Skoda Kodiaq (PS7)

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Fahrzeugeinordnung

Seit Dezember 2023 ergänzt der Škoda Kodiaq (PS7) als zweite Generation die große SUV-Klasse der Marke oberhalb des Kompaktmodells Karoq. Das SUV richtet sich vor allem an Familien und Vielfahrer, die viel Platz und Variabilität benötigen. Mit optionaler dritter Sitzreihe reicht das Angebot bis in den Bereich klassischer Vans.

Im Markenportfolio steht der Škoda Kodiaq (PS7) als geräumiges, vielseitiges SUV unterhalb des größeren Enyaq und konkurriert unter anderem mit VW Tiguan Allspace und Hyundai Santa Fe. Seine technische Basis bildet der modulare MQB-evo-Baukasten, der mehr Assistenzsysteme und effizientere Antriebe als beim Vorgänger ermöglicht. Der gewachsene Laderaum und die optionale Siebensitz-Konfiguration unterstreichen den praktischen Nutzwert.

Stärken
  • Sehr großzügiges Platzangebot bis in Reihe drei
  • Breites Motorenangebot inklusive effizientem Plug-in-Hybrid
  • Hoher Sicherheitsstandard mit vielen Assistenzsystemen
Schwächen
  • Hohe Fahrzeugmasse spürbar im Stadtverkehr
  • Kräftige Benziner vergleichsweise durstig bei Tempo
  • Dritte Sitzreihe nur für kleinere Mitfahrer
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Motoren

Im Škoda Kodiaq stehen Benziner, Diesel und ein Plug-in-Hybrid zur Wahl. Der 1,5 TSI mit Mildhybridtechnik leistet 110 kW (150 PS) und verbraucht im gemischten Betrieb wenig Kraftstoff. Darüber liegt ein 2,0 TSI mit 150 kW (204 PS), auf Wunsch mit Allradantrieb für Anhängerbetrieb und hohe Geschwindigkeiten auf der Autobahn. Die beiden 2,0 TDI mit 110 kW (150 PS) und 142 kW (193 PS) eignen sich besonders für lange Strecken und schwere Lasten.

Der Plug-in-Hybrid kombiniert einen 1,5 TSI mit einem Elektromotor, erreicht 150 kW (204 PS) Systemleistung und ermöglicht mit einer 25,7 kWh großen Batterie bis zu etwa 100 Kilometer elektrische Reichweite. Alle Verbrenner arbeiten mit einem automatischen 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe, das schnell und ohne spürbare Unterbrechung schaltet. Der Hybrid nutzt ein automatisches 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe. Je nach Motor treibt Front- oder Allradantrieb die Räder an, Allrad verteilt die Kraft auf beide Achsen und erhöht die Traktion.

Sicherheit

Im Euro-NCAP-Crashtest erreichte der Kodiaq fünf von fünf Sternen und zeigt damit ein hohes Sicherheitsniveau für ein großes SUV. Die stabile Fahrgastzelle, klar definierte Knautschzonen und ein mehrstufiges Airbagsystem mit Front-, Seiten- und Kopfairbags schützen Insassen bei Kollisionen. Aktive Kopfstützen und ein ausgefeilter Fußgängerschutz mindern zusätzlich das Verletzungsrisiko.

Ein Notbremsassistent mit Erkennung von Autos, Fußgängern und Radfahrern sowie ein Spurhalteassistent entlasten vor allem im Stadtverkehr und auf der Landstraße. Ein adaptiver Abstandsassistent hält auf der Autobahn automatisch Tempo und Distanz, während Verkehrszeichenerkennung und Müdigkeitswarner die Aufmerksamkeit des Fahrers unterstützen. Optional beobachten Spurwechselassistent, Ausparkassistent und Querverkehrswarner das Umfeld und erleichtern Spurwechsel und Rangiermanöver. Matrix-LED-Scheinwerfer verbessern bei Dunkelheit die Ausleuchtung der Fahrbahn, ohne den Gegenverkehr zu blenden. So bleibt der Kodiaq auch auf längeren Reisen sicher unterwegs.

Ausstattung

Der 2023 präsentierte Škoda Kodiaq (PS7) bietet bereits in der Basisausstattung einen digitalen Instrumentenbildschirm und ein großes zentrales Infotainmentsystem mit Smartphone-Integration. Die Technik erleichtert die Bedienung und bindet mobile Geräte ein. Klimaautomatik und LED-Scheinwerfer sichern ein angenehmes Innenraumklima und gute Sicht im Alltag. Optional stehen Matrix-LED-Licht und ein beleuchteter Kühlergrill zur Verfügung, die Fahrbahnausleuchtung und Erkennbarkeit des Fahrzeugs verbessern.

Im Innenraum verwendet der Kodiaq solide Materialien und wirkt im Vergleich zum Vorgänger hochwertiger und leiser. Auf Wunsch kommen Komfortsitze mit elektrischer Verstellung und Sitzheizung hinzu, die längere Fahrten entspannter machen. Ein Head-up-Display projiziert zentrale Informationen ins Sichtfeld und reduziert den Blickwechsel zwischen Straße und Instrumenten. Die verschiebbare zweite Sitzreihe und eine optionale dritte Reihe erhöhen den praktischen Nutzwert, etwa für Familien oder beim regelmäßigen Transport von bis zu sieben Personen.

Modellbeschreibung

Der 2023 vorgestellte Škoda Kodiaq (PS7) markiert die zweite Generation des großen Familien SUV der Marke. Er bietet viel Platz und eine flexible Innenraumgestaltung. Im Markt ordnet er sich zwischen klassischen Vans und kompakteren SUV ein. Ein breites Motorenangebot deckt viele Einsatzzwecke ab. Variabilität, Sicherheitsausstattung und Langstreckenkomfort prägen seinen Charakter.


Skoda Kodiaq (PS7) side
Bietet viel Raum und Technik, wirkt als SUV zurückhaltend
Skoda Kodiaq (PS7) angular front

Design und Format

Der 2023 eingeführte Skoda Kodiaq (PS7) tritt als großes SUV mit klaren Linien und bewusst zurückhaltender Formensprache auf. Im Vergleich zum Vorgänger ist die Karosserie länger, wirkt gestreckter und bietet spürbar mehr Innenraum. Ein gesenkter Luftwiderstandsbeiwert verbessert die Aerodynamik und senkt Verbrauch sowie Windgeräusche. Räder von 17 bis 20 Zoll füllen die Radhäuser, ohne das Auto optisch aggressiv wirken zu lassen.

Innenraum und Variabilität

Im Innenraum stehen Funktion und Platz im Mittelpunkt. Die zweite Sitzreihe lässt sich längs verschieben und in der Lehne verstellen, die optionale dritte Reihe macht den Kodiaq zum Siebensitzer, eignet sich aber eher für Kinder oder kürzere Strecken. Der Kofferraum reicht je nach Bestuhlung von 340 Liter hinter drei Reihen bis zu 2.105 Liter bei umgeklappten Sitzen, in der fünfsitzigen Version fasst er bis zu 910 Liter. Beim Plug-in-Hybrid reduziert die unter dem Ladeboden platzierte Batterie das Volumen auf 745 Liter, der Stauraum bleibt dennoch für die meisten Alltagsaufgaben großzügig.

Bedienung und Technik

Die MQB-evo-Plattform bringt eine moderne Elektronikarchitektur mit. Digitale Instrumente, ein großer Infotainment-Bildschirm und umfangreiche Online-Vernetzung prägen das Cockpit. Neu gestaltete Smart Dials in der Mittelkonsole steuern wichtige Funktionen wie Temperatur, Lautstärke oder Fahrmodi und entschärfen die Kritik an der reinen Touch-Bedienung des Vorgängers. Auf Wunsch ergänzen Head-up-Display, Matrix-LED-Scheinwerfer und eine 360-Grad-Kamera das Technikpaket. Die Materialien wirken insgesamt hochwertiger, im Fond jedoch nicht in allen Bereichen auf Premium-Niveau.

Antriebe und Fahrverhalten

Die Bandbreite der Antriebe reicht vom 1,5 TSI mit Mildhybridtechnik über kräftige 2,0 TSI und 2,0 TDI bis zum Plug-in-Hybrid mit alltagstauglicher elektrischer Reichweite. Alle Aggregate arbeiten mit Doppelkupplungsgetriebe, das einen guten Kompromiss aus Komfort und zügigen Gangwechseln bietet. Je nach Motorisierung steht Front- oder Allradantrieb zur Verfügung, die stärkeren Varianten zeigen vor allem mit Anhänger ihre Reserven. Darüber positioniert sich eine RS-Variante mit straffer abgestimmtem Fahrwerk und deutlich besseren Fahrleistungen für sportlich orientierte Fahrer. Das optionale adaptive Fahrwerk DCC ermöglicht eine spürbare Spreizung zwischen komfortabler und straffer Abstimmung. Im Alltag wirkt der Kodiaq ausgewogen und langstreckentauglich. In engen Städten erschweren Breite und Gewicht das Rangieren, zudem verbrauchen die stärkeren Benziner spürbar mehr Kraftstoff.

Fazit

Der Kodiaq verbindet großzügige Platzverhältnisse, durchdachte Variabilität und hohe Sicherheitsreserven mit zeitgemäßer Technik. Schwächen zeigen sich beim Verbrauch der leistungsstarken Motoren und beim reduzierten Ladevolumen des Plug-in-Hybrid. Als geräumiges, souverän wirkendes und vielseitiges Familien-SUV stellt der Kodiaq eine ausgewogene und sachlich auftretende Option im Mittelklasse-Segment dar.

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