Honda Insight (ZE2/3)Seit 2009

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(1 Testberichte)
Honda Insight (ZE2/3) Bewertung 3.8/5 basierend auf 1 Testberichte.
  • Motoren
  • Modell im Test
  • Design
Preis
für Insight 1.3 (Benzin/Elektro, 88 PS)
Fahrzeugeinordnung

Nach dem ersten Honda Insight, der ab 1999 als Hybrid-Kleinwagen vermarktet wurde, startete 2009 eine zweite Generation als Hybrid-Limousine. Der neue Honda Insight wurde damit größer und in der Kompaktklasse positioniert. Die fünftürige Schräghecklimousine mit der Systemleistung von 98 PS wurde 2011 überarbeitet und Ende 2013 komplett eingestellt. Konkurrenten waren Toyota Prius, Toyota Yaris Hybrid und anfangs auch der Honda Civic IMA.

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Stärken
  • günstiger Verbrauch
  • gute Serienausstattung
  • gutes Platzangebot vorn
Schwächen
  • wenig Platz im Fond
  • schlechte Sicht nach hinten
  • unpraktischer Kofferraum

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Daten
Motorenwerte
Leistung
65 kW / 88 PS
Motorenwerte
0 - 100 km/h
12,4 s
Motorenwerte
Höchst­geschwindigkeit
182 km/h
Motorenwerte
CO2-Ausstoß (komb.)*
- g/km
Motorenwerte
Verbrauch (komb.)*
- l/100km
Motorenwerte
Energieeffizienzklasse*
-

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer Pkw' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

Design

Design

  • Honda Insight Studio Aussenansicht Front Draufsicht statisch weiß
  • Honda Insight Studio Innenansicht Vordersitze statisch grau
  • Honda Insight Studio Aussenansicht Front statisch weiß
  • Honda Insight Aussenansicht Heck schräg dynamisch weiß
  • Honda Insight Aussenansicht Heck schräg dynamisch rot
  • Honda Insight Studio Innenansicht Detail Tacho statisch schwarz
  • Honda Insight Studio Innenansicht Front statisch beige
  • Honda Insight Aussenansicht Heck dynamisch weiß
  • Honda Insight Aussenansicht Heck statisch weiß
  • Honda Insight Studio Aussenansicht Kofferraum statisch weiß grau
  • Honda Insight Aussenansicht Front schräg dynamisch weiß
  • Honda Insight Studio Aussenansicht Front statisch weiß
Modell im Test

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Nach dem ersten Honda Insight, einem eigenwillig-futuristisch gestalteten Zweisitzer, schob Honda 2009 ein weiteres Hybridmodell nach, das deutlich massenkompatibler wurde. Die fünftürige Schräghecklimousine wirkte auf den ersten Blick sachlicher und alltagstauglicher, bot ausreichend Platz und einen für die Klasse etwas zu klein geratenen Kofferraum. Der Vierzylindermotor läuft mit Unterstützung des Elektromotors in mittleren Drehzahlbereichen leise, wird oben heraus aber ziemlich laut. Die Armaturen sind etwas gewöhnungsbedürftig, die Sicht nach hinten ist recht eingeschränkt. Positiv ist neben einer guten Serienausstattung vor allem der günstige Benzinverbrauch.

Communitybewertungen

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Karosserie
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Antrieb
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Fahrdynamik
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Komfort
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Emotion
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Astra07 am 28. August 2012

„Geringer Verbrauch, mit dem CVT-Getriebe ist eine sehr ruhige fahrweise möglich, Fahrzeug fährt bei normaler Fahrt immer im besten niedrigen Drehzahlbereich, das oft zitierte heulen des CVT-Getriebes beim starkem beschleunigen ist bei diesem Fahrzeug nicht zu bemerken, durch den E-Motor ist die Beschleunigung bei 3-4000 U schon sehr gut.“

...
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Motoren

Motoren

Der Antrieb des Honda Insight besteht aus einem Vierzylinder-Benzinmotor mit 1,3 Liter Hubraum und einem Elektromotor. Die Leistung des Verbrenners beträgt 88 PS, der Elektromotor kommt auf 14 PS, woraus sich eine Systemleistung von 98 PS ergibt. Das Hybridsystem spricht spontan an und bewegt den nur knapp über 1,2 Tonnen schweren Insight recht flott. Allerdings wird der Motor bei höheren Drehzahlen laut. Die offiziellen Normverbrauchswerte lagen zwischen 4,1 Litern und 4,3 Litern, die entsprechenden Emissionswerte zwischen 96 g/km CO2 und 99 g/km CO2 (Stand 2012). 

  • Vierzylinder (Benzin), Elektromotor
  • Frontantrieb
  • Stufenloses CVT-Automatikgetriebe
Motordetails anzeigen
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Sicherheit

Sicherheit

Beim Euro-NCAP-Crashtest gab es 2009 für den Honda Insight fünf Sterne, wobei 90 Prozent für die Insassensicherheit, 74 Prozent für die Kindersicherheit, 76 Prozent für die Fußgängersicherheit und 86 Prozent für die Sicherheitsunterstützung gewertet wurden. Serienmäßig hat der Insight sechs Airbags, ab der Version Comfort eine Geschwindigkeitsregelanlage und ab der Version Elegance gegen Aufpreis eine Einparkhilfe hinten. 

  • sechs Airbags
  • Geschwindigkeitsregler ab Version Comfort
  • Einparkhilfe hinten gegen Aufpreis
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Ausstattung

Ausstattung

Den Honda Insight gab es zunächst in drei, ab 2011 in vier verschiedenen Ausstattungsversionen. Neben der Basisversion S waren das die Linien Comfort, Elegance und Exclusive. Serienmäßig hatte der Insight eine Klimaautomatik, einen höhenverstellbaren Fahrersitz, ein höhen- und längsverstellbares Lenkrad, jedoch kein Audiosystem. Das gab es erst mit der Ausstattung Comfort ebenso wie die Leichtmetallräder, das Lederlenkrad und die Alarmanlage. Bei Elegance bekam man noch Schaltwippen am Lenkrad, eine Einparkhilfe hinten, Nebelscheinwerfer, Sitzheizung und eine Freisprecheinrichtung dazu. Zur Topausstattung Exclusive gehörten dann eine Lederausstattung und Xenonlicht. Die Liste der Sonderausstattungen war mit Metalliclackierung und Navigationssystem sehr überschaubar. 

Zur Serienausstattung gehörten:

  • sechs Airbags
  • Klimaautomatik
  • höhenverstellbarer Fahrersitz
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Beschreibung

Modellbeschreibung

Mit dem Honda Insight der zweiten Generation gab es schon früh Hybridtechnik für relativ kleines Geld mit guter Alltagstauglichkeit, aber kleinen Detailschwächen.


Vorderansicht - schräg
Rein elektrisch fahren ist beim Insight nicht möglich.
Seitenansicht

Der erste Honda Insight war 1999 als Hybridmodell ein ungewöhnlicher Exot und das nicht nur wegen der eigenwillig futuristischen Karosserie. Besser sollte das die zweite Generation des Insight machen, die 2009 auf den Markt kam. Der neue Insight wurde größer und konventioneller, bekam eine fünftürige Karosserie mit ausreichend Platz und in den besseren Ausstattungsversionen auch eine gute bis sehr gute Serienausstattung. Es gab zwar nur eine Antriebsoption, dafür aber vier verschiedene Ausstattungslinien bis zur Exclusive-Version mit serienmäßiger Lederausstattung.

 

Ein Hybrid für relativ wenig Geld

Rund 20.000 Euro verlangte Honda für den Kompakt-Hybrid. Das war ein günstiger Einstiegspreis, für den allerdings einige Zugeständnisse nötig waren. Die Motorisierung war ausreichend, wenn auch nicht gerade üppig. Der Vierzylinder-Verbrennungsmotor leistet 88 PS und wird von einem relativ kleinen Elektromotor mit 14 PS unterstützt, womit letztendlich 98 PS Systemleistung generiert werden. Rein elektrisch fahren ist beim Insight so nicht möglich, die E-Maschine hat eher unterstützende Funktion beim Anfahren und Boosten. So startet der Honda Insight flott voran, beschleunigt in rund 12 Sekunden auf 100 km/h. Bei höheren Geschwindigkeiten wird es allerdings laut und brummig und der Verbrauch steigt deutlich an. Die Domäne des Insight ist deshalb eher das gelassene Gleiten.

 

Praktisches Interieur mit kleinen Schwächen

Auf 4,39 Meter Länge bietet der Honda Insight vorne gute Platzverhältnisse. Nur im Fond sitzt es sich etwas eng. Die eigenwillig gestylten Armaturen und Instrumente verlangen etwas Gewöhnung und die verwendeten Materialien dokumentieren, dass beim Insight gespart werden musste. Ein Manko ist die schlechte Übersicht vor allem nach hinten. Der Kofferraum bietet mit 339 Litern bis 1017 Litern für die Kompaktklasse eher bescheidene Kapazitäten. Im Vergleich zum Honda Insight war der Toyota Prius zwar deutlich teurer, hatte der aber auch einen wesentlich stärkeren Elektromotor mit 82 PS sowie eine höhere Systemleistung.

 

Fazit zum Honda Insight

Hondas früher Versuch, ein preisgünstiges und alltagstaugliches Hybridfahrzeug zu etablieren, war nur wenig erfolgreich. Für rund 20.000 Euro war ab 2009 die zweite Generation des Insight an. Die fünftürige Kompaktlimousine bot auf 4,39 Meter Länge vorne gute, hinten dagegen nur mäßige Platzverhältnisse, ein eigenwilliges Cockpit und einen allenfalls durchschnittlichen Kofferraum. Der 98 PS starke Hybridantrieb, bestehend aus einem Vierzylinder mit 88 PS plus 14 PS-Elektromotor zur Unterstützung, überzeugt mit einem recht flotten Antritt, wird aber bei höheren Geschwindigkeiten laut und unkomfortabel. Doch bleibt ohnehin bei moderatem Tempo der Verbrauch mit rund vier Litern bescheiden und der Hybridantrieb kommt zur Geltung. Dem Verkauf hat das nur wenig geholfen. Ende 2013 wurde der Insight mangels Nachfrage eingestellt.

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