Audi R8 Spyder (42)Seit 2007

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(2 Testberichte)
Audi R8 Spyder (42) Bewertung 4/5 basierend auf 2 Testberichte.
  • Motoren
  • Modell im Test
  • Design
Preis
für R8 Spyder 4.2 FSI quattro R tronic (Benzin, 430 PS)
Fahrzeugeinordnung

Der erste Audi R8 Spyder kam drei Jahre nach dem Coupé im Frühjahr 2010 auf den Markt und wurde bis Ende 2014 gebaut. Wie die geschlossene Variante teilte sich der Roadster die Technik mit dem Lamborghini Gallardo, war aber im Gegensatz zum Italiener auch mit V8-Motoren erhältlich. Im Jahr 2012 gab es eine überschaubare Modellpflege, nach der alle Modelle LED-Scheinwerfer serienmäßig hatten.

Konkurrenten waren das Porsche Turbo Cabrio beziehungsweise das Porsche Carrera S Cabriolet (R8 Spyder-Version mit Achtzylinder-Motor), die Chevrolet Corvette Stingray Convertible (C7) sowie der Aston Martin Vantage Roadster N430.

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Stärken
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Begeisternde Straßenlage
  • Gut abgestimmtes Getriebe
Schwächen
  • Kleiner Kofferraum ohne Ablagen
  • Teurer Unterhalt
  • Hohe Innengeräusche
Daten
Motorenwerte
Leistung
316 kW / 430 PS
Motorenwerte
0 - 100 km/h
4,8 s
Motorenwerte
Höchst­geschwindigkeit
299 km/h
Motorenwerte
CO2-Ausstoß (komb.)*
- g/km
Motorenwerte
Verbrauch (komb.)*
- l/100km
Motorenwerte
Energieeffizienzklasse*
-

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer Pkw' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

Design

Design

  • Audi R8 Aussenansicht Seite Studio statisch blau
  • Audi R8 Aussenansicht Front schräg Studio statisch blau
  • Audi R8 Aussenansicht Heck Studio statisch blau
  • Audi R8 Spyder Aussenansicht Detail Mittelmotor Studio statisch blau
  • Audi R8 Aussenansicht Front Studio statisch blau
  • Audi R8 Aussenansicht Front dynamisch braun
  • Audi R8 Aussenansicht Heck dynamisch braun
  • Audi R8 Spyder Innenansicht Fahrerposition Studio statisch schwarz
Modell im Test

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Der erste R8 Spyder ergänzte die Modellabteilung der Ingolstädter Sportwagenpalette perfekt. Auch wenn der Roadster nicht auf kompromisslose Sportlichkeit getrimmt war, gab er sich in der Fahrdynamik kaum eine Blöße. Vor allem das Einlenkverhalten und die hecklastige Auslegung des permanenten Allradantriebs überzeugten bei schnellen Richtungswechseln und mit einer guten Traktion.

Zu den Stärken des offenen Zweisitzers gehörten die Audi-typisch hohe Verarbeitungsqualität sowie die verwendeten hochwertigen Materialien im Interieur. Dennoch erntete Audi für das Cockpit Kritik, da es zu sehr dem des Audi TT ähnelte. Auch die Unterhaltskosten der Modelle mit dem durstigen V10-Motor waren recht hoch.

Communitybewertungen

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2
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1 Sterne
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Karosserie
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Antrieb
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Fahrdynamik
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Komfort
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Emotion
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QPGirl am 18. Juni 2011

„Einfach alles an diesem gelungenen Fahrzeug!“

...
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Kiwi2112 am 22. Juni 2011

„das straffe beschleunigen und lenken.“

...
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Motoren

Motoren

Beim Audi R8 Spyder der ersten Generation standen sowohl Achtzylinder- als auch Zehnzylinder-Motoren zur Auswahl. Die Aggregate waren in V-Bauweise ausgeführt, hatten 4,2 Liter sowie 5,2 Liter Hubraum und die Leistung reichte von 430 PS bis 560 PS. Die Höchstgeschwindigkeiten begannen bei 300 km/h (V8 Motor) und endeten bei 317 km/h (GT Spyder). Der Normverbrauch variierte zwischen 12,6 Liter (CO2-Emissionen 294 g/km) und 14,9 Liter (CO2-Emissionen 349 g/km). Alle Modelle hatten einen permanenten Quattro-Allradantrieb. Übertragen wurde die Kraft über eine manuelle Sechsgangschaltung, ein siebenstufiges Doppelkupplungsgetriebe oder ein sequentielles Sechsganggetriebe.

  • Acht- und Zehnzylinder (Benziner) Hubraum
  • 430 bis 560 PS
  • Allradantrieb serienmäßig
Motordetails anzeigen
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Sicherheit

Sicherheit

Die erste Generation des Audi R8 wurde keinem Euro-NCAP-Crashtest unterzogen. Allerdings dürfte die verwindungssteife Karosserie mit den Verstärkungen, die beim Cabriolet unabdingbar sind, im Falle einer Kollision einen guten Schutz bieten. Auch das Mittelmotorkonzept des Cabrios trägt zum Sicherheitskonzept bei. Das Triebwerk ist extrem fest in das Chassis eingebunden, sodass Fahrer und Beifahrer auch im Falle eines Einschlags von hinten gut gesichert sind und das Triebwerk nicht in den Innenraum geschoben wird. Wenn nötig, schützen vier Airbags (zwei Front- und zwei Seiten-Luftsäcke) die beiden Passagiere sowie zwei Überrollbügel deren Köpfe beim Überschlag.

Zur Sicherheitsausstattung zählen:

  • Vier Airbags
  • Überrollbügel
  • Verstärkte Karosserie
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Ausstattung

Ausstattung

Für einen Sportwagen, der mindestens 124.000 Euro kostete, war der Audi R8 Spyder in der V8-Basisversion nicht gerade überwältigend ausgestattet. Etwas besser sah es bei den V10-Modellen aus. So waren beim Einstiegsmodell nicht mal die Außenspiegel anklappbar und wirkten auch nicht automatisch abblendend. Sportsitze waren zwar ab Werk verbaut, aber nur bei den V10-Varianten war eine elektrische Verstellung möglich. Im Rahmen der Modellpflege wurden immerhin die Xenon-Scheinwerfer durch LED-Lichter ersetzt. Ein Fahrwerk mit variablen Dämpfern war bei den Fahrzeugen mit V10-Motor ebenfalls im Kaufpreis enthalten.

Generell orientierte sich die Serienausstattung an der Motorisierung, wobei die V10-Modelle grundsätzlich besser ausgestattet waren – mit Ausnahme des R8 GT Spyder. Das Topmodell hatte Keramikbremsen, ein Alcantara-Interieur und ein Navigationssystem serienmäßig verbaut, kostete aber auch gut 207.000 Euro.

Zur Serienausstattung gehörten:

  • Sportsitze
  • LED-Scheinwerfer ab Modellpflege 2012
  • Klimaautomatik 
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Beschreibung

Modellbeschreibung

Mit dem R8 Spyder komplettierte Audi die Modellpalette des Sportwagens R8. Wie beim Coupé gab es den Roadster mit Acht- und Zehnzylinder-Motoren.


Vorderansicht - schräg
Trotz des Mehrgewichts von rund 100 Kilogramm gegenüber dem Coupé erwies sich auch der Spyder als sehr agil.
Seitenansicht

Ab 2010, also drei Jahre nach dem Coupé, war der Audi R8 Spyder erhältlich. Wie die geschlossene Version teilte sich der Roadster die Plattform mit dem Lamborghini Gallardo, allerdings mit einer deutlich anderen Charakteristik. Während der italienische Sportwagen kompromisslos auf Längs- und Querdynamik ausgelegt war, gab sich der Ingolstädter Roadster etwas komfortabler und langstreckentauglicher.

 

Kleinere Motorenpalette

Der Audi R8 Spyder war mit Acht- und Zehnzylindermotoren erhältlich, womit sich der Roadster unterschiedlich positionieren konnte. Während die Einstiegsmodelle mit dem Audi-eigenen V8-Motor eher als Konkurrent zu dem Porsche Carrera 4S platziert waren, galten die V10-Modelle, deren Motor weitgehend baugleich mit dem des Lamborghini Gallardo war, als Supersportwagen, auch wenn die Motoren im Gegensatz zum italienischen Technik-Bruder in der Leistung etwas gedrosselt waren. Auch war Audi R8 Spyder nur mit Allradantrieb erhältlich. Im Gegensatz zum Coupé standen beim Roadster allerdings weniger Motoren zur Auswahl. So fehlten in der ersten R8-Generation die Varianten mit 540 PS und 570 PS.

 

Wertiges Cockpit

Auch der R8 Spyder überzeugte mit typischen Audi-Tugenden. Cockpit und Infotainment waren hochwertiger und moderner als beim konzeptionell älteren italienischen Schwestermodell Gallardo. Kritik gab es am Design des Interieurs, bei dem einige Elemente – etwa die Bedieneinheit der Klimaanlage – an den kleineren Bruder Audi TT erinnerten. Die Verarbeitung und die Materialien waren dagegen einwandfrei.

Im Audi R8 Spyder war ein Fahrwerk mit adaptiven Dämpfern verbaut, was eine gewisse Spreizung des Komfortzustandes erlaubte, von „so komfortabel wie möglich“ bis zu „betont sportlich“ konnte beim Audi R8 Spyder jeder Zwischenschritt realisiert werden. Bei der Fahrdynamik – vor allem beim Einlenken – zeigte sich der Roadster von seiner besten Seite und stand seinem geschlossenen Bruder nur in wenig nach. Auch wenn die nötigen Verstärkungen das Gewicht gegenüber dem Coupé um rund 100 Kilogramm steigerten, war der Spyder aufgrund des verwindungssteifen Alu-Chassis, der hecklastigen Auslegung des Allradantriebs sowie dem traktionssteigernden Sperrdifferenzial sehr agil.

 

Fazit zum Audi R8 Spyder (42)

Mit dem Audi R8 Spyder komplettierte der Ingolstädter Automobilhersteller seinen erfolgreichen Einstieg in das Segment der (Super-)Sportwagen. Wie das Coupé überzeugte der Roadster mit einer hohen Verarbeitungsqualität und einem agilen Fahrverhalten, das nicht mit einer übertrieben straffen Fahrwerksabstimmung erkauft wurde. Trotz des Mehrgewichts von rund 100 Kilogramm gegenüber dem Coupé erwies sich auch der Spyder als sehr agil. Allerdings waren die Unterhaltskosten des Audi R8 Spyder, insbesondere bei den Modellen mit V10-Motor, aufgrund des hohen Verbrauchs überdurchschnittlich – um nicht zu sagen horrend.

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