Fiat Bravo (198)Seit 2007

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(16 Testberichte)
Fiat Bravo (198) Bewertung 3.8/5 basierend auf 16 Testberichte.
  • Motoren
  • Modell im Test
  • Ausstattung
Preis
für Bravo 1.4 16V (Benzin, 90 PS)
Fahrzeugeinordnung

Der Name Bravo hat bei Fiat eine gewisse Tradition. Ein entsprechendes Modell gab es bereits in den 1990er-Jahren. Der zweite Bravo kam dann erst wieder 2007, im Unterschied zum Vorgänger ausschließlich als Fünftürer, und löste als Kompaktlimousine den Stilo ab. 2012 gab es eine umfangreiche Modellpflege und 2014 wurde die Produktion des Bravo schon wieder eingestellt. Konkurrenten waren vor allem der Alfa Romeo 147, Audi A3, BMW 1er, Ford Focus, Opel Astra und VW Golf.

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Stärken
  • attraktives Design
  • gute Serienausstattung
  • viel Platz auf den Vordersitzen
Schwächen
  • Kofferraum mit hoher Ladekante
  • eingeschränkte Sicht nach hinten
  • hakeliges Getriebe
Daten
Motorenwerte
Leistung
66 kW / 90 PS
Motorenwerte
0 - 100 km/h
12,5 s
Motorenwerte
Höchst­geschwindigkeit
179 km/h
Motorenwerte
CO2-Ausstoß (komb.)*
- g/km
Motorenwerte
Verbrauch (komb.)*
- l/100km
Motorenwerte
Energieeffizienzklasse*
-

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer Pkw' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

Modell im Test

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

In der heiß umkämpften Golf-Klasse fiel der Fiat Bravo zunächst durch sein ansprechendes Design auf. Die harmonische Linienführung machte auf den ersten Blick einen guten Eindruck, während das eher funktionell-schlichte Interieur ergonomische Schwächen hatte. Insgesamt wirkte der Bravo solide und zeigte weder im Positiven wie im Negativen auffällige Merkmale. Er fuhr sich bequem und solide, war eher straff und leicht untersteuernd abgestimmt. Die Schaltung war leicht hakelig, die Sitze bequem, der Platz vorne großzügig bemessen. Hinten wurde es etwas enger und es mangelte an Kopffreiheit.

Communitybewertungen

5 Sterne
5
4 Sterne
9
3 Sterne
2
2 Sterne
0
1 Sterne
0
Karosserie
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Antrieb
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Fahrdynamik
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Komfort
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Emotion
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h.ausdemharz am 31. Juli 2011

„Der Fiat Bravo ist ein wunderschönes Auto, dass nicht an jeder Ecke steht und viel Ausstattung zu einem günstigen Preis mitbringt. Er macht Spaß, hat Platz und ist mit 7 Airbags sehr sicher und im Unterhalt sehr vernünftig.“

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fredrik07 am 17. Juni 2011

„umfangreiche Ausstattung, fairer Preis, klasse Motor, super Design, geräumiger und gut nutzbarer Kofferraum, absolut zuverlässig, moderate Unterhaltskosten“

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michrass am 3. Oktober 2012

„Mir gefällt das Fahrzeug sehr gut durch das schöne Disign. Die Fahrleistungen sind sehr gut und das Fahrzeug läßt sich in allen Situationen gut beherschen. Das Preis-Leistung Verhältnis ist sehr gut.“

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Motoren

Motoren

Beim Fiat Bravo konnten die Käufer wählen zwischen mehreren Benzin- und Dieselmotoren, die alle vier Zylinder und ein 6-Gang-Schaltgetriebe besaßen. Ein Automatikgetriebe gab es nicht. Die Benzinversionen hatten alle 1,4 Liter Hubraum mit Leistungen von 90 PS bis 150 PS. Bei den Dieseln reichte die Palette von 1,6 bis 2,0 Litern Hubraum sowie Leistungen zwischen 90 PS und 165 PS. Die offiziellen Normverbräuche der Benziner lagen zwischen 5,7 und 7,1 Litern, bei den Dieseln zwischen 4,6 und 5,3 Litern.

  • Vierzylinder (Benzin) Vierzylinder (Diesel)
  • Frontantrieb
  • 6-Gang-Schaltgetriebe
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Sicherheit

Sicherheit

Im Euro-NCAP-Crashtest gab es 2007 für den Fiat Bravo fünf von fünf Sternen für die Insassensicherheit, drei von fünf Sternen für die Kindersicherheit, aber nur zwei von vier Sternen für die Fußgängersicherheit. Zur Serienausstattung des Fiat Bravo gehörten sechs Airbags. Gegen Aufpreis gab es einen Knieairbag für den Fahrer, eine Geschwindigkeitsregelanlage sowie Parksensoren vorne und hinten.

  • sechs Airbags
  • Tempomat
  • Knieairbag für den Fahrer (Aufpreis)
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Ausstattung

Ausstattung

Den Fiat Bravo gab es anfangs in den vier Ausstattungsversionen Active, Dynamic, Emotion und Sport. Später wurde es reduziert auf Easy, Lounge und Sport, wobei die einfachste Version nur mit den schwächeren Motorvarianten zu haben war. Sie umfasste neben der Klimaanlage ein Audiosystem, Fensterheber vorne, einen höhenverstellbaren Fahrersitz und eine Zentralverriegelung. Bei der Ausstattung Lounge waren zusätzlich Klimaautomatik, Nebelscheinwerfer, Freisprechanlage und 16-Zoll-Leichtmetallräder an Bord. Diese Version war für die meisten Motorversionen verfügbar. Die Ausstattung Sport, unter anderem mit Sportsitzen, Sportlederlenkrad und 17-Zoll-Leichtmetallräder, blieb den stärksten Bravo-Modellen vorbehalten. Dazu gesellte sich eine lange Liste mit Sonderausstattungen. 

Zur Serienausstattung gehören:

  • Klimaanlage
  • Audiosystem
  • Fensterheber vorne
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Beschreibung

Modellbeschreibung

Mit elegantem Design, guten Fahreigenschaften und zufriedenstellender Serienausstattung zu akzeptablen Preisen sollte sich der Fiat Bravo in der Kompaktklasse etablieren – nach nur einer Generation wurde die Produktion wieder eingestellt.


Vorderansicht - schräg
Für eine 4,34 Meter lange Limousine waren die Platzverhältnisse eher durchschnittlich.
Seitenansicht

Bravo heißt auf Deutsch: der Tapfere oder der Tüchtige. Solche Attribute konnte die kompakte fünftürige Limousine gut gebrauchen, als sie 2007 auf den Markt kam und sich in der heiß umkämpften Golf-Klasse bewähren sollte. Wie schon zuvor der erste Bravo, der in den späten neunziger Jahren produziert wurde. Auf den ersten Blick sahen die Chancen für die Neuauflage des Bravo auch gar nicht schlecht aus. Die Karosserie mit dem eleganten Design entsprach ganz dem italienischen Klischee. Innen wurde es dann etwas funktioneller und nüchterner. Es gab hohen Sitzkomfort, ein komfortables Fahrwerk und ein gut abgestimmtes, aber hakeliges 6-Gang-Schaltgetriebe. Ein Automatikgetriebe wurde nicht angeboten.

 

Schönes Design und durchschnittliche Platzverhältnisse

Dazu bot der schöne Italiener gute Platzverhältnisse, zumindest für die Frontpassagiere. Hinten wurde es dann etwas enger, wenn auch nicht wirklich unangenehm. Für eine 4,34 Meter lange Limousine waren die Platzverhältnisse jedoch eher durchschnittlich. Das gilt auch für den Kofferraum, der im Normalzustand 365 Liter und maximal 1175 Liter fassen konnte und der wegen der hohen Kante nicht ideal zu beladen ist. Nicht ganz so italienisch elegant wirkt das Interieur mit nüchternen Armaturen und wegen der breiten C-Säule einer sehr eingeschränkten Sicht nach hinten.

 

Sparsame, laufruhige Motoren

Die Vierzylindermotoren des Fiat Bravo geizten zwar mit Hubraum, hatten aber ansonsten gute Eigenschaften. Benzin- und Dieselmotoren gab es von 90 PS bis maximal 165 PS. Die Verbrauchswerte waren akzeptabel, dazu arbeiteten sie ruhig und vibrationsarm. Ein Nachteil war neben der hakeligen Schaltung die etwas gefühlsarme und teils nervöse Lenkung. Im Vergleich zur deutschen Konkurrenz von Audi und BMW über Opel und Volkswagen sah der Bravo optisch gut aus, fiel wegen der mäßigen Zuverlässigkeit jedoch etwas ab. Der Dekra-Gebrauchtwagenreport bestätigt ein altes Fiat-Klischee und attestierte dem Fiat eine relativ hohe Mängelhäufigkeit.

 

Fazit zum Fiat Bravo

Kompaktlimousinen von Fiat hatten nicht immer das, was man in deren Heimat „Bella Figura“ nennt. Nach eigenwilligen Kreationen wie dem Ritmo und dem ersten Bravo besaß die zweite Auflage des Bravo endlich wieder eine ästhetische Optik. Die elegante Kompaktlimousine gab es immer nur mit fünf Türen und Schaltgetriebe sowie mit sparsamen Benzin- und Diesel-Vierzylindermotoren. Eigentlich gute Voraussetzungen, um in der gut besetzten Kompaktklasse bestehen zu können. Allerdings hat der Bravo gewisse Schwächen mit der Zuverlässigkeit und laut Dekra überdurchschnittlich viele Mängel. Als Nebenwirkung bedeutet das relativ günstige Gebrauchtwagenpreise.

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