Fiat Freemont (JC)Seit 2011

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(8 Testberichte)
Fiat Freemont (JC) Bewertung 3.8/5 basierend auf 8 Testberichte.
    • Motoren
    • Modell im Test
    • Design
    Fahrzeugeinordnung

    2011 brachte Fiat den Freemont auf den Markt, eine Mischung aus Van und SUV. Der 4,91 Meter lange Siebensitzer war eine Art Erbmasse aus der Chrysler-Übernahme und wurde wie der baugleiche Dodge Journey in Mexico produziert. Für mitteleuropäische Verhältnisse war der Freemont nicht nur recht großzügig geschnitten, sondern auch mit Preisen zwischen 27.000 und 37.000 Euro auf den ersten Blick preiswert. Der mit Benzin- und Dieselmotoren angetriebene Fiat entpuppte sich als ein Crossovermodell, das ein wenig vom SUV und ein wenig vom Van hat, aber in keinem Bereich wirklich überzeugen konnte. 2016 wurde die Produktion des Freemont eingestellt. Konkurrenten sind Hyundai Santa Fe, Kia Sorento und Mitsubishi Outlander.

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    Stärken
    • gutes Raumangebot
    • günstige Anschaffungskosten
    • gute Innenraumvariabilität
    Schwächen
    • großer Wendekreis
    • unausgewogene Federung
    • mäßige Sicht nach hinten
    Daten
    Motorenwerte
    Leistung
    125 kW / 170 PS
    Motorenwerte
    0 - 100 km/h
    13,3 s
    Motorenwerte
    Höchst­geschwindigkeit
    190 km/h
    Motorenwerte
    CO2-Ausstoß (komb.)*
    - g/km
    Motorenwerte
    Verbrauch (komb.)*
    - l/100km
    Motorenwerte
    Energieeffizienzklasse*
    -

    * Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer Pkw' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

    Design

    Design

    • Fiat Freemont JC Innenansicht statisch Studio Detail Infotainmentbildschrim
    • Fiat Freemont JC Innenansicht statisch Studio Vordersitze und Armaturenbrett
    • Fiat Freemont JC Aussenansicht Front schräg statisch dunkelblau
    • Fiat Freemont JC Aussenansicht Seite schräg dynamisch dunkelblau
    • Fiat Freemont AWD JC Aussenansicht Front schräg statisch rot
    • Fiat Freemont JC Aussenansicht Seite schräg statisch dunkelblau
    • Fiat Freemont JC Aussenansicht Front schräg dynamisch dunkelblau
    • Fiat Freemont JC Aussenansicht Front schräg dynamisch dunkelblau
    • Fiat Freemont JC Aussenansicht Seite schräg erhöht dynamisch dunkelblau
    • Fiat Freemont AWD JC Aussenansicht Heck schräg statisch rot
    • Fiat Freemont AWD JC Aussenansicht Front statisch rot
    • Fiat Freemont JC Aussenansicht Heck schräg dynamisch dunkelblau
    • Fiat Freemont JC Aussenansicht Seite dynamisch dunkelblau
    • Fiat Freemont JC Aussenansicht Heck statisch Studio Heckklappe geöffnet Rücksitze und Beifahrersitz umgeklappt
    • Fiat Freemont AWD JC Aussenansicht Seite schräg statisch rot
    • Fiat Freemont JC Aussenansicht Seite schräg dynamisch dunkelblau
    • Fiat Freemont AWD JC Aussenansicht Heck schräg statisch rot
    Modell im Test

    Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

    Eine stattliche Erscheinung ist der Fiat Freemont mit seinen 4,91 Metern Länge und 1,71 Metern Höhe sowie der kantigen Karosserie, die knapp 1,9 Tonnen auf die Waage bringt. Er hat das Format klassischer großer SUVs mit einem großzügigen Platzangebot inklusive dritter Sitzreihe und günstiger Großserientechnik, dank derer die Preise auch mehr Mittel- als Oberklasse entsprachen. Dazu bietet er eine solide Innenausstattung mit vielen Ablagen, einfacher Bedienung, aber auch diverser ergonomischer Schwächen. Die Dieselmotoren arbeiten leise, das Fahrwerk ist auf Komfort getrimmt, nur der große Wendekreis stört. Und auch Geländeausflüge sollte man wegen der tiefen Frontschürze eher unterlassen.

    Communitybewertungen

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    1 Sterne
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    Karosserie
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    Antrieb
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    Fahrdynamik
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    Komfort
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    Emotion
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    8029balou am 10. Februar 2014

    „Preis-Leistungsverhältnis einfach Top. Fahrzeug top, warum überteuerte deutsche Fahrzeuge kaufen wenn´s solche Angebote gibt,muß jeder für sich entscheiden“

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    Lovesani82 am 18. Januar 2012

    „Also im Preisleistungsverhätnis kaum schlagbar. Super Familienauto für wenig Geld.“

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    Lovesani82 am 4. April 2012

    „ideales Familienfahrzeug! Viel Platz, genug Leistung, geringer Verbrauch und tolle optik zu einem unschlagbaren preis.“

    ...
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    Motoren

    Motoren

    Drei Vierzylindermotoren und ein V6-Benziner stellen die Motorenpalette beim Fiat Freemont. Der günstige 2,4-Liter-Vierzylinder-Benzinmotor mit 6-Gang-Automatikgetriebe und 170 PS hat den Nachteil hoher Verbrauchs- und Emissionswerte. Dagegen sind die beiden Vierzylinder-Dieselmotoren mit 2,0 Litern Hubraum, wahlweise mit 140 PS und 170 PS wesentlich sparsamer und stellen den besten Kompromiss dar. Der 3,6-Liter-Sechszylinder-Benzinmotor mit 280 PS und Allradantrieb kostet zwar in der Anschaffung nicht mehr als der Diesel mit Allradantrieb, erzeugt aber auch deutlich höhere Treibstoffkosten. Eine Reminiszenz auch an die US-amerikanische Herkunft des Freemont.

    • Vier- und Sechszylinder (Benzin) und Vierzylinder (Diesel)
    • 6-Gang-Schaltgetriebe, 6-Gang-Automatik
    • Front- und Allradantrieb
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    Sicherheit

    Sicherheit

    Zur Sicherheitsausstattung des Fiat Freemont gehören sechs Airbags inklusive Windowairbags hinten, jedoch keine Kopfairbags. Ab der Ausstattung „My Freemont“ sind noch Parksensoren hinten serienmäßig. Positiv sind die serienmäßigen, ausklappbaren Kindersitze in den Rücksitzen. Zeitgemäße Assistenzsysteme sind angesichts des älteren Baujahrs nicht vorhanden, sicherheitsrelevante Systeme wie Spur- oder Kollisionswarnassistent wurden nicht angeboten.

    • sechs Airbags
    • Parksensoren hinten gegen Aufpreis
    Sicherheitsausstattung anzeigen
    null
    Ausstattung

    Ausstattung

    Der Fiat Freemont war bereits in seiner einfachsten Version gut ausgestattet. Zahlreiche Komfortfeatures waren bei dem Crossover serienmäßig wie etwa die 3-Zonen-Klimaautomatik, ausklappbare Kindersitze, Tempomat und Keyless-System. Die Basisausstattung gab es allerdings nur für den schwächeren Dieselmotor. Alle anderen Versionen waren an die besseren Ausstattungen „My Freemont“, Lounge oder Black Code gekoppelt, die dazu noch Extras wie ein Navigationssystem, Rückfahrkamera und Ledersitze umfassten. Speziell für die Basis war auch ein Sensorpaket mit Parksensoren hinten und Dämmerungssensor im Angebot

    Zur Serienausstattung gehören:

    • 3-Zonen-Klimaautomatik
    • Keyless-System
    • ausklappbare Kindersitze
    Ausstattungsdetails anzeigen
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    Beschreibung

    Modellbeschreibung

    Der Fiat Freemont ist weder vollwertiger Offroader noch perfekter Familienvan, bietet aber mit rustikaler SUV-Optik, viel Platz, praktischen Details und günstigen Preisen eine erschwingliche Kombination aus beidem.


    Die hohe Sitzposition, Allradantrieb und ein 280 PS starker V6-Benziner als Topmodell bedienen SUV-Ambitionen.

    Auf den ersten Blick wirkt der Fiat Freemont wie ein klassisches SUV. Das Gardemaß von 4,91 Metern Länge, 1,88 Meter Breite und 1,71 Meter Höhe, dazu die kantige und selbstbewusst wirkende Karosserie erwecken den Anschein, dass hier ein Oberklasse-Offroader unterwegs ist. Als baugleicher Zwilling des Dodge Journey kann der Freemont seine US-amerikanischen Wurzeln nicht verbergen. Dafür bietet der stattliche Fiat überzeugende Qualitäten als Crossover. Die hohe Sitzposition, Front- und Allradantrieb, vernünftige Dieselmotoren und ein 280 PS starker V6-Benziner als Topmodell bedienen SUV-Ambitionen. Dazu kommen großzügige Platzverhältnisse mit sieben Sitzen und ausklappbaren Kindersitzen, vielen praktischen Ablagen und bei der Lounge-Ausstattung sogar eine serienmäßige Akkutaschenlampe im Gepäckraum.

    Dritte Sitzreihe serienmäßig

    Ein Pluspunkt des Freemont ist zweifellos die serienmäßige dritte Sitzreihe. Kurios: Wer sich mit zwei Sitzreihen begnügte, konnte beim Kauf bis zu 500 Euro sparen. Relativ komfortabel und problemlos ist auch das Fahren mit dem Freemont. Das Fahrwerk wurde europäisiert, sprich, etwas straffer als in der US-Variante abgestimmt. Die beiden Dieselmotoren sind relativ sparsam, vor allem die 170-PS-Variante sorgt für guten Vortrieb und bescheidenen Verbrauch von realen sieben Litern.

    Der Allradantrieb ist diesem Top-Diesel vorbehalten ebenso wie dem Sechszylinder-Benziner, der dazu serienmäßig stets mit Automatikgetriebe unterwegs ist und die mit Abstand besten Fahrleistungen bietet. Mit einer kompletten Ausstattung inklusive Navigation und Lederausstattung wurde er außerdem bereits für günstige 35.790 Euro angeboten. Den Einstieg bildete der 140 PS starke Diesel mit 6-Gang-Schaltgetriebe und Frontantrieb für 27.190 Euro. Mit diesem Preis-Leistungsverhältnis war der Freemont ein echter Geheimtipp.

    Fazit zum Fiat Freemont

    Sogenannte Crossover-Modelle, als Mischung aus SUV und einer klassischen Fahrzeugattung, gibt es mittlerweile in fast allen Preislagen vom Mini bis zum XL-Format. Dem Fiat Freemont gelang das Kunststück, einen US-amerikanischen Crossover im Oberklasseformat mit Mittelklassepreisen zu kombinieren. Viele kauften ihn als Familienvan mit serienmäßigen sieben Sitzen, für andere ist er das Freizeitmobil mit viel Platz und, je nach Motorisierung, auch Fahrspaß. Wer gute 8000 Euro auf den Basispreis legte, bekam einen voll ausgestatteten Sechszylinder mit Allradantrieb, Automatik, Ledersitzen und Navigationssystem. Zwar muss man über den einen oder anderen Verarbeitungsmangel großzügig hinwegschauen, darf dafür aber mit dem 170 PS starken Vierzylinderdiesel dank des niedrigen Verbrauchs an der Zapfsäule weiter lächeln.

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