Porsche 911 Targa (996)Seit 1997

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(7 Testberichte)
Porsche 911 Targa (996) Bewertung 3.9/5 basierend auf 7 Testberichte.
  • Motoren
  • Modell im Test
  • Ausstattung
Preis
für 911 40 Jahre (Benzin, 345 PS)
Fahrzeugeinordnung

Der Porsche 911 Targa der Baureihe 996 kam 2001 – also vier Jahre nach dem Erscheinen des ersten 911ers – mit wassergekühltem Boxermotor auf den Markt. Dieses Derivat des Sportwagens genoss die „Gnade der späten Geburt“, da bei dieser Version die Modellpflege-Maßnahmen zur Mitte des Produktionszyklus’ schon umgesetzt waren. Im Gegensatz zu den klassischen Targa-Versionen der 1970er Jahre hatte diese Baureihe kein herausnehmbares Dach oder einen auffälligen Bügel, sondern wie der Vorgänger der Baureihe 993 ein großes Glasschiebedach. Deswegen war der Targa der Baureihe 996 auch mehr Coupé als Cabrio.

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Stärken
  • verbesserter Motor
  • praktische Heckklappe
  • moderneres Infotainment
Schwächen
  • nur eine Motorisierung
  • Kurbelwellensimmering-Problem
  • müde Tiptronic
Daten
Motorenwerte
Leistung
254 kW / 345 PS
Motorenwerte
0 - 100 km/h
4,9 s
Motorenwerte
Höchst­geschwindigkeit
290 km/h
Motorenwerte
CO2-Ausstoß (komb.)*
- g/km
Motorenwerte
Verbrauch (komb.)*
- l/100km
Motorenwerte
Energieeffizienzklasse*
-

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer Pkw' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

Modell im Test

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Der Porsche 911 Targa der Modellreihe 996 wurde von dem Zuffenhausener Sportwagenhersteller etwas stiefmütterlich behandelt, verkaufte sich der Vorgänger doch nicht sonderlich gut. Das Gute daran war, dass der Targa der Baureihe 996 erst mit der Modellpflege auf den Markt kam und da viele technische Kinderkrankheiten schon beseitigt beziehungsweise optimiert waren. So hatte der Targa bereits den leistungsstärkeren 3,6-Liter-Sechszylinder-Boxermotor mit 320 PS im Heck. Dazu kam die Überarbeitung des Innenraums (endlich gab es wieder ein Handschuhfach). Die Fahrleistungen überzeugten ebenso und das große Glasdach sorgte auch an trüben Tagen für Wohlfühl-Atmosphäre.

Communitybewertungen

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5
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1 Sterne
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Karosserie
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Antrieb
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Fahrdynamik
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Komfort
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Emotion
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911_50 am 28. Juni 2015

„Ein 911er vermittelt Fahrspaß pur. Dafür ist er geschaffen und nichts anderes.“

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Audi_Porsche am 17. Mai 2012

„- Der Rennsportwagen schlechthin... der 997 und jetzt 991 sind sicher besser... aber im Herstellungszeitraum unerreichbar. Mit Entnahme von Teppichen 60 kg, Klima > 20 kg, etc ... hat das Fz aber einen Gewichtsvorteil gegen die NEUEN... und damit immer noch brandschnell“

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ditroi9076 am 24. November 2015

„Jedem sportlich begeisterten Driver kann man Porsche empfehlen. Fahrten mit dem Auto sind "geil", das Image von Porsche ist unvergleichbar,“

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Motoren

Motoren

Der Porsche 911 Targa (996) kam zeitgleich mit der Modellpflege der Baureihe auf den Markt und fuhr daher von Anfang an mit dem wassergekühlten 3,6-Liter-Boxermotor. Die Leistung betrug 320 PS und das maximale Drehmoment 370 Newtonmeter. Durch den Einsatz des VarioCam Plus-Systems beschränkte sich der Normverbrauch auf 11,1 Liter (CO2-Emissionen 269 g/km). Geschaltet wurde serienmäßig mit einer 6-Gang-Handschaltung. Die Spitzengeschwindigkeit war bei 285 km/h erreicht und die 100 km/h-Marke nach 5,2 Sekunden. 

  • 320 PS und 370 Newtonmeter maximales Drehmoment
  • manuelle S6-Gang-Schaltung
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Sicherheit

Sicherheit

Wie die anderen Porsche 911 der Baureihe 996 wurde der Targa ebenfalls keinem Crashtest unterzogen. Allerdings gelten die Zuffenhausener Sportwagen konstruktionsbedingt als sehr stabil und sicher. Das liegt zum einen an der verwindungssteifen Karosserie, zum anderen am robusten Hinterwagen, der den Motor beherbergte und so ausgelegt war, dass das Triebwerk im Falle eines Einschlags von hinten nicht in die Fahrgastzelle eindringen konnte.

Neben den Protektoren in den Türen zählten vier Airbags inklusive Seitenairbags zur Sicherheitsausstattung des Porsche 911 Targa (Typ 996). Aufpreispflichtig war das „Porsche Stability Management“ (PSM / ESP). Die Keramik-Bremsen waren für den Targa nicht bestellbar, allerdings waren auch die serienmäßigen Stahlbremsen schon sehr standfest.

  • Zur Sicherheitsausstattung zählten:
  • vier Airbags
  • ESP (optional)
  • Parksensoren im Heck (optional)
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Ausstattung

Ausstattung

Der Porsche Targa kam im Herbst 2001 auf den Markt und hatte damit schon die Vorteile der Modellpflege verbaut. Neben dem Anstieg der Leistung auf 320 PS wurde bei diesem Facelift auch der Innenraum überarbeitet. So gab es zum Beispiel nach der Modellpflege ein Handschuhfach, das zuvor nicht vorhanden war. Auch die Materialien wurden wertiger gestaltet, auch wenn das Interieur sehr durch Hartplastik dominiert blieb. Die Instrumente bekamen die Porsche-Turbo-Optik und hatten digitale Anzeigen.

In puncto Infotainmentsystem – ohnehin keine Porsche-Domäne – wurde ab September 2002 die neue Generation PCM 2 mit einem 16:9-Bildschirm ausgestattet. Gegen Aufpreis waren auch Bi-Xenon-Scheinwerfer erhältlich.

Der Targa wurde aufgrund seiner großen Glasflächen gerne auch als Aquarium verspottet. Gegen das Aufheizen des 1,5 Quadratmeter großen Glasschiebedachs half eine elektrisch stufenlos bewegbare Jalousie und eine neue Heckklappe erleichterte das Beladen der Rücksitze. Kleines Manko: mit geöffnetem Dach war die Klappe nicht zu nutzen.

  • Zur Serienausstattung gehörten:
  • großes Glasdach
  • automatische Klimaanlage mit integriertem Aktivkohlefilter
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Beschreibung

Modellbeschreibung

Der Porsche Targa der Baureihe 996 ist ein Spätstarter, kam er doch 2001 knapp vier Jahre später als das Coupé fast zeitgleich mit der Modellpflege auf den Markt. Damit startete der Elfer mit Glasdach ohne technische Kinderkrankheiten.


Vorderansicht - schräg
Das Zusatzgewicht des Heckfensters beträgt rund 70 Kilogramm gegenüber dem 911 Coupé.
Seitenansicht

Der Porsche 911 Targa (996) setzte die Ausrichtung der Vorgänger-Baureihe 993 fort, bei der der Targa ein großes Glasschiebedach anstelle eines herausnehmbaren Dachelements inklusive Bügel besaß. Das Glasdach des Targa hatte eine Fläche von 1,5 Quadratmetern und ein elektrisch stufenlos verstellbarer Rollladen verhinderte das Aufheizen des Innenraums. Die praktische Heckklappe half beim Beladen der Notsitze hinten, die bei jedem Porsche 911 dringend als Gepäckfach gebraucht wurden. Allerdings war das mit geöffnetem Dach nicht möglich.

 

Nur ein Motor verfügbar

Im Gegensatz zu den Coupés und den Cabrios des Porsche 911 hatte der Targa der Baureihe 996 nur eine Motorisierung. Der 3,6 Liter große, wassergekühlte Sechszylinder-Boxer hatte 320 PS und war in vielen Punkten verbessert. Unter anderem waren eine andere Kurbelwelle, neue Pleuel und angepasste Kolben verbaut und an den Antriebsstrang angepasst. Der Motor hatte auch das VarioCam-Plus-System mit variablem Ventilhub aus dem Porsche 911 Turbo, was nicht nur die Fahrbarkeit verbesserte, sondern auch den Verbrauch reduzierte. Zudem stieg der Luftdurchsatz an den Wasserkühlern um 15 Prozent. Auch das Geräuschniveau sank durch neue, leise Zahnketten zwischen Kurbel- und Nebenwelle.

 

Modellpflege-Interieur

Das Cockpit des Targas entsprach dem der Carrera-Modelle nach der Überarbeitung. Dabei kamen zwar wertigere Materialien zum Einsatz, echten Premium-Charakter strahlte der Porsche 911 (996) aber immer noch nicht aus. Allerdings bekamen die Instrumente die Porsche-Turbo-Optik und hatten jetzt digitale Anzeigen. Ab September 2002 wurde die neue Infotainment-Generation PCM 2 mit einem 16:9-Bildschirm ausgestattet. 

Porsche typisch war die Ausstattungspolitik, in der manche nützlichen Details extra bezahlt werden mussten. So kostetet etwa das elektronische Stabilitätsprogramm PSM (Porsche Stability Management) ebenso Aufpreis wie Bi-Xenon-Scheinwerfer oder auch Parksensoren im Heck. Der Basispreis des Porsche 911 Targa (996) startete bei 159.041 D-Mark. Damit war diese Modellvariante rund 13.180 D-Mark teurer als das Coupé inklusive Schiebedach.

 

Fazit zum Porsche 911 Targa (996)

Der Porsche Targa ist ein Auto für Liebhaber – und Golfer. Denn durch das elektrisch verschiebbare Glasschiebedach konnte man die Golf-Bags ohne große Probleme ins Auto packen. Das Zusatzgewicht des Heckfensters von rund 70 Kilogramm gegenüber dem 911 Coupé beeinträchtigte die Fahrleistungen nur unwesentlich. Zumal der Targa von Anfang an von dem 3,6 Liter großen Sechszylinder-Boxer mit 320 PS angetrieben wurde, der nach der Modellpflege auch im Carrera Dienst tat. Auch im Innenraum waren beim Targa schon die Faceliftmaßnahmen umgesetzt, die zusammen mit dem 1,5 Quadratmeter großen Glasdach dem Fahrzeuginneren eine ganz besondere Atmosphäre verliehen.

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