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Suzuki Celerio

Limousine20142019
(1 Bewertungen)
Gebraucht ab
4.590 €
Fahrzeugeinordnung

Der Celerio ist ein Kleinstwagen des japanischen Herstellers Suzuki. Er kam Ende 2014 auf den Markt und ersetzte damals gleich zwei Modelle: den noch kleineren Suzuki Alto und den etwas größeren Splash. Der Celerio ist 3,60 Meter lang und wird ausschließlich als Fünftürer angeboten. Als Weltauto konzipiert, wird der in Europa erhältliche Celerio in Thailand produziert. Unter den anderen Kleinstwagen wie VW Up!, Opel Karl oder Hyundai i10 kommt dem kleinsten Suzuki hierzulande die Rolle eines Exoten zu.

Stärken
  • für das Format gutes Raumangebot
  • einfache Bedienung
  • gute Übersichtlichkeit
Schwächen
  • einfache Materialien
  • konturlose Sitze
  • keine Assistenzsysteme lieferbar
Leistung
50 kW / 68 PS
0 - 100 km/h
-
Höchstgeschwindigkeit
-
CO2-Ausstoß (komb.)*
99 g/km
Verbrauch (komb.)*
4,3 l/100km
Energieeffizienzklasse*
-

Design

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Als der Suzuki Celerio auf den Markt kam, hatten einige Tester ein Déjà-vu. „Es gibt sie noch, die einfachen Kleinwagen“, rief einer erstaunt aus. Andere fühlten sich an Modelle aus den Neunzigerjahren erinnert. Tatsächlich hat der Celerio wenig mit den Lifestyle-Minis vom Schlage eines Fiat 500 gemein, und auch für den ebenso stylishen wie erwachsenen VW Up! ist der kleine Japaner kein ernsthafter Konkurrent. Der Celerio ist von praktischer Art und eher einfacher Machart, kann damit aber durchaus Sympathien auf sich ziehen. Angesichts der Länge von nur 3,60 Meter fallen Platzangebot und Raumgefühl auch dank der serienmäßigen fünf Türen gut aus. Die Bedienung gelingt für ein modernes Auto fast spielerisch – schon weil es wegen der wenigen Funktionen nicht viel zu bedienen gibt. Da das Blechkleid des Celerio ähnlich unspektakulär ausgefallen ist wie die Technik, ist er vor allem ein Fall für konservative oder sogar ältere Käufer, die nach einem soliden Stadtwagen ohne große Spielereien suchen. Diese Anforderung erfüllt der Celerio musterhaft.

Testberichte

ADAC Auto-Test

Testergebnis vom 26. Februar 2015
SUZUKI Celerio 1.0Fünftüriger Kleinstwagen mit Schrägheck (50 kW / 68 PS)
Testbericht lesen
  • ADAC-Urteil Technik/Umwelt
    rating
    2,9
  • ADAC-Urteil Autokosten
    rating
    2,8
Karosserie/Kofferraum 2,8
Innenraum 3,1
Komfort 2,9
Motor/Antrieb 3,2
Fahreigenschaften 3,1
Umwelt/EcoTest 2,4
Sicherheit 2,7

Communitybewertungen

5 Sterne
0
4 Sterne
1
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
0
Karosserie
Antrieb
Fahrdynamik
Komfort
Emotion

Alien2012
Die hohe Sitzposition Wenig Knöpfe sorgen für wenig Ablenkung Moderater Kofferraum für Kleinwagen Türen gehen sehr weit auf Wollte nur Lautsprecher vorne Akzeptabler Verbrauch Endlich ein Auto mit wenig Schnickschnack Kein nerviges gepiepe durch überflüssige Assistenzsysteme Tagfahrlicht

Motoren

Der einzige im Suzuki Celerio lieferbare Motor leistet 68 PS und reicht wie das ganze Auto für moderate Ansprüche. Dabei kommt dem kleinen Japaner auch sein niedriges Gewicht von nur rund 900 Kilogramm zugute. Eine Empfehlung ist das Eco-Plus-Paket, das den Celerio dank Start-Stopp-System und Dualjet-Einspritzung nicht nur etwas flotter, sondern auch sparsamer macht. Allerdings sind dann mindestens 11.990 Euro anzulegen.

  • Dreizylinder (Benziner
  • automatisiertes Fünfgang-Getriebe lieferbar

Motordetails anzeigen

Sicherheit

Mit einem Ergebnis von drei Sternen gehört der Suzuki Celerio zu den Schlusslichtern im Euro-NCAP-Crashtest. Dabei wurden ihm die fehlenden Vorhangairbags zum Verhängnis, die aber in der mittleren Club-Ausstattung enthalten sind. Echte Sorgen um die Sicherheit müssen sich die Insassen nicht machen, zumal auch andere Kleinstwagen in der Regel nur vier Sterne erreichen. Dass keinerlei moderne Assistenzsysteme verfügbar sind, sollte aber selbst bei einem Kleinstwagen nicht mehr vorkommen. Fast sämtliche Konkurrenten haben in dieser Hinsicht mehr zu bieten.

  • vier Airbags
  • Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer vorn

Ausstattung

Auch hinsichtlich der Ausstattung erweist sich der Suzuki Celerio als Kleinwagen alter Schule. Im Wesentlichen unterscheiden sich die drei lieferbaren Ausstattungslinien nur durch die Ab- oder Anwesenheit von Klimaanlage, Fensterhebern, fernbedienbarer Zentralverriegelung und Leichtmetallfelgen. Begriffe wie Touchscreen oder Rückfahrkamera sind dem Japaner fremd, und auch auf moderne Assistenzsysteme müssen Käufer verzichten. Dem günstigsten Celerio fehlt auch die Klimaanlage, sodass der Startpreis von 9690 Euro selten realisiert werden dürfte.

Zur Serienausstattung gehören:

  • Fensterheber vorn
  • geteilt umklappbare Rücksitzlehne

Modellbeschreibung

Suzuki ist einer der größten Motorradhersteller weltweit. Das Pkw-Programm der japanischen Marke wird vor allem von Klein- und Geländewagen getragen, wobei der Löwenanteil bei den Verkaufszahlen auf den Kleinwagen Suzuki Swift entfällt.


Kleiner Japaner mit unkompliziertem Wesen.

Der 2014 vorgestellte Celerio ist unterhalb des Swift angesiedelt. Er ersetzte mit dem Alto und dem Splash gleich zwei Baureihen und ist dementsprechend von den Abmessungen her dazwischen angesiedelt.

Für einen Kleinstwagen verfügt der Celerio über ein relativ großzügiges Raumangebot, das zudem durch die fünf serienmäßigen Türen gut nutzbar ist. Auf der Rückbank finden Passagiere bis zu einer Körpergröße von rund 1,75 Meter ausreichend Platz. Für den Laderaum ermittelte der ADAC ein Volumen zwischen 220 und 955 Litern, womit der Celerio den Durchschnitt seiner Klasse übertrifft. Zudem liegt die Ladekante recht niedrig.

Besondere Variabilität bietet der Celerio aber nicht, und auch sonst hat sich der Hersteller damit begnügt, ein einfaches, leicht zu bedienendes Auto für preisbewusste Käufer auf die Beine zu stellen. Die Materialien im Innenraum werden von Hartplastik dominiert, und auch an vielen anderen mehr oder weniger sichtbaren Stellen zeigt sich, dass bei der Gestaltung des Celerio der Rotstift regierte. Dabei ist die Verarbeitung im Ganzen ordentlich, so wie Modelle von Suzuki generell durch eine recht hohe Zuverlässigkeit gefallen.

Das Haupteinsatzgebiet des Celerio ist die Stadt, wo auch der bei höheren Drehzahlen lärmende Motor, die konturlosen Sitze und die gefühllose Lenkung nicht weiter ins Gewicht fallen. Stattdessen freuen sich die Besitzer über den bequemen Zustieg, die einfache Bedienung und die relativ gute Übersichtlichkeit ihres Wagens.

Fazit zum Suzuki Celerio

Der Suzuki Celerio ist das richtige Auto für Menschen, die sich keine übertriebenen Gedanken über das richtige Auto machen. Mit Ausnahme des vergleichsweise guten Platzangebots gibt es keine Eigenschaft, die ihn über den Durchschnitt seiner Klasse erhebt. In vielen Punkten hinkt er sogar hinterher und
versprüht den Charme eines Kleinwagens vergangener Zeiten.

Dennoch kann man für den kleinen Japaner aufgrund seines unkomplizierten Wesens Sympathie entwickeln. In der Stadt bewährt er sich als wackerer und praktischer Untersatz und vermittelt aufgrund seines niedrigen Gewichts und des griffgünstigen Schaltknüppels sogar Ansätze von Fahrspaß. Wer risikofrei ein Auto fahren möchte, das nicht jeder hat, findet kaum eine günstigere Möglichkeit.

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