Renault Twingo DreitürerSeit 2006

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(21 Testberichte)
Renault Twingo Dreitürer Bewertung 3.6/5 basierend auf 21 Testberichte.
  • Motoren
  • Modell im Test
  • Design
Preis
für Twingo 1.2 (Benzin, 58 PS)
Fahrzeugeinordnung

Kaum ein Automobil hatte derart große Schuhe zu füllen wie die zweite Generation des Renault Twingo, die 2007 auf den Markt kam. Schließlich war der Vorgänger mit dem Baby-Blick ein echter Publikumsliebling. Ganz konnte der Nachfolger an die Erfolge nicht anknüpfen, blieb aber eine feste Größe im Kleinstwagen-Segment. Bei der Modellpflege 2012 wurden das Heck und die Front überarbeitet, um vor allem vorne das freundliche Gesicht des Vorgängers wieder zu installieren. Der Twingo II teilte sich die Plattform mit dem Renault Clio sowie dem Renault Modus und war daher war fast 17 Zentimeter länger als die erste Generation. 2014 wurde er von der dritten Generation abgelöst. Zu den Konkurrenten des Renault Twingo gehörten der Fiat Panda, der VW Up und der Kia Picanto.

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Stärken
  • verschiebbare Sitze hinten
  • gutes Raumgefühl vorne
  • ansprechende Fahrleistung
Schwächen
  • schwache Bremsen
  • wenig Sicherheitsausstattung in der Basis
  • laute Innengeräusche

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Daten
Motorenwerte
Leistung
43 kW / 58 PS
Motorenwerte
0 - 100 km/h
15 s
Motorenwerte
Höchst­geschwindigkeit
150 km/h
Motorenwerte
CO2-Ausstoß (komb.)*
- g/km
Motorenwerte
Verbrauch (komb.)*
- l/100km
Motorenwerte
Energieeffizienzklasse*
-

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer Pkw' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

Design

Design

  • Renault Twingo N Facelift Dreitürer Aussenansicht Heck schräg statisch violett
  • Renault Twingo N Facelift Dreitürer Aussenansicht Front schräg dynamisch blau
  • Renault Twingo N Facelift Dreitürer Aussenansicht Front schräg erhöht statisch violett
  • Renault Twingo N Facelift Dreitürer Aussenansicht Seite statisch Studio violett
  • Renault Twingo N Facelift Dreitürer Innenansicht statisch Studio Kofferraum Rücksitze umgeklappt
  • Renault Twingo N Dreitürer Aussenansicht Front schräg statisch Studio pink
  • Renault Twingo N Dreitürer Innenansicht statisch Studio Vordersitze und Armaturenbrett
  • Renault Twingo N Dreitürer Aussenansicht Seite statisch Studio pink
  • Renault Twingo R.S. N Dreitürer Aussenansicht Front schräg dynamisch blau
  • Renault Twingo N Facelift Dreitürer Aussenansicht Front statisch violett
  • Renault Twingo N Facelift Dreitürer Aussenansicht Front schräg statisch Studio blau
  • Renault Twingo N Facelift Dreitürer Innenansicht statisch Vordersitze und Armaturenbrett
Modell im Test

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Das eher konventionelle Design, das einen großen Unterschied zu dem kindlichen Knopfaugen-Gesicht des ersten Twingo darstellte, war ein Kritikpunkt an der zweiten Twingo-Generation. Auch das schnell verschleißende Fahrwerk und die wenig standfesten Bremsen sorgten für Unmut. Erfreulich waren die Variabilität durch die verschiebbaren Fondsitze, das durchaus annehmbare Kofferraumvolumen und der muntere 75 PS-Motor, der allerdings aus seiner Anwesenheit keinen Hehl machte. Der Twingo II war, da deutlich länger als der Vorgänger, vor allem bei Frauen mit und ohne Nachwuchs beliebt, auch wenn der Zugang zum Fond aufgrund der fehlenden Pforten nicht ganz so einfach war wie bei einem Fünftürer. 

Communitybewertungen

5 Sterne
3
4 Sterne
13
3 Sterne
5
2 Sterne
0
1 Sterne
0
Karosserie
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Antrieb
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Fahrdynamik
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Komfort
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Emotion
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Quadracer_Buebchen am 13. August 2011

„Ich fahre das Auto jetzt 111000km (August 2015), bisher war lediglich die Ventildeckeldichtung undicht (wohl schon ab Werk), diese wurde auf Garantie erneuert, ebenso die Gummimanschetten Querlenker, die allerdings bei der 40000er Inspektion wohl schon wieder undicht waren. Ansonsten keine Probleme gehabt, springt immer an, egal ob Winter oder Sommer. Jetzt im 6. Jahr wo ich ihn habe häufen sich die Reparaturkosten (siehe Rubrik "Antrieb" und Rubrik "Komfort", die Nachträge vom 10.08.2015. ABER, da ansonsten bisher noch nichts großartig war denke ich, geht das in Ordnung und ist halt Verschleiß. Reifen halten sich sehr gut (Contis Sport Contact 3 bzw. Winter Contact). Die CupFelgen könnten eine kleinere ET vertragen, ich musste mit Spurplatten nachhelfen, vorne 20mm, hinten 25mm pro Seite.“

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blaerwitsch am 20. Juni 2011

„Wer einen Kleinwagen mit ausreichend PS will kommt am Twingo RS nicht vorbei!“

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Fancy1964 am 26. Dezember 2011

„Wer einen Kleinwagen sucht der sparsam ist und auch auf langen Strecken flott unterwegs sein möchte findet im Twingo DCI ein Fahrzeug das bei entsprechender Ausstattung richtig Spass macht. In der Stadt wendig und agil und auf der Autobahn zügig unterwegs - einfach prima! Der wandelbare Innenraum mit den Einzelsitzen hinten, die verschiebbar und einzeln umlegbar sind schaffen bei Bedarf ordendlich Raum fürs Gepäck. Das große Glasdach (Sonderausstattung) kann im vorderen Bereich geöffnet werden. So muss nicht immer die kräftige Klimaanlage in Betrieb sein. Die dunkel abgetönten Seitenscheiben verwehren nicht nur neugierige Blicke und halten agressive Sonne vom Innenraum fern sondern sehen auch noch gut aus. rundum ein tolles Auto! Allerdings warte ich regelrecht darauf das meine Good Year Öko-Bereifung abgefahren ist. Die ab Werk montierten Reifen sind eine Zumutung was das Rollgeräusch angeht. Im Moment sind Nang Kang Winterreifen montiert, diese laufen ruhiger als die Sommerreifen!“

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Motoren

Motoren

Beim Renault Twingo standen acht Benziner- und fünf Dieselmotorisierungen zur Auswahl. Großvolumige Triebwerke suchte man vergebens, deswegen reichten die Hubräume von 1,2 Litern bis 1,6 Litern, das Leistungsspektrum von 58 PS bis 133 PS und die Normverbräuche von 3,3 Litern beim 86 PS Diesel bis 6,5 Litern im Top-Benziner. Eine gute Wahl waren der quirlige 75-PS-Benziner und der gleich starke Diesel. Für die Kraftübertragung standen eine manuelle 5-Gangschaltung und das automatisierten Schaltgetriebe Quickshift zur Verfügung. 

  • Acht Benziner- und fünf Dieselmotorisierungen
  • 5-Gang-Handschaltung und automatisiertes Schaltgetriebe (Quickshift)
Motordetails anzeigen
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Sicherheit

Sicherheit

Die Sicherheitsausstattung war beim Renault Twingo kleinwagentypisch nicht gerade umfangreich. In der Basisvariante nicht vorhandene Seiten- und Fenster-Airbags fielen hier noch stärker ins Gewicht als das fehlende ESP. Der Schleuderverhinderer war später bei einigen Ausstattungsvarianten gegen Aufpreis erhältlich und zählte in den Top-Varianten zur Serienausstattung.

Im Euro-NCAP-Crashtest, der im Jahr 2007 durchgeführt wurde, schaffte der Renault Twingo vier der fünf möglichen Sterne – allerdings auch nur mit dem kompletten Sicherheitsarsenal. Kritik gab es für den Rand der Motorhaube, die beim Fußgängerschutz nur unzureichend half. 

Zur Sicherheitsausstattung zählten:

  • sechs Airbags
  • ESP (optional)
  • Brems-Assistent mit automatischer Aktivierung der Warnblinkanlage
null
Ausstattung

Ausstattung

Mit einem Einstiegspreis von 9.250 Euro für die Einstiegsvariante „Authentique“ unterbot der Renault Twingo die magische 10.000 Euro-Grenze deutlich. Allerdings war die Serienausstattung, selbst für einen Kleinwagen, entsprechend dürftig. Radio, Klimaanlage oder die praktischen verschiebbaren Fondsitze gab es erst in der nächsthöheren Ausstattungslinie „Dynamique“. Noch besser ausgestattet waren die Ausstattungslinien „GT“ und „Initiale“, die aber nicht mit jedem Motor kombinierbar waren. Grundsätzlich galt beim Twingo die Prämisse, dass die Ausstattungslinien an die Motoren gekoppelt waren. Ein weiteres Beispiel war der Twingo R. S., der ausschließlich mit dem 133 PS Motor zu haben war. 

Zur Serienausstattung gehörten:

  • elektrische Fensterheber vorne
  • Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung
null
Alternativen

Alternativen

Beschreibung

Modellbeschreibung

Die zweite Generation des Renault Twingo war nicht ganz so erfolgreich wie der Vorgänger, der mit seinem kindlichen Knopfaugengesicht die Frauenherzen im Sturm eroberte. Dennoch etablierte sich der Twingo II trotz größerer Konkurrenz im Kleinstwagen-Segment. 


Vorderansicht - schräg
Das Design der zweiten Generation des Renault Twingo polarisierte.
Seitenansicht

Das Design der zweiten Generation des Renault Twingo polarisierte. Die wenigsten fanden es modern, die meisten im Vergleich zum Baby-Face des Vorgängers zu belanglos. Immerhin ging mit dem neuen Modell auch ein Wachstum einher. Der Twingo II war mit 3,60 Metern nun 17 Zentimeter länger als der Vorgänger und damit auch innen geräumiger. Dennoch war es hinten immer noch recht eng, zumal nur zwei Türen zur Verfügung standen, was den Zugang zum Fond nicht gerade leichter machte. 

Gute Motoren

Bei den Motorisierungen gab es beim Renault Twingo nicht die ganz große Auswahl, wenn auch für jeden etwas dabei war. Das Leistungsspektrum reichte von 58 PS bis zu flotten 133 PS und sowohl bei den Benzinern als auch bei den Dieseln war man mit der 75 PS-Variante gut bedient. Wer es bei den Fahrstufenwechseln komfortabler wollte, griff zum automatisierten Schaltgetriebe „Quickshift“, das obendrein noch den Verbrauch im Normbetrieb senkte. Allerdings gönnten sich die starken Benziner im Stadtverkehr den einen oder anderen Extra-Schluck Sprit. Zudem machte die 1,2-Liter-Version keinen Hehl aus ihren Präsenz und war vor allem unter Last im Innenraum deutlich vernehmbar. 

Das Standard-Fahrwerk beeindruckt durch eine gute Ausgewogenheit. Allerdings war die Qualität nicht über alle Zweifel erhaben – bisweilen waren das Federbein- oder Domlager ausgeschlagen. Auch die Bremse war nicht standfest und fiel bisweilen schon bei der ersten Hauptuntersuchung durch. 

Überschaubare Basisausstattung

Ein Variabilitätsplus des Renault Twingo waren auf alle Fälle die in Längsrichtung verschiebbaren Fondsitze – auch wenn dieses Extra bei der Basisversion nicht enthalten war. Überhaupt geriet die Serienausstattung des Twingo nicht besonders opulent, glänzte dafür mit dem verlockenden Einstiegspreis von 9.250 Euro. Serienmäßig waren Extras wie elektrische Fensterheber vorne oder die Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung. Wollte man mehr, musste man zur nächsthöheren Ausstattungslinie greifen, die dann schon an der 10.000 Euro-Marke kratzte. Und nicht alle Ausstattungslinien waren für alle Motorisierungen zu haben. 

Im Euro-NCAP-Test schlug sich der Renault Twingo II mit vier von fünf Sternen einigermaßen achtbar. Allerdings war die Sicherheitsausrüstung in der Basisversion mit zwei Frontairbags nicht gerade opulent. Später kam das ESP dazu, das aber in den meisten Ausstattungslinien aufpreispflichtig war. Lediglich in den Top-Versionen musste man für den Schleuderverhinderer nichts extra zahlen. 

Fazit zum Renault Twingo Dreitürer

Große Scheinwerfer statt Kopfaugen-Gesicht: Der Renault Twingo war in der zweiten Generation erwachsen geworden. Das zeigte auch die um 17 Zentimeter auf 3,60 Meter gestreckte Länge. Damit gab es deutlich mehr Platz als bisher und vor allem die praktischen, verschiebbaren Fondsitze. Die Motorenauswahl war nicht opulent, aber ausreichend. Die beste Wahl waren die beiden 75 PS-Aggregate als Diesel oder Benziner, wobei Letzterer aus seiner Präsenz keinen Hehl machte. Das Fahrwerk war harmonisch, aber manche Bauteile anfällig. Das Gleiche gilt auch für die Bremse, die nicht standfest war und bisweilen schon bei der ersten Hauptuntersuchung von den Prüfern moniert wurde. Die Serienausstattung war kleinwagentypisch überschaubar, doch dafür war der Einstiegspreis von 9.250 Euro verlockend. 

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