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Mercedes GLC

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Daten

Daten

Von 170 PS bis 367 PS deckt Mercedes‘ Mittelklasse-SUV eine breite Leistungsspanne ab, die Fahrleistungen im Spektrum sportlich bis sehr sportlich bedeuten. Die schwächste Version ist der 220 d, der immerhin in 8,3 Sekunden auf Tempo 100 und weiter bis zu 210 km/h beschleunigen kann. Ihm gegenüber steht auf der anderen Seite der 43 AMG, der 4,9 Sekunden und 250 km/h leistet. Die Verbrauchswerte der reinen Verbrenner rangieren zwischen 5,0 Litern Diesel und 8,4 Litern Superplus im AMG-Coupé. Eine Sonderstellung nimmt der Plug-in-Hybrid 350 e ein, der nach Norm nur 2,5 Liter Super schlucken soll, aber trotzdem flott ist (235 km/h, 5,9 Sekunden). 

  • durchweg sportliche Fahrleistungen
  • breite Leistungsspanne
  • Plug-in-Hybrid im Angebot
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Test

Test

Wie von Mercedes gewohnt, fällt auch das Mittelklasse-SUV den Testern durch sehr gute Verarbeitungs- und Materialqualität auf. Auch die gegenüber dem Vorgänger GLK rundere Optik wird positiv hervorgehoben. Der Fahrkomfort (zumal mit optionaler Luftfederung) wird gelobt, ebenso wie die bequemen Sitze. Das Infotainment empfindet mancher Tester als umständlich zu bedienen. Lob dagegen beim Antrieb: Die Neungangautomatik verfährt geschmeidig und verbrauchssenkend, vor allem die Diesel fallen auf, weil sie recht geringen Durst mit Durchzugsstärke kombinieren.

  • hoher Fahrkomfort
  • leicht eingeschränkte Agilität
  • verbrauchsarme Diesel
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Preise

Preise

Mit einem Einstiegspreis von 44.923 Euro für den 250 (Coupé: 49.445 Euro) ist der GLC wie die Konkurrenten BMW X3 und X4, Audi Q5 oder Porsche Macan kein günstiges Auto. Und mit der Wahl des Antriebs steigen die Preise teilweise stark an. So ist der GLC 43 AMG nicht unter 61.761 Euro (Coupé: 65 391 Euro) zu haben. Der Hybrid ist mit 52.717 Euro (und 57.834 Euro) angegeben. Obwohl ab Werk mit Multikollisionsbremse, Notbremsassistent, Licht- und Regensensor, Müdigkeitserkennung sicherheitstechnisch gut gerüstet, sind weitere Extras teilweise sehr teuer. 

  • umfangreiche Sicherheitsausstattung
  • hohe Kosten
  • nur zwei Jahre Garantie
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Beschreibung

Serienbeschreibung

Sein erstes SUV in der Kompaktklasse, technisch basierend auf der C-Klasse, brachte Mercedes 2008 noch als GLK auf den Markt. Mit der Nachfolgegeneration erfolgte 2015 die Umbenennung in GLC – gemäß der damals neuen Nomenklatur, die mit dem je letzten Buchstaben in der Modellbezeichnung einen Hinweis auf das Ausgangsmodell einführte.


Vorderansicht - schräg
Mercedes kündigte den GLC publikumswirksam als Coupé an.
Seitenansicht

Beim GLA ab 2014 etwa die A-Klasse, beim GLC eben die C-Klasse. Mittlerweile wird das Auto jedoch eher der Mittelklasse zugerechnet.Auf der Motorshow in Shanghai im Jahr 2015 kündigte sich der GLC noch als publikumswirksames Coupé an. Doch auf den Markt kam der gegenüber dem Vorgänger um einige Kilo erleichterte und deutlich dynamischer gestaltete GLC im Sommer darauf zunächst ohne abgeflachte Dachlinie. Als Startpreis nannte Mercedes gut 44 500 Euro, dafür erhielten Kunden den GLC 250 mit 211 PS aus einem 2,0-Liter-Reihenvierzylinder. Stärkster Diesel des durchgängig mit Allradantrieb bestückten SUVs war der 250d mit 204 PS.

Das erste Premium-Kompakt-SUV mit Hybridantrieb

Bevor die AMG-Version mit 367 PS und 520 Nm (max. 250 km/h; 4,9 Sekunden 0 auf 100 km/h; 8,3 Liter auf 100 km) verfügbar war, markierte ein GLC 350 e als erster Geländewagen seiner Klasse mit Plug-in-Hybrid-Antrieb die Leistungsspitze. Mit einer Systemleistung von 327 PS, einer elektrischen Reichweite von 34 Kilometern und einem Normverbrauch von 2,5 Litern (CO2-Ausstoß: 60 g/km) notiert er im technischen Datenblatt.Ausstattungstechnisch hob sich das neue SUV vom GLK deutlich ab, für das nun zum Beispiel LED-Scheinwerfer, Head-up-Display oder eine Luftfederung aus der Optionsliste bestellt werden konnten. Das Kofferraumvolumen des um zwölf Zentimeter in der Länge auf 4,66 Meter gewachsenen Allradlers gab der Hersteller mit standardmäßig 580 Litern an (505 Liter beim Hybrid).

Zweigleisig in die Zukunft 

Im Herbst 2016 schob Mercedes die viertürige Coupéversion als Konkurrent des BMW X4 nach – zum Startpreis von rund 49.500 Euro, was ein Aufschlag von etwa 5000 Euro bedeutete. Neben dem flüchtigen Karosserieheck unterscheidet sich die Variante vom Ausgangsmodell durch ein strafferes Fahrwerk mit verstellbarer Stahlfederung als Option, leicht reduzierter Bodenfreiheit und einer direkteren Lenkung. Das Auto ist acht Zentimeter länger und liegt etwas geduckter auf der Straße, wirkt aber immer noch hochbeinig. Das Stauvolumen wird mit 500 Litern angegeben.In Zukunft fährt Mercedes mit dem GLC zweigleisig. So kündigte der Hersteller als weitere Performance-Version den AMG GLC 63 mit bis zu 510 PS an, der in 3,8 Sekunden auf Tempo 100 schnellt. Das Auto war im April 2017 auf der New York International Auto Show zu sehen. Während sich der Topsportler bis zu 10,7 Liter Superplus genehmigt, plant Daimler daneben eine Ökoversion mit Brennstoffzellenantrieb. Der GLC F-Cell, der an Bord Wasserstoff in elektrischen Strom wandelt, fährt mit Elektromotor und soll außerdem mit einer Plug-in-Batterie kommen.