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Ford Focus Dreitürer (Mk2)

Limousine20072011
(36 Bewertungen)
Gebraucht ab
1.300 €
Leasing ab
219 €
Fahrzeugeinordnung

Der Focus vertritt Ford ab 1998 in der unteren Mittelklasse (`Golf´-Klasse), als er den seit 1967 gebauten Escort ablöst. Die zweite Generation des Focus (DA3) entsteht zwischen 2004 und 2010. Die Modellfamilie umfasst drei- und fünftürige Schräghecklimousinen, eine viertürige Stufenhecklimousine, den Kombi Turnier und ab 2009 auf Basis des Turnier den X-Road mit Offroad-Optik. Auf der identischen Plattform entsteht seit 2003 der kompakte Van C-Max und ab 2008 das SUV Kuga. Im Lauf der Baureihe sind acht Benzin- und fünf Dieselmotoren lieferbar. Der wichtigste Konkurrent für VW Golf und Opel Astra startet mit 80 PS als 3-Türer bei 14.375 Euro.

Stärken
  • Geräumiger 3-Türer
  • Umfangreiches Motorenangebot
  • Sicheres und komfortables Fahrwerk
Schwächen
  • Benzinmotoren teilweise durchzugsschwach
  • Unübersichtliche Karosserie
  • Wenig Grip bei Nässe
Leistung
59 kW / 80 PS
0 - 100 km/h
14,1 s
Höchstgeschwindigkeit
164 km/h
CO2-Ausstoß (komb.)*
157 g/km
Verbrauch (komb.)*
6,6 l/100km
Energieeffizienzklasse*
-

Design

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Die zweite Generation des Ford Focus ist einer der wichtigsten Vertreter der Kompaktklasse. Die überzeugt nicht so sehr durch die Extravaganz der äußeren Erscheinung oder durch technische Spielereien als vielmehr durch hohe Zweckmäßigkeit und gute Alltagstauglichkeit. Im geräumigen Innenraum bietet der 3-Türer ein nüchternes Ambiente und ein großes Gepäckabteil. Gute Sitze und Unterhaltskosten ohne Überraschungseffekte sind in der Klasse wichtiger als der diskrete Charme der Oberklasse. Der Focus ist ein fairer Begleiter durch den Autoalltag für Praktiker und für Familien. Der kompakte Kölner vermag zudem mit einer großen Vielfalt an Antrieben und Ausstattungslinien zu punkten.

Communitybewertungen

5 Sterne
0
4 Sterne
3
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
0
Karosserie
Antrieb
Fahrdynamik
Komfort
Emotion

Sternenfahrer
- das Preis / Leistungverhältniss - der sehr gute und kraftvolle Volvo Motor - der Grip in engen Kurven - das gut abgestimmte Getriebe
weltenbummler17
Der Fahrspaß war bisher sehr groß einige Beschleunigungsduelle konnten gewonnen werden . ( Mindestens 6 ) Oder abgewehrt werden. :-) Auch von stärkeren Autos :-) den ewigen Kritikern konnte Einhalt geboten werden. Dank der Maschine des Focus Sport hoher Fahrspaß H7 Lampen selber wechseln möglich . Immer auf richtigen Sitz der H7 Lampen achten ! Hauseigene und welche von GE sehr gute Erfahrungen. Blinkerlampen kann man ebenfalls selber wechseln. (Luftfilterwechsel gerade noch als Laie möglich ) Defekte Heckleuchten , Schloss und Schalter kann man leicht selbst wechseln . Reparaturhandbuch ist nützlich und ratsam . Einige Sachen kann man schon selber machen (z.B.:Außenspiegel gut wenn nicht lackiert) Bei mir ist ein wartungsfreier Dieselpartikelfilter drin . Seit 160000 Kilometern alles okay. (von gelber zu grüner Plakette) Gut die Bremsen waren bei 105000 Kilometern vorn dran. Hinten bei 125000. Aber auch bei anderen Autos müssen die gewechselt werden .

Motoren

Das breite Motorenangebot für die zweite Generation des Ford Focus (DA3) umfasst im Lauf der Bauzeit acht Benzin- und fünf Dieselmotoren, die einen Bogen zwischen 80 und 350 PS beim Leistungsangebot spannen. Bis auf die sportlichen Topmotoren mit 2,5-Liter Fünfzylinder sind die übrigen Motoren Vierzylinder. Bei der Kraftübertragung der Fronttriebler verbaut Ford manuelle Schaltgetriebe mit fünf und sechs Gangstufen. Die Alternative bilden Vierstufen-Automatik für die Benziner mit 100 und 145 PS und Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe.

  • Breit aufgestelltes Motorenprogramm 
  • Keine Version mit Allradantrieb im Programm 
  • Zwei Diesel erfüllen nur die Euro-3-Abgasnorm 

Motordetails anzeigen

Sicherheit

Das Sicherheitspaket des Ford Focus ist üppig geschnürt. Neben den Front-, Seiten- und Kopfairbags für Fahrer und Beifahrer verdienen Kopf-/Schulterairbags im Fond besonderes Lob. ABS, EBV, ESP und ASR fahren bei jedem Modell mit. Das Fahrwerk gilt als besonders fahrstabil und unterstützt die sichere Fahrzeugbeherrschung. Der Euro-NCAP-Crashtest verläuft mit einem vorbildlichen Ergebnis.

  • Sechs Airbags  
  • ABS, Bremsassistent, ESP und ASR 
  • Standesgemäße Bremsanlage 

Ausstattung

Für die zweite Generation des Focus bietet Ford fünf Ausstattungslinien. Das Angebot an optionaler Ausstattung ist günstig eingepreist und bietet alles, was den kompakten 3-Türer komfortabler, sportlicher und individueller macht. Gegen Aufpreis lässt sich zudem die Zweijahresgarantie auf bis zu fünf Jahre und 100.000 Kilometer Laufleistung verlängern.

Zur Serienausstattung gehören:

  • Zentralverriegelung
  • Elektrische Fensterheber vorn
  • In Wagenfarbe lackierte Stoßfänger 

Modellbeschreibung

Trotz zahlreicher Qualitäten zieht der Ford Focus gegen VW Golf und Opel Astra den Kürzeren und bleibt der ewige Dritte im hart umkämpften C-Segment.


Der RS wirkt wie ein für die Straße domestiziertes World Rally Car.

Seit 1974, als VW den Golf vorstellt, hat sich an der Spitze der Kompaktklasse ein deutsches Dreigestirn formiert. Dem Golf auf den Fersen sind seither Opel, erst mit dem Kadett, ab 1991 mit dem Astra, sowie Ford, dessen Beitrag zur Klasse seit 1967 der Escort war und 1998 unter dem Namen Focus reüssiert.

Zwischen 2004 und 2011 baut Ford die zweite Generation (DA3), die im spanischen Valencia produziert wird. Als Karosserievarianten sind Schräghecklimousinen mit drei oder fünf Türen  erhältlich, eine viertürige Stufenhecklimousine und der Kombi `Turnier´. Den Turnier stellt Ford ab April 2009 auf ein höhergelegtes Fahrwerk und verkauft ihn mit rustikaler SUV-Optik als `X-Road´. Hinzu kommt noch das viersitzige Coupé-Cabriolet `CC´ mit elektrisch versenkbarem Blechdach. Auf der Plattform des zweiten Focus entsteht ab 2003 auch der Van C-Max und ab 2008 das kompakte SUV Kuga. Der 3-Türer ist 4,34 Meter lang, geräumig und bietet ein Gepäckraumvolumen zwischen 385 und 1.271 Liter. Mit einem Grundpreis von 14.375 Euro ist der 80-PS-3-Türer günstiger als seine direkten Wettbewerber. Der dreitürige Focus liefert auch die Basis für die sportlichen Topmodelle ST mit 226 PS, RS mit 305 PS und RS500 mit 350 PS, von dem weltweit eine limitierte Auflage von lediglich 500 Exemplaren entsteht. Bis auf die Top-Sportler mit aufgeladenen Fünfzylinder-Motoren ist der Focus sonst mit einem breiten Spektrum an Vierzylinder-Diesel- und Benzinmotoren verfügbar, die ein Leistungsspektrum zwischen 80 und 145 PS abdecken.

2004, im Erscheinungsjahr des zweiten Focus, dominiert die Kompaktklasse mit 25,5 Prozent Marktanteil den deutschen Markt. 833.320 Kunden entscheiden sich insgesamt für ein Neufahrzeug aus diesem Segment. 27,2 Prozent davon entfallen auf den Golf mit 226.492 Exemplaren. Danach folgt der Opel Astra mit 12,8 Prozent, was 106.839 Verkäufen entspricht. Der Ford Focus folgt auf Platz drei mit 78.306 Neuzulassungen, was 9,4 Prozent Marktanteil entspricht. Als 2010 die zweite Generation des Focus ausläuft, ist der Ford mit 53.719 Verkäufen auf 6,8 Prozent Marktanteil zurückgefallen, der Opel Astra mit 72.685 Verkäufen auf 9,8 Prozent. Dagegen baut der Golf mit 251.078 Zulassungen seinen Anteil am Segment auf 31,8 Prozent aus.

Eigenständiges Design – aber das Herzensbrecher-Gen fehlt

In der zweiten Generation gewinnt der Focus nochmals an eigenständigem Profil und Zuverlässigkeit. Er ist geräumig, praktisch und zuverlässig. Freilich fehlt ihm das entscheidende Gen des Herzensbrechers, was seine Position innerhalb des Segments unterstreicht. Der kompakte Ford richtet sich an Pragmatiker, die unter einem Auto an erster Stelle ein preiswertes Fortbewegungsmittel sehen. Die Vierzylinder-Benzinmotoren vermitteln keinen imagebildenden Charme. Sie sind nicht übermäßig durchzugsstark und drehfreudig. Auf der anderen Seite sind sie nicht einmal sonderlich sparsam.

  

Fazit zum Ford Focus (DA3), 3-Türer, 2004–2010

Wer sich in der sogenannten `Golf-Klasse´ auf dem deutschen Markt ausschließlich an pragmatischen Aspekten orientiert, dürfte beinahe zwangsläufig beim Ford Focus landen. Mit 14.375 Euro Anschaffungspreis ist der 3-Türer mit 80 PS die günstigste Möglichkeit, einen Focus der zweiten Generation zu fahren – der entsprechende Fünftürer kostet immerhin 800 Euro mehr. Für den Focus spricht eine ganze Menge Punkte: Er ist geräumig, komfortabel und hat gute Sitze. Sein Fahrwerk ist wettbewerbsübergreifend ein echtes Sahnestück. Es bietet nicht nur einen ausgezeichneten Fahrkomfort, sondern auch eine hervorragende Straßenlage und hohe Sicherheitsreserven. Die Sicherheit ist generell ein dicker Pluspunkt des Kölners. Die entsprechende Ausstattung und der getestete Insassenschutz sind vorbildlich. Spektakuläre Mängel sind weder beim TÜV noch beim ADAC aktenkundig. Nur Durchschnitt sind hingegen die Antriebe: Die Benzinmotoren sind wenig lebhaft und zwei der angebotenen Dieselmotoren erfüllen gerade einmal die Abgasnorm Euro 3. Gebraucht ist der Focus jedoch eine sichere Bank mit einem breiten Angebot und günstigen Preisen. Empfehlenswert sind vor allem Modelle ab dem Facelift von 2008.

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