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Audi A7

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Daten

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Anfangs gab es den A7 noch mit einer relativ breiten Motorenpalette. Doch mit Blick auf den bevorstehenden Generationswechsel hat Audi das Angebot deutlich reduziert und alle konventionellen Benziner aus dem Programm genommen. So gibt es jetzt zwar noch fünf Varianten des 3,0 Liter großen V6-Diesels vom besonders sparsamen Modell „ultra“ mit 190 PS (Normverbrauch 4,7 Liter) bis zum „Competition“ mit 326 PS. Doch wer einen Otto-Motor möchte, muss zum S7 mit 450 PS starkem V8-Motor oder RS7 performance greifen. Dort leistet das 4,0-Liter-Triebwerk dann gleich 605 PS. Manuelle Getriebe gibt es für den A7 nicht mehr. Geschaltet wird mit Doppelkupplung oder Automatik und für die allermeisten Motorvarianten ist der Allradantrieb quattro Standard.

  • stark eingedampfte Motorenpalette
  • Benziner nur noch für S- und RS-Modell
  • quattro für fast alle Versionen Standard
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Test

Test

In den einschlägigen Tests loben die Experten den A7 Sportback als gelungene Alternative für alle, denen ein Coupé zu knapp, eine Limousine zu spießig und ein Kombi zu vernünftig ist. Dabei gefällt neben dem markanten Design vor allem die Abstimmung als Gran Turismo, mit dem man gerne auch auf große Fahrt geht. Den Sportmodellen S7 und RS7 gestehen die Tester die nötige Leidenschaft und Härte zu. Fürs Herz hat der A7 Sportback in ihren Augen genügend zu bieten, nur die Vernunft kommt ein bisschen kurz – erst recht, mit dem zum Ende der Laufzeit stark reduzierten Motorenprogramm.

  • eleganter Auftritt und attraktiver Zuschnitt
  • komfortable Auslegung als Langstreckenfahrzeug
  • eingeschränkte Motorauswahl
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Preise

Preise

Da es keine Vierzylinder und keine Benziner ohne Sportabzeichen mehr gibt, beginnen die Preise für den Audi A7 Sportback mittlerweile bei 54.800 Euro für einen 3.0 TDI mit 190 PS und siebenstufigem Doppelkupplungsgetriebe und liegen damit gute zehn Prozent über einem vergleichbaren A6. Günstigster Benziner ist der 450 PS starke S7 Sportback für 84.300 Euro und an der Spitze der Preisliste steht der RS7 performance mit 605 PS und einem Grundpreis von 123.180 Euro. Weil Audi allerdings die allermeisten Extras aus dem Flaggschiff A8 auch im A7 anbietet und in der Coupé-Limousine für Schöngeister eine besonders große Auswahl an Lacken und Leder bereithält, lässt sich der Preis bei allen Motorvarianten deutlich in die Höhe treiben. Selbst die 200.000 Euro-Marke ist für den RS7 nicht unerreichbar.

  • Preisniveau rund zehn Prozent über A6 Limousine
  • viele Extras und hohe Aufpreise
  • eingeschränkte Motorenpalette treibt Grundpreis in die Höhe
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Beschreibung

Serienbeschreibung

Die erste Generation des A7 wurde 2010 eingeführt und hat den Modellwechsel des A6 vorweggenommen. Weil Audi für die unkonventionelle Karosserieform mit deutlich kleineren Stückzahlen kalkulierte als bei A6 oder A8, konnten die Bayern in dieser Baureihe auch mit ein paar neuen Technologien experimentieren. So war der A7 als erster Audi mit einem Head-up-Display ausgerüstet und konnte schon damals gegen Aufpreis mit LED-Scheinwerfern bestellt werden. Außerdem an Bord waren von Anfang an das Infotainment-System des Audi A8 samt Touchpad auf dem Mitteltunnel sowie eine komfortable Luftfederung.


Vorderansicht - schräg
Beim A7 praktiziert Audi die Kunst der schönen Kehrseite.
Seitenansicht

Kofferraum fasst zur Not auch eine Waschmaschine

Entscheidendes Argument für den Audi A7 Sportback war das expressive Design, selbst wenn es aus Gründen der Stabilität einen ausfahrbaren Spoiler auf dem vom Bootsbau inspirierten Heck gab. Doch sollten auch Praktiker auf ihre Kosten kommen. Deshalb fasst der Kofferraum 535 Liter und kann durch Umlegen der anfangs nur zweisitzigen Rückbank auf 1390 Liter erweitert werden. Weil zudem die Kofferraumklappe bis ins Dach reicht, passen dann nicht nur zwei Golfbags, sondern zur Not auch mal eine Waschmaschine ins Heck.

Motoren mit bis zu 605 PS

Mit der Auswahl der Motoren trug Audi der höheren Positionierung des A7 Rechnung, verzichtete zunächst konsequent auf Vierzylinder und bot ausschließlich V6-Motoren als Benziner und Diesel an. Weil der A7 in einer Mischbauweise aus Stahl und Aluminium konzipiert wurde, wiegt er allerdings 15 Prozent weniger als ein konventionelles Fahrzeug und kommt mit dem Einstiegsdiesel trotz sechs Zylindern auf Verbrauchswerte, die damals auch für Vierzylinder schwer zu erreichen waren.

Statt kleinere Motoren zu integrieren, widmeten sich die Audi-Ingenieure anfangs um so mehr der sportlichen Seite der Coupé-Limousine und entwickelten erst einen S7, später noch einen RS7 mit acht Zylindern. Die stärkste Ausbaustufe war der RS7 performance, bei dem die Leistung des 4,0 Liter großen V8-Motors auf 605 PS gesteigert wurde. Erst mit der Modellpflege im Jahr 2014 rüsteten die Bayern ein wenig ab und nahmen auch Vierzylinder mit ins Programm auf.

Generation zwei in den Startlöchern

Sieben Jahre nach der Premiere des ersten A7 steht nun die zweite Auflage in den Startlöchern. Noch näher am A8 orientiert, nimmt sie nicht nur erneut den Generationswechsel beim A6 vorweg, sondern will einen kompletten Design-Sprung vollziehen. Denn der zweite A7 ist eines der ersten Audi-Modelle, das komplett aus der Feder des neuen, von Wolfsburg nach Ingolstadt berufenen Chefdesigner Marc Lichte stammt.