Audi A4 allroad quattro (B9)

KombiSeit 2016
Gebraucht ab
4.790 €
Leasing ab
363 €
Fahrzeugeinordnung

Die aktuelle Generation des Audi A4 Allroad Avant (Baureihe B9) kam im Sommer 2016 auf dem Markt. Wie schon das Vorgängermodell füllt das Auto eine Marktlücke, die nur wenige als solche empfanden: die zwischen einem herkömmlichen Kombi und einem SUV. Mit seiner Kunststoffbeplankung transportiert der allroad quattro ein gewisses Offroad-Image.

Technisch basiert der allroad quattro, wie ihn Audi nennt, auf der neuesten Generation des Audi A4 Avant. Als Besonderheit verfügt er als erster Serien-Audi über eine neue Allrad-Technologie, mit der trotz des aufwändigen Antriebsstranges Kraftstoff gespart werden soll. Obwohl es sich bei dem Audi A4 allroad quattro um ein Nischenprodukt handelt, stößt das Auto am Markt auf eine vergleichsweise große Zahl an Konkurrenten: jene aus dem SUV-Lager genau wie jene aus dem Bereich der Allrad-Kombis.

So muss sich der Audi mit einem VW Passat Alltrack ebenso messen wie mit einem Subaru Outlander oder dem BMW X1.

Stärken
  • sehr gute Verarbeitung
  • innovatives Allradsystem
  • hohes Sicherheitsniveau
Schwächen
  • teure Extras
  • hoher Anschaffungspreis
  • wenig intuitive Bedienung
Beta
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Aktuelle Angebote

Leistung
195 kW / 265 PS
0 - 100 km/h
5,8 s
Höchstgeschwindigkeit
250 km/h
CO2-Ausstoß (komb.)*
164 g/km
Verbrauch (komb.)*
7,2 l/100km
Energieeffizienzklasse*
-

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Der Grund für die Existenz eines Audi A4 allroad quattro erschließt sich mit rein sachlichen Argumenten nur schwer. Schließlich ist auch der herkömmliche Audi A4 Avant auf Wunsch mit dem quattro genannten Allradantrieb erhältlich. Und wer eher in Richtung eines mehr oder minder geländegängigen SUV schielt, der wird bei Audi etwa in Form des Modells Q5 fündig. Letztlich besteht die Attraktivität des allroad quattro vor allem darin, dass sich seine Fahrer von der Masse abheben wollen. Seinen Sonderstatus lässt sich der allroad quattro dann auch mit mutigen Preisen belohnen.

Motoren

So neu der Audi A4 allroad quattro B9 auf dem Markt auch ist, in Sachen Motorisierung und Leistung ist er im Grunde ein Auto vom alten Schlag. Wer dieses Modell kauft, dem geht es nicht vorrangig um Verbrauchsoptimierung. Die Halter haben das Geld für die Anschaffung und schauen nicht auf den Zehntelliter beim Verbrauch. Das zeigt schon die verfügbare Motorenpalette mit Leistungen zwischen 163 und 272 PS.

Die höher gelegte Karosserie und der Allradantrieb steigern den Verbrauch zusätzlich. Er liegt beim allroad quattro mehr als einen halben Liter über dem eines identisch motorisierten A4 Avant mit Frontantrieb. Dass der allroad quattro auch gewisse Offroad-Eigenschaften mitbringt, tritt in der Praxis meist in den Hintergrund.

  • Vierzylinder (Benzin) bzw. Vier- und Sechszylinder (Diesel)
  • Start-Stopp-Automatik (serienmäßig)

Motordetails anzeigen

Sicherheit

Über die Sicherheit eines Audi A4 allroad quattro B9 müssen nicht viele Worte verloren werden: Er gehört in dieser Hinsicht zur Spitzenklasse, kaum ein anderes Auto ist auf den Ernstfall besser vorbereitet. Dass sich Audi trotzdem nicht auf alten Lorbeeren ausruht, dafür stehen die vielen neuen Assistenzsysteme, die das Fahren noch einmal sicherer machen.

  • sechs Airbags
  • Xenon-Licht
Mit der Sicherheit meint es Audi nicht erst seit Einführung der neuen Generation des Audi A4 B9 ernst. Trotzdem hat man hier noch einmal nachgelegt. Die Assistenzsysteme für den Audi A4 allroad quattro B9 sind erstaunlich umfassend. So gibt es gegen Aufpreis einen Stauassistenten, einen Ausweichassistenten, einen Abbiegeassistenten links oder eine kamerabasierte Verkehrszeichenerkennung. Im sogenannten Assistenzpaket Tour kosten diese und einige weitere Systeme 1.640 Euro.
Doch auch abseits solcher elektronischer Helfer setzt man mit der neuen Modell-Generation Maßstäbe in der Sicherheit. Es stand daher schon vor der Markteinführung außer Zweifel, dass das Modell die Maximal-Wertung von fünf Sternen im Euro-NCAP-Crashtest schafft. Der Audi A4 allroad quattro erreichte auch in allen Einzelbereichen der Crashtest-Prozedur Bestnoten.
So erzielte er beim Insassenschutz 90 Prozent der möglichen Punkte, bei der Kindersicherheit immerhin noch 87 Prozent. Selbst beim immer noch häufig vernachlässigten Fußgängerschutz kam der Audi A4 auf 75 Prozent, ein vergleichsweise guter Wert.
Serienmäßig hat der allroad quattro sechs Airbags. Zusätzliche hintere Seitenairbags können für 360 Euro bestellt werden.

Ausstattung

Mit der Generation B9 der Baureihe A4 hat sich Audi eine Spitzenstellung gesichert: Kein anderes Mittelklassemodell bietet derart zahlreiche Assistenzsysteme. Für den allroad quattro wird zudem erstmals auch ein adaptives Fahrwerk angeboten, mit dem sich während der Fahrt die Härte der Stoßdämpfung einstellen beziehungsweise anpassen lässt. Zusammengefasst ist die Serienausstattung sehr ordentlich und lässt sich durch Extras weiter perfektionieren – die entsprechenden finanziellen Mittel vorausgesetzt.

  • Zur Serienausstattung gehören:
  • elektrische Heckklappe
  • Start-Stopp-System
  • einstellbarer Geschwindigkeitsbegrenzer
Der Audi A4 allroad quattro B9 nimmt in der Palette der verschiedenen Versionen des A4 eine Sonderrolle ein. Nicht zuletzt markiert er preislich die Spitze abseits der ausgewiesenen Sportmodelle vom Schlage eines Audi S4. Diese Sonderrolle macht sich in Zusammenhang mit der Ausstattung kaum bemerkbar – die ist im Prinzip identisch mit allen anderen A4-Derivaten.
Der allroad quattro ist ab Werk ziemlich komplett ausgestattet. So rollt der Geländekombi serienmäßig auf 17-Zoll-Leichtmetallrädern im sogenannten Vielspeichen-Design. Ebenfalls immer an Bord sind Xenonscheinwerfer sowie das LED-Tagfahrlicht. Zu den Selbstverständlichkeiten der Mittelklasse zählen inzwischen weitere Features wie die Klimaautomatik, ein Radio sowie ein Fahrerinformationssystem inklusive Pausenwarnung.
Zusätzlich lässt sich der allroad quattro mit einer Vielzahl an Assistenzsystemen ausrüsten. Bereits zum Serienumfang zählt etwa der Notbremsassistent, der bei Geschwindigkeiten bis zu 40 km/h bei einer drohenden Kollision selbsttätig eine Bremsung einleitet. Für einen Aufpreis von 1.640 Euro lässt sich außerdem das Assistenzpaket Tour ordern, das einen Stauassistenten sowie den Ausweich- und einen Abbiegeassistenten umfasst.
Serienausstattung:
  • Klimaautomatik
  • Radio
  • Xenon-Scheinwerfer
  • 17-Zoll Leichtmetallräder
  • LED-Tagfahrlicht

Modellbeschreibung

Leistungsstarke Motoren, auffallende Optik – der Audi A4 allroad quattro wirkt wie aus der Zeit gefallen. Zwar bemüht sich die neue sogenannte ultra-Technologie, trotz Allradantrieb Sprit zu sparen. Dennoch spielt im allroad quattro der ökologische Aspekt eine geringere Rolle als die Freude an kräftigen Maschinen.


Seitliche Ansicht eines braunen Kombis mit schwarzen Reifen vor weißem Hintergrund.
Seinen Vorteil spielt der allroad quattro dann im Offroad-Modus auf Schotterpisten aus.
Brauner Audi Kombi mit sportlichem Design, markantem Kühlergrill und auffälligen Felgen, parkend auf transparentem Hintergrund.

Im Grunde ist der allroad quattro ein Alleskönner. Er verfügt über ein ordentliches Ladevolumen, auch wenn es hinter dem des Konzernbruders VW Passat Alltrack deutlich zurückbleibt. Der ADAC kam in seiner strengen Messung auf Werte von 380 bis 1300 Liter. Das Fahrverhalten des allroad quattro liegt zwar grundsätzlich auf dem hohen Niveau der gesamten B9-Baureihe.

Allerdings neigt sich die Karosserie durch den höheren Schwerpunkt in Kurven stärker als bei der herkömmlichen Variante des A4 Avant. Der Sportmodus der gegen Aufpreis bestellbaren variablen Dämpfer mildert dieses Phänomen. Seinen Vorteil spielt der allroad quattro dann im Offroad-Modus auf Schotterpisten aus.

Fazit zum Audi A4 B9 Allroad Avant

Der Audi A4 B9 Allroad Avant ist ein Modell, das in eine winzige Marktlücke stößt. Genau vor diesem Hintergrund muss er auch gesehen werden. Weil er auf die Wünsche einer speziellen Klientel ausgerichtet ist, entzieht er sich letztlich objektiven Bewertungskriterien. Er ist nicht so geländegängig wie ein echtes SUV, verbraucht aber trotz aller Spritspar-Technologie mehr als ein herkömmlicher A4 mit Allradantrieb. So ist er ein Fall für Freizeitsportler, die nur gelegentlich unbefestigte Wege aufsuchen – und für jene, denen einfach die rustikale Optik gefällt.

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