Peugeot 308 (T9)Seit 2013

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(2 Testberichte)
Peugeot 308 (T9) Bewertung 4.3/5 basierend auf 2 Testberichte.
  • Motoren
  • Modell im Test
  • Design
Preis
für 308 PureTech 110 Stop & Start (Benzin, 110 PS)
Fahrzeugeinordnung

Mit dem fünftürigen Peugeot 308 (interner Code T9), dessen zweite Generation 2013 auf der IAA in Frankfurt sein Debüt feierte, will sich der französische Autobauer erneut in der hart umkämpften Kompaktklasse etablieren. Um sich gegen Konkurrenten, wie VW Golf, Ford Focus, Honda Civic, Hyundai i30, Mazda3, Opel Astra, Seat Leon, Skoda Rapid Spaceback und Toyota Auris durchzusetzen, hat Peugeot den 308 technisch deutlich aufgerüstet.

Die Auffrischung hat sich ausgezahlt: Mit dem neuen Peugeot 308 sind die Franzosen aus dem Schatten-Dasein des Kompaktsegments herausgetreten und schlagen sich im Vergleich zu den Mitbewerbern deutlich besser als der dröge Vorgänger. Den nächsten Schritt will die Löwenmarke mit dem 2018 anstehenden Facelift machen. Dann wird die nächste Generation des i-Cockpits, das erstmals im 3008 Premiere feierte, sowie mehr Assistenzsysteme an Bord sein.

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Stärken
  • dynamisches Fahrverhalten
  • weniger Gewicht als der Vorgänger
  • anständige Materialanmutung im Innenraum
Schwächen
  • Lenkung fühlt sich synthetisch an
  • Ergonomie nicht immer perfekt
Daten
Motorenwerte
Leistung
81 kW / 110 PS
Motorenwerte
0 - 100 km/h
11,1 s
Motorenwerte
Höchst­geschwindigkeit
188 km/h
Motorenwerte
CO2-Ausstoß (komb.)*
105 g/km
Motorenwerte
Verbrauch (komb.)*
4,6 l/100km
Motorenwerte
Energieeffizienzklasse*
B

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer Pkw' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

Design

Design

  • Peugeot 308 T9 Innenansicht statisch Detail Mittelkonsole Handschalter
  • Peugeot 308 T9 Aussenansicht Heck schräg statisch weiss
  • Peugeot 308 T9 Aussenansicht Heck schräg dynamisch weiss
  • Peugeot 308 T9 Innenansicht statisch Vordersitze und Armaturenbrett
  • Peugeot 308 T9 Aussenansicht Seite statisch weiss
  • Peugeot 308 T9 Aussenansicht Heck schräg dynamisch rot
  • Peugeot 308 T9 Aussenansicht Front schräg statisch weiss
  • Peugeot 308 T9 Aussenansicht Heck schräg statisch Detail Rückleuchte rechts weiss
  • Peugeot 308 T9 Aussenansicht Front schräg statisch Detail Grill weiss
  • Peugeot 308 T9 Aussenansicht Seite dynamisch weiss
  • Peugeot 308 T9 Aussenansicht Front schräg dynamisch blau
  • Peugeot 308 T9 Aussenansicht Heck schräg statisch weiss
  • Peugeot 308 T9 Aussenansicht Seite schräg statisch Detail Felge vorne links weiss
Modell im Test

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Mit dem 308 unternimmt Peugeot einen weiteren Anlauf, den übermächtigen VW Golf vom Thron der Kompaktklasse zu stoßen. Nachdem beim Design der ersten 308er-Generation relativ wenig vom sprichwörtlichen französischen Chic zu sehen war, haben die Formengeber dem aktuellen 308 ein ansprechenderes, massentauglicheres Äußeres verpasst.

Die echte Revolution fand aber unter dem Blechkleid statt: Der Peugeot 308 steht auf der neuen EMP2-Plattform des PSA-Konzerns, was zum einen mit einer verbesserten Fahrdynamik und zum anderen mit modernerer Technik einhergeht. Mit der neuen Architektur hat der Kompaktwagen zudem rund 140 Kilogramm gegenüber dem Vorgänger abgespeckt, was sich sowohl in der Agilität und den Verbräuchen bemerkbar macht. Verbesserungswürdig sind allerdings immer noch die Ergonomie und manche Materialdetails im Innenraum.

Communitybewertungen

5 Sterne
1
4 Sterne
1
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
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Karosserie
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Antrieb
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Fahrdynamik
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Komfort
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Emotion
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peugeot_308_sw am 11. Oktober 2013

„Mal abgesehen von den Problemen mit den Bremsen bin ich mit dem Fahrzeug voll und ganz zufrieden, es ist geräumig, ein angenehmes Langstreckenfahrzeug und hat einen der heutigen Zeit angemessenen Verbrauch. Nach meinen bisher gemachten Erfahrungen würde ich das Fahrzeug jederzeit wieder kaufen. Und mal ehrlich, mir ist kein Fahrzeug bekannt, das nicht irgendwelche Macken hat.“

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roko5 am 28. Juli 2015

„Sehr tolles Design. sehr guter Qualitätseindruck. Preis / Leistungsverhältnis. guter, durchzugsstarker und sparsamer Dieselmotor mit 120 PS. Kann das Auto bedenkenlos jedem weiterempfehlen, der auch mal über den Tellerrand hinausschauen möchte.“

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Motoren

Motoren

Peugeot hat das Antriebsportfolio im 308 auf je zwei Benziner- und Dieselmotoren eingedampft, die alle mit der spritsparenden Start-Stopp-Technologie ausgestattet sind. Die 110 und 130 PS starken Dreizylinder-Turbobenziner drehen willig hoch und gehen auch in den Gängen drei und vier geschmeidig zur Sache. Allerdings ist der Basis-Benziner nur mit einer 5-Gang-Automatik kombinierbar. Der Normverbrauch reicht von 4,0 bis 4,9 Litern, die CO2-Emissionen von 95 bis 112 Gramm pro Kilometer.

Den Turbodieseln ist die Elastizität wiederum in die Wiege gelegt. Zwei Versionen mit 1,6 Liter Hubraum und 120 PS sowie 2,0 Liter Hubraum und 150 PS stehen zur Auswahl. Hier lassen sich beide Motoren wahlweise mit einer Sechsgang-Schaltung oder -Automatik wählen. Die Normverbräuche liegen zwischen 3,1 und 4,1 Liter, die CO2-Emissionen zwischen 82 und 108 Gramm pro Kilometer.

  • Dreizylinder (Benziner) und Vierzylinder (Diesel)
  • Alle Motoren mit Start-Stopp
  • 5- und 6-Gang-Schaltgetriebe, 6-Gang-Automatik
Motordetails anzeigen
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Sicherheit

Sicherheit

Bei der Sicherheit liefert der Peugeot 308 ein ambivalentes Bild ab. Dank der neuen EMP2-Plattform, auf der der Kompaktwagen basiert, ist die passive Sicherheit absolut zeitgemäß, was auch fünf Sterne im Euro-NCAP-Test belegen. Die neue Architektur wirkt sich aber auch positiv auf die aktive Sicherheit aus. Unter anderem ist ein adaptiver Tempomat mit Geschwindigkeitsbegrenzung und Voll-LED-Licht an Bord. Allerdings sind einige dieser nützlichen Helfer nur im Paket und daher nur für die Top-Ausstattung erhältlich. Dass es für den Peugeot 308 weder Kurven- noch Abbiegelicht gibt, ist bei einem Fahrzeug, das auf einer modernen Plattform steht, nur schwer nachzuvollziehen.

Zur Sicherheitsausstattung zählen:

  • Tempomat mit Geschwindigkeitsbegrenzung
  • Voll-LED-Licht (optional)
  • Totwinkel-Assistent (optional)
Sicherheitsausstattung anzeigen
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Ausstattung

Ausstattung

Mit einem Einstiegspreis von 20.900 Euro reiht sich der Peugeot 308 eher in der oberen Hälfte der Kompaktklasse ein. Grund für diese Preiserhöhung, ist die Reduktion auf nunmehr nur noch zwei Ausstattungslinien „Active“ und „Allure“ – die ursprüngliche Basisausstattung „Access“ entfällt.

In der neuen Basisversion enthalten sind dafür eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik und der 9,7-Zoll-Touchscreen. In der Top-Version „Allure“ (ab 23.500 Euro) kommen Extras wie die Voll-LED-Scheinwerfer und die Peugeot „Connect Box“ für die Smartphone-Konnektivität hinzu.

Bei den Zusatzausstattungen bietet Peugeot einige vorgefertigte Pakete an, wobei die Mehrzahl wie etwa das Echtleder-Paket für 2300 Euro ohnehin nur mit der Top-Version „Allure“ erhältlich ist. Dass eine elektrische Lendenwirbelstütze inklusive Massagefunktion sowie viele der Fahrassistenten nur im Paket erhältlich sind, stellt den Produktplanern kein mustergültiges Zeugnis aus.

Zur Serienausstattung gehören:

  • Zwei-Zonen-Klimaautomatik
  • Tempomat mit Geschwindigkeitsbegrenzer
Ausstattungsdetails anzeigen
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Beschreibung

Modellbeschreibung

Der Peugeot 308 ist so etwas wie der Befreiungsschlag für die Löwenmarke. Um endlich aus dem übermächtigen Schatten des VW Golf herauszutreten, hat der Hersteller modernste Technik in ihr Kompaktklasse-Modell gesteckt.


Vorderansicht - schräg
Zum Vorgänger hat der zweite 308 rund 140 Kilogramm abgespeckt.
Seitenansicht

„Impress yourself“ lautet Peugeots Markenclaim – der 308 soll allerdings vor allem die Autofahrer beeindrucken. Da in keiner Klasse so hart gekämpft wird wie im Kompakt-Segment, musste der 308 deutlich besser werden als der Vorgänger. Das schafft Peugeots Kompaktwagen schon optisch durch ein schickeres Design und eine bessere Verarbeitung, die sich vor allem im Innenraum auswirkt. Allerdings ist nicht alles im Cockpit ergonomisch perfekt gelöst. Das kleine Lenkrad ist sehr tief montiert und verdeckt je nach Positionierung Teile der Instrumente.

Technisch auf Augenhöhe

Technisch kann der Peugeot 308, der auf der neuen PSA-Plattform EMP2 steht, mit seinen Konkurrenten mithalten. Das zeigt sich bei den Assistenzsystemen, wo der Franzose unter anderem einen Notbrems- und einen Totwinkel-Assistenten bietet, der bei den breiten C-Säulen durchaus hilfreich ist. Durch die neue Architektur hat der Peugeot rund 140 Kilogramm abgespeckt, was sich positiv auf die Agilität auswirkt. Da schlägt der 308 seinen Vorgänger um Längen. Auch die Fahrwerksabstimmung ist straffer und harmonischer.

Gute Motoren

Im Gegensatz zu anderen Autobauern wie BMW hat Peugeot bei den Dieselmotoren auf Dreizylinder-Aggregate verzichtet, was dem 308 nicht zum Nachteil wird. Die Selbstzünder gehen engagiert zur Sache und sind sparsam. Das Gleiche lässt sich über die Dreizylinder-Turbobenziner sagen. Beim Platz schneidet der 308 ambivalent ab. Vorne ist er durchaus in Ordnung, aber im Fond ist die Kopffreiheit für Menschen jenseits der 1,80 Meter beengt.

Fazit zum Peugeot 308

Der Peugeot 308 hat gegenüber seinem Vorgänger in fast allen Bereichen zugelegt. Technisch ist der französische Kompaktwagen damit auf der Höhe der Zeit. Auch wenn die Dieselmotoren schon ein bisschen angestaubt sind, verrichten sie ihren Job doch ambitioniert und vor allem sparsam. Gleiches gilt für die Dreizylinder-Turbobenziner.

Die Verarbeitung und die Materialien im Innenraum haben ebenfalls sicht- und fühlbar zugelegt. Kein Wunder, dass der elegante Peugeot 308 neben den SUV-Modellen bei der Löwenmarke inzwischen als Zugpferd gilt. Das Facelift, das 2018 ansteht, wird bei der Technik noch einmal nachlegen. Vor allem wird die neueste Version des i-Cockpit, die im Crossover Peugeot 3008 Premiere feiert, beim Kompaktmodell Einzug halten.