisch silber
  • Kia Carens UN Aussenansicht statisch Studio Detail Motor
  • Kia Carens UN Innenansicht statisch Studio Detail Tacho
  • Kia Carens UN Aussenansicht Seite statisch rot
  • Kia Carens UN Aussenansicht Heck schräg statisch silber
Modell im Test

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Der Kia Carens teilte sich die Plattform mit dem Kia Magentis, allerdings mit einem auf 2,70 Meter verkürzten Radstand. Dennoch erledigten Dämpfer und Federn ihren Job sehr ordentlich. Platz war in dem 4,55 Meter langen Kompaktvan genug vorhanden. Bei der fünfsitzigen Version betrug das Kofferraumvolumen 515 bis maximal 1.650 Liter. In der dritten Sitzreihe fanden freilich nur Kinder bequem Platz. Praktisch waren auch die vielen Ablagen, allerdings boten die Sitze relativ wenig Seitenhalt und die Geräuschdämmung der Dieselmotoren war nicht optimal. Zudem waren die Windgeräusche bei höheren Geschwindigkeiten deutlich vernehmbar. Ein großes Plus des Kia Carens war sein variabler Innenraum mit einem leicht zu bedienenden Klappmechanismus der Fondsitze. 

Communitybewertungen

5 Sterne
1
4 Sterne
8
3 Sterne
1
2 Sterne
1
1 Sterne
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Karosserie
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Antrieb
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Fahrdynamik
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Komfort
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Emotion
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onlinemotor am 31. März 2013

„Der KIA Carens startet preislich bei 19.990 Euro und bietet im Starterpaket bereits Klimaanlage, Tempomat und ein Radio/CD Gerät. Der hier getestete Diesel in der Ausstattung EDITION7 startet ab 23.990 Euro. Fazit Einen Vergleich mit dem Markführer in diesem Segment braucht der KIA Carens nicht zu scheuen. Der KIA Carens trifft u.a. auf die Konkurrenz von VW Touran, Opel Zafira und Toyota Verso. Das aktuelle Garantieversprechen von 7-7-7 Jahren bietet zur Zeit nur KIA.“

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chicago am 18. Juni 2011

„Komfortables sehr leises Fahrzeug mit Vollausstattung zu einen äußerst vernünftigen Preis“

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overloade2 am 26. Juni 2011

„Gutes Preis-Leistungsverhältnis. Garantie 5 bzw. 7 Jahre Günstig in der Kfz-Versicherung“

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Motoren

Motoren

Zum Marktstart im Jahr 2006 standen zwei Motoren zur Wahl: je ein Benziner und ein Diesel, beide mit 2,0 Liter Hubraum. Nach der Modellpflege wurde das Portfolio um zwei 1,6-Liter-Motoren erweitert. Der 2,0-Liter-Diesel wurde aus dem Programm genommen. Geschaltet wurde mit manuellen 5- (Benziner) und 6-Gang-Getrieben (Diesel) sowie der etwas trägen, stufenlosen CVVT-4-Gang-Automatik (alternativ beim 2,0-Liter-Benziner). 

Betrachtet man die gesamte Bauzeit, erstreckt sich das Leistungsspektrum des Carens von 126 PS bis zu 145 PS. Die Verbrauchspitze nach Norm markierte der 2,0-Liter-Benziner mit 8,4 Liter (CO2 Emissionen 200 g/km) im Zusammenspiel mit der 4-Gang-Automatik, während der nach der Modellpflege verbaute 1,6-Liter-Diesel sich hier mit 5,7 Liter (CO2-Emissionen 149 g/km) zufrieden gab. 

  • jeweils nur einen Diesel- und Benzinmotor
  • manuelle Fünf- und Sechsgangschaltungen sowie Viergangautomatik  
Motordetails anzeigen
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Sicherheit

Sicherheit

Der Kia Carens holte im Euro-NCAP-Crashtest nur vier von fünf möglichen Sternen. Grundsätzlich aber attestierten die Prüfer dem koreanischen Kompaktvan ein gutes Sicherheitsniveau. Lediglich beim Schutz der Füße des Fahrers gab es aufgrund des sich in den Fußraum bewegenden Kupplungspedals Abstriche, ebenso beim Fußgängerschutz. Die Sicherheitsausstattung ging mit sechs Airbags, inklusive durchgängigen Kopf-Airbags, aktiven Kopfstützen und Gurtstraffer vorne durchaus in Ordnung. Bei den aktiven Assistenzsystemen war der Carens noch nicht sehr umfangreich bestückt. Immerhin standen Parksensoren zur Verfügung. 

Zur Sicherheitsausstattung zählten:

  • Kopf-Airbags durchgehend
  • ESP
  • ABS
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Ausstattung

Ausstattung

Der Kia Carens war, wie alle Modelle des koreanischen Automobilherstellers zu dieser Zeit, recht reichhaltig ausgestattet. Die Aufpreisliste war entsprechend kurz. Zunächst standen mit LX Basis, LX, EX und EX Top vier Ausstattungslinien zur Auswahl. Später reduzierte sich die Anzahl auf zwei – Vision und Spirit. Bereits zur Basisausstattung gehörten unter anderem Annehmlichkeiten wie ein Radio mit CD-Wechsler, partiell beheizbare Frontscheibe mit Defroster-Funktion für die Wischergummis und eine Klimaanlage. Für die dritte Sitzreihe verlangte Kia rund 600 Euro und für die träge Automatik 1.310 Euro zusätzlich. Mit einem Basispreis von etwa 19.000 Euro war der Kia Carens samt seiner guten Ausstattung billiger als ein Opel Zafira oder ein VW Touran. 

Zur Serienausstattung gehörten:

  • Klimaanlage
  • Radio mit CD-Wechsler
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Beschreibung

Modellbeschreibung

Mit der dritten Generation wurde der Kia Carens ein ernst zunehmender Konkurrent von Opel Zafira und VW Touran. 


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Das Beste am Kia Carens war sein Preis-Leistungs-Verhältnis.
Seitenansicht

Um mit den beiden Kompaktvan-Platzhirschen aus Rüsselsheim und Wolfsburg mithalten zu können, musste der Kia Carens einiges bieten. Eine entscheidende Stellgröße war der Basispreis, der mit weniger als 19.000 Euro deutlich unter dem der Wettbewerber lag. Doch günstig alleine reichte bei den Kompaktvans schon im Jahre 2006, in dem der Kia Carens auf den Markt kam, nicht mehr. Deswegen staffierte der südkoreanische Automobilhersteller den Kompaktvan mit einer vernünftigen Serienausstattung aus. Ab Werk waren unter anderem eine Klimaanlage und ein Radio mit CD-Wechsler enthalten. 

Komplementiert wurde das Angebot durch ein ansprechendes Platzangebot. Im Vergleich zum Vorgänger legte der neue Kia Carens in jeder Kategorie zu. Das Fahrzeug wuchs um 5,2 Zentimeter auf 4,55 Meter Länge, der Radstand um 13 Zentimeter auf 2,70 Meter und die Höhe von nun 1,65 Meter sorgte für 4 Zentimeter mehr Kopffreiheit. Dazu kamen ein Kofferraumvolumen, das in der fünfsitzigen Version 515 bis 1.650 Liter betrug, ein einfach zu bedienender Klappmechanismus der Fondsitze und viele praktische Ablagen. Gegen Aufpreis war eine dritte Sitzreihe erhältlich, auf der aber nur Kinder bequem Platz fanden. 

Überschaubare Motorenauswahl

Die Verarbeitung des Kia Carens war ordentlich, aber die Materialanmutung nicht immer ohne Makel. Auch das eine oder andere technische Problem trat während des Modellzyklus (2006 bis 2013) auf. Wegen eines defekten Bremslichtschalters konnte es zu einer Reihe von Folgeproblemen kommen, wie dem Ausfall des ESP, des Bremslichts oder Störungen des Tempomaten. Ein Rückruf schaffte im Jahr 2009 Abhilfe. 

Die Motorenauswahl war beim Kia Carens mehr als übersichtlich. Maximal drei Aggregate standen zur Auswahl. Diese wurden entweder mit Handschaltungen oder einer trägen, stufenlosen CVVT-4-Gang-Automatik (beim 2,0 Liter Benziner) kombiniert. Die meisten Kia-Carens-Käufer entschieden sich für die Dieselmotorisierungen: Vor der Modellpflege 2010 hatte der Selbstzünder 2,0 Liter Hubraum, danach 1,6 Liter. 

Fazit zum Kia Carens Kompaktvan (UN)

Die dritte Generation des Kia Carens war eine echte Alternative zu den bekannten Bestsellern VW Touran und Opel Zafira. Die Trümpfe des südkoreanischen Kompaktvans waren ein gutes Preis-Leistungsverhältnis kombiniert mit genug Platz und einer hohen Praktikabilität. Diese manifestierte sich in umklappbaren Fondsitzen und vielen Ablagen. Die Motorenauswahl war eher dürftig und nicht ganz so modern wie die der Konkurrenz. So waren die Diesel zwar durchzugsstark, klangen aber auch recht rau. 

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