VW Beetle Cabriolet (5C)Seit 2011

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(6 Testberichte)
VW Beetle Cabriolet (5C) Bewertung 4.2/5 basierend auf 6 Testberichte.
  • Motoren
  • Modell im Test
  • Design
Preis
für The Beetle Cabriolet 1.2 TSI DSG (BlueMotion Tech) (Benzin, 104 PS)
Fahrzeugeinordnung

Anfang 2013 trat das VW Beetle Cabriolet die Nachfolge des New Beetle Cabriolet an, dessen Verkauf bereits 2010 eingestellt worden war. Auch das neue Modell ist ein Viersitzer und soll mit seiner Form an den klassischen VW Käfer erinnern, der inzwischen speziell als Cabrio Kultstatus genießt und hohe Preise auf dem Oldtimer-Markt erzielt. Der Rivale des Beetle Cabrio ist vor allem das Mini Cabriolet, denn die Produktion des VW Golf Cabriolet wie des VW Eos ist mittlerweile ausgelaufen. Ein Audi A3 Cabriolet oder der Opel Cascada wiederum fahren preislich in einer höheren Liga.

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Stärken
  • hochwertiges elektrisches Stoffverdeck
  • gute Fahreigenschaften
  • ordentliche Verarbeitung
Schwächen
  • umständliche Handhabung der Persenning
  • geringes Kofferraumvolumen
  • schlechte Übersicht nach hinten
Daten
Motorenwerte
Leistung
77 kW / 104 PS
Motorenwerte
0 - 100 km/h
12,1 s
Motorenwerte
Höchst­geschwindigkeit
178 km/h
Motorenwerte
CO2-Ausstoß (komb.)*
126 g/km
Motorenwerte
Verbrauch (komb.)*
5,4 l/100km
Motorenwerte
Energieeffizienzklasse*
B

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer Pkw' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

Design

Design

  • VW Beetle Cabrio Aussenansicht Seite statisch grün
  • VW Beetle Cabrio Aussenansicht Seite schräg erhöht statisch rot
  • VW Beetle Cabrio Aussenansicht Front schräg Dach geschlossen statisch silber
  • VW Beetle Cabrio Aussenansicht Seite schräg dynamisch silber
  • VW Beetle Cabrio Innenansicht Rücksitze statisch grau
  • VW Beetle Cabrio Aussenansicht Front schräg Dach geschlossen statisch grün
  • VW Beetle Cabrio Aussenansicht Front schräg statisch grün
  • VW Beetle Cabrio Innenansicht Fahrerposition erhöht statisch beige
  • VW Beetle Cabrio Innenansicht Beifahrerposition statisch schwarz
  • VW Beetle Cabrio Aussenansicht Seite schräg statisch silber
  • VW Beetle Cabrio Aussenansicht Front schräg dynamisch silber
Modell im Test

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

In der Kombination aus Cabriolet und Retro-Look ist der Beetle das wohl emotionalste Auto im VW-Programm. Sein Design lässt keinen kalt. Die einen halten ihn mit seiner gegenüber dem Vorgänger sportlicheren, weniger knubbeligen Form für eine durchaus gelungene Neu-Interpretation des Käfer-Themas. Die anderen sehen eher wenig Gemeinsamkeiten und kritisieren, dass der Beetle nur anders verpackte Golf-VI-Technik biete – Front- statt Heckmotor inklusive. Es gibt aber auch Vernunftgründe, die für den Beetle sprechen. Wer das Cabrio-Vergnügen nicht nur mit einem Partner, sondern der ganzen Familie teilen möchte, hat in dieser Preisklasse keine große Auswahl. Auch wenn der Beetle nicht gerade viel Platz auf der Rückbank bietet, so ist er doch ein ausgewachsener Viersitzer. Dafür erscheint der Einstandspreis von 22.800 Euro nicht einmal besonders hoch. Dafür gibt es sogar noch einen Heckbürzel obendrauf, den noch nicht einmal der „tolle Käfer“ Herbie aus dem US-Kinofilm von 1968 tragen durfte.

Communitybewertungen

5 Sterne
4
4 Sterne
2
3 Sterne
0
2 Sterne
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1 Sterne
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Karosserie
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Antrieb
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Fahrdynamik
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Komfort
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Emotion
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Moppel III am 25. Oktober 2013

„Ich hatte mit diesem Cabrio in 2 Monaten mehr Spaß als mit meinem Polo 6R in 31/2 Jahren, und dieses Auto war bei Leibe nicht schlecht. Aber bei einem sonnigen Herbsttag offen zu cuisen, schlägt für mich alles, bisher automobil erlebte. Das alles in einem Auto das ich zum "niederkniehen" schön finde. Dieses Auto ist hochemotional! Das kann man mögen, muß man aber nicht. Aber wenn man sich darauf einläßt erhält man die perfekte Kombination aus Käfer und Moderne. Jedem der das nicht will sollte sich einen Golf kaufen. Aber auch hier gilt, wie immer bei VW, man sollte beim Geld nicht knausern müssen. Die Aufpreisliste ist laaang und teuer. Ein nackter Beetle macht aber auch nicht so viel Spaß und sieht nicht so toll aus. Und wer kennt nicht das Gefühl, wenn er endlich da ist, ach hätte ich mal noch das und das mitbestellt....“

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Bluedenim am 27. Januar 2015

„Es ist ein schönes und unkompliziertes Auto. Bietet Platz für vier. Trotz kleiner Kofferaumöffnung -für ein Cabrio ein vernünftiges Volumen an Kofferraum.Alles sehr gut ablesbar.Die normale Soundanlage reicht meiner Meinung vollkommen aus. Blindspot sollte man sich vielleicht überlegen Alternativ war ich an einem Mini Cabrio interessiert finde den VW Beetle aber doch wertiger und stimmiger an sich von der Form ganz zu schweigen“

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BeetlerCabrio am 14. April 2017

„Ein sympathisches Auto mit sehr, sehr gutem Preis-/Leistungsverhältnis! Das ist das Beetle Cabrio! Nach verschiedenen amerikanischen Cabrios und deutschen Premiumfahrzeugen mit > 500PS hatte ich mit dem Beetle bisher tatsächlich den meisten Spaß! Verrückt, oder?“

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Motoren

Motoren

Alle im Beetle lieferbaren Motoren übertreffen das Leistungsniveau des Käfer-Urmodells um Längen. Der 105 PS starke Einstiegsmotor reicht für gemütliches Cruisen, das 220 PS starke Topmodell verleiht dem Beetle Flügel und beschleunigt ihn bis auf 230 km/h. Die Wahrheit bei der Wahl des sinnvollsten Antriebs liegt irgendwo dazwischen.

  • Vierzylinder-Motoren (Benzin und Dieseln)
  • Start-Stopp-System
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Sicherheit

Sicherheit

Der VW Beetle ist auch dank seines aktiven Überrollschutzsystems ein relativ sicheres Cabrio. Dass er schon ein paar Jahre auf dem Markt ist und auf der betagten Plattform des Golf VI basiert, zeigt sich an der beschränkten Anzahl an lieferbaren Assistenzsystemen. Auch die Ausstattung mit Airbags ist nicht gerade üppig.

  • vier Airbags
  • Multikollisionsbremse
Sicherheitsausstattung anzeigen
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Ausstattung

Ausstattung

Nicht nur in der Basisversion ist das Beetle Cabriolet spärlich ausgestattet. Auch in der zweiten Ausstattungslinie Design fehlt noch die Klimaanlage. In einem etwas sonderbaren Paket zusammen mit Tempomat und Müdigkeitserkennung gibt es sie für 1140 Euro. Viel Wert wird in der Beetle-Preisliste auf individuelle Styling-Optionen gelegt. So gibt es verschiedene Designpakete, die mehr Sport- oder wahlweise noch mehr Retro-Look bringen. Sogar den Namen Käfer kann man sich auf den Beetle schreiben lassen.

  • Zur Serienausstattung gehören:
  • Radio mit acht Lautsprechern
  • Warnblinkautomatik bei Vollbremsung
  • Start-Stopp-System mit Bremsenergie-Rückgewinnung
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Beschreibung

Modellbeschreibung

Auch wenn es etwas verwirrend klingt – der Beetle ist der Nachfolger des New Beetle, der einst die Neuauflage des Käfers war. Dem New Beetle war in Deutschland nicht der erwartete Erfolg beschieden, und so entschied sich VW, der nächsten Auflage ein dynamischeres und weniger blumiges Design zu verpassen.


Vorderansicht - schräg
Sportliches Cabrio-Feeling stellt sich mit dem 105 PS starken Basismotor 1.2 TSI noch nicht ein.
Seitenansicht

Das drückt sich vor allem darin aus, dass beim Beetle nicht mehr alles dem Diktat der Geometrie und der Kreisform untergeordnet ist. Die Seitenlinie ist nun etwas flacher und erlaubt sich an der A-Säule einen zarten Knick. Beim Cabriolet kommt ein obligatorischer Heckspoiler dazu, der zwar keck aussieht, aber die saubere Linie unterbricht und der Aerodynamik geschuldet ist.

Der Beetle basiert noch nicht auf dem neuen Modularen Querbaukasten von VW, sondern auf der Plattform des Golf VI. Da auch diese ein hohes Niveau an Fahrstabilität bietet, ist das kein großer Nachteil. Die Federung ist zwar eher von der straffen Sorte, aber allemal kommoder als jene des Mini, der den Beetle dafür an Agilität übertrifft. Im Vergleich der beiden direkten und fast exklusiven Konkurrenten ist der Beetle eher der entspannte Cruiser, der es auch einmal auf etwas längeren Kurzstrecken mit vier Personen aufnimmt.

Für die Fahrt in den längeren Urlaub ist das Beetle Cabriolet aber kaum geeignet. Der Kofferraum fasst spärliche 215 Liter nach ADAC-Messung und ist zudem nur über eine schmale Öffnung zugänglich. Führt man die Persenning für das Verdeck mit sich, ist der Kofferraum schon fast voll. Das Verdeck selbst ist von guter Qualität und öffnet sich elektrisch in zehn Sekunden und auch während der Fahrt bis 50 km/h.

Sportliches Cabrio-Feeling stellt sich mit dem 105 PS starken Basismotor 1.2 TSI noch nicht ein. Dafür muss man zum 1.4 TSI mit 150 PS oder gleich zum 2.0 TSI mit 220 PS greifen. Der Topmotor beschleunigt das Beetle Cabriolet in 6,9 Sekunden auf Tempo 100, so dass bei Insassen die Frage aufkommen kann, ob man nun eigentlich im Wiedergänger des Käfer oder nicht doch des ersten Porsche 911 sitzt. Auch der war deutlich langsamer.

Fazit zum VW Beetle 5C Cabriolet

Mit der Einstellung des VW Golf Cabriolets wird der offene VW Beetle 5C das einzige vollwertige Cabriolet im Programm von Volkswagen. Erwies sich der Vorgänger New Beetle mit seinem knubbeligen Design in der Praxis als fast reines Frauenauto, will der Nachfolger mit flacherer Form und stärkeren Motoren auch bei Sportsfreunden des männlichen Geschlechts punkten. Im Vergleich zu seinem Konkurrenten Mini Cabrio wetzt der Beetle zwar nicht so flink um die Kurven, bietet aber mehr Komfort und einen insgesamt sehr ausgewogenen Auftritt. Diese Eigenschaften lässt sich VW aber vor allem im Vergleich zum geschlossenen Beetle teuer bezahlen.