Hyundai i10 (IA)

Limousine20132019
Gebraucht ab
1.600 €
Leasing ab
135 €
Fahrzeugeinordnung

Der Hyundai i10 ist das kleinste Modell des koreanischen Herstellers. Die erste Generation löste 2008 den Hyundai Atos ab und wurde bis 2013 gebaut. Im Anschluss kam die aktuelle Version auf den Markt, die mit dem 87 PS starken 1,2 Liter-Vierzylindermotor aus dem Vorgänger und einem moderneren Dreizylinder-Benzinmotor mit 67 PS angeboten wird. Den kleineren Motor gibt es auch als Autogasversion. Der i10, der in der Türkei produziert wird, hat Frontantrieb und grundsätzlich fünf Türen.

Stärken
  • attraktives Design
  • gute Qualität
  • fünf Jahre Garantie
Schwächen
  • nur zwei Motoren im Angebot
  • Basisausstattung ohne verfügbare Extras
  • kaum Assistenzsysteme im Angebot
Beta
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Aktuelle Angebote

Leistung
48 kW / 67 PS
0 - 100 km/h
14,9 s
Höchstgeschwindigkeit
155 km/h
CO2-Ausstoß (komb.)*
108 g/km
Verbrauch (komb.)*
4,7 l/100km
Energieeffizienzklasse*
-

Design

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Hatte der erste Hyundai i10 mit seinem hochbeinigen Format und der schmalen Spur noch etwas von einem Billig-Kleinwagen, so wirkt der aktuelle i10 dank breiterem Auftreten und niedrigerem Schwerpunkt wesentlich kräftiger und erwachsener. Der kleinste Hyundai hat viele Qualitäten und ist vor allem mit seinem Platzangebot und dem Fahrkomfort den meisten Konkurrenten voraus.

Das bestätigen die guten Testergebnisse in der Fachpresse, wo der i10 sogar Prestigeerfolge gegen den VW up! verzeichnen konnte. Die günstigen Preise und die auf fünf Jahre gewährte Garantie machen den Hyundai i10 endgültig zu einem der reizvollsten Gesamtpakete in der Kleinstwagenklasse.

Motoren

Der Hyundai ist zwar nur mit zwei Motoren lieferbar. Dafür können beide mit Automatikgetriebe kombiniert werden, und der Dreizylinder ist sogar als Autogas-Variante erhältlich. Dank guter Dämmung hält sich bei allen Motoren das Arbeitsgeräusch in Grenzen, was zum insgesamt soliden Eindruck des kleinsten Hyundai passt.

  • Drei- und Vierzylinder (Benzin und Autogas)
  • Viergang-Automatik erhältlich

Motordetails anzeigen

Sicherheit

Der Hyundai i10 verfügt serienmäßig über sechs Airbags, was in der Klein- und Kleinstwagenklasse noch immer nicht selbstverständlich ist. Auch wegen fehlender Assistenzsysteme durchlief der i10 den Euro-NCAP-Crashtest aber nur mit vier Sternen. Das kann der VW up! mitsamt seinen Konzernbrüdern Skoda Citigo und Seat Mii besser.

Serienmäßig:

  • sechs Airbags
  • Reifendruckkontrollsystem
  • ISOFIX-Kindersitzbefestigung
Für die Kleinstwagenklasse bietet der Hyundai i10 einen zufriedenstellenden Sicherheitsstandard. Serienmäßig sind sechs Airbags mit an Bord: die Fahrer- und Beifahrerairbags, Seitenairbags und die bis in den Fond reichenden Vorhangairbags. Ebenfalls inklusive sind Bremsassistent und die ISOFIX-Vorbereitung an den äußeren Sitzen im Fond. Außer einem Rückfahrwarnsystem, das Bestandteil zweier aufpreispflichtiger Pakete ist, gibt es jedoch keine modernen Assistenzsysteme.
Das hat dazu geführt, dass der i10 beim Euro-NCAP-Crashetest die Höchstnote verfehlte und sich mit vier Sternen zufriedengeben musste.

Ausstattung

Wer sich für den i10 in der Basisausstattung entscheidet, sollte keine Extras erwarten – auch keine Klimaanlage. Die werden für diese Ausführung nicht angeboten. Generell ist das Angebot an Ausstattungsextras sehr überschaubar. Metalliclackierungen, Leichtmetallfelgen und ein paar Pakete für die teureren Varianten – mehr gibt es nicht. Ansonsten bleibt nur die Entscheidung zwischen den verschiedenen Ausstattungslinien, wobei nicht jede Version mit jeder Motor- und Getriebeausführung kombinierbar ist.

Zur Serienausstattung gehören:

  • getönte Scheiben
  • geteilte und umklappbare Rücksitzlehne
  • Bordcomputer
Der Hyundai i10 wird in vier verschiedenen Ausstattungsversionen angeboten. Die günstigste Variante wird mit dem 67 PS starken 1,0-Liter-Motor zum Kampfpreis von 9.990 Euro angeboten. Eine üppige Ausstattung darf man da nicht erwarten. Immerhin sind sechs Airbags, Zentralverriegelung, ein höhenverstellbares Lenkrad, ein Reifendruck-Kontrollsystem und eine geteilt umklappbare Rücklehne an Bord.
Extras können zur Basisversion allerdings nicht bestellt werden. Wer eine Klimaanlage wünscht – heutzutage auch bei Kleinstwagen beliebt – muss mindestens zur Ausstattungslinie Classic greifen, die für 1.300 Euro Aufpreis zusätzlich ein CD-Radio mit zwei Lautsprechern bietet.
Für noch einmal 680 Euro mehr bekommt man die Trend-Ausführung, die zusätzlich Sitzheizung, beheizbares Lenkrad, Fensterheber vorn und hinten sowie eine Fernbedienung für die Zentralverriegelung umfasst. Leichtmetallfelgen sind erst im Style-Paket mit dabei, und auch wer für 420 Euro ein elektrisches Glasdach dazubuchen möchte, muss obligatorisch zu dieser höchsten Ausstattungslinie greifen, die zu Preisen ab 12.830 Euro angeboten wird.
Die teuerste Variante des Hyundai i10 ist der 1,2-Liter-Vierzylinder mit 87 PS, Automatik und Style-Ausstattung für 14.430 Euro. Bei rund 16.500 Euro ist mit allen verfügbaren Extras Schluss.
Serienausstattung i10:
  • Zentralverriegelung (ohne Fernbedienung)
  • höhenverstellbares Lenkrad
  • getönte Scheiben
  • Reifendruck-Kontrollsystem
  • Bordcomputer
  • geteilt umklappbare Rücksitze
Zusätzlich in Ausstattungslinie Classic:
  • CD-Radio mit zwei Lautsprechen
  • Klimaanlage
Zusätzlich in Ausstattungslinie Trend:
  • Sitzheizung
  • beheizbares Lederlenkrad
  • Lederlenkrad
  • Fensterheber vorn und hinten
  • Fernbedienung für die Zentralverriegelung
Zusätzlich in Ausstattungslinie Style:
  • Leichtmetallräder im Format 14 Zoll
  • Berganfahrhilfe
  • LED-Tagfahrlicht
  • Nebelscheinwerfer
  • zwei Lautsprecher hinten

Modellbeschreibung

Es ist schon eine Weile her, dass sich die koreanischen Automobilhersteller anschickten, den europäischen Markt zu erobern. Günstig waren die Modelle von Hyundai immer, wirklich schick dagegen selten. Dass sich das inzwischen geändert hat, symbolisiert kein Hyundai besser als der kleine i10.


Graues Auto von der Seite, fünftürig, mit schwarzen Felgen. Modernes Design mit geschwungener Karosserie.
Viele Konkurrenten hat der i10 in Vergleichstests schon geschlagen.
Grauer Hyundai i10 Kleinwagen, Frontansicht, schwarze Räder, moderne Scheinwerfer, auf weißem Hintergrund.

Er wurde für den europäischen Markt entworfen, und das kommt bei den hiesigen Kunden bestens an. Dies umso mehr, als er sich die sonstigen Tugenden der Marke bewahrt hat: Er zeigt ein praktisches, unkompliziertes Wesen, ist solide verarbeitet, bietet die außerhalb Koreas konkurrenzlose Garantie von fünf Jahren und kostet ausstattungsbereinigt ein bis zwei Tausender weniger als ein VW up!.

Der kleinste VW mitsamt seinen Konzernbrüdern Skoda Citigo und Seat Mii zählt zu den Hauptkonkurrenten des i10, daneben Citroen C1, Peugeot 108, Toyota Aygo und Renault Twingo. Sie alle hat der kleine Koreaner in Vergleichstests schon geschlagen – dies vor allem dank seines guten Raumangebots, das ihn fast von der Kleinst- in die Kleinwagenklasse befördert.

Zusammen mit dem erwachsenen Fahreindruck, zu dem auch die laufruhigen Motoren beitragen, ergibt sich ein stimmiges Gesamtpaket und ein programmierter Verkaufserfolg. Im Jahr 2015 war der i10 in Deutschland mit 22.868 verkauften Einheiten das drittstärkste Modell der Marke.

Fazit zum Hyundai i10

Der Hyundai i10 ist ein überaus erfreulicher Beitrag zur Kleinstwagenklasse. Er ist günstig, aber nicht billig, innen viel größer als es von außen scheint, und er verbindet ein knuffiges Äußeres mit erwachsenen Fahreigenschaften. Mit diesen Tugenden hat es der i10 zum Liebling der Fachpresse gebracht, aber auch bei den Kunden kommt er gut an, und so erweist sich ausgerechnet der kleinste Hyundai als wichtiger Imageträger der Marke.

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