Deutschlands größter Fahrzeugmarkt

Toyota Urban Cruiser (XP11)

Kombi20092014
(1 Bewertungen)
Gebraucht ab
4.190 €
Fahrzeugeinordnung

Der Toyota Urban Cruiser kam 2009 als SUV im Kompaktformat auf den Markt. Er basierte auf der Technik des Kompaktmodells Toyota Yaris und war, wie der Name es andeutete, eher für den städtischen Einsatz vorgesehen. Den geräumigen Fünftürer mit Steilheck gab es mit Frontantrieb sowie wahlweise mit Allradantrieb. Produziert wurde er bis 2015. Konkurrenten waren Citroën C3 Picasso, Kia Soul und Nissan Note.

Stärken
  • gutes Platzangebot
  • bequemes Ein- und Aussteigen
  • sichere Straßenlage
Schwächen
  • großer Wendekreis
  • mäßige Sicht nach hinten
  • schwache Heizung
Leistung
73 kW / 99 PS
0 - 100 km/h
12,5 s
Höchstgeschwindigkeit
175 km/h
CO2-Ausstoß (komb.)*
129 g/km
Verbrauch (komb.)*
5,6 l/100km
Energieeffizienzklasse*
-

Design

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Man könnte den Toyota Urban Cruiser durchaus als Trendsetter bezeichnen. Mit einer Länge von 3,93 Metern und einer Höhe von 1,53 Meter kam er 2009 als frühes SUV im Kleinwagenformat, wobei der Name in eine etwas andere Richtung zielte. Man saß dezent erhöht und hatte eine entsprechend gute Sicht nach vorne. Beim Fahren gab es sowohl Licht- und Schattenseiten: Dem komfortablen Fahrwerk standen unbequeme Sitze und eine wegen der breiten C-Säule beschränkte Sicht nach hinten gegenüber. Der Urban Cruiser war kein Sportler, dafür aber handlich und alltagstauglich.

Communitybewertungen

5 Sterne
0
4 Sterne
1
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
0
Karosserie
Antrieb
Fahrdynamik
Komfort
Emotion

Motoren

Käufer des Toyota Urban Cruiser hatten die Wahl zwischen zwei Vierzylinder-Varianten. Das war zum einen der Benziner mit 1,3 Liter Hubraum, 101 PS (später 99 PS), Frontantrieb sowie Start-Stop-Automatik, den es nur mit Frontantrieb gab. Daneben wurde ein 1,4-Liter-Diesel mit 90 PS und wahlweise Front- oder Allradantrieb angeboten. Beide Versionen hatten ein 6-Gang-Schaltgetriebe. Die offiziellen Normverbrauchswerte lagen beim Benzinmodell bei 5,6 Litern und beim Diesel bei 4,5 Litern mit Front- und 4,9 Litern mit Allradantrieb.

  • Vierzylinder (Benzin oder Diesel)
  • Frontantrieb
  • optional Allradantrieb (Diesel)
  • 6-Gang-Schaltgetriebe

Motordetails anzeigen

Sicherheit

Im Euro-NCAP-Crashtest gab es für den Toyota Urban Cruiser nur drei von fünf Sternen, wobei 58 Prozent für die Insassensicherheit, 71 Prozent für die Kindersicherheit, 53 Prozent für die Fußgängersicherheit und 86 Prozent für die Sicherheitsunterstützung vergeben wurden. Serienmäßig hatte der Urban Cruiser sieben Airbags an Bord. Gegen Aufpreis wurden Einparkhilfen vorne und hinten sowie eine Rückfahrkamera angeboten.

  • sieben Airbags
  • Einparkhilfen vorne und hinten gegen Aufpreis
  • Rückfahrkamera gegen Aufpreis

Ausstattung

Beim Kauf eines Toyota Urban Cruiser konnte man zwischen drei Ausstattungsversionen wählen. Die günstigste Ausstattung hieß schlicht Urban Cruiser, hatte serienmäßig unter anderem Fensterheber vorne und ein höhen- und längsverstellbares Lenkrad sowie eine Audioanlage. Bei der nächsthöheren Ausstattungsstufe gehörten außerdem 16-Zoll-Leichtmetallräder, Nebelscheinwerfer, Fensterheber rundum sowie eine manuelle Klimaanlage und ein Lederlenkrad zum Lieferumfang. Bei der Topausstattung kamen noch elektrisch klappbare Außenspiegel, Privacy Glas, Klimaautomatik und ein Smart-Key-System hinzu. Einparkhilfen vorne und hinten sowie eine Rückfahrkamera waren nur gegen Aufpreis zu bekommen. 

Zur Serienausstattung gehörten:

  • Audioanlage
  • Fensterheber vorne
  • Zentralverriegelung

Modellbeschreibung

Der Toyota Urban Cruiser ist ein kantiges Mini-SUV mit guter Handlichkeit und ausreichend Platz sowie optionalem Allradantrieb. Wie schon im Namen angedeutet eignet er sich aber eher für die Stadt als für das Gelände.


Als der Toyota Urban Cruiser 2009 debütierte, war das für etliche Betrachter eine ungewöhnliche Begegnung. SUVs waren damals noch fast ausschließlich recht große und schwere Fahrzeuge. Der Urban Cruiser kam als eine Art Mini-SUV, das die üblichen Vorzüge wie höhere Sitzposition und gutes Platzangebot auf einen Kleinwagen übertrug. Der kantige und nur 3,93 Meter lange und 1,52 Meter hohe Toyota war jedoch trotz optionalem Allradantrieb nicht zum Offroad-Fahren gemacht, sondern für den Einsatz in der Stadt. Serienmäßig bot er fünf Türen und eine vernünftige Serienausstattung.

 

Die Basis lieferte der Toyota Yaris

Die optische Individualität hielt sich eher in Grenzen. Kein Wunder, sollte der Urban Cruiser doch gefallen und nicht polarisieren. Dafür bekam er die Technik des Kompaktmodells Toyota Yaris. Man konnte wählen zwischen einem Vierzylinder-Benziner mit anfangs 101 PS, später 99 PS, und einem Vierzylinder-Diesel mit 90 PS. Nur für den Diesel gab es optional den Allradantrieb. Alle Modelle fuhren mit einem 6-Gang-Schaltgetriebe, zeigten ein relativ komfortables Fahrverhalten und ein gutes Platzangebot vorne. Hinten wird es dagegen etwas enger. Ein Nachteil – gerade fürs urbane Cruisen – ist außerdem der relativ große Wendekreis.

 

Schick und praktisch

 Der Toyota Urban Cruiser bietet mit seinem kompakten Auftritt und dem guten Platzangebot für ein knapp unter vier Meter langes Auto eine reizvolle Kombination aus Alltagstauglichkeit und Attraktivität. Der Kofferraum hat allerdings nur eine mäßige Kapazität von 314 bis maximal 749 Litern. Praktisch sind dagegen die um 15 Zentimeter verschiebbaren Rücksitze. Und mit dem Allradantrieb ist man auch auf schlüpfrigen Untergrund oder im Winter gut unterwegs.

 

Fazit zum Toyota Urban Cruiser

 SUV geht auch in klein. Was heute Trend ist, zeigte der Toyota Urban Cruiser bereits bei seiner Premiere 2009. Der nur 3,93 Meter lange Toyota kam aber nicht als rustikaler Offroader, sondern als kompakter und kantiger Fünftürer für den alltäglichen Stadtverkehr, wie schon der Name andeutet. Immerhin gab es ihn als Benzin- oder Dieselvierzylinder mit bis zu 101 PS und optionalem Allradantrieb. Ein Sprinter war der Urban Cruiser damit natürlich nicht, was auch an seinem eher komfortorientierten Fahrwerk lag. Wenig urban war der relativ große Wendekreis, positiv dagegen das gute Raumangebot und die hohe Qualität.

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