Fiat Panda (319)Seit 2012

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(5 Testberichte)
Fiat Panda (319) Bewertung 3.5/5 basierend auf 5 Testberichte.
  • Motoren
  • Modell im Test
  • Design
Preis
für Panda 1.2 (Benzin, 69 PS)
Fahrzeugeinordnung

Der Fiat Panda Typ 319 ist die dritte Generation der erstmals 1980 vorgestellten Baureihe. In der aktuellen Form seit 2012 kommt das 3,65 Meter lange Auto generell als Fünftürer zum Kunden und teilt sich die Bodengruppe, die Motoren sowie viele weitere Technikkomponenten mit dem Fiat 500. Im Gegensatz zu diesem Modell ist es jedoch kein Lifestyle-Mobil, sondern ein betont praktisches und speziell für die Stadt konzipiertes Auto mit steil stehender Heckklappe.

Zu den wichtigsten Konkurrenten des Fiat Panda zählen die vom VW-Konzern gebauten und technisch weitgehend identischen Kleinwagen VW Up!, Seat Mii und Skoda Citigo. Weitere Wettbewerber stellen das französisch-japanische Trio aus Citroen C1, Peugeot 108 und Toyota Aygo dar. Auch mit Modellen wie dem Hyundai i10, dem Kia Picanto und dem Renault Twingo konkurriert der Fiat.

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Stärken
  • gute Übersichtlichkeit
  • leichte Bedienbarkeit
  • ordentliche Verarbeitung
Schwächen
  • schwammiges Fahrwerk
  • karg ausgestattetes Basismodell
  • keine Assistenzsysteme
Daten
Motorenwerte
Leistung
51 kW / 69 PS
Motorenwerte
0 - 100 km/h
14,5 s
Motorenwerte
Höchst­geschwindigkeit
162 km/h
Motorenwerte
CO2-Ausstoß (komb.)*
129 g/km
Motorenwerte
Verbrauch (komb.)*
5,5 l/100km
Motorenwerte
Energieeffizienzklasse*
D

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer Pkw' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

Design

Design

  • Fiat Panda 319 Aussenansicht Front erhöht dynamisch orange
  • Fiat Panda 319 Innenansicht statisch Studio Vordersitze und Armaturenbrett beifahrerseitig
  • Fiat Panda 319 Aussenansicht Seite schräg erhöht statisch orange
  • Fiat Panda 319 Aussenansicht Heck schräg statisch orange
  • Fiat Panda 319 Aussenansicht Seite statisch blau
  • Fiat Panda 319 Aussenansicht Front schräg statisch Studio weiss
  • Fiat Panda 319 Innenansicht statisch Studio Vordersitze und Armaturenbrett beifahrerseitig
  • Fiat Panda 319 Innenansicht statisch Studio Vordersitze und Armaturenbrett beifahrerseitig
  • Fiat Panda 319 Aussenansicht Seite schräg erhöht dynamisch orange
  • Fiat Panda 319 Aussenansicht Seite dynamisch orange
  • Fiat Panda 319 Aussenansicht Heck schräg statisch orange
Modell im Test

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Der Fiat Panda ist mit einem Wendekreis von nur 9,7 Metern, einer Länge von 3,65 Meter und einem Radstand von 2,30 Metern ein ideales Stadtgefährt. Seine Käufer schätzen vor allem seine Übersichtlichkeit, die leicht erhöhte Sitzposition sowie den gut zu beladenen Kofferraum mit mindestens 225 Litern Volumen. Sportliche Fahrweisen quittiert der hoch bauende Fünftürer dagegen mit deutlichen Karosseriebewegungen und einem insgesamt trägen Handling.

Als typischer Zweitwagen eignet sich der Panda zudem nur bedingt als Vier- oder gar Fünfsitzer. Zwar bietet er auch auf der Rückbank genügend Kopffreiheit, doch schmilzt die Kniefreiheit gegen Null, wenn vorne ein durchschnittlich großer Fahrer oder Beifahrer Platz genommen hat. Dennoch ist der Panda eine zumindest sehr praktische Kiste, wenn auch nicht ganz die „tolle Kiste“, als die die erste Generation 1980 beworben wurde.

Testberichte

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ADAC Auto-Test

Testergebnis vom 18.03.2014
FIAT Panda 0.9 Twinair Natural Power
Fünftüriger Kleinstwagen mit Schrägheck (59 kW / 80 PS)
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  • ADAC-Urteil Technik/Umwelt
    rating
    2,7
  • ADAC-Urteil Autokosten
    rating
    2,9
Karosserie/Kofferraum: 3
Innenraum: 3,1
Komfort: 2,7
Motor/Antrieb: 3,3
Fahreigenschaften: 2,7
Umwelt/EcoTest: 1,9
Sicherheit: 2,5

Communitybewertungen

5 Sterne
0
4 Sterne
3
3 Sterne
2
2 Sterne
0
1 Sterne
0
Karosserie
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Antrieb
BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungsstern
Fahrdynamik
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Komfort
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Emotion
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onlinemotor am 3. Dezember 2012

„Ein Typ zum Pferdestehlen. (Schaukelpferdchen, wegen der nur 400kg Zuladung) - wobei mach große Stuttgarter auch nicht wesentlich mehr Zuladung hat.“

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Sir Firekahn am 19. Oktober 2015

„Simples, extrem ehrliches, unglaublich praktisches und im Unterhalt wie der Anschaffung spottgünstiges Auto. Reicht für einfache bis mittelere Ansprüche und versucht gar nicht erst auf "Premium" zu machen. Einige clevere Lösungen. Sehr hohe Alltagstauglichkeit.“

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19321 am 22. Oktober 2013

„das ideale Zweitfahrzeug“

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Motoren

Motoren

Die Wahl des optimalen Panda-Motors fällt schwer: Der Zweizylinder ist spritzig, aber weder Leisetreter noch Kostverächter. Diesel- und Erdgas-Varianten wiederum bauen mit hohen Einstiegspreisen von knapp unter und über 15.000 Euro finanzielle Hürden auf. In Deutschland wählen rund 90 Prozent der Kunden den technisch überholten 1,2-Liter-Motor – was zeigt, dass in diesem Segment vor allem der Kaufpreis den Ausschlag gibt. Ein solcher Panda beschleunigt zwar gemächlich in 14,2 Sekunden aus dem Stand auf Tempo100, kostet aber selbst in der besseren Lounge-Ausstattung nur 11.790 Euro. Für einen TwinAir-Motor entscheiden sich gerade einmal sechs Prozent der Käufer, für den Diesel- und den Erdgasantrieb sogar nur zwei Prozent.

  • Zwei- und Vierzylinder (Benzin) bzw. Vierzylinder (Diesel)
  • Start-Stopp-Automatik (für 0.9 TwinAir und 1.3 MultiJet)
Motordetails anzeigen
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Sicherheit

Sicherheit

Der Fiat Panda gehört nicht zu den übermäßig sicheren Automobilen. Nur vier Sterne beim Crashtest, dazu nur zwei, maximal vier Airbags und bis auf den optionalen City-Notbremsassistenten keine Assistenzsysteme stellen ihm kein gutes Zeugnis aus. Einziger Lichtblick: die serienmäßigen Nebelscheinwerfer.

  • Nebelscheinwerfer
  • vier Airbags
Sicherheitsausstattung anzeigen
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Ausstattung

Ausstattung

Der Fiat Panda Easy ist trotz serienmäßiger Klimaanlage etwas mager ausgestattet und für Flottenkunden oder extrem preissensible Privatkäufer gedacht. Auch optisch zeigt er sich als graue Maus – selbst in Wagenfarbe lackierte Außenspiegel und Türgriffe kosten jeweils 100 Euro extra. Dagegen wartet die ab 11.790 Euro erhältliche Lounge-Variante schon ab Werk mit Annehmlichkeiten auf wie etwa dem Multifunktions-Lederlenkrad, Parksensoren hinten oder einer Bluetooth-Freisprecheinrichtung.

Zur Serienausstattung gehören:

  • manuelle Klimaanlage
  • Nebelscheinwerfer
  • Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung
Ausstattungsdetails anzeigen
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Beschreibung

Modellbeschreibung

Als „tolle Kiste“ beworben, war der Fiat Panda mehr als drei Jahrzehnte der archetypische italienische Stadt- und Kleinwagen. Lässig, unkonventionell, hoch bauend, ohne sportliche Ambitionen, dafür aber robust, praktisch und simpel in der Bedienung. Mit teils sehr witzigen Details im Innenraum und von Beginn an mit der Option eines Allradantriebs.


Vorderansicht - schräg
Erhöhte Sitzposition, kastenförmiger Aufbau und ein freundliches Auftreten.
Seitenansicht

Mit dem Fiat 500 und der neuen Konkurrenz aus dem Volkswagen- und PSA-Konzern ist die Situation für den Kleinwagen jedoch nicht leichter geworden. Im internen Ranking hat zum Beispiel in Deutschland der Fiat 500 längst die Führungsrolle bei den Verkaufszahlen übernommen.

Für all jene, die eine leicht erhöhte Sitzposition, den kastenförmigen Aufbau und das gewohnt dezent-freundliche Auftreten schätzen, bleibt der Panda dennoch weiter eine interessante Alternative. Denn in der Stadt ist er auch wegen seines Wendekreises von 9,7 Liter Metern noch immer in seinem Element. Wie der Fiat 500 auch bei den Frauen beliebt, bleibt er auch in seiner dritten Generation der typische Zweit- und Einkaufswagen.

Längere Überlandfahrten oder sportliche Fahrweisen sollte man sich dagegen mit dem Panda verkneifen. Gestühl und Geräumigkeit, vor allem auf den hinteren Plätzen, sind nicht für die große Tour gemacht. Und schnelle Kurverei quittiert der Panda mit starken Karosseriebewegungen, wobei auch die teils schwammige Lenkung wenig Vertrauen einflößt.

Nach nur vier Jahren Bauzeit nagt außerdem bereits der Zahn der Zeit an der aktuellen Panda- Generation. Vor allem wünschte man ihm zeitgemäße Infotainmentsysteme, ein weniger träges Handling, einen modernen Dreizylinder-Benziner sowie ein höheres Sicherheitsniveau.

Fazit zum Fiat Panda 319

Der Fiat Panda ist inzwischen ein Klassiker. Auch in der dritten Generation erkennt man noch die „tolle Kiste“ von einst wieder. War der kleine Italiener aber in seiner ersten Generation ein Vorreiter und bot zu äußerst günstigen Preisen eine bis dahin unerreichte Raumökonomie, so ist er heute nur noch ein Klein- oder Kleinstwagen unter vielen. Das hängt auch damit zusammen, dass Fiat vor allem auf den Ausbau der 500er-Familie setzt und den Panda bei der Modellpflege etwas stiefmütterlich behandelt. So sind außer der City-Notbremsfunktion keine weiteren Assistenzsysteme verfügbar. Praktisch und erstaunlich geräumig ist der Panda dagegen noch immer, und inmitten seiner wechselnden Konkurrenz strahlt er inzwischen eine fast zeitlose Würde aus.

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