Suzuki Swift (AZ)Seit 2017

  • Motoren
  • Modell im Test
  • Design
Fahrzeugeinordnung

Der Suzuki Swift ist eines der traditionsreichsten Modelle des japanischen Autoherstellers und wird seit 1983 produziert. 2017 kam die sechste Generation des Kleinwagens auf den Markt. Mit einer neuen technischen Plattform, die er mit dem Modell Baleno teilt, konnte das Gewicht des Swift deutlich reduziert werden. Mit 3,84 Metern Länge blieb der fünftürige Swift gleich lang, wurde aber vier Zentimeter breiter und drei Zentimeter niedriger als das Vorgängermodell. Konkurrenten sind Citroën C3, Ford Fiesta, Opel Corsa, Seat Ibiza, Skoda Fabia und VW Polo.

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Stärken
  • gute Serienausstattung
  • ausgewogene Fahreigenschaften
  • agiler Dreizylindermotor
Schwächen
  • relativ hohe Anschaffungskosten
  • kleiner Kofferraum
  • eingeschränkte Sicht nach hinten
Daten
Motorenwerte
Leistung
66 kW / 90 PS
Motorenwerte
0 - 100 km/h
11,9 s
Motorenwerte
Höchst­geschwindigkeit
180 km/h
Motorenwerte
CO2-Ausstoß (komb.)*
- g/km
Motorenwerte
Verbrauch (komb.)*
- l/100km
Motorenwerte
Energieeffizienzklasse*
-

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer Pkw' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

Design

Design

  • Suzuki Swift AZ Innenansicht statisch Studio Detail Infotainmentbildschrim
  • Suzuki Swift AZ Innenansicht statisch Studio Rücksitze Vordersitze und Armaturenbrett beifahrerseitig
  • Suzuki Swift AZ Aussenansicht Heck schräg statisch Detail Swift Zugschrift und Rückleuchte rechts rot
  • Suzuki Swift AZ Innenansicht statisch Studio Vordersitze und Armaturenbrett fahrerseitig
  • Suzuki Swift AZ Aussenansicht Seite statisch rot
  • Suzuki Swift AZ Aussenansicht Front dynamisch rot
  • Suzuki Swift AZ Aussenansicht Heck schräg dynamisch rot
  • Suzuki Swift AZ Aussenansicht Front schräg statisch rot
  • Suzuki Swift AZ Aussenansicht Heck schräg dynamisch rot
  • Suzuki Swift AZ Aussenansicht Front schräg statisch Detail Scheinwerfer links rot
Modell im Test

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Der Suzuki Swift der sechsten Generation ist ein moderner Kleinwagen, der im Vergleich zum Vorgänger mehr auf Sportlichkeit getrimmt wurde. Der Fünftürer ohne auffallende Stärken und Schwächen bietet vorne reichlich Platz, hinten wird es allerdings etwas enger. Die Verarbeitung ist gut, die verwendeten Materialien dagegen teilweise etwas schlicht. Mit dem agilen 111 PS-Dreizylindermotor lässt sich der Swift sehr flott bewegen und bietet viel Fahrspaß. Optional gibt es eine Automatik und eine Allradversion. In Kürze soll auch ein 140 PS starkes Sportmodell kommen.

Motoren

Motoren

Beim Suzuki Swift hat der Kunde die Wahl zwischen zwei Benzinmotoren. Basisversion ist ein 1,2-Liter-Dualjet-Vierzylinder mit 90 PS und serienmäßigem 5-Gang-Schaltgetriebe. Diese Version gibt es optional auch mit Allradantrieb. Mehr Dynamik verspricht der Dreizylindermotor 1,0-Liter-Boosterjet mit 111 PS, für den auch ein 6-Gang-Automatikgetriebe angeboten wird. Standardmäßig haben beide Motorversionen Frontantrieb und 5-Gang-Schaltgetriebe. Zusätzlich bietet Suzuki eine Version des Dreizylinders mit einem Mild-Hybrid-System an. Die Normverbrauchswerte beim Swift liegen zwischen 4,3 und 5,0 Litern.

  • Drei- und Vierzylinder (Benzin)
  • Front- und Allradantrieb
  • 5-Gang-Schaltgetriebe
  • 6-Gang-Automatikgetriebe
Motordetails anzeigen
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Sicherheit

Sicherheit

Zur Serienausstattung des Suzuki Swift gehören sechs Airbags. In der einfachen Basisausstattung gibt es keine modernen Assistenzsysteme. Teil der besseren und teureren Ausstattung Comfort ist eine Rückfahrkamera. In der Topausstattung Comfort+ gibt es dazu noch Tempomat mit Geschwindigkeitsbegrenzer, Spurhaltewarnsystem, Fernlichtassistent und Müdigkeitserkennung.

  • sechs Airbags
  • Spurhaltewarnsystem ab Ausstattung Comfort+
  • Tempomat mit Begrenzer ab Ausstattung Comfort+
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Ausstattung

Ausstattung

Für den Suzuki Swift stehen die vier Ausstattungslinien Basic, Plus, Comfort und Comfort+ zur Wahl. Die beiden einfacheren Ausstattungen gibt es nur mit dem schwächeren Vierzylinder-Motor. Klimaanlage und Audiosystem sind erst ab der Ausstattung Plus serienmäßig. Deutlich mehr Komfort bietet die Ausstattung Comfort, die für alle Motorversionen erhältlich ist. Ausschließlich für den stärkeren Dreizylindermotor gibt es die Ausstattung Comfort+, zu der auch mehrere Assistenzsysteme und eine Klimaautomatik gehören.

  • Fensterheber vorne
  • Klimaanlage ab Ausstattung Plus
  • Audiosystem ab Ausstattung Plus
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Beschreibung

Modellbeschreibung

Die 2017 vorgestellte sechste Generation bietet einen dezent sportlichen Auftritt und gute Alltagstauglichkeit mit umfangreicher Serienausstattung, die allerdings ihren Preis hat.


Der Suzuki Swift gehört zu den traditionsreichsten Modellen der japanischen Marke.

Normalerweise werden Autos beim Modellwechsel größer und länger. Beim Suzuki Swift ist das etwas anders. Die 2017 vorgestellte sechste Generation des japanischen Kleinwagens blieb mit 3,84 Metern Länge gleich lang, wurde aber vier Zentimeter breiter und drei Zentimeter niedriger als das Vorgängermodell. Damit und mit Details wie den in der C-Säule verborgenen Türgriffen soll der Auftritt des Suzuki an Sportlichkeit gewinnen. Im Vergleich zur Konkurrenz ist der Swift ziemlich kurz. So liegen Citroën C3, Renault Clio und VW Polo mittlerweile zwischen vier Metern und 4,20 Metern.

Zwei Motoren und viele Ausstattungslinien

Recht überschaubar ist beim Suzuki Swift das Angebot an Motoren. Basis ist ein Vierzylinder-Benziner mit 1,2 Litern Hubraum und 90 PS. Dazu gesellt sich ein spritziger 1-Liter-Dreizylinder mit 111 PS, der auch mit einem 6-Gang-Automatikgetriebe zu haben ist. Den schwächeren Vierzylinder gibt es auch mit Allradantrieb. Eine Spezialität ist das Mild-Hybrid-System, das beim Bremsen und Bergabfahren Energie speichert, die beim Beschleunigen wieder zurückgeführt wird.

Deutlich mehr Auswahl gibt es dagegen bei den Ausstattungen. Den kleineren Motor kann man mit den sparsamen Basisausstattungen kombinieren. Den Dreizylinder gibt es erst ab den besseren und teureren Comfort-Ausstattungen. Preislich liegt der kleine Suzuki hier relativ hoch, bietet dafür aber viele Extras inklusive Klimaautomatik, Leichtmetallrädern, Sitzheizung und Rückfahrkamera.

Guter Komfort und kleiner Kofferraum

Das Platzangebot im Swift ist auf den Vordersitzen gut. Nur hinten wird es in dem relativ kurzen Kleinwagen etwas eng. Auch der Kofferraum ist mit 265 Litern bis maximal 947 Litern nicht gerade üppig. Da bietet zum Beispiel ein Seat Ibiza mit 355 Liter bis 1.165 Litern deutlich mehr. Das Fahrwerk des Swift ist komfortabel. Die Sitze sind bequem, haben aber wenig Seitenhalt.

Fazit zum Suzuki Swift

Der Suzuki Swift zählt in der Kleinwagenklasse zu den traditionsreichsten Modellen. Seit den frühen achtziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts gibt es den kleinen Japaner. Seit 2017 ist er in der sechsten Generation unterwegs. Im Vergleich zur Konkurrenz bietet der kompaktere Swift eher bescheidene Platzverhältnisse, gefällt dafür aber mit einem guten Mix aus Sportlichkeit und Alltagstauglichkeit inklusive eines ausgewogenen Fahrwerks. Das gilt vor allem für den agilen Dreizylinder-Benzinmotor mit 111 PS, der Topmotorisierung des aktuellen Swift. Diesel werden derzeit nicht angeboten. Ein dickes Manko ist das relativ bescheidene Abschneiden im Euro-NCAP-Crashtest mit nur drei von fünf Sternen.

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