BMW M5 Limousine (F10)Seit 2011

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  • Motoren
  • Modell im Test
  • Design
Fahrzeugeinordnung

Dass Autos im Laufe der Jahre immer stärker werden, demonstriert der BMW M5 eindrucksvoll. Mitte der Achtzigerjahre debütierte er mit einem 286 PS starken Sechszylinder. Der 2011 präsentierte aktuelle M5 verfügt mit 560 PS über die doppelte Leistung und wiegt eine halbe Tonne mehr. Sein 4,4-Liter-Achtzylinder-Motor verrichtet seine Arbeit mit zwei Turboladern und stellt neben den 560 PS ein ebenso gewaltiges Drehmoment von 680 Nm zur Verfügung. Mit dem aufpreispflichtigen Competition-Paket sind sogar 575 PS möglich. Der M5 basiert auf der Limousine der 5er-Baureihe von BMW. Darin unterscheidet er sich von einem seiner Hauptkonkurrenten, dem Audi RS6, der nur als Kombi lieferbar ist.

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Stärken
  • extreme Fahrdynamik
  • gute Alltagstauglichkeit
  • ausreichender Restkomfort
Schwächen
  • hoher Anschaffungspreis
  • hohe Betriebskosten
  • für eine Sportlimousine hohes Gewicht
Daten
Motorenwerte
Leistung
412 kW / 560 PS
Motorenwerte
0 - 100 km/h
4,4 s
Motorenwerte
Höchst­geschwindigkeit
250 km/h
Motorenwerte
CO2-Ausstoß (komb.)*
- g/km
Motorenwerte
Verbrauch (komb.)*
- l/100km
Motorenwerte
Energieeffizienzklasse*
-

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer Pkw' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

Design

Design

  • BMW M5 F10 Innenansicht Detail Kombiinstrument statisch schwarz
  • BMW M5 F10 Innenansicht Rücksitzbank Studio statisch schwarz
  • BMW M5 F10 Aussenansicht Front schräg statisch silber
  • BMW M5 F10 Aussenansicht Front schräg dynamisch blau
  • BMW M5 F10 Aussenansicht Detail Bremse und Kiemen statisch silber
  • BMW M5 F10 Aussenansicht Heck dynamisch silber
  • BMW M5 F10 Aussenansicht Heck schräg dynamisch blau
  • BMW M5 F10 Innenansicht Einstieg Fahrerposition Studio statisch blau
  • BMW M5 F10 Aussenansicht Heck schräg statisch blau
  • BMW M5 F10 Innenansicht Detail Armaturenbrett statisch schwarz
  • BMW M5 F10 Aussenansicht Front schräg dynamisch blau
Modell im Test

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Als der M5 auf den Markt kam, war er noch allein auf weiter Flur. Das Tuning ihrer Volumenmodelle hatten die Hersteller bis dahin externen Anbietern überlassen. Inzwischen muss sich der M5 harter Konkurrenz erwehren. Da gibt es die AMG-Modelle von Mercedes, den RS6 von Audi und als potente Sport-Limousine den Porsche Panamera. Leistungsmäßig muss sich der M5 mit seinen bis zu 575 PS wahrlich nicht verstecken, auch wenn ihm der bis zu 605 PS starke Audi RS6 beim Sprint auf Tempo 100 noch ein paar Zehntelsekunden abnimmt. Im Alltag kann der M5 auch ganz sanftmütig unterwegs sein – ein Druck auf die Komfort-Taste der dynamischen Dämpferkontrolle genügt. Überhaupt ist der BMW M5 die perfekte Wahl für alle, die einen Sportwagen fahren möchten, ohne es nach außen zu zeigen. An den Anblick der 5er-Limousine hat man sich Jahre nach ihrer Vorstellung gewöhnt, und außer den vier Auspuffendrohren, dem dezenten Heckspoiler und dem M-Logo weist nicht viel auf die wahre Potenz des Wagens hin.

Motoren

Motoren

Der 4,4-Liter-Achtzylinder des BMW M5 wird von zwei Turboladern beatmet. Dabei fühlt er sich wie ein großvolumiger Saugmotor an und beschleunigt besser als der Vorgänger mit zehn Zylindern. Die serienmäßig 560 PS lassen sich mithilfe des aufpreispflichtigen Competition-Pakets auf 575 PS steigern, Tieferlegung und sportlichere Abstimmung inklusive. Der Verbrauch liegt auf dem Niveau der sportlichen Konkurrenz – also hoch.

  • Achtzylinder (Benzin)
  • 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe
  • Hinterradantrieb
  • Start-Stopp-Automatik
Motordetails anzeigen
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Sicherheit

Sicherheit

Was die Ausstattung angeht, so hält es der BMW M5 wie seine Konkurrenten: Große Leichtmetallfelgen gibt es geschenkt, aber in die Sicherheit muss zusätzlich investiert werden. Fast alle modernen Assistenzsysteme kosten Aufpreis, vielleicht auch, weil anspruchsvolle M-Piloten ungern die Kontrolle an technische Helfer delegieren. Serienmäßig sind neben sechs Airbags immerhin adaptive LED-Scheinwerfer und ein Head-Up-Display.

  • sechs Airbags
  • Head-Up-Display
Sicherheitsausstattung anzeigen
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Ausstattung

Ausstattung

Zu Preisen ab 104.300 Euro darf man selbst bei BMW mehr als nur einen bärenstarken Motor erwarten. So ist der M5 bereits serienmäßig mit einigen sonst hochpreisigen Features ausgestattet, etwa einer Vier-Zonen-Klimaanlage, 19-Zoll-Leichtmetallfelgen und Ledersitzen. Der Preis einiger zusätzlicher Extras bewegt sich in ähnlich schwindelerregenden Höhen wie die Motorleistung. So summieren sich die Kosten für die Keramikbremse, eine erweiterte Lederausstattung und den teuersten Sonderlack zu einem Betrag, für den man bereits einen BMW 1er bekommt.

  • Zur Serienausstattung gehören:
  • Head-Up-Display
  • 19-Zoll-Leichtmetallräder
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Beschreibung

Modellbeschreibung

Der M5 ist abgesehen vom legendären M1 der Stammvater aller M-Modelle. Ein erster Vorläufer kam 1979 in Gestalt des M535i auf den Markt. Im Sommer 1985 folgte dann der M5 mit 286 PS, was seinerzeit als Gipfel der Möglichkeiten in einer Mittelklasse-Limousine galt.


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Der kräftige Biturbo-Achtzylinder tönt wie ein Rennmotor, wenn er zur Höchstleistung gefordert wird.
Seitenansicht

Im Laufe der Jahrzehnte hat die sportlichste BMW-Limousine bei Leistung, Preis und Größe deutlich zugelegt. Der aktuelle TwinTurbo-Achtzylinder schafft mit 560 PS Fahrleistungen, die ihn als reinrassigen Sportwagen ausweisen. Mit 4,3 Sekunden für den Sprint auf Tempo 100 liegt er trotz deutlichen Mehrgewichts auf dem Niveau eines Porsche 911 Carrera S. Zwar benötigt der M5 weniger Kraftstoff als der noch auf zehn Zylindern laufende Vorgänger. Mit rund 15 l/100 km muss man aber schon rechnen, will man das Leistungsvermögen wenigstens gelegentlich abrufen.

Obwohl der M5 nicht wie seine Konkurrenten Audi RS6 oder Porsche Panamera über Allradantrieb verfügt, bringt er seine unbändige Kraft sauber auf die Straße. Tester loben das direkte Fahrgefühl, das nicht durch ein Übermaß an Elektronik gedämpft wird. Dabei tönt der kräftige Biturbo-Achtzylinder wie ein Rennmotor, wenn er zur Höchstleistung gefordert wird. Der Komfort bleibt dabei auch wegen der guten Sitzposition nicht auf der Strecke – zumindest, wenn die serienmäßige Dämpferkontrolle in die entsprechende Stellung gebracht wird. Unmäßig hart wird es dann erst in der Stellung „Sport Plus“.

Ansonsten ist der M5 eine Limousine der 5er-Baureihe, deren Linienführung auch etliche Jahre nach der Markteinführung nichts von ihrer Eleganz verloren hat. Verarbeitung, Materialien und Bedienung sind dem Preisniveau angemessen. Das Platzangebot ist nicht überragend, aber deutlich besser als in früheren 5ern – und natürlich viel besser als in Sport-Coupés, die allenfalls über hintere Notsitze verfügen. Im M5 finden hinten Passagiere bis zu einer Körpergröße von 1,85 Metern bequem Platz. Für den Kofferraum ermittelte der ADAC ein Fassungsvermögen von 425 Litern.

Fazit zum BMW M5 F10

Im Vergleich zu reinrassigen Sportwagen und anderen hochgezüchteten Power-Limousinen ist der M5 in der serienmäßigen Ausführung dezent geraten. Lediglich Details an der Karosserie und der typische Vierrohrauspuff verraten die besonders leistungsfähige Variante. Diese diskrete Sportlichkeit verbunden mit der zeitlos-eleganten Linienführung der 5er-Limousine hat ihren Reiz. Im Vergleich zu den meisten anderen M-Modellen hat der bis zu 575 PS starke M5 sogar Understatement-Potenzial. Fahrdynamisch bietet er ohnehin Topleistungen und beschleunigt wie ein Supersportwagen. Dank der dynamischen Dämpferverstellung lässt er sich aber auch recht kommod durch den Alltag kutschieren und bietet überdies ausreichend Platz für vier ausgewachsene Personen. Er ist damit die richtige Wahl für finanzstarke Käufer, denen ein Sportwagen zu unpraktisch, ein Sport-Kombi wie der Audi RS6 aber ein bisschen zu praktisch ist.

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