Opel Astra Limousine (G)Seit 1998

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(7 Testberichte)
Opel Astra Limousine (G) Bewertung 3.7/5 basierend auf 7 Testberichte.
  • Motoren
  • Modell im Test
  • Design
Preis
für Astra 1.6 (Benzin, 74 PS)
Fahrzeugeinordnung

Der Opel Astra (Typ G) kommt im Frühjahr 1998 auf den Markt und ist, wie sein Vorgänger, ein Fahrzeug der Kompaktklasse. Um gegen den VW Golf bestehen zu können, bessert der Rüsselsheimer Hersteller vor allem bei der Rostanfälligkeit nach, die beim Vorgänger (Typ F) für Unmut gesorgt hatte. Allerdings schafft er keine komplette Linderung, sodass auch die zweite Generation des Kompaktwagens nicht ganz frei von Korrosionsproblemen ist. Im Laufe des Modellzyklus kommen neue Motoren hinzu, die entweder bei der Leistung zulegen, wie der Top-Benziner mit 147 PS, oder durch besondere Sparsamkeit auffallen, wie die so genannten Eco4-Diesel.

Die Stufenheck-Limousine bietet viel Platz im Innenraum und einen großzügigen Kofferraum. Allerdings steht die Karosserieform in Deutschland nicht ganz oben auf der Wunschliste der Autofahrer. Deswegen wurde diese Modellvariante hauptsächlich für die osteuropäischen Märkte konzipiert und verkauft.

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Stärken
  • guter Komfort
  • viel Platz
  • sparsame Diesel-Motoren
Schwächen
  • rostanfälliges Fahrwerk (Astra 1.7 CDTI und 2.0 CDTI, Bj 1998 bis 2005)
  • anfällige Elektronik
  • dürftige Basisausstattung
Daten
Motorenwerte
Leistung
55 kW / 74 PS
Motorenwerte
0 - 100 km/h
14,5 s
Motorenwerte
Höchst­geschwindigkeit
170 km/h
Motorenwerte
CO2-Ausstoß (komb.)*
- g/km
Motorenwerte
Verbrauch (komb.)*
- l/100km
Motorenwerte
Energieeffizienzklasse*
-

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer Pkw' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

Design

Design

  • Opel Astra G Stufenheck Innenansicht Fahrerposition Studio statisch blau
  • Opel Astra G Stufenheck Aussenansicht Heck statisch silber
  • Opel Astra G Stufenheck Aussenansicht Front statisch silber
  • Opel Astra G Stufenheck Aussenansicht Front schräg statisch grün
  • Opel Astra G Stufenheck Aussenansicht Seite statisch grün
Modell im Test

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Das Duell Golf gegen Astra war zum Zeitpunkt des Erscheinens der zweiten Generation im Jahr 1998 schon entschieden. Während sich der Golf zunehmend zum Klassenprimus entwickelt, fiel der Astra langsam zurück. Das liegt vor allem an der verheerenden Qualität der ersten Astra-Generation (Typ F), die vor allem mit Rost zu kämpfen hatte. Da gibt die zweite Generation (Typ G) dank der vollverzinkten Karosserie ein deutlich besseres Bild ab, ohne jedoch gänzlich zu überzeugen: Auch bei den Modellen Astra 1.7 CDTI und 2.0 CDTI (Baujahre 1998 bis 2005) bleibt das Fahrwerk anfällig für Korrosion.

Dabei zeichnen sich gerade die Diesel-Modelle durch einen guten Durchzug und einen gemäßigten Verbrauch aus. Vor allem die Spar-Modelle (Eco4) überzeugen in dieser Hinsicht. Wer etwas forscher unterwegs sein will, ist mit dem Astra-2.2-16V-Benziner und seinen 147 PS gut beraten. Bei der Praktikabilität schneidet die Stufenheck-Limousine ebenfalls gut ab. Äußerlich mag diese Karosserie-Form nicht jedermanns Geschmack sein, aber man bekommt hier immerhin viel Auto für sein Geld.

Communitybewertungen

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4 Sterne
5
3 Sterne
2
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1 Sterne
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Karosserie
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Antrieb
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Fahrdynamik
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Komfort
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Emotion
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Strab-Driver am 17. Juni 2011

„Das ein 12 Jahre altes Auto nicht klappert und ich es noch lange fahren kann. Evtl. Youngtimer.“

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ebs1020 am 17. November 2012

„Der Opel Astra G ist für mich eines der besten Hauptfahrzeuge die man auf dem Gebrauchtwagenmarkt findet. Der 1,8 l Benzinmotor mit 116 PS ist aus meiner Sicht die genau richtige Motorisierung und sogar agiler als die 125 PS Version dieses Triebwerks. Dies liegt daran, dass das Drehmoment bereits ca. 700 Nm früher anliegt und die Kraftentfaltung über alle Drehzahlbereiche sehr gleichmäßig und kultiviert ist. Ich habe auch 1,6 l Benziner als Ersatzfahrzeug bei Inspektionen gefahren, diese hatten geringfügig weniger Leistung bei gleichem Verbrauch. Ebenso konnte ich einen 1,7 l CDTI testen, der allerdings aus meiner Sicht ein reines Arbeitstier ohne Spassfaktor ist. Aber ich habe grundsätzlich ein paar Vorurteile gegenüber Dieselmotoren :-) Der Innenraum ist sehr aufgeräumt und besitzt hochwertige Materialien. Dies zeigt sich darin, dass wenig Hartplastig und viele Softtouchoberflächen vorhanden sich. Ebenso ist für mich erstaunlich, dass die Kunststoffe sehr robust gegenüber Kratzern sind. Bei neueren Fahrzeugen ist dies aus meiner Sicht ein ständiges Problem, da die Kunststoffe an Tür und Einstieg sehr schnell total verkratzt sind. Dies betrifft übrigens fast alle Autohersteller, mit weniger Ausnahmen, wie z. B. Mercedes. Gut, dass der Opel Astra G sich hier robust zeigt. Allerdings nicht nur im Innenraum, ebenso ist der Motor seit dem Kauf wohl um keinen Tag gealtert. Der Ölverbrauch beträgt nach meinen Messungen ca. 0,5 l auf 15.000 km, somit musste ich nie zwischen den Ölwechselintervallen nachfüllen. Als Fazit nach 200.000 km Fahrt kann ich nur sagen, auf gehts zu den nächsten 200.000 km. Abwrackprämie und Neuwagen könnt ihr jemand anderen andrehen!“

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Karls Quell am 4. September 2011

„Günstiges, sicheres, robustes und standfestes Auto, inzwischen besonders für Fahranfänger geeignet. Überschaubare Wartungs- und Unterhaltskosten, auch kann man noch relativ viel selbst machen. Ziemlich geräumig, intuitiv, aber halt auch kein modernes Auto. Wichtige Teile ausgereift und sehr haltbar, geringe Macken im Detail, aber eigentlich nichts weltbewegendes. Der von mir gefahrene 1,6er 16 V ist für das Alter recht sparsam in Anbetracht der Fahrleistungen, allerdings ist er einfach ein Ölfresser. Durchzug ist gut, dazu muss man den 16V aber auch drehen. Trotzdem ist es halt nur ein 1,6er, aber auf jeden Fall nicht untermotorisiert.“

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Motoren

Motoren

Bei der Opel Astra Stufenheck-Limousine gibt es eine beachtliche Anzahl von Motorisierungen. Bei den Benzinern reicht die Spanne von 65 PS (mit 1,6-Liter-Motor) bis hin zu 147 PS beim Modell 2.2 16V. Die Diesel haben mit dem 75 PS starken 1,7-Liter-Eco4 einen sehr genügsamen Vertreter in ihren Reihen, der auf der Rolle nur 4,4 Liter verbrauchen soll. Die Spitze der Selbstzünder-Leistungsklasse ist der 2.2 DTI mit 125 PS (6,0 Liter). Vor allem die DTI-Aggregate überzeugen mit einem guten Durchzug und mit einem geringen Verbrauch.

  • verschiedene Motorvarianten
  • genügsame Diesel
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Sicherheit

Sicherheit

Der Opel Astra Typ G gehört zu den sicheren Vertretern der Kompaktklasse. Auch wenn ESP erst später im Modellzyklus zur Verfügung steht, bietet der VW-Golf-Gegner aus Rüsselsheim einen guten Sicherheitsstandard, zu dem unter anderem zwei Airbags, ein asphärischer Außenspiegel auf der Fahrerseite und ab der Ausstattungslinie „Comfort“ die Traktionskontrolle „TC Plus“ gehört.

Zur Sicherheitsausstattung zählen:

  • zwei Fullsize-Airbags
  • Karosserie mit computerberechneten Knautschzonen
  • Aktivgurtsystem
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Ausstattung

Ausstattung

Als Kind seiner Zeit zeigt der Opel Astra Typ G – gemessen nach heutigen Maßstäben – eine dürftige Serienausstattung, die nur das Nötigste bietet. Bei den höherwertigen Versionen „Comfort“ und vor allem „Elegance“ finden sich dann aber auch Annehmlichkeiten wie eine Klimaanlage.

Zur Serienausstattung gehören:

  • elektrohydraulische Servolenkung
  • manuell von innen verstellbare Außenspiegel
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Beschreibung

Modellbeschreibung

Mit dem Astra Typ G stellt Opel die Fehler des qualitativ wenig überzeugenden und rostanfälligen Vorgängers (Typ F) fast vollständig ab. Auch wenn es wieder nicht reicht, den VW Golf vom Kompaktklasse-Thron zu stoßen.


Die Diesel garantieren guten Durchzug bei akzeptablen Verbräuchen.

Der Opel Astra (Typ G) rollt im Frühjahr 1998 auf den Markt und sorgt für die dringend benötigte Neuauflage des ewigen Golf-Rivalen, nachdem der Vorgänger (Typ F) mit einigen Qualitätsmängeln und Rostanfälligkeit die Treue der Opel-Kadett-Kundschaft auf eine harte Probe gestellt hatte. Auch wenn Opel beim neuen Astra einige Fehler beseitigt hat, gibt es auch hier in der Qualität einige Schwachstellen – vor allem beim Fahrwerk und den Bremsen.

Große Motorenauswahl

Beim Opel Astra des Typ G stehen viele Motorisierungen zur Auswahl. Während die Benziner vor allem mit der PS-Zahl an Temperament zulegen und Fahrfreude vermitteln, bieten die Diesel eine Kombination aus geringem Verbrauch und gutem Durchzug – vor allem die DTI-Turbo-Direkteinspritzer von 1,7 Liter bis 2,2 Litern Hubraum. Auf der anderen Seite überzeugen die Eco4-Selbstzünder mit einem sehr geringen Normverbrauch von bestenfalls 4,4 Litern pro 100 Kilometer, den zu der Zeit nur ein Audi A2 unterbietet.

Magere Basisausstattung

In den späten 1990er Jahren ist eine große Ausstattungsopulenz nicht immer gegeben – das gilt vor allem für die Basis-Variante. Beim Astra legen die serienmäßigen Extras mit den einzelnen höherwertigen Ausstattungslinien zu und bieten einen guten Komfort. Natürlich steigt mit den Zusatz-Features auch der Preis.

Bemerkenswert ist beim Astra Typ G die vollverzinkte Karosserie, sodass Opel eine 12-jährige Garantie gegen Durchrostung geben kann. Vollständig beseitigt ist der Korrosionsteufel allerdings nicht – bei den Modellen Astra 1.7 CDTI und 2.0 CDTI (Baujahre 1998 bis 2005) ist das Fahrwerk anfällig für Rost. Der Sicherheitsstandard ist zeitgemäß gut und das Fahrverhalten gutmütig.

Fazit zum Astra Typ G

Der Opel Astra ist ein unkompliziertes Auto und macht vieles besser als der rostanfällige Vorgänger. Ganz frei von Mängeln ist aber auch die Modellreihe Typ G nicht. Vor allem beim Fahrwerk, den Materialien im Innenraum und den Bremsen leistet sich der kompakte Rüsselsheimer ein paar Schwächen. Auf der Haben-Seite stehen dafür die Geräumigkeit und der gute Sicherheitsstandard. Und die Motoren, vor allem die Diesel-Aggregate, überzeugen mit Durchzugskraft und geringem Verbrauch.

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