Renault Megane CC (Z)Seit 2008

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(4 Testberichte)
Renault Megane CC (Z) Bewertung 3.8/5 basierend auf 4 Testberichte.
  • Motoren
  • Modell im Test
  • Ausstattung
Preis
für Megane 1.6 Coupe-Cabriolet (Benzin, 110 PS)
Fahrzeugeinordnung

1995 löst der Mégane bei Renault die Mittelklassebaureihe Renault 19 ab. Der Mégane bildet eine Modellfamilie aus Fünftürer, viertüriger Stufenhecklimousine und dem Minivan Scénic. Ab 1997 kommt ein viersitziges Cabriolet hinzu. Die zweite Generation des Mégane verzichtet auf eine offene Version. Die dritte Generation des Mégane (X95) feiert ihre Premiere 2008 und ab Juni 2010 komplettiert der CC – das steht für Coupé-Cabriolet – die Modellpalette. Der Viersitzer verfügt über ein elektrisch betätigtes, stabiles Dach aus Blech und Glas. Direkte Wettbewerber sind der VW Eos (2006–2016), der Peugeot 308 CC (2008–2015), der Ford Focus CC (2007–2010) oder der Opel Astra Twin Top (2006–2010).

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Stärken
  • Viersitziges Cabriolet der Kompaktklasse
  • Elektrisch versenkbares Blechdach
  • Guter Fahrkomfort
Schwächen
  • Hohe Grundpreise
  • Nur Euro-4-Motoren
  • Defektanfällige Verdeckkonstruktion
Daten
Motorenwerte
Leistung
81 kW / 110 PS
Motorenwerte
0 - 100 km/h
12,2 s
Motorenwerte
Höchst­geschwindigkeit
190 km/h
Motorenwerte
CO2-Ausstoß (komb.)*
- g/km
Motorenwerte
Verbrauch (komb.)*
- l/100km
Motorenwerte
Energieeffizienzklasse*
-

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer Pkw' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

Modell im Test

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Das `Cabrio Coupé´ aus der dritten Generation des Renault Mégane (X95) besetzt eine kleine Nische mit einem erstaunlich umfangreichen Wettbewerbsumfeld. Seit dem ersten SLK von Mercedes von 1998 haben sich feste Verdecke bei Cabriolets durchgesetzt. Da gerade in der Kompaktklasse die offenen Versionen in der Regel als einziges Fahrzeug im Haushalt ganzjährig genutzt werden, gewährleisten die Blechdächer eine ordentliche Alltagstauglichkeit. Autos wie der Mégane CC sind ohne Einschränkungen winterfest und bieten auch bei schlechtem Wetter nicht zuletzt mehr Komfort als Stoffdächer. Vom Diebstahlschutz ganz abgesehen. Das Motorenprogramm des CC ist relativ breit aufgestellt, ebenso das Angebot an Ausstattungslinien und Optionen. Optisch macht der offene Mégane eine repräsentative Figur. Die Alltagstauglichkeit leidet etwas unter dem kleinen Gepäckraum. In puncto Zuverlässigkeit und Langzeitqualität weist der offene Mégane, wie die ganze Baureihe, Probleme auf.

Communitybewertungen

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1
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3
3 Sterne
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1 Sterne
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Karosserie
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Antrieb
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Fahrdynamik
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Komfort
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Emotion
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Alf1108 am 2. Juli 2011

„.“

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LosPresidentos am 19. Juli 2011

„Integriertes TomTom - einfach praktisch und leicht aktualisierbar bequeme Sitze mit sehr gutem Seitenhalt Leistungsfähige Klimaautomatik großer Kofferraum hoher Abrollkomfort“

...
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Jollysegler am 24. Juli 2011

„Gutes Preis Leistungsverhältnis, angenehm zu fahren.“

...
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Motoren

Motoren

Der Renault Mégane CC bietet ein umfangreiches Motorenprogramm. Vier Benziner leisten 110, 130, 140 und 180 PS, die beiden Diesel 130 beziehungsweise 160 PS. Die Fronttriebler sind mit manuellen Sechsganggetrieben für die Kraftübertragung ausgestattet – mit Ausnahme des 140-PS-Benziners, der über ein stufenloses CVT-Getriebe verfügt. Die meisten Motoren erfüllen die Euro-5-Norm.

  • Breit aufgestelltes Motorenangebot 
  • Nur eine Version mit Automatik im Angebot 
  • Alle Motoren erfüllen die Euro-5-Norm 
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Sicherheit

Sicherheit

Die Sicherheitsausstattung des Renault Mégane CC ist umfangreich. Das Cabrio Coupé bietet Airbags für Fahrer und Beifahrer sowie Seitenairbags. Hinzu kommen ABS mit EBV und einem Bremsassistenten, der im Ernstfall die Warnblinkanlage aktiviert, des Weiteren ein aktives Schutzsystem, das sich bei einem drohenden Überschlag aktiviert. Den Euro-NCAP-Crashtest absolviert der Mégane III mit fünf Sternen.

  • Vier Airbags  
  • ABS, Bremsassistent, ESP und Notbremsassistent 
  • Ordentliche Bremsen 
Sicherheitsausstattung anzeigen
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Ausstattung

Ausstattung

Für den Mégane CC sind mindestens 24.950 Euro zu entrichten. Renault bietet das Coupé-Cabriolet in vier verschiedenen Ausstattungslinien an. Darüber hinaus sind drei Pakete im Angebot. In Anbetracht der umfangreichen Ausstattung fällt das Angebot an einzelnen Optionen klein aus. Die Garantie lässt sich auf maximal vier Jahre oder 100.000 Kilometer verlängern.

Zur Serienausstattung gehören:

  • Klimaanlage 
  • Zentralverriegelung
  • Leichtmetallräder
Ausstattungsdetails anzeigen
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Beschreibung

Modellbeschreibung

Der Renault Mégane CC der dritten Generation (X95) ergänzte ab 2010 die französische Kompaktbaureihe, deren Karosserieangebot bislang aus Fünftürer, einem eigenständigen zweitürigen Coupé und dem Kombi Grandtour besteht. 


Der offene Mégane ist Cabriolet und Coupé in einem, wobei die Glaseinsätze im Dach auch bei schlechtem Wetter viel Licht in den Innenraum lassen.

Der 4,49 Meter lange CC ist ein Viersitzer mit einem elektrisch betätigten festen Verdeck. Dadurch lässt sich der Mégane geschlossen als Coupé nutzen. Der Mégane trifft auf ein erstaunlich breit aufgestelltes Wettbewerbsumfeld. Über das identische Konzept mit vier Sitzen und einem festen Dach, das sich elektrisch im Heck versenken lässt, verfügen auch der VW Eos (2006–2016), der Peugeot 308 CC (2008–2015), der Ford Focus CC (2007–2010) und der Opel Astra Twin Top (2006–2010).

Für ein Nischenmodell hat Renault sein Cabrio Coupé mit einem erstaunlich breiten Angebot aufgestellt. Es stehen nicht weniger als sechs Motoren zur Verfügung. Vier Benziner und zwei Diesel decken ein Leistungsspektrum zwischen 110 und 180 PS ab. Schon in der Grundausstattung lässt der Mégane CC nichts Wesentliches vermissen. Vier Ausstattungslinien erlauben eine individuelle Ausrichtung. Der `Luxe´ zielt in Richtung komfortabler, luxuriöser Ausstattung, der `GT´ fokussiert sich auf sportliche Schwerpunkte.

Die Cabrios mit festen Blechdächern dienen ihren Herstellern in erster Linie als Imageträger. Die Anteile an den Verkäufen der jeweiligen Modellreihen liegen im einstelligen Prozentbereich. 2010, im ersten Verkaufsjahr des Mégane CC, vereint die Kompaktklasse 27,1 Prozent aller Verkäufe auf sich. Das sind insgesamt 790.386 Einheiten. In der Reihe der Bestseller taucht der Mégane gar nicht auf. Seine 27.465 Verkäufe reichen nur zum neunten Platz in der Klasse. 2015, als die dritte Generation des Mégane endet, verkaufen die Franzosen nur noch 14.695 Exemplare ihrer Kompaktklasse. Da sind gerade noch 1,7 Prozent Marktanteil von insgesamt 848.108 Kompakten, die die Deutschen sich 2015 gönnen.

Kein Talent zum Kult

Obwohl der Mégane CC eine gute Alltagstauglichkeit bietet und geschlossen im Winter oder bei schlechtem Wetter die Rolle eines vollwertigen Coupés übernimmt, kann sich das Konzept nicht durchsetzen. Das liegt weniger an der spezifischen Interpretation von Renault als am allgemeinen Desinteresse an der spezifischen Fahrzeugklasse. Dem hohen Kostenrahmen, bereits bei der Anschaffung, steht ein signifikanter Mangel an Glanz und Image gegenüber. Somit hat nicht nur Renault keinen Nachfolger für den CC entwickelt, auch seine Wettbewerber sind inzwischen vom Markt verschwunden. Da die Modelle von Renault, Peugeot, VW und Opel in puncto Leistungs- und Modellangebot ebenso dicht beieinanderliegen wie bei ihren technischen Details, bleibt die Entscheidung für oder gegen einen Mégane CC ausschließlich eine Frage des persönlichen Geschmacks, wenn es ein kompakter offener Viersitzer mit Blechdach sein soll.

 

Fazit zum Renault Mégane CC (X95), 2010–2015

Mit dem CC der dritten Mégane-Generation wagt sich Renault bei seiner kompakten Baureihe in eine kleine Nische. Ein offener Viersitzer mit elektrischem Verdeck scheint eigentlich verlockend, denn er vereint alltagstauglichen Fahrspaß bei geöffnetem Verdeck mit einem wetterfesten Coupé im Winter. Das grundsätzlich hohe Preisniveau verhinderte jedoch eine hohe Verbreitung. Wer zwischen 25.000 und mehr als 30.000 Euro für ein Cabrio ausgeben möchte, legt Wert auf mehr Prestige und höhere Imagewerte, als sie ein Modell der Kompaktklasse gemeinhin zu vermitteln vermag. Als Gebrauchter wandelt sich dieser Mechanismus zur Tugend. Denn schon für einen kleinen fünfstelligen Betrag liefert ein CC viel Fahrspaß bei guter Alltagstauglichkeit. 130 PS reichen vollkommen aus. Wichtig ist ein Blick auf die Vorgeschichte eines CC. Wenn die Verdeckmechanik einwandfrei arbeitet und der Zahnriemen gewechselt ist, steht einer langen Freundschaft mit einem individuellen Auto wenig im Weg.