VW Golf 7 DreitürerSeit 2012

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(124 Testberichte)
VW Golf 7 Dreitürer Bewertung 4/5 basierend auf 124 Testberichte.
  • Motoren
  • Modell im Test
  • Ausstattung
Preis
für Golf 1.0 TSI (BlueMotion Technology) (Benzin, 85 PS)
Fahrzeugeinordnung

Das Maß der Dinge in der Kompaktklasse hört seit 40 Jahren auf den Namen VW Golf. Auch als Dreitürer kann der Wolfsburger in der siebten Generation (seit 2012) mit Allroundeigenschaften im Alltag glänzen. Dabei entspricht die Karosserie anders als bei manchem Konkurrenten exakt der des Fünftürers, bis auf die zwei hinteren Türen (Aufpreis: 900 Euro).

Andere Konkurrenten wie Kia Cee‘d oder Opel Astra grenzen ihre Dreitürer klarer von den Alltags-Fünftürern ab, und gestalten die Karosserie sportlicher. Der Golf ist sowohl als Drei- als auch als Fünftürer ein unaufgeregter Zeitgenosse ohne optischen Schnickschnack.

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Stärken
  • angenehmer Fahrkomfort
  • großzügiger Innenraum
  • sicheres Fahrverhalten
Schwächen
  • nur Basismodell günstig
  • lange Liste teurer Extras
  • Zustieg in den Fond etwas beschwerlich
Daten
Motorenwerte
Leistung
63 kW / 85 PS
Motorenwerte
0 - 100 km/h
11,9 s
Motorenwerte
Höchst­geschwindigkeit
180 km/h
Motorenwerte
CO2-Ausstoß (komb.)*
108 g/km
Motorenwerte
Verbrauch (komb.)*
4,8 l/100km
Motorenwerte
Energieeffizienzklasse*
B

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer Pkw' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

Modell im Test

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Der VW Golf 7 ist wie seine Vorgänger ein klassenloses Fahrzeug. Andererseits ist er der Beweis dafür, wie nahe ein Fahrzeug in vielen Belangen der Perfektion kommen kann. Denn seit dem Erscheinen des VW Golf 7 stehen die Autotester der namhaften Fachpublikationen vor einem Problem: Sie finden kaum Schwachstellen zum Kritisieren.

Beim Modellwechsel zum VW Golf 7 stand vor allem der Fahrkomfort und die Fahrsicherheit im Fokus. Golf-Kenner werden den Unterschied sofort spüren. Die angekündigte Gewichtsenkung um 100 Kilogramm gegenüber dem Vorgängermodell kann in der Realität aber nicht wirklich festgestellt werden. Und während der Konzern aus Wolfsburg mit einem größeren Gepäckabteil warb, maß unter anderem der ADAC ein um 45 Liter geschrumpftes Kofferraumvolumen – wobei der Laderaum jedoch deutlich variabler als in der vorherigen sechsten Golf-Generation ist.

Alle weiteren Kritikpunkte hat der VW Golf 7 in der Tradition der Modellreihe übernommen: Er gehört preislich nicht zu den günstigsten Modelle der Kompaktklasse, und eine lange Aufpreisliste lässt die Kosten für das Wunschmodell deutlich steigen.

Communitybewertungen

5 Sterne
53
4 Sterne
60
3 Sterne
10
2 Sterne
0
1 Sterne
1
Karosserie
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Antrieb
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Fahrdynamik
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Komfort
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Emotion
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jennss am 4. Januar 2014

„Der Golf 7 mit 140 PS ist für mich ein perfekter Kompromiss für verschiedene Ansprüche: Er ist innen recht groß, außen nicht zu groß, federt gut, hat einen tollen Motor mit nicht zu hohem Verbrauch, hat gutes Licht, einen schönen Innenraum und eine gute Qualität.“

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C 37 RS am 24. Juli 2014

„Was soll ich groß schreiben? Ich denke man kann herauslesen wie toll ich den Golf 7 R finde ;) Ich würde den Wagen jederzeit wieder kaufen. So ein perfektes Auto, mit dem man einen sportlichen Wagen fährt, der auch noch absolut alltagstauglich ist und mit dem man auch eher weniger auffällt (es ist und bleibt ein Golf - zum Glück). Die Unterhaltskosten sind für die Fahrleistungen sehr akzeptabel.“

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Methuzifer am 26. Oktober 2015

„Der GTD ist wahrscheinlich bei den meisten Käufern / Fahrern die Alternative zum GTI, der aber wegen der Vielfahrerei und den daraus resultierenden Kosten nicht in Frage kommt. Der GTD ist einfach die (teure) eierlegende Wollmilchsau. Komfortabel, sportlich, schickes Design, trotzdem dezent, gutes Platzangebot, aber nicht zu groß, praktisch, relativ günstiger Verbrauch, angeblich ziemlich wertstabil und wird in der Versicherung sogar zum Ende des Jahres 2015 bzw. zum Beginn 2016 günstiger“

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Motoren

Motoren

Die Motoren wurden bei der siebten Generation hinsichtlich ihres Verbrauchs und des Schadstoffausstoßes optimiert. So tragen alle Varianten des VW Golf 7 das Label Bluemotion beziehungsweise Bluemotion Technology – die Benziner ebenso wie die Diesel. Bei allen Motorisierungen handelt es sich um Direkteinspritzer mit Turboaufladung. Eine Besonderheit im Motorenprogramm stellt der Dreizylinder mit 999 Kubikzentimeter Hubraum und 115 PS dar: Er ist der erste in einem Golf verbaute Motor mit weniger als vier Zylindern, zeigt sich in Hinblick auf Laufruhe und Kraftentfaltung aber durchaus auf einem Niveau mit den größeren Motoren

  • Drei- und Vierzylinder-Motoren
  • Start-Stopp-Automatik (serienmäßig)
  • Knackige Schaltgetriebe
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Sicherheit

Sicherheit

Serienmäßig ist der VW Golf 7 mit allen Sicherheits-Features ausgestattet, die ein modernes und sicheres Fahrzeug auszeichnen. Gegen Aufpreis wird noch mehr Sicherheit in Form von Assistenzsystemen wie dem Abstandsregeltempomaten oder auch einer Verkehrszeichenerkennung angeboten.

Serienmäßig:

  • Reifendruckkontrollsystem
  • Multikollisionsbremse
  • Kindersitzbefestigung ISOFIX
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Ausstattung

Ausstattung

Die Serienausstattung des VW Golf 7 hat vor allem durch zeitgemäße Technologien wie die Start-Stopp-Automatik oder auch den Touchscreen gegenüber dem Vorgängermodell gewonnen. Auf der anderen Seite werden viele Ausstattungspakete angeboten, die aufeinander aufbauen oder nur unter bestimmten Voraussetzungen wie der entsprechenden Motorenwahl erhältlich sind. Wer mehr als zwei Jahre Garantie haben möchte, zahlt zudem je nach Kilometerleistung und Gesamtlaufzeit 180 bis 1.075 Euro.

Zur Serienausstattung gehören:

  • Halogen-Hauptscheinwerfer
  • Touchscreen
  • Start-Stopp-Automatik
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Beschreibung

Modellbeschreibung

Nicht umsonst ist der VW Golf das mit Abstand meistverkaufte Auto in Deutschland. Er ist bereits als Dreitürer ein echter Allrounder und bietet viel Komfort, Sicherheit und eine breite Antriebspalette zu einem vergleichsweise fairen Preis.


Vorderansicht - schräg
„Verarbeitungsqualität und Raumausnutzung sind in dieser Preisklasse fast konkurrenzlos“
Seitenansicht

Der VW Golf ist seit jeher das Kompaktmodell schlechthin, und der VW Golf 7 setzt nahezu alle Traditionen seiner Vorgänger fort: Er kann fast alles gut, aber dafür muss der Kunde auch bezahlen. Im Gegenzug erhält er hochwertige Materialien bei einer sehr guten Verarbeitungsqualität. Dass das Design des Interieurs des VW Golf 7 eher nüchtern und sachlich ausfällt, hat bei Volkswagen Tradition.

Große Auswahl an Assistenzsystemen

Das Angebot an Assistenzsystemen im Golf 7 ist riesig. Serienmäßig an Bord sind unter anderem ein Reifendruckkontrollsystem sowie die sogenannte Multikollisionsbremse, die nach einem Unfall hilft, durch kontrolliertes Abbremsen weitere Kollisionen zu vermeiden. Gegen Aufpreis erhältlich sind unter anderem ein Spurhalteassistent, der Abstandsregeltempomat ACC, ein Aufmerksamkeitsassistent und eine Verkehrszeichenerkennung.

Der Golf ist längst nicht mehr der günstigste

Die Fülle seiner Qualitäten und das mit Marke und Modell verbundene Image sichern dem VW Golf 7 in der Kompaktklasse einen gewissen Sonderstatus – konkurrenzlos ist er deswegen aber nicht. Vor allem innerhalb des Volkswagenkonzerns gibt es genug konkurrierende Golf-Ableger. Wer Golf-Qualitäten zu günstigeren Preisen sucht, kann sich etwa über den Skoda Octavia oder den Seat Leon informieren. Bei Audi wiederum setzt der A3 auf ein ausgewiesenes Premium-Image. Zu der weiteren Konkurrenz zählen unter anderen die Mercedes B-Klasse sowie der ewige Rivale Opel Astra. BMW wiederum setzt mit dem BMW 1er auf Premium sowie den in dieser Klasse konkurrenzlosen Heckantrieb. Und wenn es vor allem um den Preis geht, dann lohnt sich ein Blick auf den viel günstigeren Kia Cee‘d.

Im Juli 2016 unterzog Volkswagen den VW Golf 7 einem ersten Facelift, von dem äußerlich wenig zu bemerken ist: Es gab veränderte Lufteinlässe, ein neues LED-Tagfahrlicht sowie ein leicht verändertes Design der Rückleuchten. Innen wurde der Touchscreen vergrößert, außerdem hielt nun eine Gestensteuerung auch in der Kompaktklasse Einzug. Mit der hatte BMW erst kurz zuvor in den Topmodellen der 7er-Reihe debütiert.

Fazit zum VW Golf 7

Ein Golf hat viele Gesichter. Er kann sowohl ein Brot-und-Butter-Auto sein, als auch ein komfortabler Nobel-Reisewagen oder ein potenter Sportler. Diese Variabilität sichert dem Wolfsburger Megaseller auch in der siebten Generation eine breite Käuferschicht und eine treue Fangemeinde.Wer ähnliche Qualität wie in einem Golf 7 mit einer Dosis Individualität kombinieren will, der muss am Ende noch tiefer in die Tasche greifen als beim Kompaktmodell aus Wolfsburg. Etwa beim Audi A3, der sich seinen Premiumanspruch noch teurer bezahlen lässt. Oder beim betont sportlichen BMW 1er, bei dem man allerdings Abstriche beim Raumangebot hinnehmen muss – und der preislich ebenfalls noch abgehobener als ein VW Golf VII ist.Wer die Preise und Qualitäten im Klassenumfeld sachlich bewertet, der landet am ehesten bei einem VW Golf 7.

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