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Audi TT

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Der Audi TT - von der Studie zum Serienmodell
Die Entwicklung des Audi TT beginnt 1994 im kalifornischen Design-Zentrum des deutschen Herstellers. Designer Thomas Freeman sorgt für die maßgeblichen Skizzen und Entwürfe. Für das Innendesign zeichnet Romulus Rost verantwortlich. Auf der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt präsentierte der Hersteller aus Ingolstadt 1995 eine erste Studie mit dem Prototyp des Coupés. Die Vorstellung des Audi TT Roadster mit der Modellbezeichnung TTS erfolgt im selben Jahr bei der Tokyo Motor Show. Die Resonanz bei den Besuchern und bei der Presse ist so gut, dass sich der Hersteller aus Deutschland entschließt, das Auto ohne große Veränderungen zur Studie in Serie zu bauen. Im Herbst 1998 kommt der Audi TT als Coupé mit einem 1,8-Liter-Turbomotor mit 180 und 225 PS Leistung auf den Markt. Aufgebaut ist der Audi TT auf der Plattform des VW Golf IV. 1999 folgt die Markteinführung des TTS, der als Audi TT Roadster vermarktet wird. Seit 2003 empfiehlt Audi, den Audi TT mit Super-Plus-Benzin (98 ROZ) zu fahren. Dass es den Audi TT auch als Diesel gibt, ist für seine Klasse eher ungewöhnlich. Damit hebt sich der Hersteller von Marken wie Porsche , Opel , Volvo oder Hyundai ab.

Das erste Facelift für den Audi TT
Die erste Modellpflege bekommen die Autos im Frühjahr 2000. Neben der Veränderung einzelner Karosserieelemente und des Fahrwerks erhalten alle Modelle des Audi TT einen kleinen Heckspoiler und serienmäßig werden die Fahrzeuge nun mit ESP ausgestattet. Ab 2005 stehen stärkere Motoren zur Verfügung. Die Leistung erhöht sich auf 164 beziehungsweise 190 PS. Ab 2003 steht der Audi TT wahlweise auch mit dem 3,2-VR6-Liter-Motor, der auch im VW Golf R32 verwendet wird, zur Verfügung. Im Audi TT leistet dieser Motor 250 PS. Im April 2005 präsentiert das deutsche Unternehmen ein Sondermodell mit der Bezeichnung Audi TT quattro Sport. Der 1,8-Liter-Turbomotor erhält einen höheren Ladedruck und leistet so 240 PS. Die Gewichtsverteilung wird optimiert, indem die Batterie im Heck des Autos untergebracht wird. Außerdem reduziert sich das Gewicht um etwa 75 Kilogramm.

Die zweite Generation des Audi TT
Im April 2006 stellt Audi die neue Baureihe des Audi TT Coupé vor. Dabei handelt es sich um ein vollkommen neu entwickeltes Fahrzeug , basierend auf der Plattform des Audi A3 . Die gravierendsten technischen Veränderungen waren unter anderem:

• Optional steht das adaptive Dämpfersystem Audi magnetic ride für den Audi TT zur Verfügung.
• Im neuen Modell wird eine Weiterentwicklung des ASF (Audi Space Frame) verwendet. Dabei handelt es sich um eine Materialkombination aus Stahl und Aluminium. Sie reduziert das Gewicht und erhöht gleichzeitig die Stabilität.

Ab März 2007 ist auch der neue Audi TT Roadster im deutschen Handel erhältlich. In Zusammenarbeit mit Abt Tuning entsteht eine Version mit 700 PS, der aber nicht ohne Weiteres beim Händler zu kaufen ist. Dieses Kfz ist eher für den Motorsport konzipiert.

Modellpflege für den Audi TT
Auf der AMI (Auto Mobil International) in Leipzig präsentiert Audi den modifizierten TT, der ab Mai 2010 offiziell angeboten wird. Neue Lackierungen stehen zur Auswahl und Front- und Heckpartie sind genauso überarbeitet worden wie die Scheinwerfer. Im Innenraum gibt es kleine Veränderungen mit neuen Applikationen und ebenfalls neuen Farben. Deutlicher fallen die Veränderungen bei der Technik aus. Als Plattform dient, wie beim Audi A3 und beim Golf V, die VW-Plattform PQ35. Aufgrund der deutlich größeren Räder des Audi TT ist sie jedoch stark modifiziert worden. Die Vorderachse zeigt neu entwickelte MacPherson-Federbeine mit versetzten Schwenklagern. An der Hinterachse kommt eine Vierlenker-Konstruktion zum Einsatz. Die Karosserie wird nun zu zwei Dritteln aus Aluminium hergestellt. Wie beim A3 verwendet Audi für den TT nicht das typische Torsen-Ausgleichsgetriebe, sondern übernimmt vom VW Golf4Motion die Haldex-Kupplung. Die technischen Daten des Audi TT der zweiten Baureihe stellen sich wie folgt dar:

• 1.8 TFSI Benzinmotor mit Direkteinspritzung, Turbolader, 1.798 Kubikzentimeter Hubraum, Leistung 118 kW (160 PS), maximales Drehmoment 250 Newtonmeter bei 1.500 bis 4.500 Umdrehungen pro Minute, Frontantrieb (Allrad optional), Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 6,4 Sekunden, Höchstgeschwindigkeit 223 km/h, CO2-Emissionen 147 g/km
• 2.0 TFSI Benzinmotor mit Direkteinspritzung, Turbolader, 1.984 Kubikzentimeter Hubraum, Leistung 147 kW (200 PS), maximales Drehmoment 350 Newtonmeter bei 1.600 bis 4.200 Umdrehungen pro Minute, Frontantrieb (Allrad optional), Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 6,6 Sekunden, Höchstgeschwindigkeit 240 km/h, Schadstoffausstoß 154 Gramm/km
• 2.0 TFSI Benzinmotor (TTS) mit Direkteinspritzung, Turbolader, 1.984 Kubikzentimeter Hubraum, Leistung 155 kW (211 PS), maximales Drehmoment 350 Newtonmeter bei 2.500 bis 5.000 Umdrehungen pro Minute, Allradantrieb, Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 7,7 Sekunden, maximale Geschwindigkeit 250 km/h, CO2-Ausstoß 179 g/km
• 2.5 TFSI Benzinmotor (TTRS) mit Direkteinspritzung, Turbolader, 2.840 Kubikzentimeter Hubraum, Leistung 200 kW (272 PS), maximales Drehmoment 450 Newtonmeter bei 1.600 bis 5.300 Umdrehungen pro Minute, Allradantrieb, Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 8,5 Sekunden, Höchstgeschwindigkeit 250 km/h, CO2-Ausstoß 197 Gramm
• 2.5 TFSI Benzinmotor (TTRS mehr) mit Direkteinspritzung, Turbolader, 2.840 Kubikzentimeter Hubraum, 250 kW (340 PS), maximales Drehmoment 465 Newtonmeter bei 1.650 bis 5.400 Umdrehungen pro Minute, Allradantrieb, Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 8,5 Sekunden, Höchstgeschwindigkeit 280 Stundenkilometer, Schadstoffausstoß 197 Gramm pro gefahrenem Kilometer
• 3.2 VR-Benzinmotor mit Benzineinspritzung, 3.180 Kubikzentimeter Hubraum, 265 kW (360 PS), maximales Drehmoment 320 Newtonmeter bei 2.500 bis 3.000 Umdrehungen pro Minute, Allradantrieb, Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 9,4 Sekunden, Höchstgeschwindigkeit 250 km/h, CO2-Ausstoß 224 g/km
• 2.0 TDI DPF Dieselmotor mit Common-Rail-Einspritzung, Turbolader, 1.968 Kubikzentimeter Hubraum, 125 kW (170 PS), maximales Drehmoment 350 Newtonmeter bei 1.750 bis 2.500 Umdrehungen pro Minute, Allradantrieb, Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 5,3 Sekunden, Höchstgeschwindigkeit 222 Stundenkilometer, Schadstoffausstoß 139 Gramm Kohlendioxid pro gefahrenem Kilometer, Dieselrußpartikelfilter

Der durchschnittliche Kraftstoffverbrauch der einzelnen Motorvarianten schwankt komb. zwischen knapp acht und etwa zehn Litern.

Audi TTS und Audi TTRS - die sportlichsten Varianten des Audi TT
Der Audi TTS ist eine Reminiszenz an den NSU TTS. Es gibt ihn seit dem zweiten Quartal 2008. Serienmäßig sind diese Autos mit einem magnetic-ride-Sportfahrwerk ausgestattet und verfügen über speziell für den TTS entwickelte Anbauteile, wie zum Beispiel Frontschürze, Heckdiffusor und Seitenschweller. Der Audi TTS hat aluminiumfarbene Spiegelkappen und eine zweiflutige Abgasanlage mit vier ovalen Endrohren. Das LED-Tagfahrlicht besteht aus 12 LEDs. Neben dem serienmäßigen manuellen Sechsganggetriebe steht optional gegen Aufpreis das automatisierte Doppelkupplungsgetriebe S tronic zur Verfügung. Der Audi TTS hat deutlich größere Bremsscheiben als die normalen Serienmodelle.
Beim Audi TTRS handelt es sich um die schnellste und stärkste Sportvariante des Audi TT. Er ist seit Anfang 2009 auf dem Markt. Der Antrieb erfolgt über einen Reihenfünfzylinder-Motor mit 340 PS. Weitere Merkmale sind unter anderem:

• Kolben aus Aluminiumguss
• hochfester Vermikulargrafitguss für das Kurbelgehäuse
• geschmiedete Pleuel
• natriumgefüllte Auslassventile
• hydraulisch verstellbare Nockenwellen mit zweistufigem Kettenantrieb
• TFSI-Einspritztechnik

Die Beschleunigung von null auf einhundert Stundenkilometer schafft der Audi TTRS deutlich unter fünf Sekunden. Die optischen Unterschiede bestehen unter anderem in einem Kühlergrill mit schwarz glänzendem Rautengitter, vergrößerten Lufteinlässen an den Stoßfängern vorn und einem feststehenden Heckflügel. Die Innenausstattung ist in Leder erhältlich.

Der aktuelle Audi TT seit 2014
Seinen ersten offiziellen Auftritt hat der neue Audi TT auf dem Genfer Autosalon im März 2014. Wie immer kommt im Herbst des Jahres zunächst das Coupé auf den Markt. Ein neuer 2.0 TDI Dieselmotor mit 184 PS steht zur Verfügung. Das Design orientiert sich an einigen Details der ersten Generation des Audi TT, wie zum Beispiel dem speziellen Tankdeckel und der Auspuffanlage mit zwei mittig gesetzten runden Endrohren. Das Interieur bezeichnet der Hersteller selbst als Virtual Cockpit, das bereits im Januar 2014 auf der Consumer Electronic Show in Las Vegas vorgestellt wird. Das neue Modell basiert auf dem modularen Querbaukasten, der auch beim Audi A3 V8 verwendet wird. Die Veränderungen im Innenraum betreffen überwiegend das Infotainmentsystem. Die Bedienung erfolgt über das Multifunktionslenkrad, über einen neuen MMI-Drehknopf in der Mittelkonsole oder per Sprachsteuerung.

Fahrbericht über den Audi TT Roadster
Die Zeitschrift Autobild war 2015 mit dem Audi TT Roadster auf Mallorca unterwegs. In der Klasse siedelt sich der Sportwagen von Audi zwischen dem BMW Z4 und dem Mercedes SLK an - diesen Vergleich muss er nicht scheuen. Das Verdeck lässt sich bis zu einer Geschwindigkeit von 50 km/h automatisch einfahren. In der dritten Auflage erreicht das Audi- Cabrio eine Perfektion, die kein anderes Modell in der Preisklasse um 40.000 Euro erreicht. Fahrspaß wird hier vom Werk gleich mitgeliefert.

Fazit:
Der Audi TT ist als Coupé oder Cabrio ein Sportwagen, der kaum Wünsche offenlässt. Die Preise liegen teilweise deutlich unter denen der Mitbewerber am Markt. Die Motorenauswahl ist überzeugend und die Innenausstattung verspricht sportlichen Fahrkomfort mit einem Hauch von Luxus . Der Audi TT erfreut sich seit seiner Markteinführung als Neuwagen und als Gebrauchtwagen großer Beliebtheit. Das liegt nicht zuletzt daran, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmig ist und der Wagen in seinem Gesamtkonzept überzeugt.

3.890 ANGEBOTE FÜR Audi TT GEBRAUCHT ODER NEU




















* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer PKW können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer PKW' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

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Verbrauch, Umweltdaten & Kostenbereitgestellt vom ADAC
Eco-Daten:
Verbrauch (lt. Hst.)4,2l/100km
Verbrauch (lt. ADAC)--
CO2-Emissionen110g/km
Umweltzone4 (grün)
Kosten-Daten:
Kosten / Monat723€ / Monat 
Kosten / km58ct / km 
Versicherungsklasse15HF/23TK/23VK
KFZ-Steuer220€ / Jahr 
Informationen erhoben und bereitgestellt vom ADAC (Stand: 4/2015). mobile.de kann keine exakte Übereinstimmung mit dem tatsächlich angebotenen Fahrzeug garantieren.Quelle: ADAC e.V.
GEBRAUCHTWAGENREPORTbereitgestellt vom DEKRA
Im Rahmen der DEKRA Hauptuntersuchung werden Fahrzeugtypen beurteilt. Die Tabelle zeigt Stärken und Schwächen der geprüften Fahrzeugtypen, abweichend vom Durchschnitt aller untersuchten Fahrzeuge. (Fahrzeugtypen > 1000 Untersuchungen in zwei Jahren)
  • Fahrwerk, Lenkung
  • Motor, Umwelt
  • Karosserie, Rahmen, Innenraum
  • Bremsanlage
  • Elektrik, Licht, Elektronik
Kommentar des Sachverständigen
Die zweite Generation des Audi TT ist weit überdurchschnittlich zuverlässig und platziert sich besonders bei hohen Laufleistungen weit oben in der Sportwagenklasse. Der TT leistet sich auch im Kapitel Fahrwerk und Bremsen, oft ein Problemfeld in der Sportwagenklasse, keine gravierenden Schwächen. Eine überdurchschnittliche Anzahl an gerissenen Staubmanschetten der Antriebswellen und beschädigten Abgasanlagen sind auffällig. Das besonders in höheren Laufleistungsbereichen schlechte Abschneiden in der Baugruppe Karosserie des TT wird durch öfter festgestellte Risse in der Frontscheibe verursacht.
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