VW Golf 5 (Dreitürer)Seit 2003

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(106 Testberichte)
VW Golf 5 (Dreitürer) Bewertung 3.9/5 basierend auf 106 Testberichte.
  • Motoren
  • Modell im Test
  • Design
Preis
für Golf 1.4 (Benzin, 75 PS)
Fahrzeugeinordnung

Ende 2003 präsentierte Volkswagen die fünfte Generation des Golf. Als besondere Errungenschaft besaß der Golf V eine aufwändige Vierlenker-Hinterachse, mit der das Fahrverhalten deutlich verbessert wurde. Trotz einer umfangreichen Motorenpalette von 75 PS bis 250 PS und zahlreichen Sondermodellen verkaufte sich der Golf V nur mäßig und wurde schon 2008 vom Golf VI abgelöst. Konkurrenten waren vor allem Ford Focus, Opel Astra, Peugeot 308 und Renault Mégane.

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Stärken
  • Sichere Fahreigenschaften
  • Gute Verarbeitung
  • Günstige Unterhaltskosten
Schwächen
  • Raue Dieselmotoren
  • Durchzugsschwacher Basismotor
  • Eingeschränkte Sicht nach hinten
Daten
Motorenwerte
Leistung
55 kW / 75 PS
Motorenwerte
0 - 100 km/h
14,7 s
Motorenwerte
Höchst­geschwindigkeit
164 km/h
Motorenwerte
CO2-Ausstoß (komb.)*
- g/km
Motorenwerte
Verbrauch (komb.)*
- l/100km
Motorenwerte
Energieeffizienzklasse*
-

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer Pkw' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

Design

Design

  • VW Golf 5 R Dreitürer Aussenansicht Seite schräg dynamisch blau
  • VW Golf 5 Dreitürer Aussenansicht Seite schräg statisch blau
  • VW Golf 5 R Dreitürer Aussenansicht Front schräg erhöht statisch Detail Motor
  • VW Golf 5 R Dreitürer Aussenansicht Heck schräg dynamisch blau
  • VW Golf 5 R Dreitürer Aussenansicht statisch Detail Motor
  • VW Golf 5 R Dreitürer Innenansicht statisch Studio Lenkrad und Vordersitze fahrerseitig
Modell im Test

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Die fünfte Generation des VW Golf war ein typischer Golf. Dazu trugen das klassische Design, gute Verarbeitung, ein durchschnittliches Platzangebot, die leicht verständliche Ergonomie sowie ein vielseitiges Angebot an Benzin- und Dieselmotoren, inklusive GTI und R32 mit sechs Zylindern, bei. Das Fahrverhalten der praktischen und zuverlässigen Kompaktlimousine war dank der neuen, aufwändigeren Hinterachse ohne Tadel. Und da auch das Design evolutionär und ohne große Eskapaden weiterentwickelt wurde, sieht der Golf V auch heute noch ansprechend aus.

Communitybewertungen

5 Sterne
26
4 Sterne
72
3 Sterne
6
2 Sterne
1
1 Sterne
1
Karosserie
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Antrieb
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Fahrdynamik
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Komfort
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Emotion
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cristiano1790 am 17. November 2011

„Würde den Golf V GTI Edition 30 auf jedenfall empfehlen, wertstabil, Sehr guter Motor, schönes Design. In dem Fahrzeug bekommt man echte Emotionen vermittelt. Im Anschaffungspreis natürlich deutlich über dem "normalen" GTI. MFG“

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RaphaelWerner am 17. Juli 2011

„Motor, Fahrwerk, Lenkung, Licht, Soundanlage... Zusatzausstattung, wie z.B. Regensensor, Xenon, Beheizbare Außenspiegel und Waschdüsen, Sitzheizung 5 stellig einstellbar, Sportsitze mit Lendenwirbelunterstützung, Freisprechanlage sehr deutlich (auch bei hohen Geschwindigkeiten) Der Golf GT ist trotz seines Alters immernoch ein hingucker.“

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mikey6981 am 25. Juli 2011

„Weil es sparsam und schnell bzw sportlich ist. Es macht mehr Spaß wie ein 120d, was ich zuerst nicht glauben wollte. Wer GTI fahren will aber zu viele KM fahren muss oder mehr Spaß am Diesel hat, findet hier die Lösung. Ein A3 ist im Vergleich unsportlicher abgestimmt (dafür wirkt er qualitativ hochwertiger), ein Seat Leon wirkt sportlicher, ist aber einfach nicht so gut abgestimmt. Auch die Qualität scheint bei Seat nicht so ok zu sein. Ein 120d ist der größte Konkurrent. Da der 120d einen CR Diesel hat, meint man, dass der BMW schwächer ist. Subjektiv ist der Golf GT stärker. Vom Heckantrieb des 120d merkt man nichts und außerdem hat der 120d viel weniger Platz“

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Motoren

Motoren

Für den VW Golf der fünften Generation gab es wie gewohnt eine recht umfangreiche Motorenpalette, die dazu fortlaufend aktualisiert wurde. Die Benziner erstreckten sich vom 1,4-Liter-Aggregat mit 75 PS bis zum 2.0 FSI mit 150 PS. Dazu gab es ab 2004 den Golf GTI mit 200 PS sowie den 250 PS starken R32 mit sechs Zylindern. Bei den Dieseln reichte die Palette vom 75 PS starken 2.0 SDI bis zum 2.0 TDI mit zuletzt 170 PS. Die schwächeren Versionen bekamen ein 5-Gang-Schaltgetriebe, die stärkeren Modelle ein 6-Gang-Schaltgetriebe. Optional gab es für mehrere Motorversionen ein 6-Gang-Automatikgetriebe und später das DSG-Doppelkupplungsgetriebe. Die Normverbrauchswerte bei den Benzinern bewegten sich zwischen 5,9 Litern beim 1.4 TSI und 8,6 Litern beim 2.0 FSI mit Allradantrieb sowie 10,7 Litern beim R32. Die Diesel verbrauchten laut Norm zwischen 5,0 Litern beim 1.9 TDI und 6,1 Litern beim 2.0 TDI.

  • Vierzylinder und Sechszylinder (Benzin), Vierzylinder (Diesel)
  • Frontantrieb, Allradantrieb optional
  • 5- und 6-Gang-Schaltgetriebe
  • Optional 6-Gang-Automatikgetriebe und DSG-Doppelkupplungsgetriebe
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Sicherheit

Sicherheit

Im Euro-NCAP-Crashtest bekam der VW Golf V 2004 die Höchstwertung von fünf Sternen für die Insassensicherheit, vier von fünf Sternen für die Kindersicherheit und drei von vier Sternen für die Fußgängersicherheit. Serienmäßig waren sechs Airbags an Bord. Gegen Aufpreis gab es noch eine Geschwindigkeitsregelanlage, einen Regensensor und einen Park-Pilot hinten. Bei den letzten Baujahren standen gegen Aufpreis auch Seitenairbags für den Fond zur Wahl.

  • sechs Airbags
  • Geschwindigkeitsregelanlage gegen Aufpreis
  • Park-Pilot hinten gegen Aufpreis
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Ausstattung

Ausstattung

Für den VW Golf V standen drei Ausstattungslinien zur Wahl. Die Basisversion Trendline war serienmäßig wie eh und je eher sparsam bestückt. Erst ab Comfortline waren unter anderem eine Klimaanlage, Tempomat, ein Ablagepaket, eine Multifunktionsanzeige sowie ein höhenverstellbarer Beifahrersitz inklusive. Die Top-Ausstattung Sportline fuhr dem Titel entsprechend serienmäßig mit einem Sportfahrwerk mit strafferer Abstimmung, Klimaautomatik und Multifunktionsanzeige.  Zur Wahl stand außerdem eine lange Liste mit Sonderausstattungen und Paketen wie den Winterpaketen und dem Licht- und Sichtpaket. Darüber hinaus bot VW für den Golf der fünften Generation zahlreiche Sondermodelle an.

Zur Serienausstattung gehörten:

  • Sechs Airbags
  • Zentralverriegelung
  • Fensterheber vorne
  • Bremsassistent
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Beschreibung

Modellbeschreibung

Der VW Golf der fünften Generation ist ein klassischer Golf mit soliden Eigenschaften, guter Qualität und hoher Alltagstauglichkeit.


Gerade der dreitürige Golf V bot ein eher durchschnittliches Platzangebot.

Als der VW Golf der fünften Generation Ende 2003 präsentiert wurde, war die Ähnlichkeit mit dem Vorgängermodell offensichtlich. Mit einer Länge von 4,20 Metern und einer Breite von 1,76 Metern war der Golf V im Vergleich zum Vorgänger je nach Modell um drei bis fünf Zentimeter gewachsen. Die Innovationen bezogen sich mehr auf das Innenleben als auf die Optik. Als Reaktion auf die guten Fahreigenschaften des Konkurrenten Ford Focus gönnte Volkswagen dem neuen Golf eine komplett neue Hinterachse, was sich positiv auf die Fahreigenschaften auswirkte. Dazu gab es eine große Auswahl an Benzin- und Dieselmotoren.

 

Sparsame Vierzylinder und starke Sechszylinder

Den Einstieg bildete der Vierzylinder-Benzinmotor mit 75 PS, der zwar mit anfangs 15.220 Euro relativ günstig war, aber nur mit Mühe bescheidene Fahrleistungen zeigte. Dafür gab es zahlreiche stärkere Versionen bis zum Golf GTI mit 200 PS sowie dem starken, aber durstigen R32 mit sechs Zylindern, Allradantrieb und 250 PS. Auch vom GTI gab es diverse Sondermodelle, darunter den GTI Limited Edition 240 im Jahr 2006 mit einem 240 PS starken Motor. Die Pumpe-Düse-Dieselmotoren waren bekannt für starken Antritt und niedrige Verbrauchswerte, aber auch für ihren rauen Lauf.

 

Ausgewogene Fahreigenschaften

 Gerade der dreitürige Golf V bot ein eher durchschnittliches Platzangebot. Auch die Kofferraumkapazität war mit 350 Litern bis 1305 Litern damals allenfalls durchschnittlich. Dafür glänzte der Golf mit ausgewogenen Fahreigenschaften. Das Fahrwerk war straff, aber dennoch komfortabel. Ähnliches gilt für die Vordersitze, die einen guten Seitenhalt boten. Gelobt wurde auch die direkte und leichtgängige Lenkung. Trotz seiner in der Summe guten Eigenschaften war der Golf V kein Verkaufserfolg, blieb deutlich unter den Zahlen des Vorgängers und wurde deshalb vergleichsweise früh 2008 von der nächsten Golf-Generation abgelöst.

 

Fazit zum VW Golf V Dreitürer 

Ein VW Golf ist immer eine solide und vernünftige Wahl. Das trifft auch auf den Golf der fünften Generation zu, der 2003 mit einer komplett neuen Hinterachse auf den Markt kam. Neben den dadurch spürbar verbesserten Fahreigenschaften überzeugte der Golf V mit guter Verarbeitung, einfacher und logischer Ergonomie und hoher Zuverlässigkeit, aber nur durchschnittlichem Platzangebot. Dabei konnte der Kunde das Maß selbst dosieren vom sparsamen, aber trägen Benzinmotor mit 75 PS bis zum sportlichen GTI und starken, aber nicht ganz billigen R32 mit sechs Zylindern, Allradantrieb und 250 PS.

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