Toyota Auris (E150)Seit 2007

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(28 Testberichte)
Toyota Auris (E150) Bewertung 3.9/5 basierend auf 28 Testberichte.
  • Motoren
  • Modell im Test
  • Ausstattung
Preis
für Auris 1.4 VVT-i (Benzin, 97 PS)
Fahrzeugeinordnung

Als Nachfolger des erfolgreichen Corolla stellt Toyota 2006 seine Neuentwicklung Auris vor. Zunächst als 5-Türer erhältlich, gibt es den Auris ab Mitte 2007 auch in einer 3-türigen Version. Der Golfgegner überrascht vor allem mit seinem teilweise futuristischen Innenraum, modernen Antrieben und umfangreicher Sicherheitsausstattung. Im Zuge des Auris-Facelifts 2010 stellt Toyota auf der IAA 2009 erstmals den Vollhybrid Auris HSD (Hybrid Synergy Drive) vor, der ab 2010 als Auris Hybrid in Serie geht. Dieser kann neben den Fahr-Modi Normal, Eco und Power auch rein elektrisch betrieben werden – bis zu zwei Kilometer weit, bei maximal 50 km/h. 2013 wird der Auris E150 von der zweiten Generation abgelöst. Zu den direkten Konkurrenten des Toyota Auris zählen neben VW Golf, Opel Astra und Ford Focus auch Peugeot 307, Citroën C4, Honda Civic, Mazda 3, Fiat Bravo oder Seat Leon.

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Stärken
  • Gutes Raumangebot und komfortabler Einstieg
  • Sicheres Fahrwerk
  • Hohes Sicherheitsniveau
Schwächen
  • Mäßige Rundumsicht
  • Wenig variabler Kofferraum
  • Teils hohe Betriebskosten
Daten
Motorenwerte
Leistung
71 kW / 97 PS
Motorenwerte
0 - 100 km/h
13 s
Motorenwerte
Höchst­geschwindigkeit
170 km/h
Motorenwerte
CO2-Ausstoß (komb.)*
- g/km
Motorenwerte
Verbrauch (komb.)*
- l/100km
Motorenwerte
Energieeffizienzklasse*
-

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer Pkw' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

Modell im Test

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

2007 bekommt die erfolgreiche Kompaktklasse von Toyota eine neue Aura – den Auris. Mit beträchtlichem Werbeaufwand lanciert Toyota den Auris als Nachfolger des jahrzehntelang als Dauerbrenner gehandelten Corolla – allerdings ohne den erhofften Erfolg. Abgesehen vom neuen Namen, von der leicht Van-artigen Karosserie und einem aufgepeppten Interieur bleibt der Auris ein konservativer Vertreter unter den Kompakten. Das teilweise futuristische und sehr moderne Design im Innenraum trägt nicht immer zur Bedienungsfreundlichkeit bei, bietet dem Auge aber sehr wohl mehr Abwechslung als früher. Insgesamt ist der Auris ein gutes, zuverlässiges und vor allem sicheres Auto. Toyota bleibt mit dem Neuling also auch weiterhin die Rolle des unauffälligen Alltagsbegleiters in der Kompaktklasse – allerdings mit deutlich höheren Preisen als zur Corolla-Ära.

Communitybewertungen

5 Sterne
12
4 Sterne
10
3 Sterne
6
2 Sterne
0
1 Sterne
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Karosserie
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Antrieb
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Fahrdynamik
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Komfort
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Emotion
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ab_und_schuh am 11. Dezember 2014

„unauffällig, sparsam, zuverlässig und langlebig und somit wirtschaftlich“

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Mannheimer am 19. Juni 2011

„Mir gefällt an diesem Auto der niedrige Geräuschpegel und der geringe Verbrauch.“

...
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Strife am 17. Juli 2011

„Fast uneingeschränkt zu empfehlen!“

...
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Motoren

Motoren

Drei Benziner und drei Diesel bieten im Toyota Auris ein breites Leistungsspektrum von 90 bis 177 PS. Hinzu kommt ab 2010 eine Hybrid-Version mit 99-PS-Benzinmotor und 82 PS starkem Elektromotor. Alle Motoren erfüllen zunächst die Euro-4-, ab 2009 die Euro-5-Norm. Bis auf die Einstiegsversionen bietet Toyota serienmäßig eine 6-Gang-Schaltbox. Automatik gibt es jeweils nur für ein Benzin- und ein Dieselmodell, der Hybrid wird ausschließlich mit stufenlosem Automatikgetriebe angeboten.

  • Vierzylinder-Benziner, Vierzylinder-Diesel 
  • Serienmäßig 5- oder 6-Gang-Schaltgetriebe  
  • Hybridantrieb ab 2010
Motordetails anzeigen
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Sicherheit

Sicherheit

Fünf Sterne im Euro-NCAP-Crashtest mit sehr guten Ergebnissen in nahezu allen Prüfkapiteln – mehr geht nicht für den Auris. Der Japaner bietet unter anderem mit sieben Airbags, Bremsassistent, elektronischer Stabilitätskontrolle samt Schlupfregelung ein hohes Maß an passiver Sicherheitsausstattung. Sinnvoll sind sicherlich elektronische Einparkhilfe und Rückfahrkamera – mehr Fahrerassistenten bietet Toyota für den Auris der ersten Generation leider nicht.

  • Gurtkraftbegrenzer und -straffer 
  • Bremsassistent 
  • ESP mit Antischlupfregelung 
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Ausstattung

Ausstattung

Der Toyota Auris ist bereits in der Basisversion mit sieben Airbags, ESP, Klimaanlage und elektrischen Fensterhebern vorn gut und sicher ausgestattet. Darüber hinaus bieten die Linien Luna, Life, Sol und die Topversion Executive viele Annehmlichkeiten und Luxus zu vernünftigen Preisen – allerdings nicht mit jeder Motorvariante kombinierbar. Die Liste an Extras umfasst je nach Ausstattungsniveau unterschiedliche Posten – vom Schiebedach bis zur Lederausstattung ist bei den Japanern vieles zu vernünftigen Preisen zu haben.

Zur Serienausstattung gehören:

  • 7 Airbags 
  • Klimaanlage 
  • Elektrische Fensterheber vorn
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Beschreibung

Modellbeschreibung

Mehr Sound: Musik-Freunde dürften sich im Toyota Auris kaum mit dem etwas dumpfen Klang der serienmäßigen sechs Lautsprecher begnügen.


Fünf Türen für 700 Euro Aufpreis.

Toyota wagt 2007 die Moderne in der Kompaktklasse und bleibt mit dem Auris dennoch konservativ. Doch so richtig schaffen die Japaner den Durchbruch zumindest mit der ersten Generation noch nicht. Er ist zu verwechselbar und bietet zu wenige Technik-Highlights.

Auris Facelift– aus Alt mach fast Neu

Der Corolla-Nachfolger ist deutlich schnittiger und manchmal sogar einen Hauch futuristisch, keine Frage. Aber auch mit dem ersten Auris bleibt das Unternehmen Toyota, was es seit jeher ist: ein solider Autobauer mit guter Qualität und wenig Aufsehen. Mit dem Facelift will Toyota 2010 die Schwächen des Auris ausmerzen. Auf den ersten Blick tut sich dabei nicht allzu viel. Die Materialien im Innenraum wirken hochwertiger, Sitzposition und Schalthebel passen besser zusammen, auch Fahrwerk und Lenkung werden neu abgestimmt. Außen bleibt aber fast alles beim Alten. Dies gilt leider auch für die schlechte Übersichtlichkeit durch üppige A- und C-Säulen des Van-artigen Designs.

Hybrid – 2010 beginnt auch beim Auris das neue Zeitalter

Benziner und Diesel – na klar. Für Toyota beginnt aber mit dem Auris auch motorisch eine neue Zeitrechnung. Denn Hybrid gab es bisher nur im avantgardistischen Prius; dessen Aggregat pflanzen die Japaner kurzerhand in die Massenware Kompaktklasse. Das Doppelherz kann dem 1,8-Liter-Benziner mit 99 PS in verschiedenen Fahr-Modi assistieren oder mit 60 kW starkem E-Triebwerk und 207 Nm als Vollhybrid bis zu einem Tempo von 50 km/h zwei Kilometer weit rein elektrisch fahren. Einziger Nachteil im Alltag: der kleinere Kofferraum – hier sitzt der Nickel-Metallhydrid-Akku.

Hängendes Gaspedal – auch Toyota hat Probleme

Zwar gelten die Autos von Toyota seit Jahrzehnten als Inbegriff von Qualität, Langlebigkeit und Zuverlässigkeit. Doch auch die Japaner haben in den letzten Jahren so manch ein Problem. Das gilt auch für den Auris. Beispielsweise möchte das Marketing bei der Präsentation des aufgefrischten Kompaktmodells 2010 nicht so gern über die Gaspedal-Rückrufaktion sprechen, schon eher über Außenspiegel mit LED-Blinkern, Oberflächen mit Softlack oder neue Fahrwerksabstimmung – mit Erfolg übrigens.

 

Fazit zum Toyota Auris (E150), 2007–2012

Als Weltauto tritt die erste Generation des Toyota Auris ein schweres Erbe an, als er ab 2007 in die Fußstapfen des überaus erfolgreichen Vorgängers Corolla tritt. Das will dem neuen Kompaktmodell aus Japan insbesondere auf dem europäischen Markt allerdings nicht so recht gelingen. Zwar ist der neue Auris durchaus ein modernes, sicheres und gut ausgestattetes Auto. Vielen Kunden ist er aber offenbar auch zu langweilig und beliebig. So wagt Toyota bereits mit einem Facelift ab 2009 die Flucht nach vorn, frischt sein Volumenmodell optisch wie technisch auf und bringt sogar seine fortschrittliche Hybrid-Technik in die Golf-Klasse. Einen richtigen Schub gibt das dem Auris dennoch nicht. Wohl auch wegen der häufig geäußerten Kritik an der Van-artigen Karosserie: Deren mächtige A- und C-Säulen vermindern die Übersichtlichkeit und das Handling im Alltag erheblich. Gleichzeitig bietet das Konzept weder einen Raumgewinn noch zusätzliche Variabilität. Insgeheim dürfte so manchen Käufer auch der Preis stören – dieser liegt je nach Modell deutlich über dem Vorgänger Corolla.

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