Opel Insignia A (G09)Seit 2008

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(66 Testberichte)
Opel Insignia A (G09) Bewertung 4.1/5 basierend auf 66 Testberichte.
  • Motoren
  • Modell im Test
  • Design
Preis
für Insignia 1.6 (Benzin, 115 PS)
Fahrzeugeinordnung

Der Insignia ist das Flaggschiff von Opel und hat 2008 den Vectra abgelöst. Im Ringen mit Konkurrenten wie dem Ford Mondeo, dem VW Passat und dem Skoda Superb wurde das intern als Baureihe G09 geführte Topmodell der Rüsselsheimer zum letzten Mal 2013 groß überarbeitet und fährt nun auf der Zielgeraden des Modellzyklus: Im Frühsommer 2017 geht die zweite Generation an den Start.

Die laufende Modellgeneration präsentiert Opel neben dem in Deutschland dominierenden Kombi „Sport Tourer“ und dessen nachträglich aufgelegter Offroadversion „Country Tourer“ als klassisch geschnittene Stufenheck-Limousine mit vier Türen sowie als Fließheck mit großer, bis ins Dach reichender Kofferraum-Klappe.

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Stärken
  • vorbildliche Sitze
  • Telematik-Dienst OnStar
  • breite Motorpalette
Schwächen
  • mäßige Raumausnutzung
  • unübersichtliche Bedienung
  • hohes Gewicht
Daten
Motorenwerte
Leistung
85 kW / 115 PS
Motorenwerte
0 - 100 km/h
12,9 s
Motorenwerte
Höchst­geschwindigkeit
192 km/h
Motorenwerte
CO2-Ausstoß (komb.)*
- g/km
Motorenwerte
Verbrauch (komb.)*
- l/100km
Motorenwerte
Energieeffizienzklasse*
-

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer Pkw' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

Design

Design

  • Opel Insignia A  Aussenansicht Heck schräg statisch blau
  • Opel Insignia A Innenansicht Fahrerposition Studio statisch schwarz
  • Opel Insignia A InnenansichtDetail Handschuhfach Studio statisch beige
  • Opel Insignia A  Aussenansicht Heck schräg dynamisch rot
  • Opel Insignia A Innenansicht Detail Mittelkonsole statisch schwarz
  • Opel Insignia A Innenansicht Rücksitzbank Studio statisch schwarz
  • Opel Insignia A Innenansicht Detail Kombiinstrument statisch schwarz
  • Opel Insignia A  Aussenansicht Front schräg dynamisch rot
  • Opel Insignia A Innenansicht Vordersitze Studio statisch schwarz
  • Opel Insignia A  AussenansichtFront dynamisch silber
  • Opel Insignia A  Aussenansicht Front dynamisch grau
  • Opel Insignia A  Aussenansicht Seite dynamisch grau
  • Opel Insignia A  Aussenansicht Front schräg dynamisch silber
  • Opel Insignia A  Aussenansicht Heck dynamisch rot
  • Opel Insignia A  Aussenansicht Seite dynamisch silber
Modell im Test

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Der Insignia ist für Opel Aushängeschild und Technologieträger zugleich. Deshalb haben die Hessen ihr Flaggschiff stets mit den neuesten Errungenschaften vom intelligenten Licht bis zum Telematikdienst OnStar bestückt und an der Nahtstelle zur Oberklasse positioniert. Vor allem Vielfahrer, Firmenkunden und Familien sollten davon profitieren.

Zwar ist Opel von der Fachpresse für die Demokratisierung von Innovationen und die ergonomischen Sitze gelobt worden. Doch gab es am Insignia auch reichlich Kritik: Das Anzeige- und Bedienkonzept galt als unübersichtlich und schnell veraltet und die Raumausnutzung vor allem im Fond und im Gepäckabteil als mäßig.

Communitybewertungen

5 Sterne
36
4 Sterne
26
3 Sterne
4
2 Sterne
0
1 Sterne
0
Karosserie
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Antrieb
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Fahrdynamik
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Komfort
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Emotion
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Klapphelm am 9. August 2011

„Toller, spritziger Wagen, praktisch, schön, schnell, preiswert, mit Langstreckenkomfort, zur Kurvenhatz, für den Familienurlaub, zuverlässig, tolles Drehmoment. Mit allem, was mein Herz begehrt, zu einem Preis, wo es woanders keinerlei Zusatzausstattung gibt. Einfach mal Probe fahren und ihr werdet sehen!“

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Juergen D am 8. Oktober 2011

„Der Opel Insignia wird zwar schon ein paar Jahre gebaut, aber er braucht den Vergleich mit einem anderen Auto nicht zu scheuen. Er ist wahrscheinlich viel emotionaler als die meißten anderen Autos. Ich habe den Insignia gekauft, weil er mir am Besten gefallen hat und mich in ihm sehr wohl fühle. Wenn er einen Test gegen einen Mondeo verliert dann nur, weil einfache Zahlen miteinander verglichen werden und nicht der persöhnliche Eindruck und die Erwartungen die man in ein Auto setzt. Der Insignia erfüllt alle meine Wünsche und Erwartungen in ein sportliches Alltagsauto, er ist weder langweilig noch nüchtern aber funktionell bereitet viel Freude. Ich kann dieses Auto uneingeschränkt empfehlen und hoffe, dass Opel auch in Zukunft solche Autos baut.“

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ackerkralle am 6. April 2012

„Wer ein schönes Auto mit einem excellenten Preis-/Leistungsverhältnis für lange Strecken sucht, der wird hier ein sehr gutes Exemplar finden. Das Geräuschniveau auf der Autobahn ist bis 150 km/h sehr gering, die Sitze perfekt, das Navi900 rechnet sehr schnell und präzise. Die Qualitätsanmutung stimmt und gute Ausstattung (Leder belüftet, adapative BiXenon, Bluetooth, ..) kostet wenig Geld. Der 130PS-Motor mit der Ecoflex-Ausstattung ist sehr sparsam und ausreichend schnell. Nur der Durchzug im 6. Gang ist durch die längere Achsübersetzung des Ecoflex recht mau (100km/h entspr. ca. 1.500 U/min). Diese Kombination erzieht somit ein wenig zum vernünftigen Gleiten und damit zum entspannten Ankommen. Das sehe ich als Pluspunkt, denn mein vorhergehendes Fahrzeug war schneller und dynamischer - aber ich kam beileibe nicht so entspannt am Ziel an. Nachtrag 25.05. Der Kofferraum ist auch mit Reserverad für ein coupé-artiges Fahrzeug angenehm groß. Das Navi ist hervorragend und auf Reisen wird man feststellen, dass es sehr durchdachte Funktionalitäten hat (z.B. Suche einer bestimmten Raststätte an der berechneten Route, oder ständige Anzeige der kommenden drei Autobahn-Parkplätze/-Raststätten mit Entfernung entlang der Route)“

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Motoren

Motoren

Opel bietet den Insignia mit sieben Vierzylindern von 1,4 bis 2,0 Litern Hubraum an, die dank regelmäßiger Modellpflege bis zum Generationswechsel in 2017 dem Stand der Technik entsprechen. Es gibt drei Benziner von 140 PS bis 250 PS, drei Diesel mit 120 PS bis 170 PS sowie eine Flüssiggas-Umrüstung mit 1,4 Litern Hubraum und 140 PS. Damit schaffen Limousine und Fünftürer Geschwindigkeiten zwischen 195 und 250 km/h und kommen auf Verbrauchswerte zwischen 3,8 und 8,3 Litern.

Es gibt Schalt- und Automatik-Getriebe mit sechs Gängen und seit der letzten Modellpflege auch Allradantrieb. Was im Vergleich zu VW und Ford fehlt, ist eine Variante mit (Plug-In)-Hybrid. Außerdem bietet Opel die ansonsten serienmäßige Start-Stopp-Automatik nicht für die Automatik-Versionen an.

  • Jeweils drei Benziner und Diesel mit 120 PS bis 250 PS
  • Flüssiggas-Umrüstung ab Werk
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Sicherheit

Sicherheit

Die Bewertung der Sicherheit im Opel Insignia fällt zweigeteilt aus: Bei der passiven Ausstattung ist er top und verdient zu Recht die fünf Euro-NCAP-Sterne. Bei den aktiven Systemen dagegen klaffen im Vergleich zur jüngeren Konkurrenz deutliche Lücken. Der Insignia bietet weniger Assistenzsysteme als Passat oder Mondeo und räumt diesen mit Warnungen statt korrigierender Eingriffe einen geringeren Einfluss ein. Dafür kann das Opel-Flaggschiff mit dem Telematik-System OnStar punkten, das gerade auch in Notsituationen wichtige Hilfe leistet.

  • Zur Sicherheitsausstattung zählen:
  • Frontkamera für Abstandsregelung und Gefahrenbremsung (optional)
  • OnStar (ab Edition)
  • Adaptives Fahrlicht AFL+ (ab Innovation)
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Ausstattung

Ausstattung

Opel bietet den Insignia in den vier Ausstattungslinien Selection, Edition, Sport und Innovation an und hat zudem vor allem für Flottenkunden zwei Business-Pakete mit besonders auf Vielfahrer zugeschnittenen Extras geschnürt. Zwischen der vergleichsweise mager ausgestatteten Selection-Variante und dem mit vielen Extras bestückten Top-Modell Innovation liegen rund 5000 Euro. Aber selbst über das höchste Ausstattungsniveau hinaus bietet Opel noch reichlich Möglichkeiten, Ausstattung und Ambiente zu verfeinern und den Preis in die Höhe zu treiben.

Ab dem zweiten Niveau serienmäßig an Bord ist der Telematik-Dienst OnStar, den Opel Konkurrenten wie VW oder Ford sowie allen Importmarken voraushat. Er bietet neben einer schnellen Datenverbindung und einem WLAN-Hotspot vor allem den Kontakt zu einem Service-Center, das den Fahrer wie ein persönlicher Concierge rund um die Uhr auf Knopfdruck umsorgt.

Während Opel bei den Sitzen noch immer den Standard im Segment definiert, fällt der Insignia bei den elektronischen Errungenschaften deutlich zurück: Den Assistenzsystemen fehlt zumeist der aktive Korrektureingriff und das Infotainment ist kompliziert zu bedienen und bietet zu wenig Möglichkeiten.

  • Zur Serienausstattung gehören:
  • Klimaanlage
  • OnStar (ab Edition)
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Beschreibung

Modellbeschreibung

Früher Aushängeschild, jetzt Auslaufmodell: Der Opel Insignia leidet ein wenig unter seiner langen Laufzeit, ist aber dafür eine ausgereifte Größe im Segment und zudem billiger als die deutsche Konkurrenz.


Vorderansicht - schräg
Lange fährt der Insignia nicht mehr hinterher: Im Sommer 2017 gibt es einen Nachfolger, der wieder auf Augenhöhe mit der Konkurrenz sein will.
Seitenansicht

Der Opel Insignia ist das Flaggschiff von Opel und steht damit in der Tradition von Omega und Vectra. Zwar ist der Kombi gerade auf dem deutschen Markt die wichtigste Variante, doch bietet Opel als einer der wenigen Hersteller überhaupt parallel dazu auch ein Stufen- und Fließheck-Modell an. Damit zielt der hessische Hersteller insbesondere auf Familien mit größeren Kindern, auf Flottenkunden und Vielfahrer, die den Insignia als zuverlässigen Kilometerfresser schätzen. Außerdem erreicht der Insignia so auch konservative Kunden, die sich dem Trend zu SUV und Crossover verschließen und klassische Bauformen bevorzugen.

Umfangreiche Motorpalette

Obwohl der 2008 präsentierte Insignia auf der Zielgeraden fährt und im Sommer 2017 einen Nachfolger bekommt, ist die Motorpalette noch gut bestückt. Es gibt je drei Benziner und Diesel mit 120 PS bis 250 PS – darunter einen mit 1,4 Litern Hubraum vernünftig geschrumpften Benziner und einen als „Flüsterdiesel“ gelobten Selbstzünder. Die Verbrauchswerte liegen mit 3,8 bis 8,3 Litern noch im Rahmen, doch zieht Opel nicht alle Register: Start-Stopp-Systeme gibt es nur für die Versionen mit Schaltgetriebe und eine elektrische Unterstützung für den Antrieb (Hybrid) ist selbst beim Nachfolger erst einmal nicht vorgesehen. Dafür gibt es immerhin ab Werk eine Flüssiggas-Umrüstung.

Viel Ergonomie, wenig Assistenz

Bei der Ausstattung des Insignia macht sich sein hohes Alter deutlicher bemerkbar als bei den Motoren. Nach wie vor bietet das Opel-Flaggschiff zwar sehr ergonomische Sitze und hat speziell in den gehobenen der vier Ausstattungsvarianten ein ansehnliches Ambiente. Aber die Assistenzsysteme sind nicht so wirkungsvoll wie bei der Konkurrenz, die Bedienung ist komplizierter und die Anzeigen wirken antiquiert. Selbst das adaptive Fahrlicht AFL+ auf Bi-Xenon-Basis ist mittlerweile überholt und bietet im kleinen Bruder Astra mit LED- und Matrix-Technik deutlich mehr. Lediglich das Telematik-System OnStar macht Eindruck: Damit bietet Opel einen Service, den kein anderer Hersteller in dieser Preisklasse zu Wege bringt.

Punkten kann der Insignia dafür beim Preis: Die Limousine startet ab 24.680 Euro, der Fünftürer ist knapp 400 Euro teurer und beide sind sie deutlich günstiger als die entsprechenden Varianten von VW Passat oder Ford Mondeo.

Fazit zum Opel Insigna

Bei seiner Premiere im Jahr 2008 war der Insignia ein großer Wurf, nach dem blassen Vectra eine strahlende Erscheinung und eine Kampfansage an Ford Mondeo und VW Passat. Doch nachdem die beiden wichtigsten Konkurrenten bereits eine Fahrzeuggeneration weiter sind, hat das Opel-Flaggschiff in der Mittelklasse mittlerweile einen schweren Stand. Einerseits grundsolide und ausgereift, andererseits bei Ausstattung und Elektronik nicht mehr ganz auf der Höhe der Zeit. Ein Manko, das auch der zum Teil deutliche Preisvorteil nicht aufwiegen kann. Aber lange fährt der Insignia nicht mehr hinterher: Im Sommer 2017 gibt es einen Nachfolger, der wieder auf Augenhöhe mit der Konkurrenz sein will.