Subaru Forester (Serie)

Alle Modelle mit Tests, Daten, Preisen und Kosten

Als 1997 der erste Subaru Forester auf den Markt kam, waren SUV noch betont praktisch und funktionell. Der Forester etablierte sich als solider, unauffälliger Mix aus Kombi und SUV und überzeugt mit der Subaru-typischen Kombination aus serienmäßigem Allradantrieb mit Boxermotor. Der Name Forester bedeutet so viel wie Förster und spielt auf eine der wichtigsten Zielgruppen an. Aber es gibt auch andere Kunden, die viel draußen und abseits asphaltierter Straßen unterwegs sind und den Forester zu einem der erfolgreichsten Modelle von Subaru machten. Mittlerweile gibt es ihn seit 2013 in der vierten Generation.

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Daten

Daten

Subaru bleibt auch beim Forester seinen Prinzipien treu. Die Kombination aus Kombi und SUV gibt es nach wie vor nur mit Boxermotoren. Im aktuellen Fall sind es ein 2,0-Liter-Benziner mit 150 PS in der Basisversion sowie 240 PS in der Topversion mit Direkteinspritzung und Turboaufladung. Der Leistungssprung spiegelt sich auch in den Fahrleistungen wider. Beim Spurt von null auf 100 km/h sind es 10,6 Sekunden im Vergleich zu 7,5 Sekunden, bei der Spitzengeschwindigkeit sind es 190 km/h gegenüber 221 km/h. Der 2,0-Liter-Diesel mit 147 PS liegt mit 9,9 Sekunden und 190 km/h auf dem Niveau des schwächeren Benziners, zeigt aber ein deutlich besseres Drehmoment von 350 Nm.

  • Benzin- und Dieselmotoren in Boxer-Bauweise
  • serienmäßiger Allradantrieb
  • 240 PS starker Top-Benziner mit sehr guten Fahrleistungen
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Test

Test

Der Subaru Forester wird trendgerecht als SUV angeboten, entpuppt sich aber eher als Mischung aus Kombi und SUV. Dank des hohen Aufbaus hat man vorne wie hinten reichlich Platz und eine gute Übersicht. Mit einer Kapazität von bis zu 1.564 Litern ist der Kofferraum für sein Format und seine Preisklasse eher durchschnittlich. Die bequemen Sessel und das auf Komfort ausgerichtete Fahrwerk machen den Forester zu einem vernünftigen Reisefahrzeug. Der serienmäßige Allradantrieb verteilt die Kraft variabel, je nach Fahrbahnbeschaffenheit, auf beide Achsen. Vor allem die dritte und vierte Generation des Forester gelten als recht zuverlässig. Zu den wenigen auffallenden Mängeln gehören früh abnutzende Bremsen sowie Probleme mit den Koppelstangen- und Querlenkerlagerungen.

  • gute Übersicht
  • großzügiges Platzangebot
  • hohe Zuverlässigkeit
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Preise

Preise

Für die Basisversion des Forester mit dem 150 PS starken Vierzylinder-Benzinmotor in der einfachsten Ausstattung verlangt Subaru mindestens 25.900 Euro (Stand November 2018). Den Diesel gibt es ab 30.500 Euro, die stärkste Version mit dem 240 PS starken Benzinmotor ab 40.300 Euro. Insgesamt gibt es sechs Ausstattungsversionen, von relativ einfach bis luxuriös, aber nur wenige Einzel-Optionen wie etwa die Metalliclackierung für 560 Euro. Ein Manko ist das spärliche Angebot an Assistenzsystemen. Für 929 Euro gibt es eine Einparkhilfe vorne und hinten. Die Fixkosten für den Subaru Forester sind relativ hoch, was vor allem auch an den ungünstigen Einstufungen bei den Versicherungen liegt. Ein Trost: Subaru gewährt fünf Jahre Garantie mit maximal 160.000 Kilometer.

  • Listenpreise ab 25.900 Euro
  • kaum Assistenzsysteme
  • fünf Jahre Garantie
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Beschreibung

Serienbeschreibung

Der erste Subaru Forester kam 1997 als schnörkelloser Fünftürer, der auf 4,46 Metern Länge und mit einer Höhe von knapp 1,60 Metern ein luftiges Fahrgefühl samt guter Übersicht lieferte. Dazu hat auch der kastenförmige Aufbau einiges beigetragen.


Vorderansicht - schräg
Der Name bedeutet so viel wie Förster.
Seitenansicht

Zur Wahl beim ersten Forester standen zwei Boxer-Benzinmotoren mit 122 PS und 170 PS mit Turbo-Unterstützung. Die zweite Generation ab 2002 wuchs in der Länge um zwei Zentimeter. Zudem bekam sie ein optisches Facelift und einen auf 125 PS erstarken Basismotor, blieb aber grundsätzlich der Struktur des ersten Forester treu. Die Topversion bekam einen zunächst 210 PS, später 230 PS starken Turbomotor. 

Ab 2008 auch mit Dieselmotor

Mit der dritten Generation ab 2008 wurde der Forester etwas rundlicher und gleich um acht Zentimeter verlängert. Nun konnte man den Forester auch mit einem 147 PS starken Diesel mit 2,0 Litern Hubraum und selbstverständlich in Boxer-Bauform ordern. Auch in der vierten und aktuellen Generation seit 2012 blieb der Forester seinen Grundwerten treu, bekam einen anderen Grill mit schmaleren Scheinwerfern. Die Benziner leisteten zwischen 150 PS und 240 PS, der bekannte Boxer-Diesel 147 PS. Auch in den Abmessungen änderte sich der neue Forester nur marginal.

Für den üblichen Einsatz für Förster und andere naturverbundene Menschen reicht die Basisversion mit dem 2,0-Liter-Boxermotor mit 150 PS und 198 Nm Drehmoment. Der Sprung zur stärkeren 240-PS-Variante mit 2,0-Liter-Boxer mit Direkteinspritzung und Turboaufladung ist ohnehin ziemlich groß. Das gilt nicht nur für die Leistung, sondern auch für den spürbar höheren Normverbrauch mit 8,5 Litern gegenüber 6,9 Litern im Basismodell. Einen guten Kompromiss bietet hier nach wie vor der 147 PS starke Diesel. 

Evolutionäre Entwicklung

Auch der vierte Forester überzeugt mit klassischen Qualitäten. Auf 4,61 Metern Länge genießt man eine hohe Sitzposition und gute Rundumsicht, in Kombination mit einem Kofferraum, der bis zu 1.564 Liter fassen kann. Zum Charakter des Subaru Forester gehört auch seine evolutionäre Entwicklung, bei der es keine dramatischen optischen Veränderungen gab. Das unterstreicht die Eigenständigkeit des uneitlen Allradlers und sorgt auch dafür, dass alte Modelle nicht wirklich alt aussehen. Wirklich trendy sind sie aber auch nie gewesen. Wer sich einen Subaru Forester kauft, legt gemeinhin keinen großen Wert auf die Außenwirkung, sucht dafür aber ein Allradfahrzeug von hohem Nutzwert, solider Qualität und eher klassenlosem Image. 

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