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Mini Countryman (R60)

Limousine20102016
(24 Bewertungen)
Gebraucht ab
4.800 €
Leasing ab
255 €
Fahrzeugeinordnung

Mit dem Countryman präsentierte Mini Ende 2010 eine SUV-Version des kultigen Kleinwagens. Der fünftürige Countryman übertrifft den normalen Mini mit 4,10 Metern Länge um 39 Zentimeter und mit 1,55 Metern Höhe um 15 Zentimeter. Den Countryman gab es serienmäßig mit Frontantrieb und optional mit Allradantrieb. Die zweite Generation des Countryman wurde Ende 2016 präsentiert. Konkurrenten sind Nissan Juke, Mazda CX-3 und Skoda Yeti.

Stärken
  • gutes Platzangebot – für einen Mini
  • solide Verarbeitung
  • cooles Image
Schwächen
  • hohe Anschaffungskosten
  • verspielte Armaturen
  • unpraktische Bedienung
Leistung
72 kW / 98 PS
0 - 100 km/h
13,9 s
Höchstgeschwindigkeit
170 km/h
CO2-Ausstoß (komb.)*
168 g/km
Verbrauch (komb.)*
7,2 l/100km
Energieeffizienzklasse*
-

Design

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Der Mini Countryman kam 2010 als SUV-Variante des Mini auf den Markt. Das Format des Countryman übertraf den Standard-Mini deutlich und bot damit auch deutlich mehr Platz und Alltagstauglichkeit. Durch die erhöhte Sitzposition ist die Übersicht deutlich besser als im normalen Mini. Geblieben ist das Mini-typische agile Handling. Den Countryman konnte man mit allen Motoren aus dem Standard-Mini kombinieren, bis hin zur stärksten Version des John Cooper Works mit maximal 218 PS. Relativ hoch waren die Neupreise – insbesondere, wenn man den Countryman mit Extras individualisieren wollte.

Communitybewertungen

5 Sterne
1
4 Sterne
2
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
0
Karosserie
Antrieb
Fahrdynamik
Komfort
Emotion

Shagedelicbaby
Als Zweitwagen für die Stadt für eine kleine Familie durchaus empfehlenswert. Im Innenraum bietet der Wagen, obschon es nur ein kleiner SUV ist, ausreichend Platz und Ablageflächen. Man merkt die Zusammenarbeit mit BMW, da die Qualität und Fahrverhalten stimmen.

Motoren

Für den Mini Countryman gab es eine breite Motorenpalette mit Benzin- und Diesel-Vierzylindermotoren. Die Benzinmotoren hatten allesamt 1,6 Liter Hubraum in einem Leistungsspektrum von 98 PS beim Modell One bis 218 PS in der Sportversion John Cooper Works. Die Palette der Dieselmotoren reichte vom Modell One D mit 1,6 Litern und 90 PS bis zum Cooper SD mit zwei Litern Hubraum und 143 PS. Neben dem serienmäßigen Frontantrieb gab es auch den Allradantrieb All4 und alternativ zum standardmäßigen 6-Gang-Schaltgetriebe wurde auch ein 6-Gang-Automatikgetriebe angeboten.

Die Normverbräuche der Benzinversionen lagen zwischen 5,7 Litern beim Mini Countryman One und 7,7 Litern beim John Cooper Works mit Automatikgetriebe. Die Diesel verbrauchten nach Norm zwischen 4,2 Litern beim Modell One D und 6,1 Litern beim Cooper SD mit Automatikgetriebe und Allrad.

  • Vierzylinder (Benzin), Vierzylinder (Diesel)
  • Front- und Allradantrieb
  • 6-Gang-Schaltgetriebe
  • 6-Gang-Automatikgetriebe

Motordetails anzeigen

Sicherheit

Im Euro-NCAP-Crashtest gab es für den Mini Countryman fünf von fünf Sternen sowie 84 Prozent für die Insassensicherheit, 83 Prozent für die Kindersicherheit, 63 Prozent für die Fußgängersicherheit und 71 Prozent für die Sicherheitsunterstützung. Serienmäßig hatte der Mini Countryman sechs Airbags an Bord. Gegen Aufpreis gab es Licht- und Regensensoren sowie eine Park-Distance-Control.

  • sechs Airbags
  • Licht- und Regensensor gegen Aufpreis
  • Park-Distance-Control gegen Aufpreis

Ausstattung

Die Serienausstattung war bei den zahlreichen Motorversionen des Mini Countryman unterschiedlich. Zur Standardausstattung gehörten unter anderem eine Klimaanlage, Audiosystem, Start-Stopp-System, vier Fensterheber und eine Zentralverriegelung (Stand 2015). Bis auf die Varianten One und One D wurden alle Versionen mit Leichtmetallrädern im Format zwischen 16 und 18 Zoll ausgeliefert. Die Versionen Cooper S, Cooper SD und John Cooper Works hatten serienmäßig Sportsitze. Recht umfangreich war dazu das Angebot an Sonderausstattungen, darunter zahlreiche Pakete wie Salt, Pepper, Chili und John Cooper Works.

Zur Serienausstattung gehörten:

  • Klimaanlage
  • Audiosystem
  • Sportsitze ab Cooper S

Modellbeschreibung

Der Mini Countryman ist die XL-Version des Kleinwagen-Klassikers: eine Kombination aus Kleinwagen und SUV mit typischen Mini-Qualitäten wie der agilen Handlichkeit und dem eigenwilligen Interieur.


Der Mini Countryman ist alles andere als mini.

Wem der Mini zu mini war, der bekam ab 2010 eine Alternative. Der Countryman startete als hochbeiniger XL-Mini, als SUV-Ausgabe des Kult-Klassikers. Dafür wuchs der Wagen um 39 Zentimeter auf 4,10 Meter Länge und um 15 Zentimeter auf 1,56 Meter Höhe. Das wirkte sich natürlich auf das Innenleben aus. Nun konnten im Mini vier Personen bequem sitzen und dank der erhöhten Sitzposition gab es eine gute Übersicht dazu. Der Kofferraum blieb mit einer Kapazität zwischen 350 Litern und maximal 1.170 Litern überschaubar.

Vom sparsamen Diesel bis zum schnellen John Cooper Works

Für den Countryman stand die gesamte Motorenpalette des Mini zur Wahl. Das begann bei den Benzinern mit dem 98 PS starken Mini One und reichte bis zur Sportversion John Cooper Works mit 218 PS. Diesel gab es zwischen 90 PS und 143 PS. Der Allradantrieb All4 und ein 6-Gang-Automatikgetriebe standen als Alternative zum serienmäßigen 6-Gang-Schaltgetriebe zur Verfügung. Die stärkeren Versionen, die in der Regel anhand der sehr langen Liste an Sonderausstattungen individualisiert wurden, erzielten nicht nur hohe Neupreise. Mini Countryman sind nicht zuletzt dank des anhaltenden SUV-Trends auch als Gebrauchtwagen noch relativ teuer. Hier beginnen die Preise ab etwa 8.000 Euro.

Sportliches Handling und eigenwillige Ergonomie

Inklusive sind bei diesen Preisen die typischen Mini-Eigenheiten. Dazu gehört das sportliche Handling wie auch die gewöhnungsbedürftige Bedienung der auf Nostalgie ausgerichteten Armaturen. Zu Beginn seiner Laufbahn als kleines Lifestyle-SUV war der Countryman noch relativ einzigartig. Mittlerweile hat er aber große Konkurrenz durch Audi Q2, Fiat 500X und andere bekommen. Besitzer eines gebrauchten Countryman können sich damit trösten, dass der Countryman der zweiten Generation kaum anders aussieht. Nur größer ist er geworden.

Fazit zum Mini Countryman

Minis müssen nicht klein sein. Der Mini Countryman, der 2010 als Kombination aus Mini und SUV auf den Markt kam, setzte hier neue Maßstäbe. Mit einer Länge von 4,10 Metern und 1,56 Metern Höhe wurde der Countryman stattlich, bot deutlich mehr Platz für die Passagiere als der Klassiker und dazu eine bessere Übersicht dank der hohen Sitzposition. Mit einem Leergewicht bis zu 1,5 Tonnen konnte auch von Minimalismus keine Rede mehr sein. Dafür gab es Vierzylinder-Benziner und -Diesel mit Leistungen von 90 PS bis 218 PS, wahlweise mit Allradantrieb und 6-Gang-Automatikgetriebe. Dazu gesellten sich viele Sonderausstattungen, mit denen der Countryman weiter veredelt werden konnte. 

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