Mercedes E-Klasse Cabriolet (A207)Seit 2009

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(29 Testberichte)
Mercedes E-Klasse Cabriolet (A207) Bewertung 4/5 basierend auf 29 Testberichte.
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  • Motoren
  • Modell im Test
  • Design
Fahrzeugeinordnung

Im Gegensatz zu Limousine und T-Modell gehört das Mercedes E-Klasse Cabriolet mit der internen Typbezeichnung A 207 noch der vorangegangenen Fahrzeuggeneration an. Präsentiert wurde die offene Version des in der Oberen Mittelklasse angesiedelten Modells auf dem Genfer Autosalon 2010 – ein Jahr nach dem Coupé, das Mercedes ebenfalls noch als Neuwagen im Programm hat. Auf den aktuellen Stand der Technik wird Mercedes das E-Klasse Cabriolet folglich erst bei der Neuauflage bringen, die für 2018 erwartet wird.

Auch interessant zu wissen: Das Modell hinkt nicht nur beim Generationswechsel hinterher, was bei Cabrios ohnehin der Regelfall ist. Es fährt auch auf Basis der alten C-Klasse der Baureihe W 204, von der ein Großteil der Technik stammt. Äußerlich weist das Frischluft-Modell jedoch typische Merkmale der Vorgänger-E-Klasse auf. Die Motoren wurden beim Facelift im Jahr 2013 auf Vordermann gebracht, so dass sie die Vorgaben der Abgasnorm Euro 6 erfüllen. Bei den Fahrleistungen lässt das E-Klasse Cabrio kaum Wünsche offen, der Wagen ist – im Gegensatz zu Limousine und Kombi – sogar noch mit einem V8-Motor zu haben.

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Stärken
  • sehr dynamische Fahreigenschaften
  • kaum Windgeräusche
  • Top-Verarbeitung
Schwächen
  • hoher Anschaffungspreis
  • nur zwei Jahre Garantie
  • unbequemer Zugang zum Fond
Daten
Motorenwerte
Leistung
135 kW / 183 PS
Motorenwerte
0 - 100 km/h
8,8 s
Motorenwerte
Höchst­geschwindigkeit
236 km/h
Motorenwerte
CO2-Ausstoß (komb.)*
- g/km
Motorenwerte
Verbrauch (komb.)*
- l/100km
Motorenwerte
Energieeffizienzklasse*
-

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer Pkw' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

Design

Design

  • Mercedes-Benz E-Klasse Cabriolet A207 Innenansicht Einstieg Fahrerseite statisch beige schwarz
  • Mercedes-Benz E-Klasse Cabriolet A207 Dach geschlossen  Aussenansicht Front schräg statisch blau
  • Mercedes-Benz E-Klasse Cabriolet A207 Aussenansicht Front dynamisch silber
  • Mercedes-Benz E-Klasse Cabriolet A207 Innenansicht Rücksitzbank statisch beige schwarz
  • Mercedes-Benz E-Klasse Cabriolet A207 Aussenansicht Seite erhöht statisch blau
  • Mercedes-Benz E-Klasse Cabriolet A207 Aussenansicht Front dynamisch blau
  • Mercedes-Benz E-Klasse Cabriolet A207 Innenansicht zentral Studio statisch schwarz
  • Mercedes-Benz E-Klasse Cabriolet A207 Dach geschlossen  Aussenansicht Heck schräg statisch blau
  • Mercedes-Benz E-Klasse Cabriolet A207 Facelift Aussenansicht Seite schräg dynamisch silber
  • Mercedes-Benz E-Klasse Cabriolet A207 Aussenansicht Seite statisch braun
  • Mercedes-Benz E-Klasse Cabriolet A207 Aussenansicht Dach geschlossen Heck schräg statisch braun
  • Mercedes-Benz E-Klasse Cabriolet A207 Facelift Dach geschlossen Aussenansicht Seite statisch silber
  • Mercedes-Benz E-Klasse Cabriolet A207 Innenansicht Einstieg Beifahrerseite statisch rot schwarz
  • Mercedes-Benz E-Klasse Cabriolet A207 Aussenansicht Front schräg statisch blau
  • Mercedes-Benz E-Klasse Cabriolet A207 Aussenansicht Heck dynamisch blau
  • Mercedes-Benz E-Klasse Cabriolet A207 Aussenansicht Seite erhöht statisch braun
Modell im Test

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Dass das Mercedes E-Klasse Cabriolet schon seit einigen Jahren auf dem Markt ist, muss nicht heißen, dass es sich dabei ein unmodernes Auto handelt. Es weist die markentypische hohe Verarbeitungsqualität auf und erfüllt, was offene Fahrzeuge spätestens in dieser Klasse bieten müssen: verwindungssteif sein und das Spiel mit dem Wind beherrschen. So fährt die offene E-Klasse um die Kurven, ohne dass es irgendwo im Gebälk knarzt, und sie hält sich bei den Windgeräuschen sehr zurück, was unter anderem auf eine gute Dämmung des Verdecks schließen lässt.

Außerdem ist das E-Klasse Cabrio bereits mit der von Mercedes sogenannten Aircap ausgerüstet, einer ausfahrbaren Lamelle oberhalb des Frontscheibenrahmens, die Luftverwirbelungen im Innenraum minimieren soll. Nur das Heer an Assistenzsystemen, das die Neuauflage von Limousine und Kombi mitbringt, hat die offene E-Klasse nicht zu bieten.

Trotz älterer Technik ruft Mercedes beim Cabrio selbstbewusste Preise auf: Schon die Einstiegsvariante kostet fast 50.000 Euro. Auf einen rabattierten Abverkauf darf man zwei Jahre vor Modellwechsel wohl noch nicht hoffen.

Communitybewertungen

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3 Sterne
3
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1 Sterne
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Karosserie
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Antrieb
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Fahrdynamik
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Komfort
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Emotion
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Klauk24 am 23. September 2011

„Gekauft als Zweitwagen, zum Spass, weil ich es nicht brauche. Weiterempfehlung an alle, die keine 2 Kinder haben, zu viel Geld, aber nicht genug für den AMG-SLS. Zum Glück gibt es ja noch Autobahnen auf denen man noch 220km/h fahren kann aber slow und sanft dahingleiten und Kühe füttern ist auch sehr schön. Wünsche mir viele lange und warme Sommer. Ach noch was: in meimem BMW saß ich bei Regen auf einem nassen Sitz, dieser Mercedes ist dicht!, Es hat 2 strömenden Wochen Regen an der Ostsee erlebt.“

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mprefect am 20. Februar 2012

„Nach der letzten Modellpflege 2011 erscheint das Auto wesentlich ausgereifter.“

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butze69 am 21. Dezember 2011

„Emotionen pur, klasse Fahrzeug.“

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Motoren

Motoren

Für Freunde großvolumiger Verbrennungsmotoren hat das Mercedes E-Klasse Cabriolet vom Typ A 207 ein Schmankerl unter der Haube: Es kann noch mit einem V8-Motor bestellt werden, der mit der Neuauflage, die im Jahr 2018 zu erwarten ist, wohl gestrichen wird. Das damit bestückte Top-Modell E 500 leistet 408 PS. Die übrigen Ottomotoren sind Reihenvierzylinder oder V6-Motoren mit 184 PS bis 333 PS.

An Selbstzündern hat Mercedes die Modelle E 220d, E 250d und E 350d im Portfolio, wobei der größte mit einem V6 fährt. Die Leistungsspanne liegt zwischen 170 PS und 258 PS, die Normverbrauchswerte zwischen 4,7 und 5,3 Litern. Genügsamstes E-Klasse Cabrio ist der E 220d.

  • Vier- und Sechszylinder (Benzin und Diesel), Achtzylinder (Benzin)
  • 6-Gang-Handschaltung sowie 7-Gang und 9-Gang-Automatik
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Sicherheit

Sicherheit

Das Mercedes E-Klasse Cabriolet der Generation A 207 ist ein sicheres Auto, obwohl nicht in allen Belangen auf dem neuesten Stand der Technik. Serienmäßig an Bord sind Airbags für Fahrer und Beifahrer, ESP, ABS und die Antriebsschlupfregelung ASR. Einen Abstandswarner und einen Überrollschutz bekommen Käufer ebenfalls immer geboten. Gegen Aufpreis sind weitere Systeme erhältlich, dazu zählen unter anderem ein aktiver Spurhalteassistent, ein Totwinkel-Warner und ein Kreuzungsassistent.

  • Überrollschutz
  • Abstandswarner
Sicherheitsausstattung anzeigen
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Ausstattung

Ausstattung

Das Mercedes E-Klasse Cabriolet hat als typische Frischluftausstattung ein gut gedämmtes Stoffverdeck, das sich bis zu einer Geschwindigkeit von 40 km/h elektrisch öffnen und schließen lässt – im Stand übrigens auch per Fernbedienung. Gurtbringer und das Easy-Entry-System, bei dem die Vordersitze für einen besseren Zugang zu den Rücksitzen nach vorn fahren, sind serienmäßig. Aufpreis kosten dagegen die Nackenheizung Airscarf und die Aircap, eine Lamelle, die auf dem Frontscheibenrahmen ausfährt, um Luftverwirbelungen im geöffneten Auto zu minimieren. Ebenfalls immer an Bord sind ein selektives Dämpfungssystem, das sich der Fahrbahn anpasst, eine geschwindigkeitsabhängige Servolenkung mit variabler Lenkwinkelübersetzung und LED-Scheinwerfer.

Auf die gewohnten Ausstattungslinien verzichtet Mercedes beim Cabrio, dafür sind mehrere Pakete im Angebot, die In- und/oder Exterieur einen sportlicheren Anstrich geben – teils werden AMG-Logos verwendet, um darüber hinwegzutäuschen, dass es eine echte AMG-Version des Cabrios nicht gibt.

  • Zur Serienausstattung gehören:
  • Regensensor
  • Klimaautomatik
  • elektrisches Stoffverdeck mit Fernbedienung
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Beschreibung

Modellbeschreibung

Das Wichtigste, das man über das Mercedes E-Klasse Cabriolet wissen sollte, ist: Es fährt Limousine und T-Modell, die gerade neu aufgelegt sind, hinterher. Die Neuauflage des Cabrios wird erst für 2018 erwartet. Hinzu kommt: Das Auto ist eine halbe C-Klasse der Vorgängergeneration, die Bodengruppe stammt von ihr. Dennoch gelingt es Mercedes, das Modell nicht alt aussehen zu lassen und es preislich in der neuen E-Klasse-Welt zu integrieren.


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Es gibt das E-Klasse Cabriolet immernoch mit V8-Triebwerk, der bei den neueren Modellen bereits ausgemustert ist
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Beim Blick unters Blech oder ins Cockpit wird allerdings klar: Das E-Klasse Cabrio ist nicht auf dem neuesten Stand der Technik. So sind zwar (teils optionale) Assistenzsysteme an Bord, zum Beispiel Spurhaltesystem, Auffahr- und Müdigkeitswarner oder auch ein adaptiver Tempomat, doch das Heer an Assistenzsystemen ist bei Limousine und T-Modell größer und besticht vor allem durch erweiterte teilautonome Funktionen wie vollautomatisiertes Überholen.

In Sachen Motorisierung – alle Aggregate erfüllen seit dem Facelift von 2013 die Abgasnorm Euro 6 – kann das E-Klasse Cabrio bei Freunden großvolumiger Verbrennungsmotoren punkten: Es gibt das Modell noch mit V8-Triebwerk, der bei den neueren Modellen bereits ausgemustert ist. Verfügbar ist der Achtzylinder ausschließlich im E 500 mit 408 PS aus 4,7 Litern, der bei einem Listenpreis von 76.220 Euro mit Abstand die teuerste und bei einem ausgewiesenen Normverbrauch von 9,2 Litern die durstigste offene E-Klasse ist.

Generell verbrauchen die Motoren etwas mehr als in den konventionellen Karosserievarianten, was unter anderem an dem bei Cabrios aufgrund der verstärkten Bodengruppe erhöhten Leergewicht liegt. Bei den übrigen Benzinern reicht der Verbrauch laut Mercedes von 6,3 bis 7,7 Liter, die Leistungsspanne von 184 PS bis 333 PS.

Naturgemäß günstiger im Verbrauch sind die Selbstzünder, den besten Durchschnittswert erreicht der 170 PS starke E 220d mit 4,7 Litern. Alternative Antriebe hatte Mercedes für das E-Klasse Cabrio nie im Programm – im Gegensatz zur Limousine.

Fazit zum Mercedes E-Klasse Cabriolet (A 207)

Beim Mercedes E-Klasse Cabriolet stellt sich eine zentrale Frage – zumindest für Interessenten, die sich das Modell schon immer mal anschaffen wollten: Abwarten oder zuschlagen? Wem es nicht unter den Nägeln brennt, sollte sich noch bis zum Generationswechsel gedulden, der 2018 zu erwarten ist. Dann wird das E-Klasse Cabrio frische Technik von der bereits in nächster Generation fahrenden Limousine erben. Das alles heißt aber nicht, dass das Cabriolet der Baureihe A 207 kein ausgereiftes, ästhetisch stimmiges Auto ist: Der Wagen punktet mit Mercedes-Tugenden wie Sicherheit und Verarbeitungsqualität, und darüber hinaus vor allem mit typischen Cabrio-Qualitäten wie Verwindungssteifigkeit und guter Handlichkeit.

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